Entspannung als Prophylaxe?

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  • Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Als Entspannung höre ich manchmal die Entspannungs-CDs, multimediale Entspannung und Imagination in der Attacke, aus Kiel, die mir sehr guttun.
    Welche andere Entspannungsverfahren habt ihr und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Migränchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 118

    so oft wie möglich ausgiebig spazieren gehen…tai chi….qi gong….

    …für entspannung über cd fehlt mir oft die geduld….ich bin mehr der aktive meditationstyp 🙂 daher auch mein eintrag hier und nicht in der gruppe…ausdauersport als prophylaxe…

    liebe grüße
    migränchen

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Danke für die Antwort, liebes Migränchen.
    Gehst du denn in einen Kurs für tai chi und qi gong oder machst du das zuhause für dich alleine? Wie hast du das gelernt?
    Und was tut ihr anderen für die Entspannung, wie entspannt ihr? Welche Methode verwendet ihr?

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7594

    Ich habe einen, wie ich finde, interessanten Artikel zum Thema Stress gefunden:

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=37434&type=0

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Julia, den Artikel finde ich sehr interessant, zumal ich von diesen Zusammenhängen bisher noch nichts gehört bzw. gelesen habe. Vielen Dank!

    Miggy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 475

    Kleiner Erfahrungsbericht zum Thema: Die eigenen Ressourcen mobilisieren

    In diesem Winter habe ich einige mich sehr anregende und interessierende Bücher z.B. über morphogenetische Felder gelesen und meine seit 20 Jahren auftretende Winterdepression ist ausgeblieben, ganz im Gegenteil, seelisch ging es mir sehr gut, trotz MÜK.

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Miggy,

    welche Erkenntnisse oder neuen Sichtweisen hast du bei und durch der Lektüre der Bücher gewonnen? Ich finde es sehr beeindruckend, dass dir Bücher so gut geholfen haben. Ich lese auch sehr gerne. Wie schaffst du es oder was hast du gemacht, dass es dir seelisch trotz schlechtem Ergehen im MÜK sehr gut ging? Wie geht das?

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Miggy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 475

    Liebe Ronja,

    es waren keine super Erkenntnisse oder neuen Sichtweisen, sondern Themen, die mich faszinieren und meinen Horizont etwas erweitern in den Gebieten, die mich interessieren, was allerdings sehr viel ist, das können auch gute Dokus im TV sein. Ich lese viel, habe aber festgestellt, dass mich Romane zwar ablenken, aber mein Gehirn nicht anregen hilfreiche Botenstoffe zu produzieren. Ein sehr gutes Buch war „Buntschatten und Fledermäuse: Mein Leben in einer anderen Welt“ von Axel Brauns einem Autisten, das war sowohl Roman, als auch Biographie mit Einblicken in die Wahrnehmungswelt eines Autisten. Was ja schon fast ein Widerspruch in sich ist Autist und Schriftsteller zu sein, guckst du hier: http://www.amazon.de/Buntschatten-Flederm%C3%A4use-Leben-einer-anderen/dp/3442152445/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1305495207&sr=1-4

    Momentan lese ich Bücher über die Religionsgemeinschaft in der ich aufgewachsen bin und in der ich bis zu meinem 32. Lebensjahr aktives Mitglied war, aktuell dieses „Christian Science im Lande Luthers. Eine amerikanische Religionsgemeinschaft in Deutschland, 1894-2009 (Transatlantische Historische Studien)“ von Britta Waldschmidt-Nelson (hat übrigens nichts mit Scientologie zu tun). Was für dich sicher nicht besonders interessant wäre, mir aber ganz neue Einsichten in mein Gewordensein gibt.

    Manche dieser Bücher waren nicht billig, ich versuche sie immer gebraucht zu kaufen und eventuell später wieder zu verkaufen.

    Oft ist es auch Musik, Tanz oder Kunst, die mir hilfreiche Botenstoffe bescheren.

    Gute Nacht und viel Erfolg bei der Erforschung deiner Interessesgebiete wünscht Miggy

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Ist der Zusammenhang zwischen Gefühlen und Schmerzen einmal näher beschrieben worden?

    Das Leben von Autisten finde ich faszinierend. Einer meiner Lieblingsfilme ist „Zeit des Erwachens“.
    Es ist nur traurig, wie wenig Hilfe, Interesse und Verständnis es für diese Menschen gibt.
    Da fällt mir auch Stephen Hawinkg ein. Ein genialer Mensch. Und doch würden ihn wohl die wenigsten als Nachbarn haben wollen.
    Dabei können sie uns so viel geben, so viel beibringen…

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7594

    Hi Gonzo,

    hast du das Buch auch gelesen? Und die anderen von Oliver Sacks? Ich finde eines ist spannender als das andere. Z. B.: der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte ?

    Gonzo16
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Hallo Julia,

    nein, bisher habe ich nur den Film gesehen. Aber ich werde es bestimmt lesen, hab auch grad mal geschaut, dass es einige andere Bücher von ihm gibt. Die landen direkt auf meinem Wunschzettel. Hast Du das Migräne-Buch von ihm schon gelesen?

    Werde mich jetzt erst mal unter der Zudecke verstecken und ein wenig Zeit ohne Umwelteinflüsse genießen. 😉

    LG, gonzo

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7594

    Ja, das Buch Migräne hab ich 1x ganz und dann noch mehrmals in Teilen gelesen. Würde ich mir heute aber nicht mehr antun, ist ein Riesenbrocken. Zeit des Erwachens finde ich ist das beste.

    Schöne Zeit ohne Umwelt.

    LG, Julia

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3997