Ich habe Angst vor dem Klinikaufenthalt

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  • geli357
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo
    ich bin neu hier 48 Jahre alt und soll auch in die Klinik lt. meinem Schmerztherapeuten. Ich habe dauer -Spannungskopfschmerzen, kann schlecht schlafen und habe noch Tinitus auf beiden Ohren. Durch Stress verstärkt sich das ganze noch. Habe Angst das ich in der Klinik kaum zur Ruhe komme da mehrere im Zimmer sind. Ein Einzelzimmer kann ich mir nicht leisten. Kann mir da jemand weiterhelfen? Vielen Dank. Geli

    railwaycom
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 850

    Hallo Geli,
    sollst du nach Kiel in die Schmerzklinik?
    Egal welche Schmerzklinik, ich würde es auf alle Fälle machen. Ich hatte damals auch Angst, ich bin was Kliniken betrifft sowieso eine große Schisserin. Aber Kiel war nicht wie eine Klinik sondern wie Urlaub.
    Stell dir vor du darfst 2 Wochen in den Urlaub fahren. Im Urlaub bekommst du Hilfe, beste med. Versorgung, Sport, Entspannung, Massagen, Psycholog. Hilfe, Input durch Lehrgänge und täglich ein großes Buffet zum aussuchen was du essen möchtest. Und? würdest du da hin fahren? Das einzigste was dich stören KÖNNTE wäre das DZ mit Fernsehr und Kühlschrank. Oftmals hat man Glück und man liegt mit einer Person auf dem Zimmer, mit der man sehr gut auskommt und viel Spaß hat. Beim zusammenlegen der Personen wird schon darauf geachtet ob in etwa so das Alter passt und etc.

    Also fazid, du hast Angst Urlaub zu machen, wo es NUR um dich geht?
    Warum? was glaubst du das da passiert?

    Ich würde dort sofort wieder hin fahren!

    Liebe Grüße
    Rail

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28447

    Herzlich willkommen, liebe Geli. 🙂

    Ich nehme mal an, dass Du in die Schmerzklinik Kiel kommst und habe daher in die passende Gruppe verschoben. Solltest Du in eine andere Klinik kommen, sag kurz Bescheid.

    Sonst hat Dich Rail ja hoffentlich schon gut beruhigen können. Die meisten Patienten passen gut zusammen und sehr oft entstehen Freundschaften aus diesen gemeinsam verbrachten Tagen. Man nimmt aufeinander Rücksicht und sollte die Chemie mal gar nicht passen, werden die Schwestern alles tun, damit man wechseln kann.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4651

    Liebe Geli,
    ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du Dich vor einem Klinikaufenthalt fürchtest. Ich hatte auch größte Schwierigkeiten, mir vor meinem ersten Aufenthalt in Kiel eine Schmerzklinik vorzustellen.
    Aber, wie Rail alle, jeden einzelnen Punkt schon wirklich treffend beschreibt, es ist wie Urlaub.
    Ich war das letzte Mal im Feb. 2012 in Kiel. Es war wieder wunderbar. Man hat mir wieder so gut geholfen. Alle geben dort ihr Bestes, um Dir zu helfen. Nimm das Angebot an, um Deiner selbst Willen. Bzgl. Deiner Angst vor einem Doppelzimmer kann ich nur sagen, dass die meisten Patienten in Kiel positve Erfahrungen machen. Ich würde es einfach auf mich zukommen lassen. Nur Mut.
    Mit den besten Wünschen
    liebe Grüße
    Sternchen

    geli357
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Vielen Dank für die tollen Antworten. Ich weiß Ihr wollt mir alle Mut machen. Ich war schon in vielen Kliniken. Auch Schmerzkliniken und Psychosomatische Kuren. Da ich schon überall war soll es jetzt die Schmerzklinik in Kiel sein da sie die beste sein soll. Ich habe alles früher abgebrochen weil ich nicht schafen konnte und mein Tinitus treibt mich in den Wahnsinn. Geli

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2851

    sie ist die beste!…., lass dich drauf ein, mir helfen Schlafbrille, Ohropax und Stirnlampe zum lesen.

    LG Johanna

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Geli,

    mir hat der Klinikaufenthalt in Kiel sehr gut getan, alles war super und ich wurde gut betreut. Ich hatte bei meinem Klinikaufenthalt nur nette Mitbewohnerinnen. Die erste Dame wurde nach ein paar Tagen entlassen, dann war ich sogar ein paar Tage allein und dann kam die zweite, die war auch sehr nett. Und wir sitzen ja alle in einem Boot, da erntet man doch viel Verständnis gegenseitig. Also freu Dich darauf!

    Liebe Grüße
    Christiane

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4651

    Sprich die Probleme sachlich an, Du bist nicht die Einzigste, die damit zu kämpfen hat. Ich weiss von vielen, für die es in Kiel eine Lösung gab. Mit Mut und gutem Willen ist fast alles machbar.
    Alles Gute
    Sternchen

    lwin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Liebe Geli,
    ich kann so gut nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Ich leide auch unter starkemTinnitus und Schlafstörungen. Ich war im November letzten Jahres in Kiel. Die Behandlung war sehr hilfreich für die Migräne. Ich kann Dich nur ermutigen dort hinzugehen, damit Dir geholfen wird, die Migräne zu ertragen.

    Liebe Grüße
    Gabi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28447

    Liebe Geli, liebe Gaby,

    Tinnitus verstärkt sich im Laufe einer chronischen Schmerzerkrankung. Das Gute ist aber, hat man eine funktionierende Prophylaxe für die Migräne, wird auch der Tinnitus besser. Irgendwie hängt doch einiges hier zusammen. Im Forum Migräne und Tinnitus wurde schon einiges geschrieben, wenn Ihr nachlesen wollt. Mein Tinnitus ist hochfrequent und stört mich nur bedingt. Irgendwie „ignoriere“ ich ihn so gut es geht.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,

    ich glaube auch, dass bei mir Migräne und der im März neu aufgetretene Tinnitus zusammenhängen. Ich habe immer stärkeren Tinnitus, wenn ich Migräne habe, manchmal auch schon vorher in der Vorbotenphase. Mein Tinnitus ist auf einer Seite und ein tiefer Ton, hört sich an wie eine Maschine, wenn ich meinen Kopf drehe, bewegt sich auch der Tinnitus im Ohr… hört sich komisch an, aber fühlt sich so an.
    Meistens kann ich das auch ignorieren.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Semi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 811

    Hallo Geli,

    ich kann dich auch sehr gut verstehen mit den Ängsten, war ich ja gerade auch in Kiel und habe mir diesen rettenden „Ruck“ gegeben, weil ich hier im Forum sehr gut unterstützt wurde, ich wäre sicher heute noch nicht dort.

    Ich habe große Vorbehalte Kliniken gegenüber, bin nun auch nach Kiel u.a. mit massiven Schlafstörungen und Tinnitus, dachte, dass das gar nicht gehen wird und gehen kann.

    Zur Praxis: den Tinnitus habe ich mit den Entspannungs-CDs, die du am Aufnahmetag bekommst, in den Hintergrund gedrängt, die drei Jahre penetrant währenden Schlafstörungen gingen mit den ersten Nächten weg (warum, na ja, da habe ich so einige Ansätze über die ich nachdenken kann, weil sie derzeit wieder zurückkommen) und die Zimmergenossin, da hatte ich ja auch so meine Mühe mit bei dem Gedanken, nicht alleine zu sein – ich schnarche ja auch noch, wie peinlich – sie hat mich geruhigt, dass das Schnarchen lange nicht so dolle ist, wie das von ihrem Mann, war ein sehr netter Mensch, der mir auch noch eine Spuckschale wie Kühlpads organisierte, als ich im Umstellungskopfschmerz war.

    Ist das nicht schön, einen solchen Menschen auf dem Zimmer zu haben? Oh ja, waren wir auch gemeinsam spazieren, Eis ess