Positive Erfahrung Topamax

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  • Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 70

    Seit 7 Wochen mache ich eine vorbeugeugende Therapie gegen Milgräne mit Topamax bzw. Topiramat. Weil ich Angst vor Nebenwirkungen hatte, habe ich sehr langsam aufdosiert, erst drei Wochen 25 mg, dann 4 Wochen 50 mg. In dieser Zeit hatte ich schon kaum noch Migräneanfälle mit Übelkeit und Erbreichen, die ich vorher ca 2 mal in der Woche hatte- musste mir immer öfter Formigran kaufen.
    Jetzt dosiere ich auf 75 mg auf, wie es mir mein Neurologe geraten hat, und werde nach Möglichkeit bei dieser dosis vorläufig bleiben, nach einem halben Jahr dann einen Absetztversuch machen.

    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 70

    noch schnell einen Zusatz,- eine zeitlang ist das Kribbeln unangenehm,- kann auch richtig in Jucken übergehen,- besonders nach der Dosiserhöhung,- aber ist immer noch besser als Migräne :)- und vergeht nach einiger Zeit— wernn ich mal Kopfschmerzen hatte, sind sie ohne Schmerzmittel, nur mit Ruhe, wieder vergangen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28228

    Liebe Ruth,

    vielen Dank, dass Du über Deine Erfahrungen berichtest. Das Thema Topamax ist ja doch mit sehr vielen Ängsten und Unsicherheiten behaftet und damit kannst Du sicher vielen die Angst nehmen.

    Ich habe Deinen Beitrag nun in die Topamax-Gruppe verschoben.

    Liebe Grüße
    Bettina

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Guten Abend an alle aus Niedersachsen.

    Auch ich bin nun soweit, Topamax ich komme…..
    Meine Neurologin bei der ich im Mai gelandet bin hat mich soweit. Nachdem ich eine lange Zeit etwa von November bis März kaum Anfälle hatte (etwa 3-6 im Monat.) Runterreduziert ich denke durch die Osteopathiebehandlungen beim Osteopathen meines vertrauens. Hatte ich ende März 3 Wochen lang Dauerschmerzen im Kopf, keine Ahnung ob das eine Monstermigräne war oder oder oder…. Bin im Krankenhaus gelandet mit Sehstörungen, Schwindel, Geräuschen im Ohr und starker Überkeit. Im Krankenhaus haben sie mich dann auf dem kopf gestellt. MRT, EEG, EKG und am Schluß Lumbalpunktion. Nichts gefunden alles i.O.
    Wurde nach 4 Tagen entlassen, es sollte allein wieder werden. Wurde es aber nicht, meine Hausärztin war soweit mich nach Kiel oder Rotenburg in die Schmerzklinik einzuweisen, ehrlich ich habe ganze 3 Wochen nur im dunklen Schlafzimmer gelegen in einer Art Dämmerzustand. Ich dachte das sei mein Ende. Meine Familie hat sich entsetzliche Sorgen gemacht.
    nach 3 Wochen endlich wurde es besser. Langsam zwar aber es war endlich zu merken, das ich auch schon einmal kurz duschen konnte, allein auf di Toilette, habe in der Zeit 5 kg abgenommen.
    Nun dann also hin zur Neurologin, diese konnte mir allerdings rückwirkend nicht sagen was das denn für ein Monsteranfall gewesen sen könnte. Hat mir aber erklärt es könne sein, das ich nun längere Zeit ruhe haben könnte, das das gehirn sozusagen RESETTET worden sein. Meine Hoffnung war ries…….

    Am Anfang war auch etwas Ruhe, allerdings bauten sich die Anfälle allmälig wieder stark auf, zu meinem Unglück wurde mein Osteopath sehr krank und viel 3 Monate aus.
    Und jetzt habe ich mit meiner Hausärztin gesprochen und diese hat in zusammenarbeit mit der Neurologin einen Einstiegsfahrplan für mich erstellt. Muß nun nächste Woche hin und sie werden mir erklären was ich zu tun habe…..

    Glücklich binich darüber nicht, allerdings schlimmer kann es nicht werden, bin im Moment bei Mal 3, mal 4 Anfällen die WOCHE. Ich bin so kraftlos und erschöpft.

    Ich bin sehr glücklich über Ruth`s Eintrag, sodass ich mich fast ein wenig darauf freue endlich loslegen zu können.

    Werde wieder berichten.
    Bis dahin allen ein schönes schmerzfreies Wochenende.
    Lg beate

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Sorry, sollte heißen aus Niedersachsen ein Guten Abend an alle,
    ;-)))
    Lg Beate

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Beate,

    herzlich Willkommen hier im Wohlfühforum 🙂 , ich bin auch ein Topikandidat… Ich nehme sie seit …äääähhh, keine Ahnung einigen Wochen, seitdem ich hier im Forum angemeldet bin auf jeden Fall. (Vergesslichkeit ist eine Nebenwirkung von Topi 🙂 ) Denn ich bekam das Rezept in die Hand gedrückt und die Anweisung 4 Wochen lang 12,5 mg, dann 4 Wochen 25 mg, usw. also habe ich immer in gaaanz kleinen Schritten aufdosiert. Keine Info wei, also hab ich gegoogelt, bin hier gelandet und kleben geblieben. War aber gut so, denn hier lernt man erst mal richtig was über seine Krankheit und die Medikamente die man nimmt, das erklärt einem kein Arzt oder Apotheker in den paar Minuten die man die sieht…
    Ich vertrage es bisher gut, bin jetzt bei 75 mg will aber wenn möglich auf 100mg, da das die Zieldosierung bei Migräne ist, habe nur ziemlich mit Muskelkrämpfen in den unmöglichsten Körperregionen zu tun. Naja und ein wenig Vergesslichkeit… ok, ganz schön viel Vergesslichkeit, wenn mein Kopf nicht angewachsen wär, würd ich den auch noch irgendwo liegen lassen… aber die Mig beeinflusst es prima…
    Ich drück die Daumen das es bei dir auch klappt, bei Bettina hat es einige Jahre ganz toll geholfen und Louise ist auch gerade ganz angetan davon…

    LG Sandy

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28228

    Liebe Beate,

    Deinen Gruß aus Niedersachsen haben wir schon alle richtig verstanden. 😉 Liebe Grüße zurück aus Bayern. 🙂

    Es ist wirklich schlimm, was Du durchmachen musstest. 🙁 Hasttest Du denn auch Schmerzen während dieser Zeit, oder warst Du „nur“ sonst irgendwie abwesend?

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Topamax. Habe bitte keine Angst davor. Wenn Du es nicht verträgst, setzt Du es einfach ab und alle Nebenwirkungen sind wieder verschwunden. Mir hat es viele gute Jahre beschert – also nur Mut!

    Da bin ich ja gespannt, wie Dein Einstiegsfahrplan ist. Normalerweise fängt man ja abends mit 25 mg an und steigert dann pro Woche um 25 mg.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28228

    Liebe Saphira,

    ist das mit den Krämpfen immer noch so schlimm? Sage das bitte Deinem Arzt. Wenn es Dir jetzt schon gut geht mit den 75 mg kannst du mit dem Hochdosieren ja vielleicht noch ein wenig warten? Der Körper kann sich dann besser an das Medikament gewöhnen und vielleicht lassen ja auch die Muskelkrämpfe mit der Zeit wieder nach.

    Auch Dir wünsche ich viel Erfolg!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Bettina,

    ja die Krämpfe sind heftig, meine Muskeln sind steinhart und lassen sich auch gar nicht mehr lockern, durch Massage z.B. in den Waden, Oberschenkeln, Unter- und Oberarmen. Momentan betrifft es nur die Extremitäten, bei plötzlichen Bewegungen trifft es aber auch mal andere Muskelgruppen. Das Kribbeln ist auch sehr ausgeprägt seit gestern, es kribbelt überall… Ich bleib jetzt erstmal mindestens 4 Wochen bei den 75 mg, ich hab gemerkt das es gut für mich ist sooo langsam reinzuschleichen. Ich hab ja noch die ganzen anderen Medis fürs Asthma, Urtikaria und meine Unverträglichkeiten sowieso. Ich geb meinem Körper lieber etwas länger Zeit, merk ja schon den positiven Effekt des Topi also lieber nix überstürzen…
    Termin in der Schmerzambulanz hat geklappt am 1.9. 🙂 Mal schauen wie es bis dahin ist…

    Gute Nacht an alle, der Nachtschwärmer entschwindet jetzt auch *grins*
    LG Sandy

    Schmetterling
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 34

    Liebe Saphira

    Ich wollte ja nach einer längeren Geschichte in die Schmerzklinik hier in der Schweiz. Ich habe dann auch das Topi verordnet bekommen. Ich hatte extrem Ängste vor den Nebenwirkungen. Aber mehr vor der Vergesslichkeit, Stimmungsschwankungen, Wortfindungsstörungen e.t.c.. so dass ich mir überlegte, will ich noch kränker werden, als ich dass bis jetzt schon bin……????? Aber das eine andere Geschichte. Mit überreden, habe ich es dann genommen. Muskelkrämpfe habe und hatte ich keine davon bekommen. Dafür reagierte ich dann auf das Cortison so mit Muskelkrämpfen und Muskelschmerzen. Mir hat dann sehr wohl eine Massage, warme Entspannungsbäder (bei uns in der Schweiz heissen diese Perskindolbäder) und Magnesiumbrausetbl. geholfen. (aber sprich das zuerst noch mit dem Arzt ab, das mit dem Magnesium). Aber da du ja noch andere Allergien hast, musst du ja sowieso aufpassen, ging mir nur so durch den Kopf…….. Lavendelöl verträgt man sonst in der Regel auch sehr gut und lockert, so jetzt aber genug aus der Hexenküche……. gute Besserung auf jeden Fall. Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz Schmetterling

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Einen verregneten guten Morgen an alle,

    lieben Dank für die freundlichen Worte.
    Bettina: ich hatte in den kompletten 3 Wochen dauerschmerzen IMMER, so unerträglich das ich zuletzt wie in einer art dilierium nur gedämmert und halb geschlafen hab. Das war so schlimm.
    Die Ärztin war wie gesagt drauf und dran mich in die Schmerzklinik einzuweisen, weil ja die ganzen Untersuchungen keinen Aufschluß darüber gaben was ich den hätte haben können.
    Habe außer im Krankenhaus (dort bekam ich ein Sumatriptan als Tabl. und Parazetamol Venös) in der ganzen Zeit keine Medis eingenommen, weil ich einfach so Angst hatte, (wie ich ja früher immer schon geschrieben habe, das ich irgendwann mal Abhängig werden könnte.
    Ich hatte mal eine frühere Vermieterin die war Abngig von medis, das möchte ich NIEMALS sein, deshalb gehe ich immer so sprasam mit den Medis um, darum bin ich dann auch immer so fertig nach den Anfällen und brauche eigentlich mal längere Pause von der Migräne damit man mal wieder Kraft tankt.
    Aber wie gesagt, meine ganz große Hoffnung ist ja jetzt u.A. auch das der Osteopath wieder gensen ist und ich mit dem Topamax anfange. Mal sehen, ich werde berichten.

    Lalalla heute ist ein schöner Tag.
    Ganz liebe Grüße Beate

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28228

    Liebe Beate,

    Du hättest eigentlich ins Krankenhaus gehört. Verstehe gar nicht, dass Dich die Ärztin nicht einfach eingewiesen hat. Aber na ja, Du hast es überstanden.

    Ich denke, Du bräuchtest eine gute Aufklärung zu Deinen Medikamenten und der Einnahme. Was verstehst Du unter Abhängigkeit? Meinst Du, die Abhängigkeit von Beruhigungs- und Schlafmittel? Wenn ja, hat das mit „unserer“ Situation rein gar nichts zu tun. Uns droht halt höchstens ein MÜK, aber dem kann man ja zu Leibe rücken. Die Medikamente sollen Dich unterstützen, aber Dir keine Angst machen. Angst macht Verspannungen und diese wiederum Schmerzen. Ist ein unseliger Kreislauf, der nicht nötig ist, wenn man gute Kenntnis und auc