Positive Erfahrung Topamax

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  • Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Seit 7 Wochen mache ich eine vorbeugeugende Therapie gegen Milgräne mit Topamax bzw. Topiramat. Weil ich Angst vor Nebenwirkungen hatte, habe ich sehr langsam aufdosiert, erst drei Wochen 25 mg, dann 4 Wochen 50 mg. In dieser Zeit hatte ich schon kaum noch Migräneanfälle mit Übelkeit und Erbreichen, die ich vorher ca 2 mal in der Woche hatte- musste mir immer öfter Formigran kaufen.
    Jetzt dosiere ich auf 75 mg auf, wie es mir mein Neurologe geraten hat, und werde nach Möglichkeit bei dieser dosis vorläufig bleiben, nach einem halben Jahr dann einen Absetztversuch machen.

    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    noch schnell einen Zusatz,- eine zeitlang ist das Kribbeln unangenehm,- kann auch richtig in Jucken übergehen,- besonders nach der Dosiserhöhung,- aber ist immer noch besser als Migräne :)- und vergeht nach einiger Zeit— wernn ich mal Kopfschmerzen hatte, sind sie ohne Schmerzmittel, nur mit Ruhe, wieder vergangen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Ruth,

    vielen Dank, dass Du über Deine Erfahrungen berichtest. Das Thema Topamax ist ja doch mit sehr vielen Ängsten und Unsicherheiten behaftet und damit kannst Du sicher vielen die Angst nehmen.

    Ich habe Deinen Beitrag nun in die Topamax-Gruppe verschoben.

    Liebe Grüße
    Bettina

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Guten Abend an alle aus Niedersachsen.

    Auch ich bin nun soweit, Topamax ich komme…..
    Meine Neurologin bei der ich im Mai gelandet bin hat mich soweit. Nachdem ich eine lange Zeit etwa von November bis März kaum Anfälle hatte (etwa 3-6 im Monat.) Runterreduziert ich denke durch die Osteopathiebehandlungen beim Osteopathen meines vertrauens. Hatte ich ende März 3 Wochen lang Dauerschmerzen im Kopf, keine Ahnung ob das eine Monstermigräne war oder oder oder…. Bin im Krankenhaus gelandet mit Sehstörungen, Schwindel, Geräuschen im Ohr und starker Überkeit. Im Krankenhaus haben sie mich dann auf dem kopf gestellt. MRT, EEG, EKG und am Schluß Lumbalpunktion. Nichts gefunden alles i.O.
    Wurde nach 4 Tagen entlassen, es sollte allein wieder werden. Wurde es aber nicht, meine Hausärztin war soweit mich nach Kiel oder Rotenburg in die Schmerzklinik einzuweisen, ehrlich ich habe ganze 3 Wochen nur im dunklen Schlafzimmer gelegen in einer Art Dämmerzustand. Ich dachte das sei mein Ende. Meine Familie hat sich entsetzliche Sorgen gemacht.
    nach 3 Wochen endlich wurde es besser. Langsam zwar aber es war endlich zu merken, das ich auch schon einmal kurz duschen konnte, allein auf di Toilette, habe in der Zeit 5 kg abgenommen.
    Nun dann also hin zur Neurologin, diese konnte mir allerdings rückwirkend nicht sagen was das denn für ein Monsteranfall gewesen sen könnte. Hat mir aber erklärt es könne sein, das ich nun längere Zeit ruhe haben könnte, das das gehirn sozusagen RESETTET worden sein. Meine Hoffnung war ries…….

    Am Anfang war auch etwas Ruhe, allerdings bauten sich die Anfälle allmälig wieder stark auf, zu meinem Unglück wurde mein Osteopath sehr krank und viel 3 Monate aus.
    Und jetzt habe ich mit meiner Hausärztin gesprochen und diese hat in zusammenarbeit mit der Neurologin einen Einstiegsfahrplan für mich erstellt. Muß nun nächste Woche hin und sie werden mir erklären was ich zu tun habe…..

    Glücklich binich darüber nicht, allerdings schlimmer kann es nicht werden, bin im Moment bei Mal 3, mal 4 Anfällen die WOCHE. Ich bin so kraftlos und erschöpft.

    Ich bin sehr glücklich über Ruth`s Eintrag, sodass ich mich fast ein wenig darauf freue endlich loslegen zu können.

    Werde wieder berichten.
    Bis dahin allen ein schönes schmerzfreies Wochenende.
    Lg beate

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Sorry, sollte heißen aus Niedersachsen ein Guten Abend an alle,
    ;-)))
    Lg Beate

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Beate,

    herzlich Willkommen hier im Wohlfühforum 🙂 , ich bin auch ein Topikandidat… Ich nehme sie seit …äääähhh, keine Ahnung einigen Wochen, seitdem ich hier im Forum angemeldet bin auf jeden Fall. (Vergesslichkeit ist eine Nebenwirkung von Topi 🙂 ) Denn ich bekam das Rezept in die Hand gedrückt und die Anweisung 4 Wochen lang 12,5 mg, dann 4 Wochen 25 mg, usw. also habe ich immer in gaaanz kleinen Schritten aufdosiert. Keine Info wei, also hab ich gegoogelt, bin hier gelandet und kleben geblieben. War aber gut so, denn hier lernt man erst mal richtig was über seine Krankheit und die Medikamente die man nimmt, das erklärt einem kein Arzt oder Apotheker in den paar Minuten die man die sieht…
    Ich vertrage es bisher gut, bin jetzt bei 75 mg will aber wenn möglich auf 100mg, da das die Zieldosierung bei Migräne ist, habe nur ziemlich mit Muskelkrämpfen in den unmöglichsten Körperregionen zu tun. Naja und ein wenig Vergesslichkeit… ok, ganz schön viel Vergesslichkeit, wenn mein Kopf nicht angewachsen wär, würd ich den auch noch irgendwo liegen lassen… aber die Mig beeinflusst es prima…
    Ich drück die Daumen das es bei dir auch klappt, bei Bettina hat es einige Jahre ganz toll geholfen und Louise ist auch gerade ganz angetan davon…

    LG Sandy

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Beate,

    Deinen Gruß aus Niedersachsen haben wir schon alle richtig verstanden. 😉 Liebe Grüße zurück aus Bayern. 🙂

    Es ist wirklich schlimm, was Du durchmachen musstest. 🙁 Hasttest Du denn auch Schmerzen während dieser Zeit, oder warst Du „nur“ sonst irgendwie abwesend?

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Topamax. Habe bitte keine Angst davor. Wenn Du es nicht verträgst, setzt Du es einfach ab und alle Nebenwirkungen sind wieder verschwunden. Mir hat es viele gute Jahre beschert – also nur Mut!

    Da bin ich ja gespannt, wie Dein Einstiegsfahrplan ist. Normalerweise fängt man ja abends mit 25 mg an und steigert dann pro Woche um 25 mg.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Saphira,

    ist das mit den Krämpfen immer noch so schlimm? Sage das bitte Deinem Arzt. Wenn es Dir jetzt schon gut geht mit den 75 mg kannst du mit dem Hochdosieren ja vielleicht noch ein wenig warten? Der Körper kann sich dann besser an das Medikament gewöhnen und vielleicht lassen ja auch die Muskelkrämpfe mit der Zeit wieder nach.

    Auch Dir wünsche ich viel Erfolg!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Bettina,

    ja die Krämpfe sind heftig, meine Muskeln sind steinhart und lassen sich auch gar nicht mehr lockern, durch Massage z.B. in den Waden, Oberschenkeln, Unter- und Oberarmen. Momentan betrifft es nur die Extremitäten, bei plötzlichen Bewegungen trifft es aber auch mal andere Muskelgruppen. Das Kribbeln ist auch sehr ausgeprägt seit gestern, es kribbelt überall… Ich bleib jetzt erstmal mindestens 4 Wochen bei den 75 mg, ich hab gemerkt das es gut für mich ist sooo langsam reinzuschleichen. Ich hab ja noch die ganzen anderen Medis fürs Asthma, Urtikaria und meine Unverträglichkeiten sowieso. Ich geb meinem Körper lieber etwas länger Zeit, merk ja schon den positiven Effekt des Topi also lieber nix überstürzen…
    Termin in der Schmerzambulanz hat geklappt am 1.9. 🙂 Mal schauen wie es bis dahin ist…

    Gute Nacht an alle, der Nachtschwärmer entschwindet jetzt auch *grins*
    LG Sandy

    Schmetterling
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Saphira

    Ich wollte ja nach einer längeren Geschichte in die Schmerzklinik hier in der Schweiz. Ich habe dann auch das Topi verordnet bekommen. Ich hatte extrem Ängste vor den Nebenwirkungen. Aber mehr vor der Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen, Wortfindungsstörungen e.t.c.. so dass ich mir überlegte, will ich noch kränker werden, als ich dass bis jetzt schon bin……????? Aber das eine andere Geschichte. Mit überreden, habe ich es dann genommen. Muskelkrämpfe habe und hatte ich keine davon bekommen. Dafür reagierte ich dann auf das Cortison so mit Muskelkrämpfen und Muskelschmerzen. Mir hat dann sehr wohl eine Massage, warme Entspannungsbäder (bei uns in der Schweiz heissen diese Perskindolbäder) und Magnesiumbrausetbl. geholfen. (aber sprich das zuerst noch mit dem Arzt ab, das mit dem Magnesium). Aber da du ja noch andere Allergien hast, musst du ja sowieso aufpassen, ging mir nur so durch den Kopf…….. Lavendelöl verträgt man sonst in der Regel auch sehr gut und lockert, so jetzt aber genug aus der Hexenküche……. gute Besserung auf jeden Fall. Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz Schmetterling

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Einen verregneten guten Morgen an alle,

    lieben Dank für die freundlichen Worte.
    Bettina: ich hatte in den kompletten 3 Wochen dauerschmerzen IMMER, so unerträglich das ich zuletzt wie in einer art dilierium nur gedämmert und halb geschlafen hab. Das war so schlimm.
    Die Ärztin war wie gesagt drauf und dran mich in die Schmerzklinik einzuweisen, weil ja die ganzen Untersuchungen keinen Aufschluß darüber gaben was ich den hätte haben können.
    Habe außer im Krankenhaus (dort bekam ich ein Sumatriptan als Tabl. und Parazetamol Venös) in der ganzen Zeit keine Medis eingenommen, weil ich einfach so Angst hatte, (wie ich ja früher immer schon geschrieben habe, das ich irgendwann mal Abhängig werden könnte.
    Ich hatte mal eine frühere Vermieterin die war Abngig von medis, das möchte ich NIEMALS sein, deshalb gehe ich immer so sprasam mit den Medis um, darum bin ich dann auch immer so fertig nach den Anfällen und brauche eigentlich mal längere Pause von der Migräne damit man mal wieder Kraft tankt.
    Aber wie gesagt, meine ganz große Hoffnung ist ja jetzt u.A. auch das der Osteopath wieder gensen ist und ich mit dem Topamax anfange. Mal sehen, ich werde berichten.

    Lalalla heute ist ein schöner Tag.
    Ganz liebe Grüße Beate

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Beate,

    Du hättest eigentlich ins Krankenhaus gehört. Verstehe gar nicht, dass Dich die Ärztin nicht einfach eingewiesen hat. Aber na ja, Du hast es überstanden.

    Ich denke, Du bräuchtest eine gute Aufklärung zu Deinen Medikamenten und der Einnahme. Was verstehst Du unter Abhängigkeit? Meinst Du, die Abhängigkeit von Beruhigungs- und Schlafmittel? Wenn ja, hat das mit „unserer“ Situation rein gar nichts zu tun. Uns droht halt höchstens ein MÜK, aber dem kann man ja zu Leibe rücken. Die Medikamente sollen Dich unterstützen, aber Dir keine Angst machen. Angst macht Verspannungen und diese wiederum Schmerzen. Ist ein unseliger Kreislauf, der nicht nötig ist, wenn man gute Kenntnis und auch Vertrauen in seine Medikamente hat.

    Wann willst Du denn mit Topamax anfangen?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Josephine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Hallo!

    Möchte (als Neue) auch auf die Schnelle das Topamax loben. Habe Cluster mit seltenen Migräne Attacken, schon sehr lange (bin noch jung). Nehme Topamax seit mehr als 10 Jahren (mit Therapie-Pausen) und seit einiger Zeit mal wieder 200 mg am Tag (alles am Abend, macht ja müde). Keine Nebenwirkungen, außer der Müdigkeit. Zu wenig Schlaf ist nicht gut („Hang-over“), bei zu viel Alkohol Muskelzittern (im Gesicht, um den Mund-herum, auch die Augenlieder, Wangenmuskeln). Kann aber schlafen wie ein Baby.
    Nur nach Sport brauchen die Muskeln länger zum Erholen als früher. Um Nebenwirkungen vorzubeugen trinke ich viel (4 Liter und mehr am Tag, will ja keine Nierensteine bekommen).

    Habe weniger Hunger, aber nicht doll abgenommen (bin eh der dünne Typ). Aber, und das ist das wichtigste: Viel weniger Attacken. 200 mg ist die ideale Dosis (wiege nur 49 Kg) für mich.

    Bei Therapie-Pausen und anschließendem Aufdosieren habe ich zwei oder drei Wochen Nebenwirkungen (Doppelbilder, Schwindel, Muskelzittern, Gangunsicherheit, auch schwere Gedächtnisstörungen). Ob meine Merkfähigkeit eingeschränkt ist, weiß ich nicht, manchmal fehlen mir Wörter, aber damit kann ich gut umgehen, so daß es mir und anderen nicht auffällt. Lebe im Ausland und rede eh nicht in meiner Muttersprache 😉

    Josephine

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Herzlich willkommen ,liebe Josephine und danke für Deinen positiven Bericht! 🙂

    Hattest Du mit 100 mg keine gute Wirkung? Ich hatte ja auch mal ein Jahr 200 mg, dann aber wieder abdosiert auf 100 mg, da die Wirkung gleich gut war.

    Weiter abnehmen solltest Du aber nicht, bist ja eh ein Fliegengewicht. 😉 Regelmäßige Mahlzeiten einzuhalten ist sehr wichtig, gerade auch, wenn man keinen Hunger hat und dann mal vielleicht darauf vergessen könnte.

    Ich wünsche Dir weiterhin so einen guten Verlauf bei fast keinen Nebenwirkungen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Josephine
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Liebe Bettina,

    danke!
    Der Unterschied zwischen 100 mg und 200 mg ist phänomenal. Auch bei 150 mg ist die Wirkung nicht so gut wie jetzt mit 200 mg. Der Gewichtsverlust war wirklich minimal und nur mir und meiner Waage bekannt und ist schon mit 100 mg Topamax aufgetreten. Wenn es allerdings mal wirklich lecker ist, dann quält mich nun nicht mehr das (weibliche) schlechte Gewissen, das ist der Vorteil, finde ich. Einer, den man nicht unterschätzen sollte (sondern einfach zulangen!)

    Ich bin aber überzeugt, daß Therapie-Pausen wirklich wichtig sind, sonst verschwindet die Wirkung (alle 9-12-18 Monate). Das ist zwar hart für Kopf und Psyche, aber der Effekt ist hinterher umso besser.

    Grüße von Josephine

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Josephine,

    das ist ja wirklich sehr interessant, dass Du so gut profitierst von der hohen Dosierung. Da sieht man wieder, dass es zwar Statistiken und die allgemeinen Erfahrungsberichte gibt, dass aber doch einige abweichen von der Regel. Ich nehme ja jetzt auch Micardis 80 mg. Die übliche Dosis von 40 mg hatte nicht (mehr) geholfen.

    Therapie-Pausen sind wichtig, auch schon deshalb, weil es ja sein könnte, dass die Wirkung nachhaltig ist und man keine Prophylaxe mehr braucht.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Harald Rupp
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 90

    Grüß Dich Josephine,

    bin auch ein Clusterkopf.
    Wie schnell dosierst Du das Topiramat nach den Pausen wieder auf?
    Von Anderen weiß ich, daß langsames Aufdosieren in kleinen Schritten verträglicher ist.

    Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit

    Harald Rupp

    Louise
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Liebe Beate und Saphira,

    ich habe auch die besten Erfahrungen mit etwas langsamerem Aufdosierungen vom Topiramat gemacht. Nach jeder Aufdosierung haben die Nebenwirkungen dann kurzfristig wieder zugenommen, dann aber verlässlich nach wenigen Wochen wieder nachgelassen. Nur ab und zu, wenn ich etwas nachlässig bin, z.B. zu wenig (Wasser) getrunken habe, merke ich manchmal noch etwas Kribbeln oder – selten – einen Wadenkrampf.
    Vergesslichkeit etc. hat bei mir inzwischen auch wieder deutlich nachgelassen, ich kann Euch da beruhigen. Geduld lohnt sich.

    Mit 100 mg am Tag (50-0-50), die ich jetzt seit zwei Monaten nehme, komme ich gut zurecht. Die Migräne scheint sich jetzt bei ca. 4 Triptantabletten pro Monat einzupendeln. Damit kann ich allerbest leben, wenn ich bedenke, dass sich mein Körper als kleine Erschwernis noch beginnende „Wechseljahrskapriolen“ einfallen lässt.

    Liebe Grüße
    Louise

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Guten Abend zusammen.

    Bettina: Ich werde mit Topamax am nächsten Dienstag beginnen, muß vorab noch zu einem Gespräch mit meiner Ärztin, möchte mir unbedingt nochmals die Nebenwirkungen erklären. 🙁 Ach ich möchte das eigentlich nicht nochmal hören, das alles hat mir die Neurologin bereits erzählt und ich möchte mich eigentlich viel lieber daran erwärmen, was die Lieben Menschen hier im Forum nettes über Topamax erzählen. Nebenwirkungen haben doch alle Medis, allerdings geht es so einfach nicht mehr weiter. na mal schauen. Sie wird mir dann wohl auch erklären wie langsam ich die Tabl. aufdosieren soll. Ich weiß ja jetzt von dir bereits 25mg pro Tag möglihst am Abend stimmt doch oder? Frage: ich bin 1,57 m groß und wiege 55 kg, sollte ich evtl. danach fragen lieber mit 12,5 mg anzufangen. Hast du evtl. Erfahrungen. Wollte gestern Prof. Göbel fragen leider hat mein PC net mitgespielt ich wäre bald verzweifelt. Schei….. Technik 🙂

    Louise: hahaha diese beginnende Wechseljahrsproblematik kenne ich auch. Es ist sehr interessant zu hören, dass es dir auch so geht. Habe in den letzten Wochen gaaaaanz viel mit Hitzewallungen zu tun gehabt, tags wie nachts. Denke das liegt an dem Triptan, denn meine 10 Tage bekomme ich leicht voll. Würde drüber liegen, nehme dann allerdings nichts ein, (panische Angst vorm MÜK)
    Im Moment nehme ich Remifemin forte in Verbindung mit Globuli Cimicifuga ein. Klappt super, Hitzewallungen sind ganz weg und ich schlafe auch wieder viiiiel besser.

    Schönen Abend noch.
    Lg Beate

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Beate,

    normalerweise beginnt man mit 25 mg abends und erhöht dann pro Woche jeweils um 25 mg. Also erst abends, dann die nächste Dosis 25 mg morgens, danach wieder abends und die letzte Dosisteigerung ist dann die Morgendosis. Ist das zu verstehen? 😉

    Man kann auch langsamer beginnen, wenn man ängstlich ist, oder die Nebenwirkungen zu Beginn zu sehr stören. Andererseits musst Du dann halt auch Geduld haben, da eine Wirkung meist erst ab 75 mg zu bemerken ist.

    Willst Du wirklich, dass die Ärztin nochmal alle Nebenwirkungen durchkaut? 😉 Wozu, das Wichtigste weißt Du doch bereits. Geh unverkrampft und offen an alles ran, dann ich die Garantie des Gelingens viel wahrscheinlicher. Wird schon alles gut gehen!

    Da Du sehr schlank bist, ist es wichtig, dass Du die Mahlzeiten ganz regelmäßig einhältst. Also auch mal essen, wenn Du gar keinen Hunger hast. Dann kannst Du auch Dein Gewicht halten und nimmst nicht weiter ab.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Beate,

    ich würde vielleicht den Termin an deiner Stelle nicht wahrnehmen, denn ich bin sehr leicht zu verunsichern und Ärzte machen mir komischerweise eine Heidenangst 🙂 . (Ich bin Krankenschwester habe also relativ häufig und beruflich auch sehr gern mit dieser Berufsgruppe Mensch zu tun, privat neige ich da eher zum Kriegsfußstatus 😉 )
    Du scheinst ähnlich ängstlich gestrickt zu sein und warum sich noch mehr verunsichern lassen? Ausserdem glaube ich nicht das deine Hausärztin sich mit dem Medikament wirklich praktisch auskennt, garantiert hat sie die rote Liste befragt und das war es. Sie wird dir genau die Nebenwirkungen aufzählen die in der Packungsbeilage auch drin stehen… Und die wirst du garantiert NICHT alle bekommen. Einige schon, das ist sicher und du wirst sie auch sehr schnell merken, da mache ich dir nichts vor. Die Vergesslichkeit ist z.B. ziemlich flott gewesen bei mir 🙂 , ebenso die Wortfindungsstörungen und der Appetitverlust… Aber ich habe immer nur 12,5 mg anfangs genommen und auch aufdosiert, da ich viele Medikamente nehme und in der Vergangenheit so manche verquere Medikamentenreaktion präsentiert habe. Darum war ich etwas vorsichtiger, habe mir auch jeweils 4 Wochen bis zur nächsten Dosissteigerung „gegönnt“… Und siehe da ich bin mittlerweile bei 75 mg, es geht mir Migränetechnisch etwas besser, die Anfälle sind nicht mehr so schwer, ich habe zwar immer noch 8-10 Attacken pro Monat aber ich arbeite auf die 100 mg hin. Die Muskelkrämpfe lassen jetzt unter 1050mg Mg auch nach.
    Also alles schick, du siehst, es geht prima mit dem Topi…
    Lass dich nicht verunsichern, probier es aus, wenn nicht sage doch deinen Ärzten Bescheid und erkläre denen du möchtest früher beginnen. Wenn du dann Nebenwirkungen spürst und die werden dir zu heftig, man kann auch weniger aufdosieren, oder mit der Aufdosierung noch einige Wochen warten. Ich denke das viele Topiversuche vielleicht gescheitert sind am zu schnellen aufdosieren. Gib dir und deinem Körper die Zeit dich daran zu gewöhnen, es ist ein tolles Medikament gegen diesen Terror im Schädel…

    Sei lieb gegrüßt,
    Sandy

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Guten Abend ihr lieben,
    vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise.

    danke Bettina ja habe ich verstanden.

    Ich will ja nicht hin zur Hausärztin , soll nochmals kommen. Weiß auch nicht weshalb. Denn meine Hausärztin ist eh im Urlaub und die Vertretung kennt weder mich noch das Medikament, aber weil der Brief der Neurologin mit mir noch nicht besprochen worden ist, meinen die ich soll kommen…..
    Shit sonst könnte ich diese Tage schon anfangen, naja ist ja bald Dienstag.
    Freue mich jetzt erstmal auf mein Bettchen, habe gerade vor einer Stunde eine Naramig eingeworfen. Ist nicht mein Tag heute.

    Kurze aber ganz liebe Grüße Beate

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo, von Dezember bis einschließlich Mai habe ich Topiramat (=Topamax) genommen. Ich hatte auf 100mg am Tag aufdosiert. Leider musste ich es wieder absetzen (psychische Veränderungen, die auch schlagartig weg waren, nachdem ich Anfang Juni abgesetzt habe).

    Aber ich muss sagen, dass die Prophylaxe auch noch nachhaltig was bringt. Im Juni hatte ich noch viele Einträge im Kalender, der Juni ist für mich eh der Monat mit den häufigsten Anfällen (vielleicht ja auch in Verbindung mit Heuschnupfen?). Im Juli bisher nur an 7 Tagen Migräne gehabt, teilweise so sanft, dass ich es ohne Medikation durchgestanden habe. Seit zwei Wochen nehme ich allerdings Amitriptylin zur Prophylaxe. Jedenfalls geht es mir weitaus besser als in den letzten Jahren.

    muri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 324

    hallo ihr lieben,

    allzuviel positives gibts noch nicht, da ich erst seit 2 wochen dabei bin und jetzt erst auf 50mg aufdosiert habe. aber da einige schon bei 25 mg nebenwirkungen verspürt haben, kann ich nur sagen: ich spüre nichts! und etwas positives: ein anfall in 10 tagen! also, ein bisschen positv ist es schon 🙂
    ich hoffe es geht weiter so… ich möchte nur allen die angst vor topi nehmen. probiert es einfach aus und schaut wie ihr darauf reagiert.

    liebe grüße
    andrea

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Andrea,

    also nur ein Anfall in 10 Tagen ist auf jeden Fall positiv! 🙂 Auch keine Nebenwirkungen, was willst Du mehr? Wie schön, dass es anscheinend klappt bei Dir, so soll es nun weiter gehen! 🙂 Halte uns auf dem Laufenden. Du kannst damit vielen die Angst vor Topamax nehmen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    seestern66
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo zusammen,wenn ich so höre,welche positiven Erfahrungen Ihr überwiegend mit dem Topamax gemacht habt,freue ich mich für Euch! ich selbst bin im Oktober letzten Jahres auf 100mg Topiramed eingestellt worden und habe anfänglich positiv darauf reagiert.Hatte wesentlich seltener und leichtere Attacken der Migräne. Allerding machen mir die Nebenwirkungen doch ziemlich zu schaffen: gerade die Konzentrationsschwäche, Wortfindungsstörungen und Vergesslichkeit an manchen Tagen beunruhigen mich schon.das hatte ich vorher nicht. Da ich selbst im medizinischen Bereich tätig bin und viel dokumentieren muss,beeinträchtigt mich diese Nebenwirkung manchmal sehr.Außerdem sind meine Migräneattacken inzwischen wieder haltlos gestiegen und nicht mehr wirklich kontrollierbar.Ich glaube,wenn ich jetzt nach Kiel komme,wird meine Prophylaxe neu überdacht werden.

    Dagmar
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Ich kann weiter Positives berichten, ich nehme das Topiramat seit Ende August und habe viel weniger Migräne und nur eine einzige Nebenwirkung, die mir aber leider zu schaffen macht.

    Haarausfall. Und zwar auch nicht wenig :(.

    Der Arzt hat mir Biotin empfohlen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Lässt das irgendwann wieder nach oder hab ich bald keine Haare mehr? Dann müsste ich wohl oder übel wohl wieder aufhören mit dem Topiramat, was ansonsten
    sehr schade wäre.

    Viele Grüße

    Dagmar

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    @seestern: Schade, dass es nicht geklappt hatte mit Topamax. In Kiel wird man Dich gut beraten, es gibt noch unzählige Möglichkeiten.

    @dagmar: Biotin wird Dir in diesem Fall wahrscheinlich nicht weiterhelfen. Haarausfall hatte ich auch unter Topamax, zum Teil ganz massiv. Nach einiger Zeit wurde es wieder besser, dann fing es wieder an. Es wechselte dauernd ab. Warte einfach noch ab, vielleicht stoppt es ja auch wieder. Ich glaube, man kann das nicht so vorhersagen. Ich hatte Topamax fast 5 Jahre eingenommen und wäre der Haarausfall konstant so extrem gewesen, hätte ich früher abgesetzt. Haarausfall ist aber eine bekannte Nebenwirkung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Schnucki
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 116

    Dagmar: Ich hatte unter bestimmten Antidepressiva Haarausfall und konnte da mit bestimmten Amminosäuren gegensteuern. Darf man das Präparat nennen? Mir sind da in kürzester Zeit soooo viele neue Haare gewachsen, das es echt nett war. Vielleicht wäre das ein Versuch wert? Nicht ganz günstig, aber hochwertig.

    Ich kann momentan auch berichten, dass ich jetzt unter der Zieldosis auch unter weniger Attacken leide. Seit 28.09. unter 100 mg 2 Attacken, wobei einmal der massive Wetterumschwung war. Also 15 Tage 2 x – ist für mich sensationell. Normalerweise habe ich eine Häufigkeit von 12 Attacken pro Monat.

    Was mir auffällt, dass ich unter 100 mg habe: Gelenkschmerzen. Nicht schlimm, unangenehm. Mal sehen, ob sich das gibt.

    LG

    muri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 324

    guten morgen zusammen,

    @schnucki, hab zwar noch keinen haarausfall, aber das präparat wüsste ich gerne. hier werden ja auch magnesium päparate reingesetzt…

    was mir heute früh aufgefallen ist: ich wurde wach und ich spürte das sich ein migräneanfall anbahnt. nach 30 jahren erfahrung hat man ja mittlerweile raus, wann es soweit ist.
    da ich eh morgens 25mg topi nehme habe ich dies auch sofort getan, und nach 5 minuten ist dieser aufkeimende anfall sofort verschwunden. habt ihr auch schon diese erfahrungen gemacht?
    ich bin ja noch neuling in sachen topamax und war angenehm überrascht.

    liebe grüße
    andrea

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