Aimovig – Verlauf ??

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  • Bettina Frank – Admin
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    Hallo Anna, danke für Deinen ermutigenden Bericht! Weiter alles Gute. 🙂

    Swantje
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    Hallo Anne- Mone, bin froh, dass du das mit den Schmerzen ansprichst. Habe vor einer Woche meine erste Aimovig Spritze in den Oberschenkel bekommen. Die Nadel habe ich beim Einstich und beim Rausziehen kaum gespürt. Kurz nach dem Einstich hat es so arg gebrannt. Das war echt schlimm. Ich werde es bei der Zweiten mal am Bauch versuchen. Ich habe nach der Spritze 2 Anfälle hintereinander gehabt. Ich hoffe weiter, dass sich etwas tut.

    Anne-Mone
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    Hallo Swantje,

    mittlerweile bin ich etwas schlauer geworden. In der Apotheke hat man mir eine Creme empfohlen. Sie heißt Emla und betäubt die Einstichstelle. Man gibt eine Stunde vorher einen dicken Klecks auf die geplante Stelle (ich hatte sie mir vorher mit einem Stift markiert), wischt die Creme ab und dann kann man den Aimovig-Pen verwenden.

    Ich habe es ausprobiert und bin zufrieden. Mit der Creme fühlte sich die Injektion so an, wie sich eine Spritze eben anfühlen sollte, ein kurzer Piks, ein leichter Druck und das war`s. Die Creme kostete knapp 10 Euro. Das ist vielleicht mal einen Versuch wert.

    Liebe Grüße
    Simone

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Simone,

    danke für den Tipp! Hat bei dir der Einstich weh getan oder der Moment danach, als das Medikament einlief? Bei mir war es das Zweite.

    Hatte gestern dann Infusionen wegen einem Status. Die Nadel hat mir garnichts gemacht.

    Wäre es nicht schön, einmal nicht an die Migräne denken zu müssen? Sich mal nicht zu fragen: Oh, da drückts, da ziehts, könnte da was kommen? Muss ich was nehmen? Darf ich noch was nehmen?

    Das nervt mich manchmal mehr als die Migräne an sich.

    Hoffen wir weiter ?

    Grüße Swantje ??‍♀️

    Anne-Mone
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Hallo Swantje,

    ich glaube, solche Gedanken kennen wir alle. Sie sind präsent . . . mal mehr, mal weniger und in guten Zeiten vergesse ich, dass ich diese Krankheit habe. Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald besser geht und dass Dir das Aimovig hilft. Und da sind wir auch schon beim Thema. Mir hat der Einstich sehr weh getan und anders als bei Spritzen die ich kenne, hat der Schmerz auch so schnell nicht nachgelassen. Nach zwei Injektionen hatte ich richtig Angst vor der nächsten Spritze und das, wo wir nun wirklich Schmerzen gewohnt sind. Ich kann Dir daher echt empfehlen, die Creme einmal auszuprobieren.

    Liebe Grüße & alles Gute
    Simone

    Noelle
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    Hallo an Alle,

    auch von mir ein kleiner Bericht. Ich bin 57 Jahre alt, habe vor allem hormonell bedingte Migräne (seit der Menstruation mit 12 Jahren angefangen, in 2 Schwangerschaften null Tage, Mütterlicherseits das gleiche Phänomen). Bin sehr spät in die Wechseljahre gekommen, die Migräne hat sich über die Jahre verstärkt und war jetzt bei 8-12 Schmerztagen im Monat. Ich habe aber versucht, die M so oft, wie nur möglich ohne Triptane auszuhalten und habe daher ca. 4 Triptane im Monat genommen. Meine Mutter übrigens hatte bis Ende 50 Migräne und sie hörte dann auf.

    Ich nehme Aimovig 70 mg seit dem 08. Januar 2019 und bin gegenwärtig bei der zweiten Dosis.
    Ich hatte zwei Tag nach der ersten Spritze Kribbeln in den Beinen, fühlte mich, als wollte ich in Ohnmacht fallen, psychisch ging es mir nicht gut und ich habe sehr schlecht geschlafen. Dies hat einen Tag angedauert. Danach hörte es auf.

    Weiterhin habe ich, für gewöhnlich eine sehr gute Verdauung, hier Einbußen hinnehmen müssen. Ich würde sagen, der ganze Vorgang ist verlangsamt und habe verstärkte Blähungen. Ist aber aushaltbar. Dem wirke ich u.a. mit viel Trinken in bestimmten Abständen zum Essen, entgegen. Ich mache ohnehin viel Sport und ernähre mit sehr bewusst (vollwertig) und ballaststoffreich. Auch geholfen hat mir dieser Artikel XXXX Link von der Moderation entfernt

    Ich schlafe etwas schlechter, bin aber eh eine schlechte Schläferin.

    Die Migräne – und das ist ja ein wichtiger Punkt – ist sehr stark zurückgegangen. Seither habe ich keine Triptane mehr nehmen müssen. Ich hatte seit der 1. Spritze vor 5 Wochen, 3mal Kopfschmerzen, aber aushaltbar und deutlich kürzer, als gewöhnlich. Des öfteren habe ich allerdings das Gefühl Migräne zu bekommen, was sich dann aber meistens nicht bewahrheitet. Insgesamt, trotz weitestgehender Schmerzfreiheit, kann ich keine Bäume ausreißen und fühle mich nicht sehr leistungsstark. Das führe ich auch auf das Aimovig zurück.

    LG Noelle

    heika
    Teilnehmer
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    Liebe Noelle,

    erst einmal nur kurz, weil dein Zeitfenster zum Bearbeiten deines Beitrags begrenzt ist: Könntest du den Link bitte löschen? In Headbook sind Links auf fremde Seiten nicht erlaubt.
    Danke!

    LG Heika

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5729

    Liebe Noelle,

    die deutliche Schmerzverbesserung liest sich wunderbar. Bei den Nebenerscheinungen wünsche ich dir, dass das im Lauf der Zeit noch besser wird.

    Hast du denn vor Aimovig noch irgendwelche medikamentösen Prophylaxen ausprobiert gehabt?

    Weshalb hast du denn so oft versucht, die Migräne ohne Triptane auszuhalten? Bei bis zu 12 Schmerztagen ist eine Triptaneinnahme an nur 4 Tagen äußerst wenig und du hast dich sicherlich oft mit Schmerzen durchgequält.

    Ich bin sehr dankbar um die durchschnittlich 10 erlaubten Triptantage pro Monat und würde mein Leben nicht ohne einen seeeehr triftigen Grund durch Schmerzen unnötig beschweren.

    Lieber Gruß
    Heika

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Leider hat es mit dem Löschen des Links nicht mehr geklappt… Evtl. ist der ganze Artikel jetzt weg, weiß ich aber noch nicht… 🙂

    Nun zu den Fragen, liebe Heika, ja, ich habe vor Aimovig so ziemlich jede Prohylaxe, die es gibt probiert. Zu den konservativen Methoden, auch andere, Psychotherapie und vieles mehr… Ohne jeden Erfolg.

    Nun zu der Frage, warum ich nicht mehr Triptane genommen habe, da ja 10 erlaubt wären. Ja, aber bei mir wäre das nicht gut ausgegangen. Meiner Beobachtung nach, war meine Triptanschwelle bei max. 6 Tabletten und auch da, denke ich, dass es schon zu viel war. Bei einer Einnahme von 6 Tabletten/Monat (so wurde übrigens ursprünglich die Triptanschwelle mal angegeben), hatte ich schon deutlich das Gefühl, dass die Kopfschmerzhäufigkeit zugenommen hat. Habe ich diese Menge reduziert, wurde es tendenziell besser. Ich habe dann regelmäßig so eine Art Entzug für mich gemacht und nur noch Vomex genommen. Das hilft bei mir auch gelegentlich gegen den Anfall, wenn ich mich dann wirklich hinlege und schlafe.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5729

    Liebe Noelle,

    kein Problem, Bettina kann das mit dem Link Entfernen zu jeder Zeit machen. Wir selber haben nur ein kleines Zeitfenster für Änderungen, ca. 20 Minuten.

    In diesem Fall verstehe ich deine Vorgehensweise durchaus, so wenig Triptane zu nehmen. Es gibt wirklich Patienten, für die diese 10 Tage zu viel sind. Außerdem kann man im Einzelfall auch schon mit weniger als 10 Tagen in einen MÜK rutschen.

    Ich selber musste mal 3 1/2 Monate ganz ohne Triptane auskommen und bemerkte überhaupt keinen Unterschied in der Attackenfrequen, doch wir reagieren eben sehr unterschiedlich.
    Für dich ist es nun umso erfreulicher, dass du so gut auf Aimovig ansprichst.

    Lieber Gruß
    Heika

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 302