Aimovig – Verlauf ??

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  • Bettina Frank – Admin
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    Hallo Anna, danke für Deinen ermutigenden Bericht! Weiter alles Gute. 🙂

    Swantje
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    Hallo Anne- Mone, bin froh, dass du das mit den Schmerzen ansprichst. Habe vor einer Woche meine erste Aimovig Spritze in den Oberschenkel bekommen. Die Nadel habe ich beim Einstich und beim Rausziehen kaum gespürt. Kurz nach dem Einstich hat es so arg gebrannt. Das war echt schlimm. Ich werde es bei der Zweiten mal am Bauch versuchen. Ich habe nach der Spritze 2 Anfälle hintereinander gehabt. Ich hoffe weiter, dass sich etwas tut.

    Anne-Mone
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    Hallo Swantje,

    mittlerweile bin ich etwas schlauer geworden. In der Apotheke hat man mir eine Creme empfohlen. Sie heißt Emla und betäubt die Einstichstelle. Man gibt eine Stunde vorher einen dicken Klecks auf die geplante Stelle (ich hatte sie mir vorher mit einem Stift markiert), wischt die Creme ab und dann kann man den Aimovig-Pen verwenden.

    Ich habe es ausprobiert und bin zufrieden. Mit der Creme fühlte sich die Injektion so an, wie sich eine Spritze eben anfühlen sollte, ein kurzer Piks, ein leichter Druck und das war`s. Die Creme kostete knapp 10 Euro. Das ist vielleicht mal einen Versuch wert.

    Liebe Grüße
    Simone

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Simone,

    danke für den Tipp! Hat bei dir der Einstich weh getan oder der Moment danach, als das Medikament einlief? Bei mir war es das Zweite.

    Hatte gestern dann Infusionen wegen einem Status. Die Nadel hat mir garnichts gemacht.

    Wäre es nicht schön, einmal nicht an die Migräne denken zu müssen? Sich mal nicht zu fragen: Oh, da drückts, da ziehts, könnte da was kommen? Muss ich was nehmen? Darf ich noch was nehmen?

    Das nervt mich manchmal mehr als die Migräne an sich.

    Hoffen wir weiter ?

    Grüße Swantje ??‍♀️

    Anne-Mone
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    Beitragsanzahl: 13

    Hallo Swantje,

    ich glaube, solche Gedanken kennen wir alle. Sie sind präsent . . . mal mehr, mal weniger und in guten Zeiten vergesse ich, dass ich diese Krankheit habe. Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald besser geht und dass Dir das Aimovig hilft. Und da sind wir auch schon beim Thema. Mir hat der Einstich sehr weh getan und anders als bei Spritzen die ich kenne, hat der Schmerz auch so schnell nicht nachgelassen. Nach zwei Injektionen hatte ich richtig Angst vor der nächsten Spritze und das, wo wir nun wirklich Schmerzen gewohnt sind. Ich kann Dir daher echt empfehlen, die Creme einmal auszuprobieren.

    Liebe Grüße & alles Gute
    Simone

    Noelle
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    Beitragsanzahl: 22

    Hallo an Alle,

    auch von mir ein kleiner Bericht. Ich bin 57 Jahre alt, habe vor allem hormonell bedingte Migräne (seit der Menstruation mit 12 Jahren angefangen, in 2 Schwangerschaften null Tage, Mütterlicherseits das gleiche Phänomen). Bin sehr spät in die Wechseljahre gekommen, die Migräne hat sich über die Jahre verstärkt und war jetzt bei 8-12 Schmerztagen im Monat. Ich habe aber versucht, die M so oft, wie nur möglich ohne Triptane auszuhalten und habe daher ca. 4 Triptane im Monat genommen. Meine Mutter übrigens hatte bis Ende 50 Migräne und sie hörte dann auf.

    Ich nehme Aimovig 70 mg seit dem 08. Januar 2019 und bin gegenwärtig bei der zweiten Dosis.
    Ich hatte zwei Tag nach der ersten Spritze Kribbeln in den Beinen, fühlte mich, als wollte ich in Ohnmacht fallen, psychisch ging es mir nicht gut und ich habe sehr schlecht geschlafen. Dies hat einen Tag angedauert. Danach hörte es auf.

    Weiterhin habe ich, für gewöhnlich eine sehr gute Verdauung, hier Einbußen hinnehmen müssen. Ich würde sagen, der ganze Vorgang ist verlangsamt und habe verstärkte Blähungen. Ist aber aushaltbar. Dem wirke ich u.a. mit viel Trinken in bestimmten Abständen zum Essen, entgegen. Ich mache ohnehin viel Sport und ernähre mit sehr bewusst (vollwertig) und ballaststoffreich. Auch geholfen hat mir dieser Artikel XXXX Link von der Moderation entfernt

    Ich schlafe etwas schlechter, bin aber eh eine schlechte Schläferin.

    Die Migräne – und das ist ja ein wichtiger Punkt – ist sehr stark zurückgegangen. Seither habe ich keine Triptane mehr nehmen müssen. Ich hatte seit der 1. Spritze vor 5 Wochen, 3mal Kopfschmerzen, aber aushaltbar und deutlich kürzer, als gewöhnlich. Des öfteren habe ich allerdings das Gefühl Migräne zu bekommen, was sich dann aber meistens nicht bewahrheitet. Insgesamt, trotz weitestgehender Schmerzfreiheit, kann ich keine Bäume ausreißen und fühle mich nicht sehr leistungsstark. Das führe ich auch auf das Aimovig zurück.

    LG Noelle

    heika
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    Liebe Noelle,

    erst einmal nur kurz, weil dein Zeitfenster zum Bearbeiten deines Beitrags begrenzt ist: Könntest du den Link bitte löschen? In Headbook sind Links auf fremde Seiten nicht erlaubt.
    Danke!

    LG Heika

    heika
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    Beitragsanzahl: 5660

    Liebe Noelle,

    die deutliche Schmerzverbesserung liest sich wunderbar. Bei den Nebenerscheinungen wünsche ich dir, dass das im Lauf der Zeit noch besser wird.

    Hast du denn vor Aimovig noch irgendwelche medikamentösen Prophylaxen ausprobiert gehabt?

    Weshalb hast du denn so oft versucht, die Migräne ohne Triptane auszuhalten? Bei bis zu 12 Schmerztagen ist eine Triptaneinnahme an nur 4 Tagen äußerst wenig und du hast dich sicherlich oft mit Schmerzen durchgequält.

    Ich bin sehr dankbar um die durchschnittlich 10 erlaubten Triptantage pro Monat und würde mein Leben nicht ohne einen seeeehr triftigen Grund durch Schmerzen unnötig beschweren.

    Lieber Gruß
    Heika

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Leider hat es mit dem Löschen des Links nicht mehr geklappt… Evtl. ist der ganze Artikel jetzt weg, weiß ich aber noch nicht… 🙂

    Nun zu den Fragen, liebe Heika, ja, ich habe vor Aimovig so ziemlich jede Prohylaxe, die es gibt probiert. Zu den konservativen Methoden, auch andere, Psychotherapie und vieles mehr… Ohne jeden Erfolg.

    Nun zu der Frage, warum ich nicht mehr Triptane genommen habe, da ja 10 erlaubt wären. Ja, aber bei mir wäre das nicht gut ausgegangen. Meiner Beobachtung nach, war meine Triptanschwelle bei max. 6 Tabletten und auch da, denke ich, dass es schon zu viel war. Bei einer Einnahme von 6 Tabletten/Monat (so wurde übrigens ursprünglich die Triptanschwelle mal angegeben), hatte ich schon deutlich das Gefühl, dass die Kopfschmerzhäufigkeit zugenommen hat. Habe ich diese Menge reduziert, wurde es tendenziell besser. Ich habe dann regelmäßig so eine Art Entzug für mich gemacht und nur noch Vomex genommen. Das hilft bei mir auch gelegentlich gegen den Anfall, wenn ich mich dann wirklich hinlege und schlafe.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5660

    Liebe Noelle,

    kein Problem, Bettina kann das mit dem Link Entfernen zu jeder Zeit machen. Wir selber haben nur ein kleines Zeitfenster für Änderungen, ca. 20 Minuten.

    In diesem Fall verstehe ich deine Vorgehensweise durchaus, so wenig Triptane zu nehmen. Es gibt wirklich Patienten, für die diese 10 Tage zu viel sind. Außerdem kann man im Einzelfall auch schon mit weniger als 10 Tagen in einen MÜK rutschen.

    Ich selber musste mal 3 1/2 Monate ganz ohne Triptane auskommen und bemerkte überhaupt keinen Unterschied in der Attackenfrequen, doch wir reagieren eben sehr unterschiedlich.
    Für dich ist es nun umso erfreulicher, dass du so gut auf Aimovig ansprichst.

    Lieber Gruß
    Heika

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 302

    Hallo Ihr Lieben,

    heute möchte ich auch mal meine Aimovig-Erfahrungen zum Besten geben.

    Ich habe am 18. 12. 18 mit Aimovig begonnen (70 mg) ohne vorher eine Schmerzmittelpause duchzuführen (das wollten einige ja immer gerne wissen). Ich habe seit gut 10 Jahren Migräne. Erst episodisch, jetzt chronisch, mit schwankender Attackenhäufigkeit. Die üblichen Prophylaxen (auch Botox) habe ich alle durch. Im Moment nehme ich zusätzlich zum Aimovig noch 50 mg Amitryptilin sowie Betablocker und Blutdrucksenker, die die Migräne ja auch noch positiv beeinflussen können.

    Aimovig-Nebenwirkungen:

    Ich habe „hier“ geschrien bei leichter Verstopfung (ähnlich wie beim Triptan, nicht weiter der Rede wert) und bei „vermehrte Neigung zu Infektionen der oberen Atemwege“. Das ist für mich schon lästiger, ich schleppe praktisch eine Erkältung mit mir herum, die nicht so recht weggehen will und nach jeder Aimovig-Spritze wieder stärker aufflammt. Hier würde ich mir schon wünschen, dass die Nebenwirkungen auch in meinem Fall weiter nachlassen.

    Aimovig-Wirkungen:

    Was ich nicht habe, sind Migräneattacken direkt nach dem Spritzen von Aimovig. Glück gehabt.

    Ich bin jetzt in meinem 3. Anwendungsmonat. Wegen schwankender Attackenfrequenz ist es etwas schwierig, zuzuordnen, welche Veränderungen ich dem Aimovig verdanke. Gefühlt liege ich in dem Bereich, wie von Studienergebnissen prognostiziert, dass die Migränetage um 1 – 2 im Monat reduziert sind.

    Das ist aber noch nicht alles. Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass die Attackenverläufe leichter sind als bisher. Wo ich früher oft 3-tägige Attacken hatte, komme ich jetzt hin und wieder mit 2 Tagen aus.

    Bei meiner Migräne spielt unstillbares Dauererbrechen eine große Rolle. Ich rede hier von bis zu 32 Stunden Erbrechen etwa im 15-Minuten-Takt während einer Attacke. Das schlaucht sehr und kostet mich mehr Kraft als der eigentliche Migräneschmerz. Hier kann ich berichten, dass sich unter Aimovig bei mir die Dauer des Erbrechens immerhin etwa halbiert hat (nur noch um 16 Stunden). Das bedeutet für mich eine große Erleichterung.

    Anfang Februar hatte ich in einer Woche 4 Tage Migräne, das erinnert stark an die Zeit, als ich etwa jeden 2. Tag Migräne hatte. Ich habe mich daher dazu entschlossen, auch auf 140 mg Aimovig upzugraden, um so hoffentlich eine noch verlässlichere Wirkung zu erleben. Ich folge daher dem für mich sehr überzeugenden Matthias-Modell(R), also statt 140 mg alle 4 Wochen lieber im 14-tägigen Abstand 70 mg zugunsten eines gleichmäßigen Wirkpegels.

    Die 140 mg nehme ich erst seit letzter Woche, es ist daher noch zu früh, um schon über Erfolge berichten zu können. Die Erkältung hat sich nach der letzten Spritze (letzte Woche) jedenfalls zuverlässig wieder eingestellt.

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Insgesamt bringt Aimovig schon mal etwas mehr Lebensqualität zurück und ich hoffe, das bessert sich auch noch etwas weiter. Ansonsten dürfen wir ja gespannt sein, wann weitere mit Aimovig verwandte Mittel auf den deutschen Markt kommen und wie deren Wirkung wohl sein wird.

    Liebe Grüße
    MiRi

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7468

    Hallo MiRi und alle anderen Aimovig-Anwender.

    Immer wieder wird hier von Nebenwirkungen wie „Erkältungen“ oder Verstopfung berichtet. Zumindest bei den „Erkältungen“ ist ja von einer dauernden Reizung oder sogar Entzündung der Schleimhäute im gesamten Respirationstrakt auszugehen, wodurch auch immer. Hat jemand von euch diese Folgen der Behandlung schon mal mit seinem Neurologen und einem Arzt mit anderer Fachrichtung, wie Hausarzt, HNO-Arzt und Lungenfacharzt besprochen? Und wie wirkt sich das auf Asthma oder COPD aus, gibt es da Erkenntnisse? Und auch eine Verstopfung hat ja auf Dauer eventuell Folgen?
    Was sagt der Hersteller dazu??? Diese Wirkungen sind ja ganz sicher auch während der Studien aufgetreten.

    Allen einen schönen sonnigen Tag,
    Julia

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo an alle! Leider bin ich immer noch nicht ganz gesund…jetzt hab ich ja das Aimovig zu Hause liegen und wollte anfangen wenn mein Infekt abgeklungen ist…aber das nächste Problem ist: ich stehe kurz vor der Regel- da ist meine Migräne sowieso am ärgsten und längsten…zieht sich oft über Tage und ich brauche oft Triptane. Ich denke gerade zu diesem Zeitpunkt während der Regel zu beginnen, ist sicher nicht der beste. Viele schreiben ja, dass die Migräne nach der Spritze die ersten 2 Tage schlimm ist…oder zumindest da ist…und danach aber tagelang besser ist. Nachdem es mir rund um die Regel sowieso bzgl Migräne schlecht geht, wäre es doch sinnvoll die Spritze so cirka 10 Tage vor der Regel zu setzen oder?? Was meint ihr?? Es muss ja dann immer alle 4 Wochen zu diesem Zeitpunkt sein…das ist echt schwierig. Ich hoffe von euch Ratschläge zu bekommen. Alles Liebe und schmerzfreie Tage, Tamalina

    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo!
    Ich möchte hier auch von meinen Aimovig Erfahrungen berichten.
    Vor zehn Tagen hab ich mir das zweite Mal Aimovig gespritzt, 70mg.
    Weil ich schon nach der ersten Spritze gemerkt habe, daß die Migräne Tage weniger wurden, wollte ich meine Neurologin überreden,mir 140mg zu verschreiben.
    Sie wollte aber nicht so Recht und meinte auch, daß die Wirkung sich noch mehr aufbauen könnte.
    Jetzt bin ich froh, daß ich nicht 140mg gespritzt habe!
    Denn ich bekomme ganz offensichtlich Depressionen von Aimovig- obwohl ich ein Antidepressivum nehme.
    Die Migräne wird weniger- dafür geht meine Stimmung in den Keller. Den Tausch will ich nicht machen.
    Bin froh, wenn in etwa zwei Wochen die Wirkung nachlässt.
    Schade!
    LG Ruth

    AndreaClaudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 119

    Hallo, ich wollte weiter von meinen Aimovig Erfahrungen berichten. Ende Januar bekam ich die 4. Spritze. Seit dem erst einmal ein Triptan genommen. Der Januar war die große Ausnahme mit 6 Triptantagen, Dezember 1, November 4. Es hilft also im Großen und Ganzen und dabei ist es egal, ob ich gerade erkältet bin ( so wie bei der 4. Spritze), draußen die Sonne scheint oder sonst irgendein Ereignis ansteht.Sicher sind die Trigger für die Migräne bei jedem anders und bei mir war es in diesem Monat die Erkältung, aber nach einem Tag war der Kopf frei und die Erkältung lief aber weiter. Heute habe ich einen Matschkopf, da die Nebenhöhlen zu sind. Das sind sie aber jedes Jahr um diese Zeit auch ohne Aimovig.
    Einzige Nebenwirkung, die ich wirklich als Veränderung bemerke ist eine verlangsamte Verdauung, als leichte Verstopfung.Depressionen habe ich sowieso und das dunkle Wetter trug sein Übriges dazu bei. Bei Sonnenschein geht es mir auf jeden Fall besser. Das würde ich also dem Aimovig nicht zuordnen, wenn es nicht eklatant anders ist als sonst.

    Man muss aufpassen, nicht zu sehr in seinen Körper hineinzuhorchen. Fakt sind die wenigeren Triptantage, die wesentlich besser aushaltbare Migräne auch mal ohne Triptan und das die Migräne sich nicht mehr über Tage hinzieht.dafür bin ich sehr dankbar und kann viel unbeschwerter an Dinge herangehen, weil ich auch nicht so akribisch auf die 1o/20 Regel starren muss.
    Schade, wenn es bei Einigen gar nicht wirkt, Irgendwie hat ja jeder auf ein „Wunder“ gehofft. Aber die anderen Mittel stehen in den Startlöchern. Nicht aufgeben!LG Andrea Claudia

    Lichtblick
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo zusammen.
    Ich habe am 15.11.2018 die erste Aimovig- Spritze erhalten.
    Danach im 28 Tage Rhythmus jeweils 70 mg.
    Die Wirkung hat gleich im ersten Monat eingesetzt und sich bis gegen Ende der 3.Spritze immer mehr verbessert.
    Ende Januar war ich bei 10 Triptantagen, vor Aimovig um die 20 Triptantage.
    Seit Februar ist die Wirkung wie weggeblasen. Ich habe wieder nahezu täglich Migräne und meist auch so stark, dass ich sie weder mit Vomex in den Griff bekomme und auch nicht „ ausliegen“ kann.
    Ich verstehe das nicht, mein Arzt meint abwarten, er wollte auch nicht die Dosis auf 140 mg erhöhen ?.
    Ich mache mir Sorgen, weil es mir wieder so schlecht geht.
    Wenn ich im Frühjahr dann feststellen muss, dass die Wirkung von Aumovig (fast) nicht mehr da ist, wie und wann könnte ich dann auf ein neues Mittel (Galzanezumab soll ja bald kommen) umsteigen?
    Muss ich dann von Aimovig wegen der Halbwertzeit von 28 Tagen eine Pause machen, bis ich das neue Mittel probieren kann ?
    LG

    Babsi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Ihr Lieben
    Auch ich möchte euch von meinem weiteren Verlauf mit Aimovig berichten. Vielleicht macht das dir, Tamalina, etwas Mut. Ich werde das Gefühl nicht los, dass du Angst vor Aimovig hast…
    Ich habe mir letzen Samstag die 3. Spritze injiziert.
    Zur Erinnerung: 1. Spritze im Dez. während Mens, seeeehr schlimmer Migräneanfall. Nach 28 Tagen 2. Spritze, Mens hat gerade begonnen, Migräne nur einen Tag und gut behandelbar.
    Jetzt wieder Aimovig injiziert während Mens und absolut keine Migräne! Bei mir waren die Migräneanfälle während der Mens und nach dem Eisprung immer die schlimmsten.
    Vor Aimovig hatte ich monatlich 10-15 Schmerztage. Jetzt mit Aimovig habe ich 3 Schmerztage/2 Triptane im Januar und bis jetzt im Februar 2 Schmerztage/1 Triptan.
    Die Anfälle sind viiiiiel seltener, schwächer und kürzer.
    Ich habe allerdings öfters Migräne OHNE Schmerzen (Aurasymptome und dann auch eine Empfindlichkeit gegen Reize und so ein „wummern“ im Kopf). Dies vergeht aber nach ein paar Minuten oder max. nach 2-3 Stunden.
    Nebenwirkungen spüre ich keine. Wobei ich von Anfang an Leinsamen in mein Frühstückmüsli mische, dies hilft mir mit der Verdauung.

    Ich lese hier, dass einige von euch auch noch andere Medis parallel zu Aimovig einnehmen…ist das überhaupt gut, wenn man so „mischt“? Kann es sein, dass deswegen Aimovig nicht so gut wirkt? Oder die Nebenwirkungen auftreten? Kann man dann überhaupt mit Klarheit sagen, dass Aimovig wirkt oder eben nicht wirkt, wenn man noch so viele andere Medis einnimmt?

    Ich wünsche euch allen von Herzen, dass ihr genau so viel Glück mit Aimovig habt, wie ich. Nur Mut, Tamalina, positiv denken, das kommt schon gut! Ich denk an dich:-) hab mich echt immer wieder gefragt, ob du‘s jetzt gespritzt hast und wie es dir wohl geht. Es gibt keinen ultimativ-richtigen-Tag für so was. Einfach ausprobieren! Ich drück dir die Daumen!

    Grüsse euch herzlich:-) babsi

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Liebe Babsi,
    Lieben Dank für deine aufmunternden Worte!! Du hast recht ich hab wohl etwas bammel vor der ersten Spritze…und auch wegen der mens weil es mir da wie dir immer am allerschlechtesten geht…deine Worte sind sehr aufbauend! Und ich hoffe auch gute Erfolge mit Aimovig zu erzielen…also du spritzt es immer während der Regel?? Hast du den ersten Zeitpunkt bewusst so gewählt weil du da ja sowieso Migräne verstärkt hast, oder war das Zufall?? Lg tamalina

    Babsi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Liebe Tamalina
    Das war Zufall. Ich habe so lange auf Aimovig gewartet, die Krankenkasse hat sich seeehr lange geweigert, es mir zu bezahlen und als dann die Kostengutsprache für die ersten 3 Spritzen kam, habe ich sie mir sofort bestellt und sofort gespritzt. Habe nicht nachgedacht…nicht abgewogen…nichts. Und ich hatte zufällig meine Mens. Und die erste Spritze war wirklich schlimm. Aber wenn du dich drauf einstellst, alle Medis für den Notfall bei dir hast (das haben wir ja sowieso immer;-), dann denk einfach: auch das geht wieder vorbei…und vielleicht pendelt sich das dann mit der Zeit ein.
    Viel Glück!!

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Liebe Babsi,
    Schön dass du solche Erfolge hast mit Aimovig. Das wünsche ich mir auch. Ich hatte es zuerst mit der Prophylaxe Saroten sehr lange versucht…50 mg Saroten abends. Was wirklich besser wurde waren meine starken Nackenschmerzen, die ich beinahe täglich hatte. Aber für die Migräne brachte es nicht viel Erleichterung. Mein Neurologe sagt aber trotzdem ich soll das Saroten jetzt nicht absetzen sondern weiternehmen und erst später einmal ausschleichen…
    Tja, so gesehen wär das ja auch ne zweite Therapie?! Ich werde am Wochenende anfangen, da hab ich den Virus hoffentlich dann auch los! Alles Gute weiterhin. LG tamalina

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hallo zusammen,

    babsi schreibt:
    Ich lese hier, dass einige von euch auch noch andere Medis parallel zu Aimovig einnehmen…ist das überhaupt gut, wenn man so „mischt“? Kann es sein, dass deswegen Aimovig nicht so gut wirkt? Oder die Nebenwirkungen auftreten? Kann man dann überhaupt mit Klarheit sagen, dass Aimovig wirkt oder eben nicht wirkt, wenn man noch so viele andere Medis einnimmt?

    Mich wundert das auch etwas, zumal man Aimovig eigentlich doch nur verschrieben bekommt, wenn andere Propylaxen keine Wirkung gezeigt haben. Auch wurde die Verträglichkeit in den Studien sicherlich nicht getestet, da – zumindest bei der Fremanezumab-Studie, an der ich teilgenommen hatte – während der Studienphase keine Prophylaxen genommen werden durften.
    Aber sicherlich haben diejenigen, die das betrifft, das mit ihrem Neurologen abgesprochen.

    Ich merke auch, dass einige der hier Schreibenden sich viele Gedanken machen. Z.B. Menstruation und Antikörper. Wenn man in der Studie ist, wird ja auch gespritzt und man kann nur 1 bis – ich glaub – maxim. 3 Tage schieben und da konnte dann natürlich auch nicht auf Menstruation etc. Rücksicht genommen werden. Ich habe mir nie darum Gedanken gemacht (obwohl ich eigentlich „anfällig“ für Gedankenkarussell bin).

    Auch bzgl. Depressionsverstärkung ist zu bedenken, dass Grübelei (Sorgenmachen und negative Gedanken) eine bestehende Depression verstärken können. Ist dann die Frage, ob die verstärkte Depression von Aimovig kommt oder von den ganzen Sorgen, die man sich macht (und die negativen Gedanken merkt man häufig gar nicht, weil es so automatisch in einem abläuft). Ich schreibe das „frei heraus“, weil ich das durchaus von mir kenne. Ist also „kein Vorwurf“ oder so. Das liegt mir fern.

    Bei vielen Prophylaxen habe ich mir auch im Vorfeld immer viele Gedanken gemacht. Bei der Studie mit Fremanezumab eigentlich wirklich wenig. Leider hat es dann auch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt – aber Nebenwirkungen hatte ich auch nicht groß. Außer eine evtl. leichtere Anfälligkeit für Erkältung und das unangenehme Brennen bei der Spritze (aber Migräne ist für mich die Hölle und daher empfand ich das jetzt nicht so schlimm). Ich hatte mir die Spritze immer in den Oberarm geben lassen. Bauch soll angenehmer sein, wurde mir vor Ort gesagt.

    Viele Grüße
    & viel Erfolg für die Aimovig-Testenden
    Susisonne

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 379

    @tamalina: ich wünsche dir nun auch mehr „Mut zur Lücke“! Ich verstehe deine Ängste, zumal man ja auch Angst vor enttäuschter Hoffnung haben kann, doch es kann ja eben auch sehr positiv für dich laufen. Ich habe am Tag meiner 1. Spritze vorher Migränebeginn gehabt und ganz normal mein Triptan genommen, was auch wie immer trotz Spritze wirkte. Am Tag der 2. und 3. Spritze Aimovig begann ebenfalls eine Attacke, die dann eine Zeit nach der Spritze von allein wegging. So kann es auch laufen. Meine Triptane haben seitdem gewirkt wie sonst auch, nur habe ich vereinzelt ein bisschen lang gewartet, so dass es nicht mehr voll wirkte.

    Bezüglich Weiternahme der Prophylaxe-Medikamente war bei mir die Absprache bis zum Termin nach den ersten drei Monaten weiterzunehmen – ich habe es so interpretiert, damit ich auch weiß, ob nun bei Verschlechterung das Weglassen der Medikamente die Ursache ist oder das Aimovig überhaupt nicht wirkt. Die Medikamente sind bei mir auch gleichzeitig gegen Schlafstörungen und etwas erhöhten Blutdruck. Mal schauen, was nun mein Arzttermin in den nächsten Tagen erbringt.
    Eine sehr positive Wirkung gibt es in jedem Fall, recht viele Schmerztage momentan wieder, aber nur vorübergehend oft und vor allem ohne Übelkeit – das finde ich super! Nur muss ich mich an den Schmerztagen weiterhin ruhig verhalten, Reize vermeiden und nicht anstrengen.

    Von anderen Betroffenen weiß ich nun, dass es auf jeden Fall Sinn macht, ein paar Monate für die Beurteilung der Wirkung abzuwarten. Manche Wunder dauern etwas länger 😉

    Ich wünsche allen Mut und Zuversicht,
    Jasmin

    Claudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 32

    ja, dieses zögern, wann der richtige zeitpunkt für die erste spritze ist, kenne ich auch gut.
    ich habe die ganzen letzten monate jeden bericht hier gespannt verfolgt (vielen dank an alle für das teilen der erfahrungen!).

    ich war dann doch etwas verunsichert: depressionen, schlimme attacke nach spritze, übelkeit… habe auch überlegt, wann der optimale zeitpunkt sein würde..vorallem weil ich nach der ersten botox spritze sehr überraschend eine mega attacke hatte u das nicht nochmal erleben wollte.

    ich habe dann bewusst die letzten wochen hier nicht mehr reingeschaut, mich nicht mehr akribisch mit dem thema beschäftigt und heute vormittag einfach zum ersten mal gespritzt!

    bisher ist alles unverändert.

    und ab jetzt lese ich auch wieder alles was hier geschrieben wird und kann hoffentlich auch bald mal positives berichten.

    lg claudia

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 677

    Hallo Lichtblick,

    Muss ich dann von Aimovig wegen der Halbwertzeit von 28 Tagen eine Pause machen, bis ich das neue Mittel probieren kann ?

    Ich habe vor einigen Monaten an einer Fremanezumab-Studie teilgenommen und nach Abschluss wurde mir empfohlen mehrere Monate zu pausieren, bevor ich mit Aimovig starte. Sprich am besten mit deinem Neurologen darüber.

    Viele Grüße
    Susisonne

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Claudia,

    für mich war die erste Spritze (70er) auch ein aufregender Moment. Aber nicht wegen dem Zeitpunkt, daran habe ich garnicht gedacht. Hatte gerade den dritten Tag einer Attacke. Morgens um 7 ein Triptan genommen und um 13 Uhr die Spritze bekommen. Die Migräne ging dann nicht weg, so dass ich 6 Tage später Infusionen bekommen habe. Danach war bei mir Ruhe. Bis heute. (7 Tage)

    Ich habe normalerweise zwischen 10 und 14 Migränetage im Monat. Bin 50 und seit ich ca. 18 bin Migänikerin.

    Da ich als freischaffende Künstlerin arbeite habe ich das große Glück, die Migränetage nicht durchzuarbeiten. Früher mit einem Bildschirmarbeitsplatz (Grafik) kaum zu machen.

    Momentan beobachte ich die Nebenwirkungen. Die Verstopfung versuche ich mit 300 mg Magnesium zusätzlich zu regeln. Ein bisschen Schwindel (wie nach einer Reisetablette) Ich benutze an Stelle der teureren Vomex die Ratiopharm Reisetabletten. Der gleiche Wirkstoff). Abends fällt mir suf, dass mir seit ein paar Tagen gegen 8:30 schon die Augen zu fallen. Morgens bemerke ich ein Kribbeln in den Beinen wenn ich sitze. Mal abwarten was davon wieder verschwindet.

    Aus Spaß habe ich immer gesagt: Ich würde auch Spüli trinken, wenn davon die Migräne weg gehen würde. Somit bin ich für jeden Versuch offen. Immer optimistisch bleiben. ?

    Grüße, Swantje

    Miss Marple
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo,
    habe gestern das Rezept für die Spritze Aimovig 70 mg bekommen.
    Nun Frage ich mich, ob ich es nehmen soll, das es keine Langzeitstudien gibt. Und wie ich gelesen habe, sind die Nebenwirkungen für mich nicht unerheblich. Depression Verschlechterung und Schlafstörungen…..
    Gruss
    Miss Marple

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28026

    Hallo Miss Marple, herzlich willkommen bei uns. 🙂

    Dein Arzt hat Dich doch sicher aufgeklärt, oder nicht? Und ich nehme an, er hat Aimovig für Dich empfohlen, sonst hätte er es Dir ja nicht verschrieben.

    Teste es doch einfach, es ist auf jeden Fall eine Chance. Diese Nebenwirkungen haben längst nicht alle und sollte es Dich tatsächlich treffen, bleibt es halt bei einem Versuch. Du hast nichts zu verlieren, also trau Dich. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 229

    Liebe alle,
    ich will auch noch mal was sagen zum Thema Aimovig und Nebenwirkungen.
    Ich glaube wir müssen alle noch vorsichtig sein mit der Interpretation was Nebenwirkungen sind und was nicht. Das Mittel ist noch so neu und wir alle nehmen es noch nicht so lange und das alles ist für viele von uns sehr sehr aufregend und das kann auch so Einiges durcheinander bringen!
    Natürlich gibt es zu Aimovig noch keine Langzeiterfahrungen, das liegt in der Natur der Sache, wenn man sich für ein neues Medikament entscheidet. Andererseits war es in den Studien mit deutlich weniger Nebenwirkungen belastet, als die meisten anderen Medikamente, die diejenigen von uns, die Aimovig über ein Kassenrezept bekommen schon probiert haben.

    So war/ ist es bei mir: Ich war extrem aufgeregt bei meiner ersten Spritze im November und hatte (trotzdem ich um die zukünftigen Medikamente weiß) das Gefühl, „es ist meine letzte Hoffnung, wenn das nicht hilft, dann wahrscheinlich nichts mehr“. Das trägt nicht zur Entspannung bei, das kann man mit Sicherheit sagen und erhöht auch ungesunde Selbstaufmerksamkeit auf alles was da zwickt und zwackt.
    Das kann auch einen Migräneanfall zum Zeitpunkt des Spritzens auslösen. Vielleicht war man an dem Tag schon unterwegs zum Neurologen und um das Rezept zu holen, muss sich die Spritze setzen und hat Angst was falsch zu machen und einfach ganz viel Hoffnung und Angst gleichzeitig in diesem Moment. Na klar kann das Migräne machen. Ich hatte diese Migräne immer schon auf dem Weg zum Neurologen, deshalb habe ich sie nicht mit Aimovig in Verbindung gebracht, höchstens mit der nachlassenden Wirkung am Ende der vier Wochen. Ich habe dann auch immer während der Migräne gespritzt.

    Ich hatte zum Glück schnell eine sehr gute, wenn auch nicht perfekte Wirkung. Am Anfang hatte ich das Gefühl, „ich habe Schlafstörungen durch Aimovig“: regelmäßig wurde ich um 4 wach und saß senkrecht im Bett. Dass dann aber glücklicherweise immer mit dem Gedanken: „ich habe ja immernoch keine Migräne!!!“ Das hat mich so aufgeregt sein lassen, dass ich nicht wieder einschlafen konnte. Daher habe ich beschlossen: es gibt Schlimmeres! Hat sich inzwischen wieder normalisiert, aber hat ein paar Wochen gedauert.

    Gefühlt habe ich seit Wochen eine dichte Nase. Aber ehrlich gesagt, wenn ich mich im Kollegenkreis, bei meinen Kindern und Freunden so umschaue wundere ich mich nicht: habe das Gefühl es sind gerade alle angeschlagen. Grippe, RSVirus, bakterieller Infekt … da ist um mich rum viel im Angebot. Was ich sagen will: wie kann ich so schnell eine erhöhte Infektneigung als Nebenwirkung betrachten. Müsste man das nicht mehrere Monate/ Jahre beobachten? Sind vielleicht nur die allgemeinen Infekte gerade mehr unterwegs?

    Zu den schlechteren Triptanwirkungen: Ich wusste vor Aimovig genau, wann etwas zur Migräne wird, wie es sich anfühlt, wann ich etwas nehme. Das muss ich jetzt mit Aimovig erst wieder lernen, es gibt neue Empfindungen, der Kopf fühlt sich anders an, es gibt Migräne, die nicht weg tut etc. Da habe ich vor allem am Anfang mitunter zu lange gewartet und vielleicht wirken die Triptane auch deshalb schlechter. Dann lernen wir uns wieder besser kennen und kriegen es wieder mehr in den Griff.

    Ich will damit natürlich nicht sagen, dass Dinge nicht stimmen, die andere hier beschrieben haben. Ich wäre nur immer sehr vorsichtig damit zu sagen, dass etwas eine Nebenwirkung ist. Es dauert oft länger es mit Gewissheit sagen zu können. Das macht anderen Angst – wie man gerade lesen kann! Und Angst wiederum kann auch zu Nebenwirkungen führen.

    Wenn jemand von mir einen Rat möchte: Nimm es wenn du es kriegen kannst, je früher desto besser! Ich habe ein neues Leben seitdem. Langzeitwirkungen kennen wir nicht, aber zumindest haben meine Kinder wieder eine Mutter, die mit ihnen mal durch den Garten rennt und mit ihnen Musik hört, die gerne mit ihnen lacht und die auch mal Energie „zu verschenken“ hat, die mit ihnen mal Sport machen kann! Das hat vielleicht auch eine Langzeitwirkung!
    Und jetzt kommt auch noch der Frühling!

    Hoffnungsvolle Grüße
    lili

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo Lili,
    Das hast du wirklich sehr schön und sehr passend geschrieben! Tolle aufmunternde Worte. Auch ich bin 3 fache Mutter und weiß genau wie man sich fühlt…tagelang Schmerzen und ein Schatten seiner selbst! Deshalb finde ich deine Worte am Schluss sehr berührend. Danke, LG tamalina

    beate1962
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 172

    Ein fröhliches Hallo an alle und insbesondere an Lili,
    Es gibt nur eins zu sagen..
    DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE.
    Ich habe seit Mitte November ‚ 4 ‚ Anfälle gehabt und bin seit dem letzten Mittelalter Januar seit UNSAGBAREN 35 TAGEN SCHMERZFREI. und ganz ehrlich Nebenwirkungen wie Schwindel, Verstopfung und gelegentliche Übelkeit.. Äh bitte wovon reden wir hier? NICHTS IST DAS GEGEN DIE HÖLLE IM KOPF ALLE 2,3 TAGE.
    Ich kann nur sagen.. ich habe mein Leben zurück und möchte bekräftigen: wer es nicht versucht, wird NIE wissen ob es wirkt.
    Lg Beate

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