Topiramat und Fernreisen

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  • Anna
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    Nach langem Ringen, auch weil es bei mir nicht so schlimm ist, wie bei den meisten hier, habe ich mich nun doch dazu entschlossen, der angefangenen Schachtel Topiramat in meinem Schrank eine zweite Chance zu geben.

    Allerdings werde ich nun mit der halben Dosis von 12,5mg am Abend anfangen.

    Nun stellt sich mir aber eine andere Frage.
    Im August werden wir nach New York fliegen und die Einreise mit bestimmten Medikamenten in die USA ist wohl nicht ganz unkritisch.

    Hat hier Jemand schon Erfahrungen oder ist es besser, bis dahin wieder abzudosieren?

    LG Anna

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr, 8 Monate von  Anna.
    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4626

    Guten Morgen liebe Anna,

    das sind ja tolle Aussichten auf den kommenden Sommer. Freu mich für dich.

    Dein Entschluss, erneut auf Topamax als Prophylaxe zu setzen, steht wohl fest? Wenn das so ist, dann finde ich es gut, dass du nur mit 12, 5 mg beginnst. Ich pers. habe da gute Erfahrungen gemacht. Bei mir war eine Dosierung von 50 mg schon zu hoch.

    Wenn du keinen Erfolg mit dem Medikament haben solltest, dann hat sich deine Frage, bzgl. USA ja erübrigt. Wenn Topamax aber gute Wirkung zeigt, dann gibt es aus meiner Sicht keinen Grund das Mittel so schnell wieder abzusetzen. Im Gegenteil, ein Hin und Her ist kontraproduktiv und käme für mich nicht in Frage. Manchmal empfiehlt es sich, nach einer gewissen Zeit, einen Versuch zu wagen, ob die verbesserte Situation auch ohne Medikament funktioniert. Aber nach 5 Monaten kann das wohl kaum erwartet werden.

    Soweit ich weiß, gibt es keine Probleme Topamax mit in die USA zu nehmen. Aber da gibt es ja Listen, wo du genau schauen kannst. An die entsprechenden Vorschriften, die für das Mitnehmen angezeigt sind, musst man sich natürlich halten.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 508

    Hallo Sternchen,

    ich hatte ja schon mal mit 25mg am Abend begonnen und dann nach 5 Tagen aufgrund der gravierenden Nebenwirkungen wieder abgesetzt.
    Schuld daran war sicher auch die mangelhafte Aufklärung durch den Neurologen.

    Nun habe ich hier ja viel gelesen und will es nun doch noch mal probieren.

    Ich habe schon gesucht, aber noch keine Liste gefunden.
    Für Dubai hatte ich damals eine aber für die USA nicht.

    LG Anna

    Frank
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 95

    Hallo Anna,

    ich hatte seinerzeit alles in eine Tüte gelegt, Schachtel und Beipackzettel. Das soll man so zusammenfügen. Ich hatte mir zusätzlich eine Bestätigung vom Hausarzt schreiben lassen, welche Medikamente ich einnehme. So war das alles kein Problem.

    LG

    Frank

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4626

    Na ja, das kommt drauf an, wo du genau hinfliegst.

    Also, um alles richtig zu machen, würde ich mich z.B. beim Gesundheitsamt informieren. Dein Arzt muss gewisse Formulare ausfüllen. Sollte er die nicht bereit haben, mußt du sie dir eh über´s Gesundheitsamt oder Auswärtige Amt holen.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 508

    Wir fliegen nach New York.

    Triptane und Naproxen muss ja auf jeden Fall auch mit, da sehe ich aber kein Problem.
    Ich denke, problematisch sind alle süchtig machenden Substanzen sowie Medis, die auf die Psyche wirken.
    Da würde ich Topiramat wohl schon dazu zählen.

    @frank Hattest Du auch Topiramat dabei?

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 8 Monate von  Anna.
    glückdererde
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 514

    Liebe Anna,

    es gibt dazu zwei Formulare, die jeder Arzt in seinem Praxisprogramm haben sollte:

    Eines für Reisen in den Schengener Raum (nach Artikel 75 des Schengener Abkommens) und ein allgemeines.

    Für die USA wäre dann das allgemeine Formular zuständig.

    Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann frag bei der Botschaft nach, Visum brauchst Du in jedem Fall.

    Ich schicke Dir ein Formular als PDF als PM. Das kannst Du der Botschaft vorlegen, mit der Frage, ob es reicht.

    Liebe Grüße

    glückdererde

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 508

    @glückdererde Vielen Dank schon mal.

    Schaun wir mal ob der Versuch überhaupt klappt.
    Dann muss ich ja sowieso auch nochmal mit meinem Arzt Rücksprache halten.

    Ich glaub aber, ein Visum brauch ich nicht. ESTA genügt.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28221

    Hallo Anna,

    im Grunde ist die Sache ganz einfach. ? Für Medikamente, die Dir verordnet wurden, benötigst Du lediglich ein englisches Schreiben Deines Arztes mit den aufgeführten Medikamenten und den Dosierungen. Die Medikamente dürfen nicht nur im Blister mitgeführt werden, sondern müssen in der Originalpackung eingeführt werden. Die meisten Ärzte haben schon englische Vorlagen, in die sie lediglich den Medikamentennamen eintragen müssen. Wichtig ist, den genauen Namen einzutragen. Z. B. den Namen des Wirkstoffs, wenn ein Generikum genutzt wird.

    Medikamente, die in die Kabine mitgenommen werden müssen, sollten auf einem gesonderten Schreiben in Englisch aufgeführt werden. Das man natürlich mit in die Handtasche stecken sollte. 😉 Ich hatte z. B. zwei Imigran-Spritzen mit dabei und auch Novalgin. Flüssigkeiten dürfen ja bis zu 100 mg sowieso mit an Bord genommen werden.

    @glückdererde: Leider können in der PN keine Anhänge geschickt werden. Wenn Du Anna was schicken möchtest, dann geht das aber über Mail, die Ihr dann halt austauschen müsstet. Aber im Grunde ist so ein Formular nicht nötig, es reicht ein englischer Zweizeiler vom behandelnden Arzt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Frank
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 95

    Hallo Anna,

    Bettina hattes es ja bereits genauer erklärt. Genuaso hatte ich es gemacht. Bei mir waren es Anidepressiva, Triptan und L-Thyrox. Wichtig ist die Schachtel und Packungsbeilage jeweils.

    Das Anschreiben war bei mir formlos, aber wenn es Formulare gibt, um so besser.

    LG

    Frank

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 508

    Hallo Bettina,

    das klingt ja wirklich einfach und beruhigt mich sehr.

    Sollte die Prophylaxe den gewünschten Erfolg bringen, reist es sich ja auch viel besser.
    Sollte sie nichts bringen so gilt ja für eine eventuelle andere das Gleiche.

    Ich habe allerdings gelesen, dass man wirklich wichtige Medikamente sowieso im Handgepäck haben sollte, falls der Koffer verloren geht.

    Wäre ja wirklich blöd, wenn man die Prophylaxe abrupt im Urlaub unterbrechen müsste.

    @frank Na wenn es damit geklappt hat, sollte es bei mir auch klappen.
    Antidepressiva sind ja auch immer eine heikle Sache.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 8 Monate von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 8 Monate von  Anna.
    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 508

    Hallo Bettina,

    nun muss ich doch nochmal wegen meiner USA-Reise nachfragen.

    Du schreibst: Für Medikamente, die mir verordnet wurden, brauche ich das Schreiben vom Arzt.

    Das wäre ja eigentlich nur das Maxalt und das Topiramat. Die anderen Sachen sind ja rezeptfrei.
    Muss ich dann nur die drauf schreiben?

    Ich will ja auf jeden Fall auch Naratriptan, Naproxen und eventuell auch Ibuprofen mitnehmen.

    Würdest du die vorsichtshalber auch draufschreiben oder braucht’s das dann nicht?

    Oder was ich jetzt auch schon ein paar mal gelesen habe, würde es reichen, das Rezept mitzunehmen? Das ist ja im Grunde universell.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 3 Monate von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 3 Monate von  Anna.