Aimovig – Verlauf ??

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  • Babsi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Hey Anna
    Das ist ja ein super Ergebnis! Freut mich für dich, dass es dir auch so gut hilft. Wenn ich deinen Verlauf so lese, dann könnten wir Zwillinge sein:-) Ich bekam meine erste Spritze am 22.12.18 und mein Verlauf verlief bis jetzt sehr ähnlich. Im März hatte ich an einem Tag nur für ca. 4 Stunden Schmerzen und die waren gut ohne Triptan auszuhalten. Mein letztes Triptan nahm ich vor fast 6 Wochen, da war mein letzter „ganztägiger“ Migräneanfall.
    Und jetzt habe ich auch erfahren, dass mir Aimovig von der KK weiterhin bezahlt wird. Juppiduu:-)) Nach einem Jahr muss ich eine Pause machen…hmmm, darauf bin ich ja mal gespannt.

    Zu deiner Frage Swantje: ja, das ist ganz egal. Ich habe anfangs auch trotz Migräne und Triptan gespritzt. Bei mir hatte es keine Auswirkungen.

    Ganz liebe Grüsse
    Babsi

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 189

    Hallo, ihr Lieben.

    Hatte ja schon mal berichtet ,wie zufrieden auch ich mit der Wirkung des Aimovigs bin.
    50% weniger Migränetage sind für mich ein Riesengeschenk. Bis jetzt hatte ich als Nebenwirkung nur mit einer etwas verlangsamten Verdauung zu tun.
    Was ich aber seit ca drei Wochen habe ist ein ganz harter Blähbauch. Wollte mal fragen ob das auch jemand kennt?
    Wäre so unglaublich schade ,wenn ich die Antikörper nicht mehr nehmen könnte, aber der Blähbauch ist schon derbe unangenehm. Nicht so schlimm wie Migräne, aber Wohlbefinden reduzierent.

    Bin gespannt, was ihr dazu erzählen könnt.
    Lasst es euch gutgehen.
    Biko

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 603

    Liebe Biko,

    dass dir Aimovig zu 50 % weniger Migräne verhilft, freut mich wirklich sehr für dich! Vielleicht gibt es auch erstmal andere Optionen für dich, die Beschwerden zu lindern, damit du mit Aimovig weitermachen kannst!

    Einen Blähbauch kenne ich durch eine Fruktosemalabsortion und einen sehr empfindlichen, sehr langen und verschlungen Reizdarm.

    Ich erfahre eine deutliche Linderung durch einen Blähungstee, den ich mir aus losen Zutaten mische. Ich trinke jeden Morgen eine Tasse (2-3 TL auf 200 ml Wasser), bei Bedarf auch mal eine Tasse mehr am Tag. Es braucht Geduld, aber über einen gewissen Zeitraum hat sich bei mir eine deutliche Besserung ergeben.

    Ich vermeide auch – so weit wie es geht – blähende und scharfe Lebensmittel, was sicher auch zu einer Linderung beiträgt.

    Auch Süßholzwurzeltee hilft mir sehr gut bei akuten Beschwerden wie Magen- und Darmschmerzen. Eine weitere Möglicheit wäre Kalmuswurzeltee, das ist der „europäische“ Ingwer, allerdings wirkt er bei mir nicht so effektiv.

    Meinen Magen habe ich ebenfalls stärken können, in dem ich mir morgens eine Tasse Wermutkrauttee (2 TL auf 200 ml Wasser) aufgieße und vor jeder Mahlzeit 3 kleine Schlucke davon trinke. Das ist zwar erstmal sehr gewöhnungsbedürftig, hat mir aber zu einem etwas unempflindlichen Magen verholfen. Als positive Nebenwirkung soll er aufgrund der Bitterstoffe Heißhungerattacken auf Süßes entgegenwirken. Das kann ich nicht bestätigen, weil ich keinen Heißhunger auf Süßes kenne.

    Eine weitere Möglichkeit, der Verstopfung entgegenzuwirken, wären Flohsamenschalen (mir reicht täglich ein TL), Leinsamen oder Chiasamen. Bei der Anwendung ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, damit es nicht zu noch mehr Verstopfung führt, sondern den Darminhalt zum „Flutschen“ bringt.

    Eine erhöhte Magnesiumzufuhr, sofern dein Darm sie verträgt, wäre eine weiter Option.

    Vielleicht nützt dir die ein oder andere Anregung, wie immer, muss man aus- und rumpropieren.

    Alles Gute
    Katrin

    Viva la Vida! ?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Katrin.
    Reivilo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo Babsi,
    bin auch aus der Schweiz. Habe erst von der Kasse 2xAimovig bewilligt bekommen (wurde vom Hersteller übernommen, hiess es). Danach musste ich einenVerlaufsbericht vom Neurologen einreichen, und es wurden mir 2 weitere bewilligt. Jetzt wieder ein Verlaufsbericht vom Neurologen gefordert, hoffe es gibt weiter ein okay. Finde das aber scgon mühsam,das ständige zzm Neurologen rennen müssen. Doch wie ich erfahren habe, heisst es das so vom BAG (Bundesamt für Gesundheit), mit den ständigen Terminen. Dort heisst es sogar, dass nach 1 Jahr eine Pause von 3 Monaten gemachr werden müsse. Wenn danach die Migräne wieder so wird,könne wieder eine Kostwngutsprache gestellt werden(wieder für max. 1 Jahr). Finde das (wie mein Hausarzt und Neurologe) ein Witz. Habe seit fast 3 Jahren chronische Migräne (täglich), und jetzt endlich mal etwas Linderung. Kann schon länger nicht arbeiten, wenn jetzt es besser ist und ich wieder etwas finde und arbeite,will icg ja nicht nach 1 jahr den Job wieder verlieren wenn ich dann wiedr ständig Migräne bekomme. Mal schauen wie das weiterhin wird. Bleib einfach dran, wichtig ist, dass Du einen guten Neurologen/in hast und dem vertraust. Lg

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 189

    Liebe Katrin!
    Vielen Dank für die vielen Vorschläge. Einiges habe ich schon ausprobiert, aber die Tees sind noch eine gute Idee.
    Natürlich habe ich auch im Kopf ,dass es was eigenständiges ist und nichts mit dem Aimovig zu tun hat. Werde am Montag erstmal zu meiner Hausärztin und anderes abklären. Berichte dann wieder.
    LG ,Biko

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Reivilo!

    Das ist ja ganz unglaublich mit diesem hin und her. Vor allem mit den 3 Monaten Pause. Schlimm…
    Wenn man doch belegen kann, dass es einem besser geht und endlich Linderung hat. Manches ist wirklich unverständlich. Ich drücke dir die Daumen, dass du da drumherum kommst.
    Ich bin nicht bei einem Neurologen. „Nur“ bei meiner Hausärztin, die aber Schmerztherapeutin ist. Bin auch nicht in der Schweiz 😉
    Musste nur nach drei Monaten schriftlich einreichen, dass sich die Migräne signifikant verbessert hat. Wollen wir mal hoffen.

    Liebe Lili und Babsi: Danke für eure Antworten. Habs dann auch gemacht und bin fit.

    Habt alle einen angenehmen Tag, Swantje

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5717

    Hallo, ihr beiden Schweizerinnen Babsi und Reivilo!

    Wollt ihr euch vielleicht persönlich kennenlernen? Übermorgen gibt es eine prima Gelegenheit, Seepferdli organisiert zwei Mal pro Jahr Treffen in Zürich. Falls ihr also noch nichts vorhaben solltet… ?
    Da es kopfbedingt leider meist zu einigen Abmeldungen kommt, wäre ein kurzfristiges Dazukommen nach Rücksprache mit Seepferdli vielleicht auch nach Ablauf der Anmeldefrist noch möglich. Einfach mal bei ihr nachfragen!

    Liebe Grüße
    Heika

    Hallo zusammen

    Am Samstag 06. April 2019 ist es soweit, um 13.30Uhr findet im Café Gustav in Zürich das nächste CHopfweh – Treffen statt.
    Das Treffen bei Kaffe und Kuchen, dient dem Austausch und einfach zusammen einen schönen Nachmittag verbringen.
    Anmeldung bitte bis am Samstag 30.März 2019 an mich (PN oder CHopfweh(@)gmx.ch). Wie immer sind auch sehr kurzfristige Abmeldung erlaubt, falls der liebe Kopf nicht mitmachen will ?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    seepferdli

    p.s. Das Treffen ist privat organsisiert. Headbook.me erlaubt mir lediglich das Treffen auf der Palttform zu veröffentlichen. Headbook.me hat ansonsten nichts damit zu tun.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  heika.
    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 70

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,
    jetzt kann ich endlich etwas Positives berichten!
    Ich war letzte Woche in meiner Verzweiflung bei einem neuen Schmerztherapeuten, der von seiner Ausbildung her Anästhesist ist. Er hat mich ermutigt, das Aimovig unbedingt noch einmal und unbedingt gleich in der 140 mg Dosierung zu versuchen. Er meinte, die Depression nach der 1. Spritze könnte auch durch die Enttäuschung über das Ausbleiben einer eindeutigen Wirkung gekommen sein.
    Sein Vorgehen ist mir plausibel und er meinte typisch für seine Fachrichtung Anästhesie. „Erst richtig ranklotzen“, um zu sehen, ob eine Wirkung kommt und bei eingetretener Wirkung langsam reduzieren.
    Und siehe da, die zwei Spritzen habe ich am 5.4. gesetzt und heute bin ich schmerzfrei!!! Das erste Mal seit Monaten. Gestern hatte ich noch seltsame kurze Anflüge von Migräne und Nagelkopfschmerz, die wie von Zauberhand nach Sekunden oder Minuten wieder verschwanden. So etwas habe ich in über 40 Jahren nicht erlebt!
    Heute Morgen bin ich mit einem freien Kopf aufgewacht!!!
    Es fühlt sich an, wie das Erwachen aus einem Albtraum.
    Also nur Mut zur 140 mg Dosierung. Der Verstopfung am besten gleich am 2. oder 3. Tag nach der Injektion mit richtig viel Magnesium Citrat Pulver entgegenwirken, finde ich auch sehr wichtig!!!
    Ich habe an mir beobachtet, dass ich bei Verstopfung leichter Depressionen bekomme und umgekehrt eine Depression bei mir immer mit Verstopfung einhergeht. Und die Verstopfung war nach der 1. Spritze gleich ganz extrem.
    Ich werde euch weiter berichten. Ich kann mir nicht vorstellen, diesmal wieder eine Depression zu bekommen. Es fühlt sich ganz anders an als nach dem 1. Versuch.
    Viele Grüße von der hoffnungsvollen
    Elfe

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Elfe.