Aimovig – Verlauf ??

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  • Ilona
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Hallo,

    ich habe ja im März 2019 Aimovig abgesetzt (keine Wirkung und massive Verstopfung).

    Vor knapp 3 Wochen begann ich mit Ajovy. Werde euch auf dem Laufenden halten.

    Meine Frage
    Hat jemand, dem keine Triptane helfen, Erfolg mit einem der neuen Antikörper.

    Allen noch einen schönen, schmerzarmen Sonntagabend.

    Grüße von Ilona

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Hallo zusammen,

    bisher hatte ich ja eine wirklich gute Wirkung von Aimovig 140mg / Monat…
    Leider hatte ich nun zwei Monate in Folge wieder häufige und langanhaltende Anfälle und weiß nicht so recht, wie ich mich verhalten soll….
    Es kam Einiges zusammen – sowohl beruflich als auch privat und das ewige Wechselwetter tut ein Übriges.
    Nach wie vor habe ich deutlich seltener und weniger stark Migräne als ohne Aimovig, aber doch auch wieder deutlich öfter und stärker als zu den besten Zeiten.
    Ich bin mir nicht sicher, ob nun einfach zuviel auf mich eingeprasselt ist, oder ob die Wirkung von Aimovig nachlässt.
    Kurz – ich bin am Überlegen, ob ich einen der anderen Antikörper, deren Wirkweise ja auch anders als beim Aimovig ist,versuchen soll.
    Wie man hier ja häufiger liest,ist dort die Wirkung eher noch besser und die Nebenwirkungen eher noch geringer, was mich schon anspricht.
    Aber ich würde, wenn, schon gerne ohne Pause umsteigen – mir graut davor wieder genauso oft und genauso starke und lange Anfälle aushalten zu müssen wie vor der „Aimovigzeit“.
    Gefühlt habe ich von besseren Erfahrungen mit Ajovy gelesen als mit Emgality , bin mir aber trotzdem nicht sicher mit welchem Vorschlag ich bei meiner Schmerztherapeutin beim nächsten Besuch auftreten soll.
    Ich gehöre an und für sich zu den Leuten, die sehr gut profitieren und eher wenig mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatten.
    Könnt Ihr mir einen Rat geben ?
    Ich hoffe mal, das ist hier überhaupt das richtige Forum für meine Frage…Falls nicht, bitte gerne verschieben.
    Viele liebe Grüße
    Vicky

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 231

    Liebe Vicky,

    ich hatte zwei schlechte Monate im Sommer.
    Auch viel los, Bewerbungen, Mutter krank, Sonne und Wind sind bei mir Trigger … war echt stressig und dann schlechtere Wirkung die auch trotz Urlaub nicht wieder besser wurde. Hatte auch schon Panik, dass die Wirkung nachlässt. Dann wurde es aber wieder besser und im Moment ist die Wirkung so wie vorher. Sehr gut und kaum Nebenwirkungen. Oder keine. Bei meiner dauernd verstopften Nase bin ich mir nicht sicher. Aber ist mir eigentlich auch egal.
    Habe noch keinen anderen Antikörper getestet.

    Schreibe am Handy deshalb nur kurz. Mein Votum: vielleicht noch mal abwarten …

    Viele Grüße
    Lili

    Flower
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Vicky,
    Mir erging es zusätzlich zu den starken Nebenwirkungen ähnlich. Nach ca. 5 Monaten schien die Wirkung von Aimovig stark abzunehmen. Ich bin ohne Pause zu Emgality gewechselt. In der Anfangszeit hat es ähnlich gut wie Aimovig gewirkt und jetzt nach 5 Monaten ist die Wirkung plötzlich weg. In meinen beiden letzten Urlauben hatte ich Dauermigraine. 12 Tage am Stück, was ich seit über 1 Jahr nicht mehr hatte! Mein Verdacht ist, dass ich Antikörper entwickle und es daher keine Wirkung mehr hat. Das muss bei Dir natürlich nicht so sein! Es spielen so viele Faktoren bei Migraine eine Rolle, wenn zu viel zusammen kommt hat auch CGRP keine Chance mehr. Wir müssen weiterhin sehr auf unser Leben achten-auch wenn es lästig ist!
    Als ich sowohl Aimovig als auch Emgality im Körper hatte, waren die Muskelschmerzen für 1 Monat nochmal schlimmer, verschwanden aber dann-und die starken Träume durch Emgality begannen. Eine Pause zwischen den Medikamenten ist meiner Meinung nicht unbedingt nötig.
    Ajovy habe ich noch nicht probiert, da es das wohl nur im Dreierpack gibt und ich das Geld vorstrecken muss.
    Viel Erfolg
    LG Flower

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Hallo liebe Lili, Flower und Matis,

    vielen lieben Dank für Eure Antworten.
    Mein nächster Termin bei meiner Schmerztherapeutin ist Mitte Januar – bis dahin schaue ich auf jeden Fall noch , ob sich das Migränegeschehen wieder beruhigt, wenn der allgemeine Streß wieder abklingt (sieht GsD momentan danach aus).
    Das was Du liebe Flower über die Starken Träume schreibst, hab ich so mit Amitryptilin erlebt – war mit ein Grund das abzusetzen, allerdings nicht der Einzige.
    Ich nehme das Aimovig ja nun seit 12 Monaten und würde sagen, dass ich mittlerweile wenig bis keine Nebenwirkungen mehr spüre. Direkt am selben Tag der Spritze bin ich leicht überdreht und finde schwer zur Ruhe, das legt sich aber auch von selbst wieder. Nach wie vor gibt es immer mal Phasen von 5, manchmal 8 oder auch 10 Tagen in denen ich nahezu schmerzfrei bin und kein Triptan benötige – das war vor Aimovig praktisch jahrelang nicht der Fall. Insofern bin ich noch immer zufrieden.
    Unter Aimovig hatte ich jetzt lange Zeit keinen so lange andauernden Anfall mehr, der sich drei Tage hinzog und und mit nur einem Tag Unterbrechung in den nächsten überging, was jetzt aber in den letzten Monaten wieder auftrat.
    Keinesfalls möchte ich riskieren, dass das Aimovig für mich als „verloren“ gegebenes Medikament angesehen wird, wenn ich wechseln möchte. Es war und ist ja wirksam – ich möchte nur nicht verpassen ein möglicherweise noch besser wirksames Mittel zu testen.
    Und Luft nach oben ist allemal gegeben…

    Vielen lieben Dank noch einmal
    Vicky

    Josey
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo Ilona,

    Meine Frage
    Hat jemand, dem keine Triptane helfen, Erfolg mit einem der neuen Antikörper.

    Mir helfen auch keine Triptane und ich teste gerade das Ajovy bisher sehr Erfolgreich an ,das ist auch mein erster Antikörper den Ich bekomme , wollte schon vor 1 Jahr mit dem Aimovig starten,
    Hab aber leider die Diagnose Lymphdrüsenkrebs bekommen und musste
    Eine Immunchemo und Strahlentherapie dazwischen schieben ,
    Wenn ich genaueres sagen kann zum Ajovy ,dann schreibe ich das
    Auch an anderer Stelle mal

    LG
    Lotti

    Ilona
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Liebe Lotti,

    herzlichen Dank für deine Antwort, worüber ich mich sehr gefreut habe, obwohl du ganz andere Sorgen hast.

    Deine Erfahrung mit Ajovy, macht mir Mut, in meiner verzweifelten Lage.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.
    Drücke dich fest.

    Herzliche Grüße von Ilona

    Clarissa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo,
    Ich nehme nun seit April aimovig. Zuerst die 70 mg dann 140mg da die Wirkung mit 70mg nach ca 2 Wochen abschwächte. Meine migräne Attacken haben abgenommen jedoch habe ich immer nach der Injektion die erste Woche migräne.an einem Tag davon so stark dass auch keine triptane helfen. jedoch habe ich seit ich Spritze starken schwindel, Herzklopfen und ohrensausen. Laut Hausarzt wäre alles in Ordnung auch der hno konnte nichts dazu sagen. Meine Frage an euch, hat jemand ähnliche Nebenwirkungen? Ich bin mir nicht sicher dass die Beschwerden durch die Spritze kommen, jedoch bilde ich mir ein dass die Symptome seit aimovig da sind. Laut Neurologen wäre es einfach niedriger blutdruck da von aimovig keine großen Nebenwirkungen bekannt seien.

    Nate
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo,
    ich möchte mal wieder berichten, wie es mir inzwischen geht.
    Nach den heftigen Beschwerden (Brustenge, starkes Herzklopfen, Blutdruck zu hoch) in den ersten beiden Wochen nach der Spritze waren die letzen beiden Wochen ohne Beschwerden. Der November war seit Jahren der erste Monat, in dem ich kein einziges Triptan gebraucht habe! Ich hatte zwar ab und an mal einen Anflug von Migräne, der aber nach 2-3 Std. komplett verschwunden war. Es geht mir also richtig gut im Moment.
    Nun ist eigentlich morgen die nächste Spritze fällig und ich habe ja aufgrund der Nebenwirkungen Ajovy verordnet bekommen. Ich habe ja schon bisschen Angst davor, dass dieses Mittel nicht so wirkt. Ich überlege, ob ich es noch ein paar Tage hinausziehen soll, bis ich mir die nächste Spritze gebe, da Aimovig ja anscheinend noch wirksam ist. Macht das Sinn?
    Die Neurologin meinte auf Nachfrage, dass man ohne Bedenken auf das andere Mittel wechseln kann.

    @Clarissa
    Ich habe auch den Eindruck, dass sich mein Tinnitus in letzter Zeit verstärkt hat. Ich höre manche Geräusche gar nicht mehr, so laut rauscht mein linkes Ohr.

    Wünsche euch eine möglichst schmerzfreie Adventszeit!

    Clarissa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Bei mir wirkt aimovig an und für sich gut, man merkt oft den Anflug einer migräne jedoch wird sie ziemlich schnell eingedämmt. Ich würde sagen ich habe ca bis 8 Tage weniger migräne im monat. Jedoch ist die Frage sind meine Beschwerden auf die Spritze zurück zu frühren.allerdings haben all diese Symptome ca ein paar Wochen nach der ersten Spritze angefangen. Ich Spritze Jetz seit 8 Monaten und habe das Gefühl dass seit der letzten Spritze vor einer Woche der schwindel noch stärker zu genommen hat.