Aimovig – Verlauf ??

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    Beiträge
  • Katha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo alle miteinander,

    meine Schmerztherapeutin verschreibt mir bislang nicht Aimovig, weil es zu teuer ist. Die Krankenkassen sind bislang wohl auch nicht bereit diesbezüglich das Budget aufzustocken, aber ich werde die TK auch gleich nochmal persönlich anschreiben.
    Kann mir jemand einen Arzt in Frankfurt/ Main oder Umkreis nennen, der Aimovig bereits verschreibt? Habe seit 10 Jahren Migräne und schon alles durchprobiert. Habe auch Papiere aus der Reha, die sagen als nächstes solle ich Aimovig probieren.

    VG Katharina

    Markus T.
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Hallo zusammen,
    ich bin nun auch von meinem Neurologen auf Aimovig hingewiesen worden und die Verschreibung wäre bei mir zumindest kein Problem.
    Habe bis 10 Attacken im Monat die mit Triptanen nur bedingt im Griff habe. (Prophylaxe Topiramat und Metoprolol)
    Frage ist ob Aimovig auch die Auren, die mich sehr belasten, auch reduziert oder „nur“ die reinen Kopfschmerzen.
    Ich hab schon bei Novartis angerufen, waren natürlich sehr nett, und explizit wegen Aura nachgefragt. Konnten aber keine Antwort geben da diese nicht bei den „Untersuchungen betrachtet wurde“

    Hat Jemand expliziert Erfahrung mit der Reduktion von Auren mit Aimovig?

    Grüße

    Markus

    Grüße

    Markus

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28338

    Hallo Markus, erst mal willkommen im Headbook. 🙂

    Frage ist ob Aimovig auch die Auren, die mich sehr belasten, auch reduziert oder „nur“ die reinen Kopfschmerzen.

    Was ich „gehört“ habe – daraus keine Evidenz ableiten 😉 – können sich die Antikörper auch positiv auf die Aura auswirken.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo zusammen!

    Ich bin jetzt bei der 6. Aimovig Spritze. Meine Ausgangsschmerztage lagen bei 10-14 Tagen.
    Seit Februar sind es: 9, 4, 6, 5, 4 und jetzt im Juli bisher 8.

    Im Juli hatte ich Anfangs 5 Tage durchgehend Migräne mit Seitenwechsel. Alles aber mit Triptanen gut behandelbar. Kam wieder auf 10 Tage bei der 10/20 Regel. Auch musste ich öfter mal wieder ein 2. Triptan nehmen, was seit Februar eigentlich nicht mehr vorkam. Ich hoffe, dass es nur ein schwacher Monat war und nicht auch bei mir die Wirkung nach einem halben Jahr aufhört.

    Heute habe ich zum ersten Mal im Ajovy Chat gelesen. Hört sich doch ganz gut an. Ich habe heute gespritzt und werde mir den August mal anschauen.

    Mit meiner Ärztin habe ich ausgemacht, dass ich anschließend auf Ajovy umsteigen kann, falls sich die Wirkung weiterhin verschlechtert.

    Auch die Verstopfung ist in diesem Monat hartnäckiger geworden, so dass ich Movicol bekommen habe.

    Meine Frage: Gibt es schon Erkenntnisse wie die prozentuale Verteilung der Wirksamkeit von Aimovig nach einem 3/4 Jaht ist?. Gibt er hier noch Leutchen, die längere „Freude“ an dem Medikament haben? Man hört eher von denen, die wegen Wirkungsabbruch und Nebenwirkungen abgebrochen haben.

    Grüße, Swantje

    Indie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo Swantje,

    ich hatte jetzt schön öfter den Gedanken, ob die nachlassende Wirkung von Aimovig daran liegen könnte, dass man anfängt wieder „unvernünftiger“ zu leben, da es einem besser geht.
    Also z.B. weniger Entspannungsübungen (falls man die regelmäßig macht), nicht mehr so regelmäßig ins Bett, doch mal ein Glas Wein usw. Oder sich in Situationen begibt, die man früher gemieden hat (laute Umgebung z.B.) und sich damit insgesamt mehr Reizen und Schwankungen aussetzt.
    Dann würde die Wirkung vielleicht gar nicht weniger werden.

    War einfach mal so ein Gedanke.

    Liebe Grüße

    Calla
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Hallo ihr!

    Ich kann auch von Aimovig Erfahrungen seit März berichten: meine Attacken haben sich um 50% reduziert und wenn sie da sind, bekomme ich sie besser in den Griff- sie dauern nicht mehr mehrere Tage, sondern einen. Aber die Triptane sprechen verzögert an, das ging vor der Spritze schneller.
    Also ein echter Erfolg!

    Allerdings: heute sagte meine Schmerzärztin, dass die Medizin sich uneinig sei, wie lange man Aimovig verschreibt. 6-9 Monate, danach setzt man aus. Auf meine Frage, wie das gehen soll, denn der Wirkstoff baut sich ja ab, sagte sie: vielleicht sind die Rezeptoren nach der Behandlungszeit weniger sensibel für cgrp und dann bleiben die Attacken reduziert.

    Klingt das für euch logisch und wisst ihr was dazu?
    Ich hab echt schiss 😦

    Danke euch
    Calla

    papu64
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 124

    Guten Morgen Miteinander,
    ich bin lange nicht mehr hier gewesen und es ist viel passiert die letzten zwei Jahre. Ich lebe jetzt auch in Schleswig-Holstein und nicht mehr in Berlin. Im Outback 20km hinter Eckernförde….
    Ich kann aber gar nicht soviel schreiben,- bin gerade seit sechs Tagen in der Migränefalle und könnte heute meine erste Aimovig 70mg Dosis erhalten. Ich bin nun unsicher, ob ich jetzt noch ein Triptan nehmen darf? Ich komme aber ohne sicher nicht bis nach Schleswig mit dem Auto. Was meint ihr? Danke.
    LG papu

    Don Jan
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 71

    Guten Morgen papu64,

    ich habe nun 6 Monate Aimovig hinter mir. Triptane durfte ich ganz normal weiternehmen. Ich habe auch festgestellt, dass um den „Spritzentag“ die Attackenzahl zugenommen hat. Mittlerweile haben wir Aimovig abgesetzt.

    Gute Besserung und vorsichtige Fahrt.

    papu64
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 124

    Hallo Don,
    Danke für deine wünsche. Es ist alles gut gegangen. Ich war wie oben geschrieben lange nicht mehr im Forum.
    Du hast das Aimovig sechs Monate genommen und dann abgesetzt,- was war der Grund? Ich bin inzwischen bei bis zu 18 kleinen bis hin zu schwereren Attacke und immer wieder mal im Übergebrauch, den ich durch Kortison beende.
    Am Donnerstag hatte ich gefragt, weil ich gerade wieder in einer Attackenwoche bin und den sechsten Tag in folge Zolmitriptan genommen habe um überhaupt arbeiten gehen zu können. Freitag brauchte ich wieder eine Zolmitriptan war aber krank geschrieben für diesen Tag.Gestern und heute ging der Migräneschmerz über den Nacken kommend los, ließ sich aber mit Kaffee begrenzen. Heute ist Tag drei nach der ersten Gabe Do um 9.00 Uhr. Ich hatte gestern Nachmittag plötzlich eine Schlafattacke….musste mich hinlegen und habe tatsächlich 45min tief und fest geschlafen. Das habe ich noch nie gemacht am Tag ,- bin total überrascht gewesen. Heute wache ich auf und bin direkt total müde….Ich habe noch nicht recherchiert,- aber kann das eine NW sein?
    Die nächste bekomme ich nach 28 Tagen sagte der Neurologe.
    Wie auch immer,- ich werde auf jeden fall einige Zyklen ausprobieren, merke aber auch, dass ich überhaupt nicht über NW nachgedacht habe und dass mich das jetzt beschäftigt. Viele meiner Prophylaxen scheiterten an den Nebenwirkungen 🙁
    LG papu

    Lieselotte
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 48

    Liebe ( lieber?) Papu, 64 ( Geburtsjahrgang?)

    Wenn ich das richtig rauslese, bist du beunruhigt, weil du diese ungewöhnliche Schlafattacke hattest?

    Mich hat Aimovig ( Beginn April)
    Auch sehr müde gemacht. Vielleicht hat auch die Frühjahrsmüdigkeit mit reingespielt.
    Jedenfalls bin ich jetzt nicht mehr müde unter Aimovig.
    Es haben mehrere in diesem sehr umfangreichen und informativen Forum über Müdigkeit geklagt. In letzter Zeit habe ich nicht mehr viel darüber gelesen.
    Auch zu NW kurzfristig oder langfristig stellen wir uns alle Fragen. Die Antworten werden kommen.
    Wenn du es sonst verträgst , wäre meine Meinung: Probiere es weiter.

    Schönen Sonntag
    Lieselotte

    Lieselotte
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 48