Positive Erfahrung Topamax

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  • sternchen
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    Hallo Ihr Lieben,
    hallo Regenbogen,
    ich kann Dir nur beipflichten. Ich teste Topamax nun schon 8 Wochen, und der Dezember läuft sehr gut. Zwar bin ich heute und gestern migränebelastet, aber es ist erst der 6. Tablettentag diesen Monat. Das kenne ich sonst auch gar nicht. Ich habe gleich bei Beginn mit Nebenwirkungen zu tun gehabt, sodaß ich nicht aufdosiert habe. Ich bin immer noch bei 25mg. Aber man sieht auch die Topis helfen deutlich. Mal schaun, ob es auf längere Zeit hält, und wie ich weiter zurecht komme.
    Ganz lieber Gruß
    Sternchen

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1749

    Toll!
    Bleiben wir dran und tauschen wir uns aus. 😉

    muri
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 324

    hallo,

    wir kennen unseren körper und die reaktionen auf tabletten am besten. und deswegen sollten wir diese so einnehmen, wie es uns am besten bekommen. dabei sollten wir natürlich nicht die höchstdosis überschreiten.
    schön, das wir unseren weg mit topamax gefunden haben 🙂
    und ich wünsche uns weiterhin viel erfolg damit.

    liebe grüße
    andrea

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1749

    Ich bin weiterhin schmerzfrei.
    Ich melde mich zu Topamax wieder, wenn mehr Zeit vergangen ist und ich mehr zu dem Experiment „Runterfahren von 100 mg auf 50 mg“ sagen kann.

    Wenn es weiter positiv verläuft, kann ich nur sagen: Hört auf den Arzt, aber hört v.a. auch auf Euren Körper. Testet behutsam, was Euch gut tut (und haltet dann natürlich immer wieder Rücksprache mit dem Arzt – ich werde das auch machen).
    Statistische Durchschnittswerte müssen nicht auf Euch zutreffen. Wer sagt, dass ihr Durchschnitt seid? 😉

    Herzlich, Regenbogen

    Tanja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 764

    huhu regenbogen, tip: von aliud die topiramat lassen sich sogar vierteln! falls dir das mit dem messer zu unpraktisch ist.
    und danke für eure hinweise.
    also laut der richtlinie soll die wirkung zwischen 50-100mg sein, ich bin erst seit einer woche bei 50mg. wie gesagt, seeehr langsam eingeschlichen (seit august).

    also deine frage, regenbogen, hatte ich nicht ganz verstanden mit dem aushalten und den 10er, kannst du mir die mal erklären? dann kann ich sie vllt auch beantworten.

    ansonsten bin ich jetzt mal 2 tage mig-frei, und habe heute auch gleich bessere laune. ich hoffe, dass also der aufdosierungs-schub jetzt erst mal überwunden ist und ich mich jetzt an die dosis gewöhne und eine gigantische positive wirkung eintritt und ich ab februar nie wieder migräne habe.
    das ist mein plan für 2012
    😉
    und wehe das klappt nicht…

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1749

    Liebe Tanja,

    ich pfeffere die paar 50 mg Tabletten, die ich noch habe, in ein Eck 😉 Habe mit heute 25 mg-Tabletten besorgt.

    Zu meiner Frage: An 10 Tagen im Monat darf man ja Schmerzmittel/Triptane einnehmen. Du hast geschrieben, dass Du Attacken so aushältst. Meine Frage war, ob Du schon den 10. Tag im Dezember überschritten hattest. Oder waren das leichte Attacken, die Du so ausgehalten hast?



    Teil 2: Habe jetzt Dein Posting im Burnout-Faden gelesen und versuche die Dinge zusammen zu bekommen: Du hast also 16 Attacken pro Monat.

    Wie ist das mit Sport und Topamax? Wo liegt da das Problem bei Dir? Das klingt irgendwie wild. Das konnte ich im Burnout-Faden nicht nachvollziehen.

    Lieben Gruß, Regenbogen

    Tanja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 764

    🙂
    kein problem.
    zu 1) ich hatte es ausprobieren wollen, KEIN triptan zu nehmen, weil ich wissen wollte, ob es einen unterschied gibt zu migräne mit topiramat 50mg und davor. die 10er hatte ich noch nicht überschritten. aber am ende hatte ich dann doch 3 triptane in den 8 tagen eingefiffen, weil ich es nicht ausgehalten habe. sie waren zwar nicht soooo stark, aber auch leichtere formen machen mich spätestens am 3. tag fertig, vor allem, wenn ich merke, dass sie dann plötzlich stärker werden. aber ich glaube, für diesen test war es zu früh, da es ja gerade die aufdosierungszeit war.

    Tanja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 764

    zu topiramat und sport:
    ich habe die nebenwirkung, das ich lüge…

    hihihihihihihi

    also schwindel

    hihihihihihihi
    ja mir ist ziemlich schwindelig davon, jedesmal beim aufdosieren besonders, es dauert seine 4-5 wochen, bis ich mich „eingependelt“ habe. dann ist aber auch schon wieder die nächste aufdosierungszeit gewesen, und dann ging es wieder los. und wenn ich mich stark bewege, sport o.ä. dann triesel ich so vor mich hin und ich bin wie besoffen und das ist sehr unangenehm. bin schon des öfteren gegen wände, türen, schränke gelaufen, hab mich auf treppen hingesetzt, weil ich dachte, ich fall gleich runter und so. und da ist mir sport gerade so was von bärgs, dass ich seit dem topiramat-start keinen sport mehr gemacht habe (mit 2 ausnahmen kurz vor einer neuen aufdosierung).

    hat also mit burnout nix zu tun, nur, dass ich es gerade nicht tue, weil du es dort aufgezählt hattest als nicht-medikamentöse prophylaxe.

    jetzt klarer?
    gruß
    tanja

    regenbogen68
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    Beitragsanzahl: 1749

    Pooo!
    Dieses Topamax!

    Nach 7 Monaten 100 mg (50 morgens, 50 abends) Topamax – auf ärztliche Anordnung -, habe ich ja Topamax wegen Unwirksamkeit (teilweise sogar verstärkter Attacken!) ausgeschlichen, dann in Eigenregie in kürzester Zeit 50 mg (25 morgens, 25 abends) wieder eingeführt (weil es nach dem/während des Ausschleichen/s erst Recht losgegangen ist -> 12 Attacken im Dezember) und es geht mir seit 10 Tagen bestens.

    Heute Abend habe ich versehentlich am Abend 25 mg genommen und dann nochmals 25 mg – also, überdosiert. Ich hatte vergessen, dass ich es schon genommen hab ;-( Kaum hatte ich es geschluckt, war es mir klar.

    Und was passiert bei 50mg auf einen Schwung? Der Kopf revoltiert! Vielleicht bricht nicht die totale Attacke aus, aber ich stehe kurz davor.

    Fazit: Topamax in der falschen Dosierung löst Attacken aus.

    Ich schaue mir das Experiment jetzt weiter an. Aber die Vorstellung, dass ich mit ärztlicher Anweisung ruzucuk auf 100 mg (50 abends und morgens) hochdosiert und 7 Monate viele, viele unnötige Attacken hatte, in dieser Zeit zum ersten Mal auch in eine Dauermigräne gefallen bin und zur Infusion ins Spital musste … Nein!

    Heute bin ich wütend!

    Regenbogen.

    Tanja
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    Beitragsanzahl: 764

    hey regenbogen, ich hoffe, die attacke verläuft dann wenigestens kurz!

    ist auch ein guter hinweis zum ausschleichen für den fall, dass man mit der dosis, die man dann hat, nicht klar kommt. ich werde meine kopfschmerzen mit ausnahme von drei tagen anfang dieser woche auch nicht los, ist echt eklig diesmal.
    nun weiß ich nicht, ob es sich wieder legt oder ob die dosis nun schon zu viel ist oder noch zu wenig…

    aber dein tip ist gut, fall es beim höherwerden nicht besser wird, beim ausschleichen sehr langsam zu sein und dabei zu beobachten, ob man nicht auf einer dosis landet, die optimal ist.

    wir schaukeln uns schon auf das opitmum!
    good luck!
    tanja

    regenbogen68
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    Beitragsanzahl: 1749

    Liebe Tanja,

    nach 4 Stunden hat sich alles wieder erfangen – ohne Triptan.
    Solange man die Höchstdosis (100 mg pro Tag) nicht überschreitet, kann man sacht testen, würde ich sagen.
    Dabei aber immer im Auge haben, dass man langsam rauf und runter gehen sollte mit der Dosis. Und die Dosis dann immer eine Weile beibehalten, um zu schauen, wie man darauf anspricht.

    Herzlich, Regenbogen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
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