Mirtazapin & Me

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  • Liz
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    Beitragsanzahl: 2

    Hi 🙂
    Ich schlage mich seit ca. 4 Jahren mit Spannungskopfschmerzn rum, die vor etwa 2 Jahren (unterbrochen durch eine Prophylaxe mit Doxepin) chronisch geworden sind. Vor ein paar Wochen war ich dann endlich in der Schmerzklinik und habe dort eine neue Prophylaxe bekommen (Doxepin hatte ich bereits abgesetzt, weil es nicht mehr half und ich 12kg zugenommen habe). Jetzt nehme ich Mirtazapin und Tizanidin und bin seit ca. 2 Wochen auf meiner endgültigen Dosis (30mg/nacht). Leider sind die Nebenwirkungen in den letzten Tagen richtig heftig geworden – Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Heißhunger, gedrückte Stimmung etc etc – und man sagte mir in der Klinik, dass es aber bis zu 3 Monate dauern kann, bis das Mirtazapin anschlägt (falls es hilft). Daher hier meine Frage:
    Kennt sich vllt jemnd mit dem Medikament aus, nimmt es schon eine Weile oder Ähnliches und kann mir ein bisschen helfen oder einen guten Rat geben?
    Ich könnte Unterstützung echt gut gebraiuchen. 🙁
    Vielen Dank schon mal im Voraus 🙂
    LG,
    Liz

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Herzlich willkommen im Headbook, liebe Liz. 🙂

    Anfangsschwierigkeiten sind bei allen Prophylaxen bekannt, da muss man leider durch. Ausgenommen sind natürlich Nebenwirkungen, die so stark oder beeinträchtigend sind, dass man sie nicht tolerieren kann und möchte.

    Eventuell dosierst Du Mirtazapin wieder ein wenig runter und beobachtest, wie es Dir damit geht. Je langsamer man hochsteigert, desto besser wird ein Medikament vertragen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Liz
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Liebe Bettina,
    viel Dank für deine Antwort. Kann ich denn wirklich einfach so schnell wieder runter gehen von meiner jetztigen Dosis? In der Klinik wurde mir nämlich gesagt, dass grade beim runter dosieren ganz kleine Schritte gemacht werden sollen und ich meine auch mal gehört zu haben (weiß nicht mehr wo), dass besonders das dauernde Schwanken zwischen Dosierungen eher anstrengend für den Körper ist (?).
    LG,
    Liz

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28014

    Liebe Liz,

    natürlich sollte man es langsam machen, das ist sehr wichtig. Aber einen kleinen Schritt könntest Du wieder runter gehen. Die Wirkung müsste bestenfalls erhalten bleiben, die Nebenwirkungen könnten sich aber recht schnell bessern. Frag mal den Arzt dazu, denn es macht ja wenig Sinn, wenn die Nebenwirkungen so stark beeinträchtigen. Wenn es wieder besser geht, langsam wieder hochgehen.

    Es macht insgesamt Sinn, immer sehr langsam hochzusteigern und immer so lange bei der niedrigen Dosierung zu bleiben, bis die Nebenwirkungen weg, oder gut erträglich sind.

    Liebe Grüße
    Bettina

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