Regelmäßiger Tagesrhythmus

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28214

    Das A & O: Der geregelte Tagesablauf

    Eine der wichtigsten Bedingungen für das Auslösen von Migräneattacken sind plötzliche Veränderungen im normalen Tagesablauf. Oberstes Gebot und einfachste Maßnahme ist es deshalb, einen möglichst regelmäßigen Tagesablauf zu realisieren.

    Werden Sie Ihr eigener Gesetzgeber, stellen Sie Regeln für Ihren regelmäßigen Tagesablauf auf! Und fordern Sie von Ihren Mitmenschen, dass auch sie diese Regeln im Umgang mit Ihnen berücksichtigen. Was Sie konkret machen sollten:

    * Fertigen Sie sich einen Stundenplan für die Woche an. Achten Sie dabei darauf, dass Sie feste Zeiten für Mahlzeiten, Arbeit und Freizeit vorsehen. Hängen Sie den Stundenplan auf und erklären Sie ihn zum Gesetz.

    * Lassen Sie in Ihrem Stundenplan auch Platz für spontane Entscheidungen. Der Plan soll Sie nicht an ein starres Zeitkorsett binden. Sinn ist vielmehr, ein unkontrolliertes Zeitschema gegen eine klare Struktur einzutauschen.

    * Jeden Tag sollten Sie mindestens 15 Minuten für Ihr Entspannungstraining einplanen. Die beste Zeit dafür ist, wenn anschließend etwas Positives und Angenehmes auf dem Plan steht, z.B. eine Teepause oder der tägliche Spaziergang mit Ihrem Hund.

    * Planen Sie einen Belohnungstag ein. Wenn Sie Ihren geplanten Ablauf eingehalten haben, besteht ausreichender Grund, sich etwas Angenehmes zu gönnen. Das kann ein Konzertbesuch sein, ein Ausflug oder etwas anderes, das Ihnen Spaß macht.

    * Geben Sie nicht gleich auf, wenn es am Anfang nicht so klappt, wie gewünscht. Normalerweise funktioniert nichts auf Anhieb. Ihr Stundenplan lässt sich mit zunehmender Erfahrung optimieren.
    Migräne-Wissen, Schmerzklinik Kiel

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Ja, wie wichtig dieser regelmäßige Tagesrhythmus ist wissen ist eins, aber man möchte doch so gerne gerade am Wochenenda auch einmal ausschlafen.
    Ich merke auch gerade in der Woche gehrt es mir am allerbesten man steht regelmäßig zur gleichen Zeit auf, trinkt zur gleichen Zeit Kaffee, geht zur gleich Zeit Arbeiten, , ist zur gleichen Zeit daheim usw.
    Ich stelle mir seit August wegen TOPI sogar am WE den Wecker damit ich das Medikament regelmäßig nehme, stehe deshalb also sogar dann auf und versuche einen gewissen Rhythmus einzuhalten, lege mich allerdings nach einer Viertelstunde wieder hin. Merke aber das mir das in der Regel nicht so gut bekommt, ich bin einfach nicht so gut drauf, gerne macht sich der Kopf spätestens gegen Mittag bemerkbar, Kreislauf , Schwindel, Migräne kündigt sich gerne an. Aber ich mag auch nicht als einzige am Samstag oder Sonntagmorgen um 7.00h schon wach im Haus umherlaufen und warten das der Rest der Familie aufsteht, ist auch für mich schön muggelig im Bettchen 😉
    Wie haltet ihr das denn so?
    Lg Beate

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3993

    Beate, frühstückst du denn dann auch, wenn du für das Medikament aufstehst?
    Vielleicht ist das die Lösung: dass du auf jeden Fall immer zur gleichen Zeit isst, damit der Körper regelmäßig seine Energie-Zufuhr bekommt.
    Und dann wieder hinlegen und die Ruhe genießen?
    Lg
    alchemilla

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Nein, das ist mir eigenetlich noch zu früh, ich ess immer erst ca. ne halbe dreiviertelstunde später in der Woche, wenn ich auf der Arbeit bin. Dann geht es etwas besser. Da bin ich abgelenkter da geht es. So bekäme ich keinen Bissen runter.
    Wenn ich hier allein was essen sollte, (unter der Woche sind schon alle weg, und am WE schläft entweder der Rest oder ist auch schon fort), dann ist es genauso.
    Bin ein eher später esser. 😉 Am liebsten würde ich immer erst gegen elf frühstücken 🙂

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Ist unter Topi eh schon etwas schwieriger geworden….. 4 kg sind eh schon weg

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28214

    Ich habe auch Probleme, so früh zu essen. Es würde schon reichen, wenn Du ein paar Kekse knabberst, oder eine kleine Portion Müsli und eine Tasse Kaffee, dann wieder ab ins Bett und weiter schlafen. Muss keine richtige Mahlzeit sein, die kannst Du Dir dann um 11 Uhr mit der Familie gemeinsam schmecken lassen. Versuche es mal.

    Liebe Grüße
    Bettina

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3993

    . . . jedenfalls möglichst zur gewohnten Zeit, das ist damit gemeint. Dass der Körper immer zur gleichen Zeit seine Kalorienzufuhr bekommt. Prof Göbel sagt immer, dass jeder krasse Wechsel einem Migränegehirn zusetzt.
    Bin ja mal gespannt, wie es am kommenden Wochenende dann klappt!
    LG
    alchemilla

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Hi Bettina,
    ja danke das mache ich gleich am kommenden WE. Ist ja nicht mehr weit 😉
    Wird mir eine Freude sein, das mal auszuprobieren. Ist immer doof, alleine wach zu bleiben und zu warten, dass der rest aufsteht. Nur damit der Kopf so gut drauf bleibt wie in der Woche.
    Sonst klappt`s übrigens immer noch supi. Toi toi toi…….
    Lg Beate

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5697

    Liebe Beate,

    wir Menschen sind schon sehr verschieden, denn für mich sind die frühen, einsamen Stunden am Wochenende purer Luxus, den ich absolut genießen kann!
    Ich reagiere auf einen Wechsel beim Schlaf-/Wachrhythmus recht empfindlich, und deshalb habe ich mir angewöhnt, immer zur ungefähr selben Zeit aufzustehen, sogar im Urlaub. Ich brauche schon keinen Wecker mehr, meine innere Uhr ist gestellt. 😉
    Mit dieser Vorgehensweise fühle ich mich pudelwohl und bin am leistungsfähigsten.

    Ich kann mich übrigens noch gut an die Zeit erinnern, als ich noch keine Migräne hatte. Da war der Samstag grundsätzlich ein Ausschlaftag, und es gab am Vormittag ein großes „FrühMi“, also Frühstück und Mittagessen zusammengewürfelt, aber danach war ich oft eher müde als unternehmungslustig.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28214

    Ja, da sind wir jetzt alle mal gespannt, was Du berichten wirst. 🙂

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Hi ihr Süssen,
    ihr seid ja lieb,
    eines meiner liebsten gewohnheiten, seitdem es mir unter Topi besser geht ist, nach der Arbeit, mit einer Tasse Tee und einer Kleinigkeit zu Essen am Notebook zu sitzen und zu lesen was neues im Forum steht. 🙂
    Das geht zu meiner Entspannungszeit……..
    Werde auf jeden Fall berichten.
    Lg Beate

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1739

    Großartig, was jetzt ganz oben steht, liebe Bettina!

    In allen Managementseminaren lernt man noch: Verplanen Sie höchstens zwei Drittel Ihrer Zeit. Den Rest lassen Sie offen für Ungeplantes.

    Wer den Zeitplan vollstopft, hat keine Zeit mehr für all die ungeplanten Dinge, die so daher kommen – und kommt unweigerlich unter Druck und in Stress. „Verplanen Sie 30% des Arbeitstages/der Woche nicht“ – lautet die Devise!

    Das gilt für den Job und das Privatleben.

    Als ich das vor Jahren das erste Mal in einem Zeitmanagementseminar gehört habe und wir unsere Arbeitswoche mit einem Kalender geplant haben, wurde mir schlagartig viel klar … 😉

    Herzlich, Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28214

    Liebe Regenbogen,

    Du hast ganz recht, dass wir unseren Tag ohne Ende vollstopfen. Meist ist auch das Wochenende generalstabsmäßig durchgeplant bis zur letzten Minute. Hier müssen wir umdenken, denn dieser Dauerstress wirkt schmerzerhaltend und auch auslösend.

    Liebe Grüße
    Bettina