Kind(er) trotz Migräne

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  • SteffiN
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    Beitragsanzahl: 46

    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine allgemeinere Frage an alle, die Kinder haben und schon vor der Schwangerschaft von Migräne/Kopfschmerzen geplagt waren: Hattet ihr Angst, einem Kind aufgrund eurer Erkrankung nicht gerecht werden zu können? Wie seid ihr mit entsprechenden Ängsten umgegangen? Und wie kommt ihr letztlich klar, wie schafft ihr Kind und Haushalt/Arbeit neben chronischer Migräne? Ich selbst und mein Partner sind seit mittlerweile 7 Jahren zusammen, und wir möchten auf jeden Fall ein Kind. Dennoch habe ich wirklich Respekt davor. Jetzt kann ich mich an einem Kopfschmerztag krank melden und zuhause zurückziehen. Ruhe und Entspannung hat man zuhause ebenfalls. Mit Baby/Kleinkind ändert sich das ja sehr. Dennoch möchte ich mir etwas so Wichtiges von der Migräne nicht „verbieten“ lassen. Aber ich merke, dass ich das Ganze immer herauszögere, immer mit dem Gedanken, vielleicht ist die Migräne ja irgendwann besser….aber ewig kann man das als Frau natürlich auch nicht in die Länge ziehen. In 2,3 Jahren sollten wir es dann wohl auf jeden Fall mal angehen. Ich muss dazu sagen, dass ich aufgrund der Migräne aber nur ein Kind möchte, sonst wären es vielleicht 2 gewesen. Aber das wäre mir nach jetzigem Stand doch zu heftig.

    Viele liebe Grüße!

    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 69

    Hallo Steffi,
    dein Frage finde ich sehr verantwortungsvoll und gebe dir gerne meine Erfahrungen weiter.
    Ich habe zwei Kinder bekommen. Die erste Schwangerschaft war die beste Zeit meines Lebens ohne einen einzigen Migräneanfall. Das ging auch noch in den ersten Monaten der Stillzeit so weiter.
    Dass die Migräne während der Schwangerschaft deutlich weniger ist oder ganz verschwindet, ist häufig der Fall, aber leider natürlich kein Naturgesetz. Von der zweiten Schwangerschaft war meine Migräne völlig unbeeindruckt. Diese Zeit empfand ich als sehr schlimm und auch die Stillzeit, wenn man keine Medikamente nehmen darf, sich übergeben muss und gleichzeitig noch Milch produzieren soll. Da habe ich öfter mal eine Infusion mit Flüssigkeit gebraucht.
    Nach der Stillzeit war es aber dann auch nicht so einfach mit mehrtägiger Migräne.
    Ich hatte das Glück, dass eine Oma zeitlich flexibel war und die Kinder übernehmen konnte.
    Hättest du denn auch eine Oma in der Nähe? Über die Pfarreien gibt es auch in manchen Gemeinden Leih-Omas!
    Im Nachhinein gesehen, war ein zweites Kind eine Überforderung (aber ich bin natürlich sehr glücklich diese Tochter zu haben!!! und sie ist ein wunderbarer Mensch mit einer sozialen Ader).
    Zum Glück haben meine beiden Töchter die Migräne nicht geerbt. Ich habe auch immer versucht, schulischen Druck von ihnen fern zu halten und nichts zu erzwingen.
    Insgesamt würde ich den Kinderwunsch nicht zu lange aufschieben, denn die Migräne und die Belastbarkeit wird mit den Jahren nicht unbedingt besser.
    Alles Gute,
    Elfe

    Beatrice
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 127

    Hallo Steffi,

    ich habe keine Kinder – ein großer Grund ist bei mir die Migräne, ich traue es mir einfach nicht zu. Ich hatte aber auch nie einen sehr ausgeprägten Kinderwunsch, genauso wenig mein Freund. Also warum etwas riskieren, wenn es nicht der absolute Lebenstraum ist dachten wir uns. Wir sind froh, wie es ist.

    Wenn man aber sehr sehr gerne Kinder will, sieht es natürlich anders aus. Ich kann dir nur berichten, wie es meiner Schwester erging. Sie hatte vorher schon Migräne und die Schwangerschaft war nicht geplant aber ich nenne es mal „riskiert“.
    Während der Schwangerschaft hatte sie keinen einzigen Anfall, aber das ist ja nicht der Grund warum man Kinder will, weil dann evtl. 9 Monate Ruhe ist 😛
    Bei ihr hat sich die Migräne nach der Geburt langsam wieder eingeschlichen und ist nun schlimmer als vorher. Sie ist sehr oft am Ende ihrer Kräfte und völlig fertig, und dabei hatte sie ein sogenanntes „Anfängerbaby“ und ein, wenn man das so sagen darf, mittlerweile sehr einfaches Kleinkind.
    Sie meinte mal, wenn sie ein Schreikind oder in Neusprech „High-Need-Baby“ bekommen hätte, weiß sie nicht, ob sie es geschafft hätte (was auch immer das heißt). Dazu kommt aber, dass sie eine Borderline-Persönlichkeit ist und ihr Mann depressive Schübe hat. Die Grundvoraussetzungen sind also alles andere als prächtig. Sie meinte mal zu mir sie liebt ihre Tochter über alles (das glaube ich ihr auch sofort) aber wenn sie gewusst hätte, wie schwer es mit der Migräne oft ist, hätte sie kein Kind bekommen. Im Nachhinein hätte sie also anders entschieden.
    Und das obwohl meine Mutter ein- bis zweimal die Woche da ist und das Kind oft übers Wochenende bei den Großeltern da ist.
    Also ich denke wenn man psychisch stabil ist, fällt das alles sicher leichter. Aber mich hat ihr Beispiel noch zusätzlich abgeschreckt um ehrlich zu sein.
    Und ich liebe meine Nichte, aber wenn ich sie mehrere Stunden alleine betreut habe merke ich, dass meine Belastungsgrenze komplett erreicht ist. Oft bekomme ich abends einen Migräneanfall, wenn sie zu Besuch war (rumrennen, lautes Lachen, wildes spielen, Krach machen etc.). Das kommt ein- bis zweimal im Monat vor und dafür riskiere ich es gerne. Ich wäre aber nicht in der Lage, das jeden tag zu machen, bin aber auch mit chronischen Kopfschmerzen und dazu chronischer Migräne plus Endometriose stark betroffen. Hätte ich „nur“ 4, 5 Anfälle im Monat und wäre dazwischen auch schmerzfrei würde es wieder ganz anders aussehen…
    Hast du Erfahrung mit Kindern oder Kontakt zu Kindern?
    Schau dir das vielleicht mal an, „Leih“ dir eines für ein paar Tage von der Schwester/Cousine/Freundin aus etc., evtl. nimmt es dir auch die Angst weil du merkst, dass es gar nicht so schlimm ist wie du jetzt denkst oder du merkst rechtzeitig, dass es einfach zu viel ist. Das kommt sicher darauf an, wie stark du betroffen bist.

    Liebe Grüße,
    Bea

    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 158

    Hallo Steffi,
    ich finde es gut, dass du dir so bewusst die Frage stellst.
    Da eine Entscheidung zu treffen ist aber wirklich sehr schwierig.
    Ich für mich habe eigentlich entschieden, dass ich wegen der Migräne auf Kinder verzichten werde.
    Jetzt bin ich aber auch schon 37 und habe momentan eh keinen Partner und mein Kinderwunsch war nie so ausgeprägt.
    Trotzdem macht es mich manchmal schon etwas traurig kein eigenes Kind in den Armen halten zu können.
    Aber wenn ich darüber nachdenke was das in der Realität für eine Belastung wäre, dann wird mir ganz anders. Ich wüsste nicht, wie ich jahrelangen Schlafentzug mit meiner chronischer Migräne überleben sollte.

    Zudem gibt es noch einen weiteren Punkt den ich mir nicht verzeihen könnte und das wäre die Migräne weiter zu vererben und dass mein Kind unter Umständen dann später selber so stark betroffen wäre wie ich momentan.
    Ich habe es selber von meinem Vater und mein viele Jahre jüngerer Halbbruder (wir haben den gemeinsamen Vater) hat es jetzt mit 15 auch schon.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 2 Wochen von  Indie.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28128

    Hallo Steffi,

    ich wollte Kinder haben und habe sie. 🙂 Nie hätte ich mich nach der Migräne gerichtet, als es um die Durchführung einer meiner Lebenspläne ging. Denke nicht darüber nach, sondern gönne Dir die Freude an Kindern, wenn es Dein Wunsch ist. Du kannst ja gar nicht wissen, wie sich alles entwickelt und vorher schon nein zu sagen, entspricht zumindest überhaupt nicht „meinen persönlichen“ Vorstellungen. Du kannst es ja mal mit einem Kind „testen“ und dann siehst Du schon, wie es läuft.

    Liebe Grüße
    Bettina

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 46

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Erfahrungen! Ich denke auch, wenn man sich sehr stark ein Kind wünscht, dann versucht man es letztlich. Ich verstehe gut auch die andere Seite, wenn man sich sagt, nein, das will ich mir nicht zumuten – kann mir aber auch vorstellen, dass einem ein Kind letztlich so viel gibt, dass sich die Belastungen gar nicht immer so stark auswirken, wie wir das jetzt vermuten. Beispiel: Wenn ich jetzt 5 Nächte kaum schlafe, weil im Haus rumgelärmt wird, wird es einem natürlich schlecht gehen. Wenn ich aber wenig schlafe, weil ich ein Baby habe, werden ggfs ganz andere Stoffe/Hormone etc im Körper freigesetzt, und dann reagiert man vielleicht gar nicht so mit Migräne wie man es jetzt vermutet. Ich muss dazu allerdings auch sagen, dass ich die „richtige“ Migräne, bei der auch die Triptane wirken, nur 2-4 Tage im Monat habe. Bei mir kommt dann noch viel Spannungskopfschmerz hinzu, der auch belastend ist, mit dem man aber arbeiten und funktionieren kann.

    Mit Kindern habe ich regelmäßig Kontakt, mein ganzer Freundeskreis hat kleine Wusel rumrennen 🙂 Und dabei stelle ich tatsächlich fest: Ist eine Freundin mit einem Kleinkind/Baby zu Besuch, ist das für mich ok, auch wenn das Kind schreit usw. Sind mehrere Freundinnen da und 4 Kleinkinder rennen kreischend durchs Wohnzimmer, ist das schon ne andere Nummer. Daher erstmal mein Fokus auf einem Kind 🙂

    Ich danke auch dir, Bettina, fürs Mut machen, es ist immer wieder motivierend zu lesen, dass man sein Leben nicht komplett der Migräne unterordnen muss, denn das ist eine sehr traurige Vorstellung.

    Rosinante
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 361

    Hallo Steffi,
    ich habe 3 Kinder und auch wenn es manchmal sehr anstrengend war,
    damals gab es keine Triptane, würde ich es nicht von der Migräne abhängig machen Kinder zu bekommen.

    Migräne hat sich im Laufe meines Lebens was Anfallhäufigkeit betrifft immer wieder geändert.
    Aber in meiner Lebensplanung habe ich mich nicht nach der Migräne gerichtet.

    Liebe Grüße
    Rosinante

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7480

    Liebe Steffi,

    deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen und finde sie sehr wichtig.

    Ich selbst habe keine Kinder, sollte nicht sein, ich hätte es mir aber auch garantiert nicht nehmen lassen. Ich hatte immer schon eine recht heftige Migräne, und das zu einer Zeit, als es kein wirksames Mittel dagegen gab. Trotzdem habe ich alles mitgenommen, was mir das Leben so gab, auch beruflich.

    Aber ich sehe zum Kinderkriegen als kranke Frau und Mutter noch einen Aspekt, den man vielleicht mal im Hinterkopf haben sollte, wenn es zur Familiengestaltung kommt: nämlich die Tatsache, dass natürlich auch das Leben der Kinder ein anderes ist, wenn die Mutter krank ist. Ich hatte ab meinem 2. Lebenstag eine oft gefährlich herzkranke Mutter (sie hatte nach meiner Geburt eine sehr schwere Lungenembolie, die man 1948 nicht behandeln konnte. Folge war dann die Herzerkrankung) und war schon sehr früh gezwungen, mich um mein Mutter zu kümmern und oft Hilfe zu holen. Zum Glück für mich ging meine Mutter ein hohes Risiko für sich ein und ich bekam eine Schwester. Wir sprechen heute noch oft darüber, wie viel leichter so eine Situation mit Geschwistern ist. Man kann mal vor Verzweiflung/Überlastung zusammen traurig sein, oder auch mal ganz gehörig zusammen schimpfen, wenn es nötig ist. Danach sieht die Welt dann meist wieder besser aus. Geteiltes Leid ist da wirklich dann halbes Leid. Ein Kind allein trägt dann leider auch die ganze Last.
    Das nur so als Gedankenanregung, wie es dann kommt und wie man es macht, ist sicher nochmal eine ganz andere Geschichte.

    Ich wünsch dir/euch eine gute Entscheidung und so oder so ein trotz Migräne schönes Leben.
    Alles Liebe,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28128

    Meine Kinder hatten nie das Gefühl, mit einer kranken Mutter aufzuwachsen. Ich hatte sie als Erwachsene dazu befragt und sie hatten mir ehrlich geantwortet. Lediglich meine Tochter hatte als Kind kleine Brotkugeln gemacht und diese dann wie Tabletten gegessen. 😉 Sie hatte doch mitbekommen, dass ich recht oft behandeln musste und mich damit kopiert.

    Ich würde es als fatal ansehen, auf Kinder zu verzichten, nur weil es eventuell sein könnte, dass man eventuell als Migränikerin überfordert sein könnte. Meine Güte, auch gesunde Mütter kommen immer wieder mal an ihre Grenzen. 😉 Das ist ganz normal, das gehört dazu. 🙂 Dann holt man sich Hilfe und Entlastung und je älter die Kinder werden, desto leichter wird es dann auch.

    Das Glück, das ich als Mutter für meine Kinder empfinde, ist mit nichts sonst zu vergleichen. Lasst Euch dieses großartige Geschenk keinesfalls entgehen, wenn der Wunsch nach Kindern da ist. ?

    Luci23
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo
    Ich habe chronische Migräne und 3 Kinder. Als die 2 ältester klein waren, bin ich auch an einen Hirntumor erkrankt und bin seit dann behindert. Meiner Tochter kam danach zur Welt. Bzw. meine 2. OP war während der Ende der Schwangerschaft.

    Ich würde nicht das Leben nach Krankheit richten. Es ist kein Dauerzustand, bzw. man sollte es nie so betrachten. Wer weiss was für Prophylaxen es in 5 Jahren gibt. Oder wie die Krankheitsverlauf sich verändert.

    Meine Mutter und ich haben beide hemiplegische Migräne und 2 meine Kinder haben Migräne ohne Aura, jedoch bei die 2 gut im Griff. Auch wenn nicht – ich würde trotzdem sagen, dass ich trotz Migräne ein guten Leben habe. Warum sollten meine Kinder das nicht auch haben?

    Es war schwer – ich war auch viel alleine, da ihr Vater 800 km weit weg gearbeitet hat, aber jetzt ist es echt super. Meine Migräne sind zwar viel schlimmer geworden, aber mein Sohn ist jetzt erwachsen und die andere 2 sind Jugendliche. D.h. wir teilen das Haushalt und Einkaufen.

    Rosinante
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 361

    Liebe Steffi,

    ich schließe mich Bettina an.
    Auch ich habe meine erwachsenen Kinder gefragt, wie meine Migräne für sie war.
    Meine Älteste meinte, sie würde mich heute bewundern, da ich versucht habe, es nicht zu thematisieren.
    Meine Kinder mussten nicht mehr helfen, dann blieb halt auch manches liegen, und sie
    durften jederzeit Freunde mitbringen.
    Da lag ich dann halblebig auf der Couch im Wohnzimmer und die Freunde kamen und marschierten ins Kinderzimmer.
    Wenn das nicht groß thematisiert wird, ist das für die Kinder normal, wenn die Mama nicht kann.
    Als sie kleiner waren, waren sie manchmal frustriert, wenn ich eine angesagte Unternehmung mit ihnen nicht durchführen konnte.
    Aber Frustrationen gehören zum Leben dazu.

    Ich plane auch heute ganz normal, zwar muss ich öfters Termine absagen,(habe chronische Migräne) und bin auch die letzten 3 Tage gelegen) aber meine Kinder sind das gewohnt. Und jetzt lebt nur noch 1 Kind daheim.

    Liebe Grüße

    Rosinante

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7480

    Noch ein paar Gedanken zum Thema.

    Grundsätzlich nimmt man als kleines Kind die Welt doch erstmal so wie sie ist. Man kennt ja nichts anderes. Probleme, die die Eltern haben, und da gibt es in jeder Familie, ob gesund oder nicht, sicher so einige im Laufe der Zeit, werden nur zum schweren Problem wenn die Liebe der Eltern fehlt oder nicht gezeigt werden kann.

    In einem liebevollen und zugewandten Elternhaus mit viel gegenseitigem Respekt lernt man mit zunehmendem Alter ganz selbstverständlich, dass man nicht immer und jederzeit alles haben kann, was man gerade möchte. In meinen Augen eigentlich eine gute Schule für’s Leben, denn gegenseitiges Rücksichtnehmen und empathisches Mitemfindenkönnen ist doch eigentlich die Basis für ein gutes Leben, egal ob und welche Einschränkungen der Einzelne hat und wie belastet die Familie ist.

    Ich kann für mich sagen, dass ich trotz kranker Mutter eine wunderschöne Kindheit und Jugend haben durfte.

    Wieweit und wann man sich selbst als potentielle Eltern so ein Leben mit Familie vorstellen und auch ermöglichen kann, ist dann sicher immer eine „Einzelfallentscheidung“, die einem niemand abnehmen kann. Wichtig scheint mir, sich, wie du Steffi und auch Bea, vorher Gedanken dazu zu machen, denn Kinder aufzuziehen und zu haben ist eine Lebensaufgabe, die nicht jeder Mensch leisten kann und möchte. Die man aber auch nicht so einfach mal kündigen kann.

    Aber eine für beide Seiten gute Familie, dürfte auch das größte Glück überhaupt sein, das man erleben kann.

    Immerhin haben wir heute weitgehend diese Entscheidungsmöglichkeit. Für frühere Generationen war das deutlich schwieriger, sowohl für die Eltern als in der Folge dann auch für die Kinder, die nicht immer wirklich willkommen waren.

    Euch allen ein schönes Wochenende ?,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 2 Wochen von  Julia.
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