Aimovig – Verlauf ??

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  • Julia
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    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Tanni,

    du lagst überhaupt nicht daneben! Es ist einfach eine Tatsache, dass noch NIEMAND genaues weiß. Ich würde, wäre ich Ärztin, jetzt noch kein einziges Rezept ausstellen, weil ich Gefahr liefe, es später mal selber bezahlen zu müssen! Die Kassen holen es sich ja nicht von den Patienten zurück, sondern 1:1 von den Ärzten.
    Außerdem haben ja fast alle Patienten die Migräne nicht erst seit gestern, und jeder weiß, dass man nicht an Migräne stirbt. Warum also dieser enorme Hype für ein Medikament, das einfach noch nicht wirklich verschreibungsfähig zu realen Bedingungen ist. Und wirklich richtig viel besser als andere Prophylaxen wird es wohl auch nicht sein, eben nur eine Möglichkeit mehr.

    Liebe Grüße in den Süden,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Julia.
    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2055

    Liebe Julia,

    ich kann dir da nur zustimmen. Ich hatte vor gut einem Jahr zu einem anderen Medikament eine halbe Ewigkeit Diskussionen mit meinem Hausarzt, der es mir nur auf Privatrezept verschreiben wollte – es gibt für dieses Medikament genau eine Indikation, die ein Verschreiben auf Kassenrezept ermöglicht, damals gab es auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung exakt zu diesem Thema einen sehr ausführlichen Beitrag – ich hatte exakt alle Bedingungen nachweislich erfüllt – und trotzdem wollte er es mir aus Angst vor Regress nicht verschreiben, da ging es um 56 €. Naja, beim nächsten Termin hat er sich dann entschuldigt und mir das Kassenrezept angeboten, weil mein Fall doch eindeutig der Beschreibung entsprochen hat… Von dieser Diskussion habe ich in erster Linie mitgenommen, dass insbesondere bei unklaren Gegebenheiten der Arzt für seine Verordnungen gerade stehen muss und ich beim besten Willen nicht mit ihm tauschen möchte…
    Und wie du sagst: Hier ist noch alles unklar.

    Und wirklich richtig viel besser als andere Prophylaxen wird es wohl auch nicht sein, eben nur eine Möglichkeit mehr.

    Ich will ja nix sagen, aber für „eine Möglichkeit mehr“ wäre ich im Moment wirklich dankbar… Die such ich gerade noch 😉

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27898

    Ich kann es auch immer wieder nur bestätigen, doch noch in Ruhe abzuwarten. Ärzte könnten wegen solcher Regresse ruiniert werden. Die Bedenken gab es damals auch schon bei Botox und wird es bei jedem Medikament geben, für das hohe Summen innerhalb eines Jahres zusammenkommen. Hat ein Arzt viele Patienten, die einen der CGRP-Antagonisten erhalten und die Kassen kommen in einigen Jahren daher und fordern zurück – dann kann der Arzt die Praxis zumachen. Er haftet mit persönlichem Vermögen.

    Aimovig ist in Europa noch viel zu teuer, daher lieber abwarten und sich und seinen Arzt nicht so unter Druck setzen. Zumal es ja kein Wundermittel ist, sondern auch nicht besser wirkt als andere Prophylaxen. Und wenn man sich mal die Studie zur Migräne-App ansieht, die eine Reduktion von 3,27 Tagen im Monat zeigte, dann ist das genauso viel, wie man im Durchschnitt mit Aimovig erreichen kann. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Auch von mir noch ein herzliches Willkommen, liebe Scholzina. 🙂

    chr9ma
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    guten morgen,
    ich habe heute ca. 100mg Aimovig bekommen.
    Warum 100mg?
    Geplant waren 140mg, zwei pens mit je 70mg.
    Bei dem ersten Pen hatte mein Dr. geschlafen, er nahm die Nadel viel zu früh raus und die Hälfte von Aimovig landete auf dem Bauch, statt im Körper…

    Naja, meiner Meinung nach sollte der Dr. sich vorher informieren, wenn man mir ein Rezept verschreibt und wenn man drauf besteht, das er mir das spritzt.

    Nun mal sehen was in den nächsten Tagen passiert.

    Kann jemand berichten, falls es bei mir wirken sollte, ab wann man eine Wirkung merkt? Dauert es 1-2 Wochen oder innerhalb paar Tagen?

    danke

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 229

    Liebe chr9ma,
    tja, da kann man es doch tatsächlich besser selbst machen. Ich war zwar immer total aufgeregt, nicht wegen der Spritze an sich, sondern wegen der Menge Geld, die ich in den Händen hielt und die ich Angst hatte durch falschen Umgang zu verbraten, aber habe es dann doch wohl besser hingekriegt als dein Doc …
    Soweit ich weiß kann die Wirkung schnell auftreten, deutlich schneller als bei anderen Prophylaxen. Bei mir war nach ein paar Tagen schon eine Änderung merklich.

    Liebe alle,

    ich finde diese Diskussion sehr schwierig und auch beängstigend. Für mich ist Aimovig nach bisherigen Stand keine Prophylaxe wie jede andere. Zum ersten Mal in meiner gesamten Migränekarriere habe ich eine DEUTLICHE Veränderung/ Verbesserung durch eine Maßnahme. Und da habe ich schon das Gefühl, dass jeder Tag zählt, ein Tag meines Lebens mit oder ohne Schmerzen, das macht schon einen deutlichen Unterschied. Und statt Status mal einen Status an Tagen ohne Migräne – das kannte ich gar nicht mehr.

    Ich bin also froh, dass mein Arzt es schon verschrieben hat und hoffe natürlich, dass das auch für ihn gut ausgeht. Ich bin jetzt froh, dass ich die Dosis für den nächsten Monat schon im Kühlschrank habe und hoffe, dass ich es danach auch noch weiter bekomme. Ich habe auch keinerlei Nebenwirkungen und natürlich weiß ich nicht ob da irgendwann noch was kommen kann, aber bei der Verbesserung an Lebensqualität, die ich im Moment habe … Ob es langfristige Folgen haben könnte werden wir ohnehin erst in vielen Jahren wissen und so lange würde ich jetzt nicht warten wollen. Deshalb würde ich auch nachfragen und zur Not auch zwei bis drei Ärzte fragen.

    Viele Grüße

    lili

    scholzina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 10

    Danke Bettina für dein Willkommen, danke Julia für deine Antwort.

    Ich bin keinem Artz böse und ich habe niemanden überredet.
    Aber ich habe mich nicht mit der ersten Absage zufrieden gegeben und habe nachgefragt. Genau das meint man doch, wenn man vom aufgeklärten Patienten spricht, der seine Gesundheit verantwortungsvoll in seine eigenen Hände nimmt. Ich habe also nachgefragt und gesucht, solange, bis ich das, was ich für richtig halte und wofür ich mich entschieden habe, auf einem (legalen) Weg bekommen habe. Nur das wollte ich mitteilen und damit vielleicht dem einen oder anderen Mut machen, sich mit einer ersten Absage nicht gleich abzufinden.

    Ich habe in meiner langen Migräne-Karriere so enorm viel Anstrengungen unternommen und auch so viel selbst gezahlt, nur um das Leiden zu lindern. Ohne nennenswerten Erfolg! Die Neurologin meinte, dass sie in meinem Fall den Einsatz trotz der Kosten für absolut gerechtfertigt sieht, weil es wirklich eine neuartige und große Hoffnung für bisher therapieresistente Patienten wäre (soweit man das bisher beurteilen könnte). So bin ich wirklich sehr dankbar – als Kassenpatientin – ein 3-Monats-Paket im Kühlschrank zu haben (wofür man übrigens nur 10,- Rezeptgebühr zahlen muss).
    Denn für mich stellt sich die Situation genau so dar, wie lili gerade geschrieben hat! Genau so, nur dass ich die Diskussion hier nicht schwierig oder beängstigend empfinde. Es ist ja auch nur ein Austausch von Wegen, die man geht, und Erfahrungen, die man macht. Entscheiden und die Wege gehen, tut ja jeder für sich.

    In diesem Sinne verabschiede ich mich erst mal von euch. Verspreche aber zu berichten, wenn ich nach 3 – 6 Monaten mehr weiß, positiv oder negativ.
    Allen eine möglichst schmerzreduzierte Zeit mit immer wieder kleinen Ruheinseln für sich selbst.
    Frohe Tage!
    – scholzina

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  scholzina.
    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 229

    Liebe scholzina,
    ich finde nicht die Diskussion an sich beängstigend, sondern die Tatsache, so sehr von der Entscheidung anderer abhängig zu sein. Im Moment habe ich wirklich neue Lebensqualität und die Tatsache, dass mir diese wieder genommen werden könnte, weil irgendjemand irgendwann etwas entscheidet, das finde ich tatsächlich etwas beunruhigend. Ich entscheide gerne selbst. Nur zur Klärung …

    Viele Grüße

    lili

    scholzina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 10

    Alles klar lili! Dann verstehe ich das.
    Wie gesagt, auch mir geht es momentan genau so wie dir und wir hoffen sicher beide, dass es auch so bleibt.

    Ich bin zuversichtlich, dass es Wege für uns geben wird. Alles im Leben ist relativ und auch ein klein wenig subjektiv ? Wie ich gemerkt habe, hat die Beurteilung der Ärzte einen gewissen Ermessensspielraum – den gilt es eben zu finden und zu nutzen. Wenn man weiß, was man will, wird man es auch leichter bekommen…

    Liebe Grüße – scholzina

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  scholzina.
    scholzina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 10

    Noch eine Frage an Bettina:
    Wie wird denn die Verschreibung von Aimovig in der Schmerzklinik gehandhabt? Gibt es da auch eine Zurückhaltung?
    Liebe Grüße – scholzina

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Liebe Scholzina.

    Vorweg: ich wünsche uns allen von ganzem Herzen, dass es bald eine Regelung für die Verschreibung über die gesetzlichen Krankenkassen geben wird.

    Leider gibt es die zur Zeit nicht, so dass kein einziger Arzt, auch die Ambulanz der Schmerzklinik Kiel nicht, in irgendeiner Weise einen Ermessensspielraum hat. Wie Bettina ja schon geschrieben hat, haftet zur Zeit jeder Arzt mit seinem privaten Vermögen für die Verschreibungen, die er vor der Einigung zwischen den Kassen und dem Hersteller ausstellt. Da könnten bei großen Praxen dann schnell Beträge von weit mehr als einer Million pro Jahr zusammenkommen. Die Ärzte, die es jetzt schon verschreiben, sind sich offenbar der Problematik nicht bewusst, denn allein bei nur 20 Patienten, würde ein Regress für nur 1 Jahr schon 34000€ bedeuten.
    Das muss so nicht kommen, ist aber eher wahrscheinlich.

    Lieber Gruß,
    Julia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe chr9ma,

    echt doof gelaufen, am besten abhaken. Viele starten ja eh erst mal mit 75 mg, also einfach mal in Ruhe abwarten.

    Liebe Scholzina,

    freut mich sehr für Dich und weiter gute Wirkung. Bitte direkt in der Schmerzklinik anfragen. Grundsätzlich müssen alle Kliniken und Praxen, die Schmerzpatienten mit neuen Präparaten behandeln, sich diesem Problem stellen.

    Liebe Lili,

    auch für Dich freue ich mich sehr – weiter alles Gute!

    Hoffen wir einfach mal, dass sich die Preispolitik bei uns bald den amerikanischen Verhältnissen anpasst, denn jetzt ist diese noch eine Zumutung für unser Gesundheitssystem am Rücken der Kranken.

    Liebe Grüße
    Bettina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5622

    Liebe Lili,

    wie gut, dass du das geklärt hast, ich hatte das nämlich auch missverstanden gehabt.
    Ich gehöre auch zu denen, die gerne selber entscheiden, was ich versuche und was nicht. Wichtig ist davor eine umfassende Aufklärung im Vorfeld in alle Richtungen, doch dann sollte man dem Patienten die Entscheidung überlassen. Solche Entscheidungen zumindest, bei anderen geht das manchmal natürlich nicht.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Hallo Juniper,

    Was die Kostenübernahme betrifft, bin ich entspannt: Meine gesetzliche Krankenkasse hat mir bzw. meiner Ärztin schriftlich gegeben, dass die Verordnung allein im Ermessensspielraum der Ärztin liegt und sie die Kosten dann selbstverständlich übernehmen.

    Du als Patientin kannst auch entspannt sein. 😉 Eventuelle Probleme erhalten ja nur die Ärzte, bzw. Kliniken.

    Toll, dass Du so eine gute Wirkung hast.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56

    So sieht der Vergleich der verschiedenen Verabreichungsformen grafisch aus:

    70mg: max:140 min:70
    140mg: max:280 min:140
    2x 70mg: max:234 min:170

    Vergleich

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 4 Wochen von  Matthias.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 4 Wochen von  Matthias.
    Christin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Hallo Matthias,

    wie geht es Dir denn sonst mittlerweile? Was macht der Blutdruck?

    Liebe Grüße,
    Christin

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56

    Hallo Christin,

    danke der Nachfrage. Der Nov. war sehr gut, 3 Triptantage.
    Der Dez. ist dagegen sehr Bescheiden, ich bin jetzt schon bei 7.
    Ist immer noch die Hälfte von früher. Man gewöhnt sich aber auch schnell an das Bessere 🙂

    Blutdruck ist nicht mehr ganz so schlimm, hab einige Tage frei, versuchs mit Homöopathie und viel Bewegung.
    Ich gehe davon aus, das ist der Stress. Verlier grade den Job und muss mich mit Anwalt herumärgern, da ist das kein Wunder. Wenn das Fass voll ist, kommt auch die Migräne leichter zum Zug.

    Dazu kommt das grauenhafte Wetter, die ständigen extremen Wechsel und jetzt auch noch Vollmond. Darauf reagiere ich einfach sehr stark.
    Hab jetzt auch von einem Monat auf 28 Tage verkürzt. Das hebt das Aimovig Niveau nochmals an. Mal sehen, ob das noch ne Verbesserung bringt.

    Naja, jetzt ist erst mal Weihnachten 🙂
    Und selbst?

    Auf jeden Fall allen eine schöne Weihnacht, migränefrei und viele geruhsame schöne Stunden.

    LG,
    Matthias

    Christin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Mir macht auch das Wetter-Gewechsel zu schaffen und zusätzlich die Hormone. Bin gerade bei 8 Tagen Migräne am Stück und versuche gerade den 2ten Tag ohne Triptane bzw. Schmerzmittel auszuhalten. Schließlich steht ja Weihnachten vor der Tür. Da muß ich mir noch ein paar Triptan-Tage offen halten.

    Ansonsten wollte mir mein „alter“ Schmerztherapeut Anfang Dezember Aimovig nicht verschreiben. Obwohl er es mir Ende August ziemlich fest zugesagt hatte.

    Jetzt habe ich Mitte Januar einen Termin in einer anderen Praxis. Zumindest habe ich da von der Arzthelferin die Info bekommen, dass es da schon verschrieben wird.
    Also bitte: Daumen drücken

    Dir alles Gute an der Job-Front, hoffentlich ist der Ärger bald vorbei.
    Und hoffentlich kannst du an deinen freien Tagen abschalten und die Feiertage genießen.

    LG,
    Christin

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56
    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Hallo, selten schreib ich, immer les ich.
    Auch ich habe am 17.11.2018 meine 1. Aimovig Spritze bekommen, und habe einen unfassbaren Erfolg damit. Ich hatte seither genau 1. Anfall, gleich nach der Spritze und seitdem keinen mehr.
    Habe zwischenzeitlich die 2. Spritze erhalten und mir gehr es weiterhin ausgesprochen gut. Dieser ewige Druck besonders morgens ist sofort am nächsten Tag weggewesen.
    Ich fühle mich motovierter, kraftvoller, überhaupt habe ich seitdem ein ganz neues wunderbares Lebensgefühlt.
    Auf meiner App ist kein einziger Anfall und eine 0 zu sehen.
    Ich habe die Schmerzkalender der letzten 10 Jahre nachgesehen und hatte keinen einzigen Monat mehr als 8 Tage Schmerzpause.
    Ich fühle mich wie neu geboren.

    Diese bisher 5 Wochen ohne Anfall nimmt mir keiner mehr. Und ich bin total froh dass meine Neurologin auf meiner Seite ist und mir die Spritze verschrieben hat und mit mir gemeinsam den Kampf gegen die Hölle im Kopf aufgenommen hat.
    Ausser Topiramat (Anfallhäufigkeit und Stärke waren gemindert) hat keine Prophylaxe je diesen Erfolg gezeigt, leider musste ich Topi wegen Suizidaler Gedanken nach 4,5 Jahren absetzen.
    In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und wünsche euch allen eine schmerzfreie Zeit.
    Alles Liebe
    Bea

    Bettina Frank – Admin
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    Das hört sich wirklich wie ein Weihnachtswunder an, liebe Bea. So solls auch im neuen Jahr weitergehen, das wünsche ich Dir von Herzen. 🙂

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Danke liebe Bettina.
    Habw sogar den gestrigen Tag gut und das lange aufbleiben und die freudigen Aufregungen des Weihnachtsabends sehr gut überstanden. Ich kann das alles gar nicht fassen.
    Lg Bea

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4576

    Liebe Bea,

    ich habs grad erst gelesen, und finde es unglaublich. Ein ganz klein wenig kann ich nachfühlen, wie das „Unfassbare“ sich anfühlt.

    Ein so großes Geschenk !!!! Ich freue mich unendlich mit dir.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27898

    Das sicher schönste Weihnachtsgeschenk. 🙂 Nur weiter so, Daumen sind gedrückt!

    Jacky1970
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo und noch verspätete Weihnachtsgrüße an Alle 🙂
    Nachdem meine Aimovig-Spritze vor 4 Wochen mit 70 mg nicht so erfolgreich war, probiere ich Morgen das ganze mit der doppelten Menge. Da mein Neurologe Urlaub hat, spritze ich mir die 2 x 70 mg selbst. Diesbezüglich hätte ich eine
    Frage an diejenigen, die nun auch schon 140 mg bekommen haben. Spritzt ihr diese zwei Pens in die gleiche Stelle oder ist es sinnvoller diese zu verteilen (z.B. linker und rechter Oberschenkel)? Wahrscheinlich spielt es keine Rolle aber ich frag mal sichterheitshalber wie ihr das handhabt. 🙂

    Liebe Grüße
    Jacky

    Jacky1970
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo Juniper,

    vielen lieben Dank für Deine Antwort und den Tipp mit den Außenseiten der beiden Oberschenkel. Das werde ich dann auch so machen. Wenn man so viel „Geld“ in den Händen hält hat man einfach ein wenig Angst, irgdend etwas falsch zu machen, zumindest geht es mir so 🙂

    Liebe Grüße
    Jacky

    Jacky1970
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Dankeschön Juniper 🙂
    Den wünsche ich Dir natürlich auch weiterhin 🙂

    Liebe Grüße
    Jacky

    Pepita
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 54

    Hallo Zusammen

    Eine kurze Frage zu Aimovig.
    Ist es bereits in Erfahrung gebracht, ob die Nebenwirkung über die Dauer der Einnahme wie bei anderen Prophylaxen abnehmen? Oder fängt man bei jeder Spritze wieder von Vorne an?

    Danke und alles Liebe
    Pepita

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Hallo Pepita,

    es gibt noch so wenige Erfahrungen jenseits der Studien – mach Deine eigenen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 139

    Hallo Ihr Lieben,

    Muss erstmal wieder querlesen, da ich wieder einige Tage nicht mitgelesen habe…

    @pepita,
    Ich habe wirklich kaum Nebenwirkungen, nur einen roten Kopf nach der Injektion für 2-3 Stunden und etwas Verstopfung, das hat sich aber gemindert nach 4. Monaten Behandlung. Alles zu vernachlässigen, wenn man an die Nebenwirkungen der anderen verfügbaren Prophylaxen denkt….

    @jacky,
    Wenn ich 2 Spritzen setze, nehme ich eine Stelle rechts und eine links vom Bauchnabel, bilde zwischen Daumen und Zeigefinger eine Falte…am Bauch ist ja meist ein wenig Speck?
    Mit den Oberschenkeln geht es bei mir nicht so gut, da sind die Muskeln fest und das zieht dann ordentlich. Sumatriptan Inject spritze ich auch in eine Bauchfalte.
    Probier es aus, man kann da nicht soviel falsch machen. Vor allem in Ruhe hinsetzen, tief durchatmen und rein mit der Spritze. Viel Glück!

    Bei der Diskussion hier insgesamt um die Verordnung von Aimovig und den Druck, den auch die Ärzte haben, war mir auch teilweise etwas unwohl, da ging es mir wie Lili….

    Mein Arzt hat alle Prophylaxen aufgeführt, die ich in den letzten Jahren durch hatte und trotz Prophylaxen ist die Migräne auf über 25 Tage im Monat geklettert. Es gibt von Novartis eine Auflistung, welche Prophylaxen ein Migränepatient durchhaben muss ohne Erfolg, damit Aimovig verordnet werden kann. Bei chronischer Migräne ist auch Botox dabei.
    Die GKV hat dann bestätigt, dass Sie die Kosten übernimmt.
    So sind Patient und Arzt auf der sicheren Seite.
    Dass hier soviel von Regressen gesprochen wird und ruinierten Ärzten, hört sich sehr abschreckend an und macht uns Menschen mit hochfrequenter Migräne ein schlechtes Gewissen…aber wenn vor der Verordnung eine Zustimmung der GKV vorliegt, muss das keiner haben.

    Natürlich sterben wir nicht an Migräne, aber, da kann ich erstmal nur für mich sprechen, ein Leben mit fast täglicher Migräne ist nur noch Anstrengung. Ich habe die Tage nur noch abgearbeitet und versucht, so gut es geht für meine Kinder da zu sein. Und wenn nach mehreren Jahren ohne Schmerzfreiheit ein Licht am Horizont ist das sich Aimovig nennt, dann kann ich verstehen, dass es viele Betroffene gibt, die große Hoffnung haben, dass die Rückkehr in ein halbwegs normales Leben möglich sein könnte. Immerhin ist es die erste Prophylaxe, die speziell für Migräne entwickelt wurde, das unterscheidet sie schon sehr von allen anderen…und auch die Nebenwirkungen sind so gering, dass ein Versuch sich lohnt.
    Wenn da nur nicht diese hohen Kosten wären….

    ….ich schreibe nachher weiter, sorry, mein Akku ist gleich platt?

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