Vorstellung – Tanni

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  • alchemilla
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    Schön, auf das Café freue ich mich.

    Bzgl. Migräne und Spannungskopfschmerz hatte ich immer den Eindruck, dass die gar nicht miteinander verglichen werden können.
    Migräne ist die Folge von einem Mangel in der Energieversorgung des Gehitns. Und da kann man sich vorstellen, dass alles, was den Organismus in Wallung bringt, zu solchen einem Energiedefizit führen kann.
    Spannungskopfschmerz, so vermute ich, entsteht aus Verspannung – wie der Name sagt. Und wenn man weiß, wie schmerzhaft Verspannungen auch im Rücken sein können, ist klar, dass simple kleine Entspannungsübungen nicht wirklich etwas dagegen setzen können.
    Mir hilft bei beidem am ehesten Meditation, das umfassende „Loslassen“ ohne Zweck, ohne Absicht, alles „sein lassen“. Mal sehen, was passiert und wenn man Glück hat, hat es auch positive Auswirkungen auf den Kopf und manchmal eben auch nicht.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Es stimmt, Tanni und Alchemilla, dass Migräne und Spannungskopfschmerzen eindeutig unterschieden werden müssen. Da die Ursachen von Spannungskopfschmerzen noch nicht ganz gesichert sind, bleibt natürlich manches im Vagen. Migräne und Spannungskopfschmerzen haben unterschiedliche Entstehungsmechanismen, werden auch unterschiedlich behandelt, doch mit Reizen hat eben beides zu tun.

    Ob man mit Migräne die auf uns einströmenden Reize nicht adäquat verarbeiten kann, was zu einem Energiedefizit führt, das in einer Migräne münden kann, oder ob man beim Spannungskopfschmerz durch zu lange und starke Belastungen Verspannungen im Nacken entwickelt, die dann zu dem typischen Druck- und Helmgefühl-Kopfschmerz führen, oder ob das Schmerzabwehrsystem gestört ist, hat alles mit Reizen zu tun. Denn die angespannten Muskeln feuern über die Nervenbahnen auch Reizsignale, die wiederum zu mehr Verspannungen führen können, wenn man nicht gegensteuert.

    Migräne hat mit einer Entzündungsreaktion der Gefäße zu tun, Bewegung wird vermieden, weil es den Schmerz verstärkt.

    Bei Spannungskopfschmerz führt Bewegung zu einer vermehrten Durchblutung, zum Spannungsabbau in der Muskuluatur und deshalb zu einer Schmerzbesserung.

    Entspannung ist jedoch für beide Formen des Kopfschmerzes enorm wichtig und ein entscheidener Ansatz!
    Wer entspannt ist, kann auf Reize besser und gelassener reagieren, gibt dem Kopf auch notwendige Pausen, um sich von den vielen Reizen erholen zu können (bei Migräne), bevor das Fass überläuft und es zu einer Attacke kommt.

    Wer entspannt ist, hat einen niedrigeren Spannungszustand in der Muskulatur, was nicht so leicht zu Muskelverspannungen führt (und zu einem Spannungskopfschmerz).

    Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu verwirrend.

    Liebe Grüße
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  heika.
    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Käsekuchen? Wo – wo – wo ??? ?

    Oh, lieber Glückdererde, ich nehme ein super Käsekuchenrezept auch gerne per PN entgegen. ? Für mich durchaus mit Gluten.

    Julia, ich habe inzwischen ein richtig super Rezept bekommen, darf es leider nicht weitergeben, musste ich versprechen. Dieses entspricht meinem Geschmack zu 99,9%. Doch für die 0,1% bin ich für weitere Rezepte jederzeit offen. ?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  heika.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    Oh ich auch bitte, lieber glückdererde ☺!

    Und Heika, für 0,1% bitte nicht in Stress verfallen, siehe deine eigenen sehr informativen Beiträge ?

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    ja, Heika,
    theoretisch weiß ich das auch alles.
    nur in der Praxis funktioniert das nicht.
    Ich habe wochenlang regelmäßig häufig konsequent entspannt – und täglich Migräne gehabt.
    Ich habe im Urlaub in Flandern täglich eine andere, von Touristen überlaufene Stadt besucht und am Strand das Reizklima „genossen“ und kaum Pausen machen können – und hatte kaum Migräne.

    Deswegen meine ich, dass nur Entspannung nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

    Aber das kennen wir ja alle, dass die Migräne sich nicht kalkulieren und regulieren und kontrollieren lässt.

    Ein Käsekuchenrezept kann ich auch beisteuern, aber im Café ziehe ich die Konsumentenrolle vor.
    : 😀 😀

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Fehlt euch noch ein Patissier? Ich könnte Pralinen aller Art beisteuern – backen ist nicht so meins 🙂

    Liebe Tanni,

    du hast dir ja schon vorgenommen, zum Betriebspsychologen zu gehen. Sprich dort an, dass es dir im Moment schwer fällt, deinen Vorgesetzten gegenüber zu äußern, dass es NICHT mehr so weiter geht.

    Habt ihr einen guten Betriebsrat? Ich habe mir da oft Rat geholt und auch mal einen Betriebsrat mitgenommen in ein wichtiges Gespräch. Meist hab ichs dann doch ganz gut hin bekommen; aber die reine Anwesenheit von einer 2. (vielleicht gerade stärkeren) Person gibt auch Selbstsicherheit.

    Bei mir auf der Arbeit gibt es gerade viele frustrierende Momente. „Meine“ Arbeit wird an einen anderen Standort verlagert. Für diesen Job habe ich meine Existenz in Freiburg aufgegeben – Freunde zurückgelassen. Und jetzt nimmt man ihn mir einfach weg – und wenn ich mich nicht verändern will ist es eben mein Problem… Es wird alles ganz weit oben entschieden, ob das dann funktioniert, interessiert die hohen Herren nicht. Ich muss es ausbaden, wenn die Kollegen am anderen Standort nicht sauber eingearbeitet werden. Eigentlich wollte ich dahin, und die Kollegen in Ruhe anlernen. Aber das ist nicht gewünscht – nun fallen sie eben auf die Schnauze – was sind meine Erfahrungen dann überhaupt wert? Ja; anstrengend 🙂

    Jetzt darf ich mich in einen neuen Bereich einarbeiten und muss mir überlegen, ob ich das machen will, oder ob ich mich anderweitig umschaue…

    Mit der Arbeit mitgehen stand nicht zur Wahl – ich bin zu teuer…

    Ich wünsch dir gute Besserung und alles Gute für den Termin beim Betriebspsychologen!

    Grüßle Daniela

    Sini05
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 51

    Hallo Tanni,

    ich kann deine Sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehen. Ich arbeite selbst in einem Job, in dem ich eigentlich nicht ausfallen darf. Einfach, weil sonst eigentlich keiner mehr da ist außer dem Chef, der meine ganze Arbeit mit übernehmen könnte (und der Chef hat selbst schon genug Arbeit). Das wäre bei mir also der Supergau für das Unternehmen. Da quäle ich mich auch jeden Tag irgendwie durch, auch wenn mein Kopf und der Rest meines Körpers schon förmlich schreien, dass ich mich ausruhen soll.

    Da muss man dann so irgendwie schauen, wie man sich Pausen einplant oder sich seine Freizeit gestaltet. Dass die Migräne oft in Ruhephasen erst so richtig durchkommt ist meiner Meinung nach nicht ungewöhnlich. Es ist doch auch bei anderen Erkrankungen oft so, dass es erst richtig durchkommt, wenn man zur Ruhe kommt. Ich war beispielsweise während meiner Schulzeit prinzipiell immer erst in den Ferien krank und selten während der Schultage.

    Vielleicht hängt das ein Stück weit auch mit der körpereigenen Cortisolproduktion zusammen? Ich könnte mir das zumindest so erklären. Wenn man viel Stress hat, produziert der Körper mehr Cortisol und Cortison wird doch oftmals auch bei langanhaltenden Migränephasen oder im MÜK gegeben. Vielleicht wirkt das eine zeitlang bei dem einen oder anderen tatsächlich so ähnlich, dass sich die Migräne dann erst in Ruhephasen so richtig bemerkbar macht, wenn der Cortisolspiegel wieder sinkt? Dann bräuchte man wahrscheinlich eine wesentlich längere Erholungsphase, bis der Körper sich wieder entsprechend angepasst und runtergefahren hat. Ich denke auch, dass das wahrscheinlich bei jedem anders ist.

    Und bei dem Café wär ich auch gerne dabei. Ich backe liebend gerne, komme aber zeitlich momentan überhaupt nicht dazu. Ich muss mir das jetzt aber für die Vorweihnachtszeit fest einplanen.

    LG

    Sini

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Sini05.
    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Sini

    Ich MACHE schon sehr lange meine Erholungsphase.
    Seit mehr als 2 Jahren.
    Ich dachte, wenn erst der Berufsstress wegfällt, hört die Migräne von alleine auf.
    Ist aber nicht so.
    Von daher . . .

    LG
    alchemilla

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Mir scheint, das Projekt „Konditorei“ nimmt wesentlich einfacher Formen an als das Projekt „Schmerzfrei“ ? lieben Dank für euer Engagement bei der Versorgung mit Leckereien und vor allem für eure vielen Rückmeldungen zum Thema Stress, Schmerz und Ausgleich! Ich hab gerade wenig Muse, alles auf mich wirken zu lassen – aber werd mich noch dazu zurückmelden…
    Jetzt wünsche ich erstmal euch allen einen schönen Abend ?

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Liebe Alchemilla,

    es ist doch so, dass die Entspannung nur eine Säule des ganzen Programms ist, eingeordnet in dem Bereich der nichtmedikamentösen Prophylaxe-Maßnahmen. Dazu gehören auch noch ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend trinken, Abgrenzung gegen überzogene Forderungen an uns, usw.

    Bei den anderen Maßnahmen erleben wir ja auch oft nicht, dass sich die Migräne durch Änderung einer Stellschraube signifikant bessert, trotzdem können wir den positiven Wirkmechanismus nachvollziehen. Und gut tut es auf jeden Fall, jedem eigentlich, auch Gesunden.

    Bei einer episodischen Migräne kann es auch schon ein Erfolg sein, einer Verschlechterung vorzubeugen. Messbar bleibt der Zustand gleich, viele sind dann enttäuscht und denken, dass doch eh alles nichts bringt, doch ohne Maßnahmen wäre er vielleicht schlimmer geworden und in einen chronischen Zustand übergegangen. Ist eine Migräne chronisch, ist sie hartnäckiger und die Behandlung ja leider noch ein Stück schwerer.

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  heika.
    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Liebe Daniela,

    das ist ja eine sehr traurige Erfahrung, durch die du gerade durch musst. Es hängt doch so viel dran! Du bist extra umgezogen, dann vor Ort noch einmal, endlich bist du wohnungsmäßig „gelandet“ und nun das!
    Es stimmt leider, die Entscheider am grünen Tisch sehen oft nur rote oder schwarze Zahlen, Menschen und deren Schicksale interessieren wenig.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du für dich bei den bestehenden Optionen die beste Entscheidung treffen kannst.

    Lieber Gruß
    Heika

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Heika,
    das ist alles richtig, was du zu dem „Gesamtkonzept“ schreibst.
    Aber es funktioniert bei mir nicht.
    Ich denke, dass es Vielen so geh, einschließlich Tanni, dass wir diesbezüglich sehr gewissenhaft sind und darum umso mehr enttäuscht, dass „es“ so wenig sicher bewirkt.
    Deswegen bin ich überzeugt, dass jede und jeder einzelne von uns herausfinden muss, wo eigentlich wirklich die Energie und die Lockerheit in unserem täglich Leben flöten geht.
    Und das find ich ziemlich schwierig.

    Ich stimme dir zu, dass dieses Konzept, das du nochmal schilderst und das man überall beschrieben findet, sehr wichtig ist.
    Aber bei manchen von uns reicht nicht mal das. Da ist noch mehr im Untergrund, was uns beutelt.

    Vielleicht kriegen wir alle neue Erkenntniss jetzt hier durch diese Diskussion aber zuallererst braucht Tanni die Zeit, die sie erbeten hat, um das gründlich zu durchdenken.

    Liebe Grüße
    und schönen Tag euch allen
    wünscht
    alchemilla

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    Hier noch ein Vorschlag zum „Projekt Konditorei“, das ich eben gerade im meinem alten Kochbuch von 1885 gefunden habe:
    Bisquit
    16 Eidotter werden mit 500 gr. feingeriebenem und durchgesiebtem Zucker 1 Stunde gerührt. Dann giebt von einer Zitrone den Saft und die geriebene Schale hinzu, zuletzt 200 gr. Kartoffelmehl.
    Nachdem zuletzt der Schaum von den 16 Eiern daran gegeben ist, thut man den Teig in die Form und backt den Kuchen vorsichtig.

    Viel Spaß beim Rühren ?

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5597

    Ich würde das ja zu gerne mal ausprobieren 😉 , doch „leider“ weiß ich nicht, was „vorsichtig backen“ bedeutet. 🙂

    Vermutlich gab es damals noch keine hochgezüchteten Riesenhühner, die XL-Eier gelegt haben. Oder die Backformen waren größer zwecks Großfamilien…

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    wir können es ja gemeinsam probieren.
    Eine Stunde Rühren übernehme ich.
    Bestimmt wird das sowas wie marshmallows. In alt

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Hallo ihr Lieben,

    so jetzt hatte ich ein wenig Zeit und Muse, um über unsere Konditorei nachzudenken 🙂 Dieses herrliche Biskuitrezept würde ich unsere Gäste selbst von Hand rühren lassen, das fällt dann unter die Kategorie Fitnessstudio 😉

    Ich hatte inzwischen Termin bei unserer Betriebspsychologin – ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie absichtlich überzogen reagiert hat, um mich zu unterstützen oder ob sie von der Art, wie ich in unserer Abteilung fallen gelassen wurde tatsächlich so schockiert war… Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, denn sie hatte teilweise schon sehr eindeutig klar gemacht, wenn sie fand, dass ich manche Sachen nicht zu meinem Problem machen sollte und das hätte sie auch bei dieser Schilderung anbringen können…
    Ich hatte zumindest den Eindruck, dass sie meine aktuelle Situation alles andere als banal einschätzt und hab ein paar Aufgaben mitbekommen, um mir selbst aktuell Entlastung zu schaffen – darunter Meldung meiner Überlastung mit der klaren Ansage, dass entweder jemand anderes übernehmen muss oder die Sachen liegen bleiben, dazu Überstundenverbot…
    Letztlich muss sehr viel aus mir selbst kommen und das wird sicher harte Arbeit – aber das kenne ich ja von meinem Kopf – ich muss mein eigener Anwalt sein! Ich denke, dass es nicht verkehrt ist, diese Unterstützung weiter in Anspruch zu nehmen bis ich wieder in der Spur bin und sei es nur, um mich bei jemanden ausheulen zu können (das tut manchmal verdammt gut!)

    Als es um meinen Kopf ging habe ich aber sehr schnell das Thema abgebrochen – da habe ich gemerkt, dass sie darin kein Experte ist und mir trotzdem meinen Dickschädel erklären wollte…

    Unendlich wertvoll fand ich das Schreiben von meinem Betriebsarzt, in dem er mir mit sehr wertschätzenden, aber dennoch deutlichen Worten seine Sicht meiner Situation geschildert und mir jede erdenkliche Unterstützung angeboten hat. Ein wahrlich besonderer Mensch.

    Liebe Alchemilla, ich hatte ein wenig Zeit, um über deine Worte nachzudenken – ich werde versuchen, mich bei den Themen, die mich nichts angehen, mich deutlich zurückzunehmen und andere ihre Arbeit machen lassen (die werden schließlich besser bezahlt als ich, dann sollen sie auch selber denken) – Was ich aber nicht sein lassen möchte, sind die Diskussionen mit unserem Juristen – einfach weil wir da beide durch unterschiedliche Herangehensweise komplexe Themen sehr vielschichtig auseinander nehmen und zum Schluss beide davon profitieren. Egal wie unsinnig das für meine aktuelle Situation sein mag, es macht mir einfach Spaß mit ihm zu diskutieren und dabei meinen Porsche im Kopf Vollgas geben zu lassen – ich werde ihn aber mal bei Gelegenheit fragen, ob er sich in diesen Diskussionen von mir überrannt fühlt…

    Liebe Sini, der Gedanke, dass ich nicht ausfallen darf, wurde durch meinen Betriebsarzt erstmal relativiert. Er hat ganz eindeutig in seinem Schreiben geäußert, dass eine Krankschreibung gerechtfertigt ist, aber dass unabhängig davon das Problem meiner Überlastung angegangen werden muss. Ich halte mir die Option offen. Vielleicht wäre auch für dich, auch wenn dein Chef dann ein Problem mehr hat, der Weg einer Krankmeldung nicht verkehrt – einfach damit du wieder auf die Beine kommst. Es hat niemand etwas davon, wenn du zusammenbrichst…

    Liebe Daniela, es tut mir echt leid, dass du nach dem Wegzug von Freiburg und eurer schwierigen Suche nach einem neuen Daheim am See jetzt wieder mit deinem Job so viel Ärger hast. Ich drück die Daumen und hoffe sehr, dass es für dich einen guten Weg gibt und dass die doofen Chefs mit ihrer ignoranten Art ganz böse auf die Schnauze fliegen, um mal zu spüren wie doof sie sind!

    Ansonsten scheint mir mit etwas Abstand betrachtet, dass meine aktuelle Situation wesentlich dazu beiträgt, dass ich auch die eigentlich guten Zeiten von meinem Kopf im Moment als schlechte sehe. Ich darf nicht vergessen, ich hab schon unglaublich viel erreicht und da werde ich auch wieder hinkommen. Nur im Moment wäre mir ein wenig Unterstützung für meinen Dickschädel lieb, bis alles wieder im Lot ist… (Also bis ich wieder nur wenige Stunden Schmerzen ertragen muss) – Wenn da jemand was kennt bin ich für jeden Rat dankbar!

    Das Thema Reize und Entspannung für Migräne und Spannungskopfschmerz möchte ich gerne irgendwann wenn Zeit ist weiter diskutieren – für heute reichts mir…

    Ansonsten mache ich jetzt lieber mit meinen Gedanken an das Projekt Konditorei 😀 Da kann man wenigstens von Zuckerbergen (und 16 Eiern) träumen 😉

    Liebe Grüße, Tanni

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7425

    Liebe Tanni,

    meine Hochachtung ist dir mal wieder sicher, denn ich habe den Eindruck, dass du mit dem Sortieren deiner Gedanken ein gutes Stück vorangekommen bist.
    Wenn du mit der Psychologin gut klarkommst, mach weiter! Ich kann mir vorstellen, wie sie und auch der Betriebsarzt dir guttuende Unterstützung für deinen eigenen Weg geben können. Seinen eigenen Weg muss jemand wie du unbedingt gehen, alles andere wäre nur dauernde Quälerei in meinen Augen. Bleib so, wie du bist, aber vielleicht ein kleines bisschen weniger zur Hilfe bereit!?

    Ich hätte auch noch ein Rezept mit 20 Eiern. Wenn du möchtest….

    Ganz liebe Grüße,
    Julia

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Tanni,
    das klingt in der Tat so, als wäre deine Sache ein Stück voran gekommen.
    Es liest sich gut, was du beschreibst.

    Ein wenig stutzig geworden bin ich an der Stelle “ Als es um meinen Kopf ging habe ich aber sehr schnell das Thema abgebrochen – da habe ich gemerkt, dass sie darin kein Experte ist und mir trotzdem meinen Dickschädel erklären wollte…“
    Warum?
    Ich meine, manchmal ist es ganz sinnvoll, eine Einschätzung eben von Nicht-Experten zu hören.
    Experte bist du selbst durch viele Informationen und viel Erfahrung, Experten sind deine Ärzte und Experten haben wir hier in headbook.
    Und dennoch steckst du fest.
    Warum also nicht mal völlig andere Einschätzung -wenigstens anhören- Mal abseits von den bisher eingefahrenen Wegen.
    Es waren auch die ahnungslosen Kinder im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, die riefen „Der hat ja gar nichts an“ entgegen der allgemein vertretenen Meinung.
    Erfolgreiche Wissenschaftler sind oft die, die eingefahrene Gleise verlassen und „revolutionär“ denken und ich denke immer an Johanna, die hier schrieb, dass sie vom psychologischen Ansatz nie etwas gehalten habe und diesen nur angegangen ist, um nichts, wirklich nichts unversucht zu lassen. SIE hat es nicht bereut.

    Wäre nochmal so eine Idee.
    Ansonsten wünsche ich dir gutes Gelingen beim Umsetzen nach den Gesprächen.

    Liebe Grüße
    alchemilla

    Melli
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo,
    ich habe mal eine Frage an diejenigen die schon Aimovig spritzen. Ich habe 10-11 Migräne-Tage im Monat und nehme zurzeit Escitalopram und Valproat als Prophylaxe. Muss ich die Medikamente erst absetzen oder kann ich Aimovig parallel spritzen und bei gutem Ansprechen dann meine alte Prophylaxe langsam reduzieren?

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Liebe Alchemilla,

    Den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben, aber mir ging das Thema bei ihr zu schnell in Richtung „kein Wunder, dass…“ mit einem Hauch von „selber Schuld“. Manchmal bin ich eigen und stur, das geb ich gerne zu, aber solche Einschätzungen kann ich aktuell einfach nicht gebrauchen. Vor allem wenn sie meine aktuelle Situation (da brauch ich keine Einschätzung da weiß ich woher der Kopf kommt) als Ursache für die letzten 6 Jahre in den Raum stellt…

    Liebe Julia,
    das mit dem etwas weniger zur Hilfe bereit muss ich erst lernen, aber ich versuchs ? ich glaube, aktuell muss ich erstmal wieder Taktgefühl lernen – hab heute im Außendienst etwas über die Stränge geschlagen und den scheidenden Betriebsleiter mit sehr direkten Worten über die Konsequenzen seiner Fehler informiert… Mir tuts nichtmal leid, aber irgendwie wars unangemessen als Abschiedsworte.
    Nebenbei: Ich bin schon bei fast 50 Eiern angelangt – 20 mehr schaffen meine Hühner glaub nicht ????

    Liebe Melli,
    Du bist hier mit deiner Frage nicht ganz richtig gelandet, kopier sie doch hier rein: https://headbook.me/groups/vorbeugung-mit-arzneimitteln/forum/topic/aimovig-verlauf/page/6/

    Liebe Grüße, Tanni

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Liebe Tanni,
    das schätze ich auch so ein, dass du solche Einschätzungen im Moment gar nicht gebrauchen kannst.
    Im Prinzip lohnt es schon, solchen Überlegungen nach zu gehen, aber das weißt du ja ohnehin.
    Und es gibt Zeiten, da braucht man absolut keine neuen Aufgaben, sondern erstmal Unterstützung und Entlastung.
    Ich denke, das hat sie auch so gesehen, sonst hätte sie den abrupten Themenwechsel nicht hingenommen.
    Mach’s gut – genieße das Leben, trotz allem. Es hält ja immer noch ein paar schöne Momente bereit.

    Liebe Grüße
    alchemilla

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 228

    Liebe tanni, liebe Alchemilla,
    ich habe bei deinen Worten über die Psychologin direkt in diese Richtung gedacht, so wie du dann berichtet hast, Tanni, und das ist oft das Problem mit Nicht-Experten und auch gerade psychologischen Nicht-Experten: Wenn ein medizinisches Problem besteht hat die betreffende Person etwas falsch gemacht, nimmt nicht genug Rücksicht auf sich ist zu wenig aufmerksam mit sich etc. Und das ist eben keine neue Idee, sondern eine, die viele von uns schon hundertausend Mal gehört haben. Und es ist eine Vereinfachung, die so einer komplexen Krankheit nicht gerecht wird und uns als Menschen sowieso nicht. Letztendlich ist es auch Ausdruck von Hilflosigkeit andere mit vermeintlich einfachen Lösungen zu konfrontieren. Außerdem kann sich eine gesunde Ratgeberin dann auf die Schulter klopfen und denken „wenn du es nur wie ich machen würdest hättest du dieses Problem, diese Schmerzen nicht“.

    Liebe tanni, wir kennen uns nicht, aber mir erscheint es immer so, als wäre die Tatsache, dass du eigen und stur bist, deine Rettung und würde einen guten Teil dazu beitragen, dass du mit dieser schweren Erkrankung so gut umgehst und so oft gut gelaunt und positiv erscheinst. Also das wäre es Teil der Lösung und nicht Teil des Problems. Und ich finde das verdient höchsten Respekt und Achtung! AUSRUFEZEICHEN. Und es verdient definitiv nicht mit vereinfachenden RatSCHLÄGEN konfrontiert zu werden, sondern erstmal staunen und bewundern und unterstützen.

    So, vielleicht sind da jetzt eigene Erfahrungen und auch etwas Wut mit reingerutscht, ich bin ja auch Psychologin, deshalb ist es auch noch Kritik am eigenen Gewerbe … Ich hoffe es hat auch noch was mit dir zu tun Tanni,

    alles Gute für dich und für alle die das lesen

    lili

    susahund
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 134

    Liebe Tanni,

    ich habe mich eben gespannt durch die „Diskussion“ hier zu Deiner Geschichte gelesen.

    Ich habe seit ca. 30 Jahren Migräne, seit ich ca. Mitte 20 war ziemlich oft, konstant über 15 Anfälle. Inzwischen bin ich Mitte 40 und das Wissen -auch und vor allem das eigene Wissen- ist gerade durch Foren wie Headbook um so viel größer geworden.

    Ich war in einer ähnlichen Arbeitssituation, jung, voller Motivation und Energie für den Beruf, mit viel Spaß jeden Tag am liebsten Mitten drinnen. Die vielen Migräneanfälle hat niemand ernst genommen, Triptane (damals noch ganz neu) haben gut geholfen, von der 10/20 Regel wußte ich noch nicht mal was und krank sein „ging überhaupt garnicht“, dachte ich jedenfalls.

    Rückblickend sehe ich da einen meiner größten Fehler. Hätte ich DAS über Migräne gewusst, was ich heute weiß, hätte ich mich früher intensiver um das Thema bemüht und nicht einfach nur weitergemacht.
    Jetzt ist es müßig darüber zu grübeln, ob es dann evt. nicht so dick gekommen wäre, wie es heute der Fall ist, solche Gedanken liegen mir nicht besonders. Aber ich hätte das gute Gefühl, vielleicht rechtzeitig alles umgesetzt zu haben, was man heute weiß. Wie auch immer es dann 20 Jahre später gekommen wäre.

    Deswegen wollt ich Dir nur kurz sagen, dass ich es toll finde, dass Du gerade in Deinen jungen Jahren versuchst, Weichen zu stellen. Hör damit nicht auf, es lohnt sich immer und vielleicht profitierst Du in späteren Jahren davon.

    Alles Gute für Dich,
    Susahund

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Hallo Meli,

    du schreibst hier in Tanni´s Schmerzverlauf. Sie wird dir das sicher verzeihen. Deshalb hier von mir nur ganz kurz. Hast du nochmal gelesen, was dir Herr Prof. Göbel im April auf diese Frage dazu geschrieben hat? Schau mal nach, da steht es beantwortet.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3971

    Vielleicht können wir es trainieren, dieses „selber schuld“ an uns abperlen zu lassen, wie der Lotus das Wasser?
    Wenn wir uns eintrichtern:
    -an der genetische Disposition sind wir nicht schuld,
    -an Verhaltensmustern, die uns von der wiege an antrainiert wurden, sind wir nicht schuld,
    -an Überzeugungen und Glaubenssätzen, die wir von Anbeginn eingetrichtert bekommen haben, sind wir nicht schuld.

    Punktum.

    Das macht frei für den Blick darauf, dass wir trotzdem für uns etwas tun können.
    Und dass wir auf diese Weise die Opferrolle verlassen.
    Und das wiederum finde ich so wichtig.

    Eckart von Hirschhausen hat das wunderbar auf den Punkt gebracht: wir können eine Menge für unsere Gesundheit tun. Aber der Umkehrschluus, wer krank ist, hat nicht genug getan, ist unzulässig, arrogant, diskriminierend und voller Häme.

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 228

    Liebe alchemilla, liebe Tanni
    da gebe ich dir @alchemilla natürlich völlig recht. Es geht darum etwas für uns zu tun, mit dem Blick auf uns und nicht ständig mit dem Blick auf die Migräne und Kopfschmerzen. Etwas tun, weil es mir gut tut unabhängig davon, ob es einen Einfluss auf die Migräne hat. Dann wirkt es ohnehin, weil es auf uns wirkt.
    Einge gute Woche allen!
    lili

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Hi,

    noch eine kleine Anekdote dazu:

    ich hatte dieses Jahr mehrere Episoden von plötzlich auftretenden Zahnschmerzen, die sich kaum beruhigen ließen. Beim ersten Mal bin ich zu meiner Zahnärztin, sie hat gründlich untersucht, auch geröntgt, aber sie konnte nichts finden. Sie meinte sie könnte auf Verdacht aufmachen, aber eigentlich tut sie das nur ungern. Wir haben dann beschlossen erst mal abzuwarten; nach einigen Tagen hatte es sich wieder beruhigt.

    Dann war 2 Monate Ruhe und dann ging das Ganze von vorne los, nur auf der anderen Kieferseite. Ich hab dann erst mal Schmerzmittel eingeworfen, hatte da einfach grad absolut keine Zeit für… Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen… mein Kiefer hat sich (mal wieder) verkrampft. Das hatte ich schon mal. Also, neuen Termin bei der Zahnärztin gemacht – und da hab ich dann gesagt, dass ich früher schon mal Probleme mit CMD hatte (Cranio-manidbuläre-Dysfunktion). Sie war erst mal baff, sie sagte sie ist es nicht gewohnt, dass ihr Patienten mit solchen Fachbegriffen kommen 😉

    Sie hat mir dann über Nacht eine Aufbiss-Schiene gemacht. Weil ich ihr gesagt hatte, dass ich schon mal eine hatte, die ich nach 2 Wochen durchgebissen hatte; hat sie eine ganz leichte Schiene gemacht, die kaum stört, man könnte mit der sogar essen. Sie hat mir dann eine halbe Stunde völlige Entspannung pro Tag verordnet und mir nahegelegt – mehr für mich zu tun. Tragen muss ich das Ding nur, wenn ich merke, dass sich der Kiefer verspannt, meist reichen dann 1-2 Nächte bis es wieder so geht. An einem Zahn hat sie ein bisschen was weggeschliffen und vorbei waren all meine Schmerzen (zumindest die Zahnschmerzen).

    Ich, ganz ihrer Meinung hab dann direkt gesagt ja ich will ja auch abnehmen, gehe deshalb jetzt regelmäßig schwimmen. Darauf ihre Antwort: das mit dem Abnehmen ist zweitrangig – GÖNNEN SIE SICH ENTSPANNUNG !!! Schwimmen ist toll, aber nutzen Sie besser mal den Wellnessbereich 🙂

    Diese Ärztin ist echt super, hätte nicht gedacht, dass es sowas noch in Deutschland gibt. Ich war mal der totale Panikpatient – v.a. beim Zahnarzt – aber diese Frau ist so ruhig und sanft und zuvorkommend. Einfach super.

    Also: gönnt euch mal was 🙂
    Grüßle Daniela

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Hier kommen wieder echt viele wertvolle Gedanken zusammen – vielen Dank für eure Rückmeldungen!

    Liebe Lili,
    auch Kritik am eigenen Gewerbe muss manchmal sein 😉 Ich selbst habe mit ein bisschen Abstand manches inzwischen unter dem Aspekt „Psychologen sind auch nur Menschen“ eingeordnet und für mich sortiert und entschieden, welche ihrer Gedanken ich für mich annehmen möchte und welche nicht. Es bleibt schließlich meine Verantwortung und um manches umzusetzen müsste ich mich auf eine Weise ändern, die ich nicht mit mir vereinbaren kann.
    Ich kenne kaum jemanden (aktuell fallen mir nur 4 Personen ein), der nach kürzester Zeit einen Menschen, dessen Hintergrund er nicht kennt, einschätzen kann und dann auch noch das Gespür dafür hat, mit welchen Worten er ihn erreichen kann… Vor allem wenn dieser jemand so stur und eigen ist, wie ich es bin 😉 Ich finde, liebe Lili, da hast du mit deiner Beschreibung absolut ins Schwarze getroffen – ob es meine Rettung ist oder mich ab und an ins Verderben führt, das weiß ich nicht, aber meistens denke ich, es ist gut so wie es ist. Daher vielen Dank für deine Einschätzung 🙂 Das macht Mut, den eigenen Weg weiterzugehen!

    Liebe Alchemilla, das Bild mit dem Lotus werde ich gut in mir halten 🙂 Manches an sich abperlen lassen und das annehmen, was man annehmen möchte.

    Liebe Susahund, danke dir für die Schilderung deiner Erfahrung. Ob ich mit dem, was ich jetzt gerade tue, tatsächlich Weichen stelle oder nur kurzzeitig die Richtung ändere wird sich zeigen – auf jeden Fall fühlt es sich jetzt aktuell gut und richtig an, die Notbremse gezogen zu haben und jetzt erstmal wieder Schritt für Schritt zur Normalität zurückzukehren.

    Liebe Daniela,
    ich hoffe, du hast bei dir im Schwimmbad einen schönen Wellness-Bereich, den du genießen kannst 🙂 Ich finde, deine Zahnärztin liegt mir ihrer Ansicht schon sehr gut und es freut mich, dass du jetzt so eine gute Ärztin hast!

    Wir vergessen manchmal über alles was uns belastet, wie wichtig es ist, Gutes für uns selbst zu tun! Es kommt nicht darauf an, dass es ein Ziel und eine Wirkung hat – wenn es gut tut ist es richtig und auch wichtig, sich das rauszunehmen.

    Liebe Grüße, Tanni

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Hi Tanni,

    ja es gibt da einen tollen Wellnessbereich, der oft auch total leer ist; hab da meine „Ecke“ mittlerweile…ein Bereich der unter Wasser blau beleuchtet ist; da kann man auf dem Rücken liegen und treiben und wenn die Ohren unter Wasser sind, is da noch ganz seichte entspannende Musik unter Wasser – da der Bereich 2€ extra kostet, gehen da nicht viele Leute hin; ich gönn mir das gerne – v.a. weils da ruhig ist, mich keiner stört, es ist relativ dunkel, also außer der Unterwasserbeleuchtung kaum Licht – ich mag das total :o)

    Ich wünsche dir, dass du für dich einen guten Weg findest – bei der Arbeit, mit der Psychologin und auch privat :o)

    Grüßle (von einer heut echt platten weil nach Arbeit noch DRK-Blutspendedienst)
    Daniela

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2044

    Hallo ihr Lieben,

    hätte noch ne Frage: Ich hab heute früh mit meinem Neurologen telefoniert. Er stimmt mir zu, dass dieser Stress für den Kopf alles andere als gesund ist und findet es gut, dass ich hier bereits aktiv geworden bin.

    Interessant fand ich, dass er bei den Möglichkeiten der Behandlung für meinen Kopf Medikamente zur Vorbeugung von Migräne bzw. Kortisonschema angesprochen hat. Für mich war der Schmerz in den letzten Wochen nicht eindeutig einem Schmerztyp zuzuordnen, ich selbst hatte ihn als „unklar“ definiert, weil er zu heftig für den normalen Dickschädel war, aber ihm die typischen Merkmale meiner Migräne gefehlt hatten – aufgrund der Stärke und den Begleiterscheinungen hat mein Arzt jedoch sogleich in Richtung Migräne gedacht.

    Wir sind dann so verblieben, dass bei über 200 Kopfschmerzarten mehrere Optionen denkbar sind, nur mir bleibt jetzt die Frage: Hier gibt es ja oftmals das Thema, dass Migräne sich immer wieder so zeigt, wie man es nicht erwarten würde und dass deshalb immer wieder Attacken nicht erkannt werden. Kann es sein, dass eine eigentlich stabile Migräne, die sich über Monate (wenn nicht Jahre) bei 1-4 Attacken im Monat eingependelt hat, plötzlich an mehr als 14 Tagen in einem Monat zuschlägt?

    Würde mich über eure Einschätzung freuen.

    Liebe Grüße, Tanni

    P.S.: Mein Weg bei der Arbeit läuft gerade dezent in die falsche Richtung – mir sollen die Betriebe weggenommen werden, die am meisten Spaß machen und in die ich in den letzten Jahren richtig viel Arbeit reingesteckt habe, damit sie gut laufen… Nur weil ich gesagt habe, dass 2 Berichte, die irgendwann kommen sollen, viel Zeit in Anspruch nehmen werden und ich aktuell nicht die Kapazität für diese beiden Berichte habe…

    Liebe Daniela, der Wellnessbereich klingt wunderbar! Gönn ihn dir so oft wie möglich 🙂

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