Der richtige Umgang mit Triptanen und Schmerzmedikamenten

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  • Tanni
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    Für alle, die jeden Monat aufs Neue damit kämpfen müssen, die 10er Regel einzuhalten und womöglich am 15. schon das Ende des Monats herbeisehnen, ein kleines Gedankenspiel…

    Ich hatte in den ersten 2 Schmerzmonaten 14 und 10 Schmerzmitteltage und hab gemerkt, dass das deutlich zu viel ist. Damals wusste ich noch nichts von der 10er Regel – da der Schmerz die meisten Tage doch gleich ist, habe ich für mich festgelegt, nur noch einen Schmerzmitteltag pro Woche zuzulassen. Mit dieser Einstellung komme ich gut klar und bis auf 2 Ausnahmen (innerhalb eines Jahres) habe ich mich auch daran gehalten. Die Vorgehensweise hat sowohl den Neurologen, als auch meinen Hausarzt beeindruckt und sie haben mir beide geraten, so weiterzumachen.

    Ich möchte niemandem vorschlagen, nur noch 4 Schmerzmitteltage pro Monat zuzulassen – aber der Gedanke lässt sich theoretisch auch auf 2 Tage pro Woche aufstocken… Je nachdem wie die Wochentage zu Monatsbeginn und –ende liegen könnten es dadurch auch mehr als 10 Tage werden, daher muss hier die Gesamtbilanz trotzdem Monatsweise erfolgen.

    Meiner Ansicht nach sind möglicherweise 5 Tage bis die nächste Woche anfängt leichter durchzustehen, als die 15 bis zum Monatsende…

    Wünsche euch allen, dass ihr den 1. des Monats schonmal ohne Medis übersteht 🙂

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28212

    Liebe Tanni,

    danke, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt. Für Patienten mit chronischer Migräne ist dies allerdings nicht durchzuführen und macht auch keinen Sinn. Hält man sich an die 10er-Regel, ist man meist auf der sicheren Seite. Attacken freiwillig auszuhalten, ist kein Weg, könnte sogar einen Angstkreislauf in Gang setzen.

    Ich wünsche Dir, dass Du weiterhin gut über die Runden kommst mit dieser „Einteilung“. Sei aber bitte nicht zu hart zu Dir, die Migräne verlangt einem eh schon genug ab. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Liebe Bettina,
    hatte mir fast schon gedacht, dass es für andere keinen Sinn macht – für mich ist es seitdem ich Kopf habe wesentlich einfacher in Wochen zu denken und so habe ich halt auch die Schmerzmitteltage darauf verteilt…

    Am liebsten würde ich ja komplett auf Schmerzmedikamente verzichten (Nebenwirkungen sind bei mir immer ein Problem) – vor allem macht es für mich keinen Sinn, da der Kopf jeden Tag auf die gleiche Art und Weise schmerzt… Medis nehme ich eher dann, wenn es sich wirklich zu einer Attacke steigert oder aber wenn ich mir bei der Arbeit mal wieder den Rücken verdreht habe.
    Solche Tage kann ich (monatsweise) glücklicherweise an einer Hand abzählen, so dass ich nicht hart zu mir sein muss 😉 und wenn es doch mal schlimmer kommt, weiß ich ja dank euch dass ich die Medikamententage bedenkenlos noch steigern kann…

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28212

    Liebe Tanni,

    wir alle würden gerne auf Schmerzmittel verzichten, aber ohne wäre es keine Lebensqualität.

    Da Du öfter auch mal leichtere Attacken hast, ist Dein Plan ja gut umzusetzen. Sehr vernünftig, nur die wirklich starken Attacken zu behandeln. Mache ich auch so.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Zuckerschaukel
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    Beitragsanzahl: 166

    Liebe Bettina,
    könntest du mir sagen, ob es eine Alternative gibt zu Arcoxia ? Ich habe es in Kiel empfohlen bekommen statt Naproxen, weil ich zu Magenulkus neige. Ich habe es zuhause ausprobiert und bin total müde geworden nach der Einnahme von Arcoxia- das war total unangenehm. Gäbe es noch eine andere Alternative?
    Vielen dank und lieber gruss, evae

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5697

    Meine Tochter schlief nach Arcoxia auch fast ein, Evae. Kein anderes Schmerzmittel hat bei ihr je eine derart starke Müdigkeit verursacht.

    Lieber Gruß
    Heika

    Zuckerschaukel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 166

    Liebe heika,
    ah das ist ja interessant- habt ihr denn daraufhin eine Alternative gefunden? Wenn ich fragen darf, ist deine Tochter noch klein oder schon erwachsen?
    Lieber Gruss von evae

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28212

    Liebe Evae,

    Heikas Tochter ist schon groß. 🙂 Brauchst Du eine Wirkverlängerung? Dann gibt es keine wirkliche Alternative, denn die anderen NSARs haben kürzere Halbwertszeiten und belasten den Magen mehr. Möglich wäre der Wechsel zu einem langwirkenden Triptan.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Guten morgen allerseits,

    ich hätte interessenhalber noch eine kleine Rückfrage: Hier wurde auch schon über Schmerzsalben diskutiert und dass diese großflächig aufgetragen systemische Wirkung haben. Hab mir deshalb im Hinterkopf gespeichert, diese in die 10er Regel mit einzubeziehen…
    Nur jetzt kam mir gerade nochmal der Gedanke: ab wann gilt es denn als großflächig? Aus dem Arbeitsschutz kenne ich alles was größer ist als 1% der Hautoberfläche – aus der Erstversorgung je nach Definition 10-15%…

    Naja, meine heutige Aktion zählt wohl auf jeden Fall als großflächig – meine Schulter hat von meinem „Schwerkraftexperiment“ gestern doch einiges abgekriegt und wird jetzt erstmal schön mit Kyttasalbe eingerieben 😉

    Liebe Grüße und euch allen einen schönen Tag, Tanni

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7523

    Guten Morgen, liebe Tanni,

    da war die Schwerkraft doch zu gewichtig? Lag wohl am schweren Belag der Laugenstange :(.
    Kyttasalbe enthält Beinwellwurzelextract und kein Lokalanästhetikum, wie Lidocain. Daher denke ich, dass es nicht unter die 10/20 Regel fällt.
    Bettina, bitte korrigieren, falls es so nicht stimmt.

    Wünsch dir gute Besserung,
    Julia

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Vermutlich waren Butter und Käse zusammen einfach zu mächtig – Nächstes Mal nehm ich Geflügel, dann flatter ich höchstens davon 😉

    Danke dir, sowohl für die Antwort zur 10er Regel, als auch für die Besserungswünsche 🙂

    Der heutige Tag ist zwar nur noch zum abhaken und baldmöglichst vergessen geeignet, aber die Zuversicht, dass das mit den Nachwirkungen der Schwerkraft bald wieder besser wird hab ich nach wie vor…

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28212

    Geflügel ist eine gute Idee, Du denkst mir. 🙂

    Gute Besserung!

    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo liebe Leute,

    hab mich hier grad angemeldet für dieses Forum, weil ich heute den totalen „Horrortag“ hatte und mich mal „ausheulen“ muß!
    Nach 20 Jahren Migräne, die ich bisher hauptsächlich mit „normalen“ Schmerzmitteln wie Paracetamol im Griff hatte, ist die Migräne seit ich in den Wechseljahren bin, schlimmer geworden, mit zahlreichen Begleiterscheinungen die ich früher nie hatte.
    Hab mir kürzlich eine Neurologin gesucht, die auf Migäne spezialisiert ist. Diese hatte mir Topiramat und als neues Migränemittel, Zolmitriptan verschrieben. Das Topi habe ich nach zwei Wochen Versuch wegen zu starker Nebenwirkungen absetzen müssen, obwohl es gegen die Migräne gewirkt zu haben scheint.
    Seitdem hatte ich seit gestern wieder den ersten richtig heftigen Migräneanfall. Bin gestern also mit Migräne und Paracetamol ins Bett, konnte einigermaßen schlafen und heute morgens gings mir ganz gut. Bin zur Arbeit und dort hat es mich dann gegen Mittag richtig erwischt. Hab dann das Zolmitriptan erstmalig ausprobiert. Hatte bisher wenig und keine guten Erfahrungen mit Triptanen. Sumatriptan hatte nicht genug geholfen gegen die Schmerzen und ich fühlte mich wie auf „Droge“.
    Also setzte ich Hoffnungen auf das Zolmitriptan. „Dieses Zeug“ hat mich komplett aus den Latschen gehauen. Ich hatte vorher schon Kreislaufprobleme, wie in letzter Zeit häufig vor und bei der Migräne. Aber nach der Einnahme verstärkten sich diese Symptome enorm. Ich mußte mich auf Arbeit auf die Couch und Füße hochlegen. Mir war extrem Schwindelig und ich hatte starke Wortfindungsschwierigkeiten, konnte kaum sprechen. Die Kollegen haben den Krankenwagen gerufen der mich ins Krankenhaus gebracht hat. Das war mir alles total peinlich. Weil ich nicht laufen, noch nicht mal sitzen konnte, haben sie mich liegend auf der Trage abtransportiert, vor den Augen von Klienten (ich arbeite mit psychisch kranken Jugendlichen). Ich fand das alles total schlimm. In der Rettungsstelle hats natürlich mehrere Stunden gedauert bis ich dran war. Die Untersuchungen haben nichts ergeben. Außer, mein Blutdruck war merkwürdigerweise vergleichsweise zu hoch: Ich hab normalerweise immer zu niedrigen Blutdruck. Bin mit der Diagnose „Kreislaufkollaps“ wieder entlassen worden. Zu Hause bin ich kaum die vier Treppen hoch gekommen. Die Migräne ist immer noch da 🙁
    Also sowas will ich auf keinen Fall wieder erleben! Dieses Triptan nehme ich garantiert nicht nochmal!!
    Mich wundert, daß soviele Leute hier Triptane nehmen und anscheinend gute Erfahrungen damit haben…
    Bin von den Medikamenten echt enttäuscht; das Topiramat war voll der Horrortrip und dies Zolitriptan heute auch!

    Würde mich über Rückmeldung freuen.

    Gruß,
    Catingrid

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5697

    Liebe Catingrid,

    na, das war ja gestern leider ein Erlebnis der besonderen Art bei dir!
    Aber ich denke, dass es den psychisch kranken Jugendlichen bestimmt nicht geschadet hat zu sehen, dass du auch „nur ein Mensch“ bist, dem es mal schlecht gehen kann.

    Eine Bekannte von mir reagierte so ähnlich wie du auf Maxalt, auch mit Kreislaufproblemen und Wortfindungsstörungen. Sie musste sich nach der Einnahme ein oder zwei Stunden hinlegen, dann ging es wieder. Wenn man sich entsprechend drauf einstellt und sich den Gegebenheiten anpassen kann und keine Angst entwickelt, ist die Einnahme trotzdem möglich.

    Bitte steck jetzt aber nicht ALLE Medikamente, ob nun zur medikamentösen Prophylaxe oder zur Akutbehandlung in eine Schublade und hau diese enttäuscht zu.

    Beim Topamax hast du ein Medikament bekommen, das ein extrem hohes Nebenwirkungspotential aufweist. Und dennoch gibt es viele, die es gut vertragen und mit der Wirkung sehr zufrieden sind.
    Zu Topamax gibt es noch viele Alternativen. Ich habe jetzt deine Krankengeschichte nicht im Kopf, aber meist beginnt man mit einem Betablocker oder versucht ein Antidepressivum oder Flunarizin.

    Auch bei den Triptanen gibt es eine große Auswahl. Allegro, also Frovatriptan ist das sanfteste von allen Triptanen. Ich nehme es selber, weil es so eine lange Wirkdauer hat und die geringste Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Ich hatte schon Maxalt und Imigran gehabt, bei denen ich deutlich mehr Nebenwirkungen spürte als beim Allegro. Vielleicht wäre das einen Versuch wert?

    Es ist eigentlich erstaunlich, dass du mit Paracetamol behandelst und dir das bei Migräne auch hilft, denn es ist ein eher schwaches Schmerzmittel mit einer sehr kurzen Wirkzeit und somit bei Migräne nicht so geeignet.
    Vielleicht könntest du auch da mal Ibuprofen oder Naproxen versuchen. Gerade Naproxen wirkt deutlich länger, vielleicht ersparst du dir dann sogar eine Triptaneinnahme am nächsten Tag.

    Nun erhol dich erst einmal von dem gestrigen Schrecken, und dann überlege neu, am besten in Absprache mit deiner Neurologin, wie du deine Behandlung optimal gestalten kannst. Die meisten müssen erst ein wenig bei den Medikamenten rumprobieren, bis sie den besten Weg für sich gefunden haben.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28212

    Liebe Catingrid,

    das war wirklich ein schlimmes Erlebnis, nun erhol Dich mal in jeder Hinsicht davon. Den Jugendlichen erkläre einfach, dass Du stark betroffen bist von Migräne. Sie werden es sicher verstehen und es macht Dich „menschlicher“, weil auch verletzlich. 😉 Schadet in der Kommunikation sicher kein bisschen. 🙂

    Ich möchte mich Heika voll anschließen, nun keinesfalls alle Triptane/Medikamente in einen Topf zu werfen. Wendest Du Dich jetzt von den Triptanen ab, wirst Du Deine Erkrankung ohne gut wirkende Medikamente gehen müssen. Tu Dir das nicht an!

    Folgende Vorschläge hätte ich: Teste weitere Triptane und nimm sie nur ein, wenn Du am Wochenende zu Hause und nicht alleine bist. Das gibt Dir die nötige Sicherheit und Du stehst nicht unter dem Druck, funktionieren zu müssen.

    Solltest Du sehr ängstlich sein bezüglich eines anderen Triptans, setze Dich zur Einnahme in die Praxis Deines Arztes, der Dich notfalls unterstützen kann, solltest Du wieder eine starke Reaktion haben.

    Teste doch mal Allegro, wie Heika empfiehlt. Es wirkt sanft und sehr lange.

    AscoTop 5 mg ist „mein“ orales Triptan, sonst nehme ich noch Imigran Inject. Ohne diese beiden Hilfen mag ich mir mein Leben nicht vorstellen. Beide machen mich oft müde und schlapp, aber sie wirken super gut. Lebensqualität pur, die ich sonst vergessen könnte.

    Nur Mut zum nächsten Versuch und liebe Grüße
    Bettina

    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo nochmal,

    erstmal Danke Bettina und Heika für eure schnellen und verständnisvollen Antworten. Habs gleich gelesen, aber konnte noch nicht gleich antworten.
    Ich kämpfe immer noch mit den Resten von Migräne; habe immernoch leichte KS, fühle mich“matschig“ im Kopf, habe Kribbeln in den Händen und bin wackelig auf den Beinen 🙁 Solange Migräne mit so merkwürdigen Nebensymptomen hatte ich noch nie!
    Gestern früh, ließ die Schmerzwirkung vom Triptan nach, so daß ich nochmal Paracetamol brauchte. Bin dann am Vormittag zur Neurologin gefahren mit U-S-Bahn. Als ich ankam war ich schon wieder so wackelig auf den Beinen, daß ich mich dort auf die Liege legen mußte. Ich war dann bei dem Gespräch mit der Ärztin sehr unkonzentriert, daß ich eigentlich nicht gefragt habe was mir wichtig war. Hab ihr mitgeteilt, daß ich das Topiramat abgesetzt habe wegen Nebenwirkungen und das Zolmitriptan wohl nicht vertragen habe. Sie hat mir als neue Prophylaxe jetzt Flunarizin verordnet. Gegen meinen akut schlechten Zustand konnte sie aber auch nicht viel tun. Sie hatte auch kaum Zeit. Gegen den Schwindel (oder was das auch immer ist) habe ich Vomex erhalten. Hat zumindest soweit gewirkt, daß ich den Rückweg mit der Bahn allein bewerkstelligen konnte.
    Danke übrigens für den Tip, wenn ich nächstes mal da werde ich sie mal um Frovatriptan bitten.
    Jetzt muß ich mich aber wirklich erstmal wieder erholen, bevor ich den nächsten Versuch mit dem Flunarizin wagen werde. Ich bin wirklich verunsichert, obwohl ich vorher nie änglich war wegen Nebenwirkungen und auch noch nie solch schlechte Erfahrungen machen mußte. Jetzt hab mit äußersten Bedenken den Beipackzettel studiert. Vielleicht kann mir jemand positive Erfahrungen schildern in Bezug auf Flunarizin? Um mir ein wenig Mut zu machen? Gibts auch Erfahrung in Bezug auf Migäne mit Schwindel?
    Wielange dauert es bis die Medikamente raus sind aus dem Körper? Kann das Kribbeln denn immer noch davon kommen?
    Ich geh am Montag erstmal noch zu meinem Hausarzt um das mit dem Schwindel/Kreislauf, abklären zu lassen.

    Von Lebensqualität kann ich im Moment wirklich nicht sprechen 🙁

    Freue mich über Antworten
    Dank und Gruß

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28212

    Liebe Catingrid,

    richtig, erhole Dich von der schweren Attacke und lies Packungsbeilagen erst dann wieder, wenn Du insgesamt fitter bist. 😉

    Flunarizin ist Mittel der Wahl bei Schwindel, Migräne mit Schwindel und es wirkt bei vielen gut nur für die Migräne. Teste es unbedingt, es könnte so richtig gut einschlagen. 🙂

    Nach langen und schweren Attacken mit und ohne Aura fühlt man sich so. Das ist „normal“, daher ist die Erholung jetzt am Wochenende sehr wichtig.

    Die Medikamente sind jetzt raus, da reagiert wahrscheinlich Dein Nervensystem noch überempfindlich, was sich durch Kribbeln äußert.

    Die Lebensqualität kommt wieder, mach Dir da gar keine Sorgen. 🙂

    Alles Gute und ein schönes und gemächliches Wochenende. Lass Dich mal verwöhnen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Catingrid
    Teilnehmer