Wechseljahre,Zwischenblutung und fast täglich Migräne

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  • Betty 1972
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    Hallo zusammen,
    Ich bin 47 Jahre alt, und mitten in den Wechseljahren. Hatte meine Migräne bis Anfang des Jahres gut im Griff. Meine Regelblutung kam sehr unregelmäßig, einmal sogar 57 Tage gar nicht.Ich hatte mich schon gefreut, dachte es wäre vorbei. In dieser Zeit hatte ich gar keine Migräne. Dann kam die Regelblutung wieder. Und, im Moment habe ich eine Blutung nach der nächsten.

    Das heißt, ich habe zwei Tage Ruhe, und dann geht es schon wieder los. Immer, wenn es wieder anfängt zu bluten, hab ich auch Migräne. Wollte zu meiner Gyn, aber die hat nicht so schnell einen Termin frei. Gegen die Blutung, wird sie was machen können, aber nicht gegen die häufige Migräne.

    Ob ich noch mal mit der Pille anfange? Einen geregelten Zyklus einrichten? Ansonsten läuft es wahrscheinlich wieder auf einen Ausschabung hinaus.

    Habt ihr noch einen Idee, wie ich weiter verfahren kann? Hab diesen Monat schon den achten Migräneanfall, und ein Ende ist nicht in Sicht, denn ich habe heute, nach 2 Tagen Pause, wieder meine Regel bekommen.

    Wünsche allen ein schönes WE

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Hat niemand einen Rat für mich? Ich glaube, meine Gyn, kennt sich nicht so gut mit Migräne aus. Können die vielen Zwischenblutungen auch hormonell keine Migräne triggern?

    LG Betty

    Jasute
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 79

    Hallo Betty,

    ich bekomme auch immer Migräne bei der Menstruation. Früher habe ich die Pille durchgenommen, so lange bis die Zwischenblutungen häufiger wurden, dann habe ich eine Pillepausen eingelegt, meine normale Blutung inkl. der Migräne bekommen. Einen Zusammenhang von den Zwischenblutungen und Migräne konnte ich bei mir nicht ziehen.

    Nun habe ich eine Hormonspirale und bisher nur sehr leichte Blutungen bzw. auch mal eine Zwischenblutung. Beides aber bisher sehr schwach – es lohnt noch nicht mal ein Tampon. Die menstruell bedingte Migräne blieb bei mir bisher aus.

    Also aus meiner Erfahrung heraus würde ich somit annehmen, dass eine Zwischenblutung keine Migräne fördert. Aber Wechseljahre sind ja nochmal anders…
    Aber hier melden sich bestimmt noch welche mit mehr Ahnung 😉

    Lieben Gruß
    Jasmin

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Hallo Jasmin,
    ich habe tatsächlich nochmal darüber nachgedacht, meine Gyn nach der Pille zu fragen. Aber, ich werde im März schon 48. Dann hätte ich zumindest einen stabilen Zyklus. Das ganze Jahr über, hatte ich wenig Blutungen, und auch kaum Migräne. Ich vermute da schon einen Zusammenhang. Hab bis Mitte letzten Jahres, die Cerazette genommen. Damit hätte ich keine Zwischenblutung, da durchgenommen.

    LG Betty

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28653

    Hallo Betty,

    die Wechseljahre mit dem hormonellen Umschwung können noch mal ziemlich belastend sein. Du scheinst mitten drin und da rebelliert der Kopf – ob mit oder ohne Blutung. Denn auch ohne Blutung geht einiges durcheinander im Hormonhaushalt.
    Um die hormonelle Lage etwas zu stabiliseren und Dich über eine gewisse Zeit der Wechseljahre zu bringen, wäre die erneute Einnahme der Pille sicher keine schlechte Idee. Die Cerazette hattest Du ja bereits, wäre eine Überlegung wert.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Vielen Dank für deine Antwort, liebe Bettina.
    Montag hab ich einen Termin bei meiner Gyn. Bestimmt wird sie auf meinen Vorschlag mit der Pille eingehen.

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Guten Abend,
    ein kurzes Update zh meinem Gynäkologenbesuch. Meine Gyn war nicht da, ich musste zur Vertretungsärztin. Sie meinte, ich hätte durch die Wechseljahre extreme Hormonschwankungen.
    Sie wollte mir ein Kombipräperat mit Hormonen verschreiben, was Östrogen enthält. Das habe ich dankend abgelehnt. Ich weiß, dass ich früher mit kleinsten Östrogengaben, extrem mit Migräne reagiert habe.
    Stattdessen, hab ich die Cerazette vorgeschlagen. Sie war nicht begeistert, meinte, dass die Gefahr einer Thrombose dadurch extrem steigt. Damit hat sie mir natürlich Angst gemacht.
    Verschrieben hat sie mir die Pille trotzdem.

    Klar, ich bin schon 47, aber was soll ich sonst machen?

    Betty

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28653

    Liebe Betty,

    Stattdessen, hab ich die Cerazette vorgeschlagen. Sie war nicht begeistert, meinte, dass die Gefahr einer Thrombose dadurch extrem steigt.

    extrem ist zu hoch gegriffen, aber die Gefahr steigt etwas an. Die Cerazette enthält kein Östrogen, ist also in dieser Hinsicht eh schonender. Kann sein, dass dadurch nicht nur die Migräne besser wird, sondern auch die Wechseljahrsbeschwerden gut unterdrückt werden. Versuche sie einfach mal, kann eine gute Chance werden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Ja, das werde ich auch machen. Hab ja die Cerazette früher immer gut vertragen.

    Nur Versuch macht kluch/g

    Sonja L.
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    und wie geht es Dir inzwischen?

    Betty 1972
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Guten Morgen,

    nun nehme ich seit 4 Wochen die Pille Cerazette. Leider, hab ich auch mit der Pille wieder eine Blutung bekommen. Ich denke aber, das ist in den ersten 3 Monaten normal. Leider, kamen mit der Blutung, die jetzt schon 8 Tage anhält, auch wieder 4 Migräneanfälle. Gestern abend, mußte ich innerhalb von 12 Stunden, also mittags um 12.30 Uhr, und dann um kurz vor 0 Uhr nochmal behandeln. Zähle das deshalb nur als einen Einnahmetag.

    Was gestern abend komisch war, und sich bis heute morgen durchzieht, ist zusätzlicher Schwindel. Wollte gestern abend vom Wohnzimmer in die Küche, und konnte vor Schwindel gar nicht gehen. Dadurch wurde mir furchtbar übel, und ich bekam Herzrasen. Ich bemerkte, wie sich die Migräne wieder durchsetzte. Deshalb nahm ich das Triptan und Domperidon. Heute morgen, geht es leider mit dem Schwindel weiter. Ich merke wieder, wie es mir übel wird.
    Nun habe ich mich hier bei Sonderformen der Migräne ein bißchen eingelesen. Könnte es diese vestibuläre Migräne sein? Hab das bisher noch nie gehabt. In einem Beitrag von 2013 stand, dass Flunarizin ein Mittel dagegen ist. Bin morgen früh beim Hausarzt. Soll ich mit ihm darüber reden? Ich glaube, richtig viel Ahnung hat er nicht von Migräne. Hab aber Angst, dass dieser Schwindel nicht mehr weg geht.

    Ich weiß, dass es viele Erkrankungen gibt, die Schwindel auslösen, aber gestern bekam ich ja dabei Migräne. Was würdet ihr mir raten?

    LG Betty

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