CGRP – Impfung gegen Migräne

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  • KaGo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 196

    Es ist schön zu hören, dass die CGRP-Studie derzeit einen positiven Verlauf aufweist. Und – vielleicht können wir hier sogar in einigen Jahren von einer erfolgreichen Zulassung lesen. Das wäre wunderbar!!

    Viele Grüße
    KaGo

    marimo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 53

    Aber auch dieser Wirkstoff hilft nicht jedem! Aber vielen, die Hoffnung ist also durchaus berechtigt. Mir hilft es leider nicht 🙁

    LG
    Marimo

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2061

    Liebe Marimo,

    als ich den Beitrag heute früh gelesen hatte, war mein erster Gedanke, ob dir die Impfung vielleicht auch geholfen hat – wir hatten uns ja im Mai darüber unterhalten… Es tut mir sehr leid, dass das nicht der Fall ist.

    Ansonsten freut es mich für alle, die von einer guten Wirkung profitieren können. Und vor allem auch, dass doch immer wieder weiter geforscht wird, um Migränikern zu helfen.

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Es ist so wie mit allen Prophylaxen – dem einen hilft sie, dem anderen nicht. Man muss auch in seiner Vorfreude realistisch bleiben. Es besteht aber auf jeden Fall Grund zur Freude, denn sie hilft doch vielen und die Nebenwirkungen scheinen nur sehr im Hintergrund zu sein.

    Liebe Marimo, für Dich tut es mir so leid. Ich hätte Dir von Herzen gute Wirkung gewünscht. Du hast also schon tatsächlich den Nachweis, dass Du in der Verum-Gruppe warst und der Wirkstoff bei Dir nicht anschlägt?

    Liebe Grüße
    Bettina

    marimo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 53

    Die ersten 3 Monate der Studie waren doppelblind. Wie ich da schon schrieb, hatte ich den Eindruck, dass ein Monat etwas besser verlaufen sein könnte, hatte aber gleich dazu gesetzt, dass das auch die ganz normalen Schwankungen sein können (mal ein guter, mal ein schlechter Monat). So richtig überzeugend lief es nicht.
    Ich bin dann in die offene Phase in der Hoffnung, dass es vorher halt der Placebo war, den ich bekommen habe. In der offenen Phase – da gibt es nur den echten Stoff – habe ich nun über ein halbes Jahr ausgeharrt, aber der Wirkstoff tut nix bei mir! Offensichtlich habe ich nicht die richtigen Rezeptoren. Es gab überhaupt keine Wirkungen, also immerhin auch keine doofen Nebenwirkungen.
    Nun steige ich aus, denn leider ist meine Migränefrequenz hoch wie selten, im letzten Monat 25 Tage. Unter der Studie kann ich keine andere Prophylaxe nehmen, daher beende ich das jetzt.

    Schade, aber einen Versuch war es ja wert. Und es haben wirklich viele eine gute bis sehr gute Wirkung, es hätte also auch bei mir klappen können ….

    Viele Grüße
    Marimo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Wirklich schade, aber trotzdem sehr gut, dass Du es getestet hattest.

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 682

    Hallo Bettina,

    weiß hat das:
    „CGRP als Zielmolekül in der Behandlung der chronischen Migräne ist bisher noch nicht bestätigt worden.“??

    Viele Grüße
    Susisonne

    PS: Heute nach längerer Zeit mal wieder reingeschaut und dann diese hoffnungsvolle Info – prima!:)

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Schön, dass Du wieder mal reinsiehst, liebe Susisonne, aber Deine Frage verstehe ich nicht. 😉

    alchemilla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3997

    Liebe Susisonne,

    was damit gemeint ist, kriegst du vielleicht ‚raus, wenn du den Bericht komplett liest:

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    Stimmt, lesen hilft eigentlich fast immer. Alles ist im Artikel gut erklärt.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28309

    CGRP, Gepante und monoklonale Antikörper in der Migränetherapie

    Migräne zählt zu den schwersten behindernden Erkrankungen der Menschheit. Nach einer aktuellen Übersicht der WHO wird die Migräne auf Platz 6 der am stärksten behindernden Erkrankungen gelistet. Rechnet man die Komplikation des Kopfschmerzes bei Medikamentenübergebrauch mit hinzu, nimmt die Migräne den Platz 3 ein. Bezieht man die verschiedenen Formen der heute bekannten 367 Kopfschmerzarten zusammen, sind Migräne und Kopfschmerzen mit Abstand die am stärksten, häufigsten und schwerstbehindernden Erkrankungen des Menschen.

    Die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten der Migräne im medikamentösen Bereich umfassen vorbeugende Therapien und die Behandlung der akuten Kopfschmerzattacken. Ein erheblicher Anteil der Betroffenen findet durch vorbeugende Therapieverfahren keine ausreichende Besserung. Auch die aktuelle Attackentherapie kann mit den bisherigen Therapieoptionen keine effektive Linderung erzielen, es können Kontraindikationen bestehen oder Unverträglichkeiten.

    Aktuelle Studien der vergangenen Jahre haben zahlreiche Belege dafür erbracht, dass bei der Entstehung, Aufrechterhaltung und Chronifizierung der Migräne Calcitonin Gene-Related Peptide, kurz CGRP, eine bedeutsame Rolle spielt. CGRP ist ein Neuropeptid, das aus 37 Aminosäuren besteht. Es wird durch dasselbe Gen wie das Hormon Calcitonin kodiert.

    artikel weiterlesen: http://www.schmerzklinik.de/2016/05/13/cgrp-gepante-und-monoklonale-antikoerper-in-der-migraenetherapie/?loggedout=true