Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)

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  • regenbogen68
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    Beitragsanzahl: 1739

    Toll! 😉
    Das Weinen hat mit dem Loslassen zu tun, das bei der Meditation passiert. Zumindest ist es mir schon so ergangen.

    Happy
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    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Doro,

    bei der Bioresonanz wird gemessen, wie weit Du Dich entspannen kannst. Und wenn Du das nicht einfach so kannst, werden Hilfsmittel geboten – so habe ich es jedenfalls von anderen erfahren. Ich habe ja keine Hilfsmittel gebraucht. Man kann dann beobachten, was einen hilft, in einen Entspannungszustand zu gehen. Z.B. bestimmte Bilder oder Musik. Ich hatte keine Hilfsmittel, sondern mich einfach entspannt, mich auf das Loslassen der Muskeln, des Atems etc. konzentriert.
    LG
    Christiane

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Seitdem ich meditiere, könnte man meine Entspannung wohl auch messen; ich merke, wie ich bewusst alles „hinunterfahren“ kann.
    Liebe Christiane, irgendwie ist das furchtbar. Du bist so gut im Entspannen, machst es auch und trotzdem hast Du so viel Migräne!! Das ist nicht gerecht!!!! 🙁

    railwaycom
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 850

    Hallo,
    ich kann diese Übungen /meine Entspannung nur machen, wenn ich ganz alleine bin.
    In Kiel waren wir in Gruppen. Ich bin fast verrückt geworden.

    Gruß

    anni1976
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 55

    Bin ja mal gespannt. Habe bislang einmal einen VHS-Kurs mit PMR gemacht. Leider wars mir immer mega-kalt, und ich hatte einen Schnarcher neben mir. Da wars nix mit der Entspannung. Aber ich lass mich in Kiel mal überraschen. Hab damals dann eher zu Yoga als Entspannung tendiert..

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Das macht mir keinen Unterschied, ich entspanne auch in Gruppen. Manchmal kann die „Energie“ einer Gruppe sogar sehr hilfreich sein, sich noch tiefer zu entspannen. Es gehört natürlich auch Vertrauen dazu. Aber das habe ich ja.

    Ja, liebe Regen, das ist wirklich nicht gerecht ;-). Ich kann halt auch gut aufdrehen und mit meiner Energie um mich herumsprühen und in einen Euphorie-zustand gehen und dieser ist für mich gar nicht gut. Es ist für mich wichtig zu lernen, Maß zu halten, also nicht den Volumne-Knopf bis ganz oben aufzudrehen, sondern immer unter einem bestimmten Bereich zu bleiben, damit ich erst gar nicht so migräneanfällig werde. Leider triggert bei mir vieles die Migräne, da kann ich auch am Volumne-Knopf nichts mehr ausrichten. Ich werde dann z.B. in den frühen Morgenstunden mitten im Schlaf mit höllischen Schmerzen im Kopf aus den Schlaf gerissen… obwohl ich ja tief entspannt geschlafen habe… das ist einfach so…

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Anni, dann wird Dir vielleicht QiGong gut gefallen, was ja hier auch praktiziert wird.

    anni1976
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 55

    Echt? Cool. Das hat mich immer schon mal interessiert! *Freu* 🙂

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Rail, Du solltest darauf achten, dass Du Dir einen guten sicheren Platz aussuchst, wenn Du in der Gruppe Entspannung übst. Es gibt Ecken im Raum, wo man sich wohler fühlt und andere, wo man sich ungeschützt fühlt, Du solltest Dir immer vorher schon einen guten Platz, am Besten mit dem Rücken zur Wand,in einer Ecke, aussuchen.
    LG
    Christiane

    railwaycom
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 850

    Liebe Christiane,
    ich habe es versucht. Ich brauche die absolute Kontrolle in einem Raum.
    Da bringt auch eine Ecke nichts. Ich schlafe oft sehr schnell bei Entspannungen ein.
    Es ist eben so. 🙂

    LG Rail

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    schade…. auch, dass wir so weit weg wohnen, sonst könnten wir ja mal was zusammen versuchen…

    Es ist wie es ist…

    Schlaf schön, bin gerade schon fast mit offenen Augen und Laptop auf der Bettdecke eingepennt…

    Doro
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1605

    hallo ihr lieben,
    die kunst der entspannung liegt unter anderem auch in der anwendung. das heißt, du musst merken, wenn du verspannst, bevor du entpannst. das täglich meditieren, ist sozusagen die schule der achtsamkeit.
    dann bleibt immer noch, den punkt der unwillkürlichen anspannung zu erkennen….
    die meditation ist sicherlich kein allheilmittel, aber eine gute unterstützung auf dem weg dahin…
    lg
    doro

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27897

    Die Progressive Muskelrelaxation von Prof. Göbel ist ab sofort als Download über iTunes erhältlich: Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.

    Liebe Grüße
    Bettina

    mirabelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Hallo zusammen,

    ich frage mich (und euch :)), wie häufig und wie regelmäßig man die PMR machen sollte, um die vorbeugende Wirkung zu erzielen.

    Ich stehe dem Verfahren positiv gegenüber, da ich immer unmittelbar eine angenehme Auswirkung spüre. Jedoch mache ich es nur sporadisch. Wenn der Schmerz aufzieht, oder ich einfach die Verspannungen im Nacken spüre, dann mache ich es, sofern ich Zeit und Raum dafür habe. Ich weiß, so ist das nicht gedacht 🙂
    Ich habe gelesen, dass bei regelmäßigem Üben mit der PMR sogar bessere Resultate erzielt werden können als bei medikamentöser Vorbeugung. Aber was ich noch nicht gefunden habe, ist eine Information, wie oft dies denn dann geübt wurde, um diese Resultate zu erzielen.

    Ich möchte das gerne ausprobieren und konsequent üben, hätte da so gerne eine Zielvorgabe, vielleicht hat jemand von euch eine Studie dazu gelesen, das würde mir einfach helfen zur Orientierung und um mich konsequenter zu „überwinden“.

    Danke & liebe Grüße
    mirabelle

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Hallo Mirabelle,

    mit einer Studie kann ich nicht weiterhelfen, aber über meine Erfahrung mit der PMR kann ich berichten.
    Ich mache sie – wie in der Schmerzklinik gelernt – einmal am Tag, nämlich morgens nach den Frühstück. Das ist für mich die beste Zeit.
    Eine Verbesserung der Schmerzproblematik konnte ich für mich nicht erreichen, wohl aber eine deutlich verbesserte Wahrnehmung meiner körperlichen Anspannung. Das wirkt sich insofern positiv aus, dass ich viel schneller merke, wann ich z.B. meine Schultern hochziehe. Damit habe ich viel eher die Möglichkeit, sie wieder „fallen zu lassen“ und für Entspannung zu sorgen, und das tut mir gut. Im Falle einer Attacke mache ich die PMR nicht, da stehe ich eh unter Strom und versuche so zu entspannen.
    Ich glaube, es ist wie mit allen vorbeugenden und anderen Therapien: dem Einen hilft es, dem Anderen nicht, und dann gibt es noch die „dazwischen“.
    Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, die PMR zweimal täglich zu machen, das müsste man ausprobieren. Ich mache täglich noch eine zweite aber andere Entspannung mit CD, bei der ich dann liege und je nachdem, was ich brauche, eine Phantasiereise oder meine Probleme wie z.B. die Kopfschmerzen direkt „bearbeite“.
    Mehr will ich aber auch nicht machen, sonst komme ich unter Druck, und den versuche ich zu reduzieren.

    Liebe Grüße
    Katrin

    mirabelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Liebe Katrin,

    danke für deine Antwort und dass du deine Erfahrung teilst.

    Es ist schon ziemlich beachtlich, dass du es so konsequent machst. Ich habe mir das schon einige Male vorgenommen aber immer wieder den Faden verloren. Dann ist es morgens so eilig, dann habe ich so viel vor, dann schwirre ich durch den Tag und wenn ich nicht alleine zu Hause bin, finde ich die Ruhe dafür gar nicht.
    Umso wichtiger wäre es sicher, es zu machen. Meinem Empfinden nach bräuchte ich es am Mittag oder Nachmittag, denn da werde ich oft so angespannt, alles noch zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe.

    Aber genau wie du auch sagst, zu viel erhöht den Druck, dann hat man auch noch dieses als „ich sollte“ im Kopf, das bringt es auch nicht.

    Ich werde versuchen, es in meinen Alltag zu integrieren. Und ich werde ausprobieren, zu welchem Zeitpunkt sich das am Besten machen lässt.

    Liebe Grüße und alles Gute!
    mirabelle

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Hallo Mirabelle,

    gerne!
    Es gibt ja diese Tips, dass man sich solche Termin auch in den Kalender eintragen soll, damit man es auch im Blick hat und macht. Das war für mich nicht der richtige Weg. „Nach dem Frühstück bzw. Tee“ ist ja zeitlich nicht starr festgelegt, deswegen komme ich damit viel besser zurecht.
    Ich habe auch festgestellt, dass die PMR unter einer höheren als der „normalen“ Anspannung meistens nicht hilfreich für mich ist. Manchmal komme ich dadurch wieder etwas runter, aber sonst bin ich innerlich viel zu hippelig und unkonzentriert.
    Das mit dem „Schaffen“ kenne ich auch. Mittlerweile habe ich gelernt, mir weniger (ist mehr!) vorzunehmen, so dass ich auch noch Luft im Alltag habe. Ich bin ja krankgeschrieben und denn ganzen Tag zu Hause (das hört sich gut und einfach an…?) und habe (leider) keine Kinder. Aber mein Mann und ich haben eine Absprache: zieht sich einer von uns beiden zurück und will seine Ruhe haben (für was auch immer), wird die Tür geschlossen und der andere weiß dann „Jetzt keinen Zutritt“. Das kann man mit etwas größeren Kindern sicher auch vereinbaren.

    Dir auch alles Gute ?

    Liebe Grüße
    Katrin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27897

    Liebe Mirabelle,

    Entspannung soll keinen weiteren Druck aufbauen und man muss ja auch nicht regelmäßig die lange Nummer durchziehen. 😉 Gibt es am Tag/Abend einen Zeitpunkt, an dem Du Dir vielleicht 15 oder 20 Minuten nur alleine für Dich nehmen kannst? Dann regelmäßig die Entspannung einbauen, sozusagen tatsächlich im Terminkalender diesen Zeitpunkt dafür eintragen. Bei manchen klappt es dann recht gut.

    Liebe Grüße
    Bettina

    mirabelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Liebe Katrin, liebe Bettina,

    ja, ich möchte mir das fester einplanen. Mir tut das auch gut in den Stressphasen. Ich merke richtig, wie ich verspanne, Kiefer, Zunge, Stirn,Nacken. Ich habe mittlerweile gut gelernt, das differenziert wahrzunehmen und kann gezielter die kritischen Partien im Körper entspannen. Das merke ich auch im Job, z.B. früher in stressigen Besprechungen. Habe dann quasi die Zähne zusammengebissen, bis die Situation vorbei war (ein Kollege hat mich wahnsinnig gemacht und ich hätte ihn am liebsten angeschrieben oder wäre rausgerannt. Also Zähne zusammengebissen….). Es ist gut, dass ich das mittlerweile durch die lange Schulung viel schneller bemerke und Anspannungen löse in allen möglichen alltäglichen Situationen.
    (Die Grindberg-Methode hat mir sehr geholfen, kennt ihr das?)

    Die PMR ist aber nochmal was anderes, wenn ich mich gezielt hinlege und das mit Anleitung mache. Diese Art der „Meditation“ tut mir gut und ich will mir dafür regelmäßiger den Freiraum schaffen.

    Katrin, bist du wegen der Kopfschmerzen krank geschrieben?
    Ich versuche gerade, zu arbeiten trotz 20 Schmerztagen im Monat und das ist irgendwie ziemlich kontraproduktiv in Sachen Entspannung und Migränevermeidung. Aber zu Hause sein ohne meine Arbeit ist auch nicht gut für meine innere Balance. Ich finde absolut nicht, dass es einfach klingt, krankgeschrieben zu Hause zu sein.

    Ganz herzliche Grüße
    Mirabelle

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 9 Monate von  mirabelle.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Hallo Mirabelle,

    schön, dass du schon eine bessere Wahrnehmung für deine körperliche Anspannung hast und dann HANDELN kannst! Ich finde es wichtig, dass ich mich nicht mehr so machtlos fühle und mein Erlerntes nutzen und anwenden kann. Die Grindberg-Methode kenne ich nicht, schlage ich mal nach.
    Ja, ich bin wegen der chronischen Migräne und chronischen Spannungskopfschmerzen und deren Folgeerscheinungen krankgeschrieben. Meinen letzten schmerzfreien Tag hatte ich März 2015, davor auch nur ab und zu mal einen Tag. Mir würde eine Stelle mir ein paar Stunden sicher auch gut tun, man kommt raus, hat Kontakte und Bestätigung. Aber noch ist mir leider nicht möglich. Ich hoffe auf bessere Zeiten und versuche auf dem Weg dahin das für meine Gesundheit zu tun, was ich tun kann.

    Liebe Grüße
    Katrin

    mirabelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Liebe Katrin,

    ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen für eine Verbesserung.
    Ich stelle es mir sehr schwer vor, denn für mich ist es schon sehr schwer mit diesen starken Einschränkungen durch die Migräne zu leben, und deine Situation ist noch extremer.
    Ich sehe auch, was die Kontakte, Bestätigung und das „raus kommen“ durch einen Job für das Wohlbefinden aus machen. Aber auf der anderen Seite sehe ich, wie der Druck, der durch die stark eingeschränkte Leistungsfähigkeit einfach so schnell entsteht, die Migräne noch weiter triggert.

    Alles alles Gute für dich
    mirabelle

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 9 Monate von  mirabelle.
    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 528

    Danke ?

    Euch allen ein entspanntes und entspannendes Wochenende

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