Aimovig – Verlauf ??

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  • Nina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Liebe lili,

    ich freue mich für Dich und drücke Dir die Daumen!
    Ich habe gerade vier Migränetage hinter mir, die ich ohne jedes Mittel aushalten musste, aber jetzt ist es erstmal geschafft und die Sonne scheint. Möchte Dir deswegen ein bisschen positive Energie für den Tag rüberschicken, damit Du trotz dickem Kopf gut durchkommst.
    Du stehst ja ziemlich unter Druck, wie ich gelesen habe. Das kenne ich gut.
    Mir geht es auch so wie Dir, ich muss mich sehr anstrengen, dass ich nicht die Grenze für den Übergebrauch überschreite. Auch wenn ich insgesamt weniger Migränetage habe als Du, aber ich komme sehr schnell in den MÜK.
    Da wäre es schon toll, wenn man nur ein bisschen Erleichterung hätte.
    Ich hoffe, Aimovig funktioniert gut für Dich und hilft Dir.

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 376

    Hallo zusammen,
    weiß jemand, wie die Kostenübernahme von Aimovig durch die Beihilfe plus Private KK geregelt ist. Die Beihilfestelle sagte mir vor zwei Tagen, es sei nicht in der Liste der Medikamente mit Kostenübernahme… Ich habe ein Rezept hier, traue mich so aber nicht es einzulösen. Schließlich müsste ich für eine 3er-Packung 2027,- Euro in Vorleistung gehen. Soeben habe ich eine schriftliche Anfrage bei der Beihilfestelle abgeschickt, telefonisch wars erstmal ein Abwimmeln.

    Allen, die das Präparat nun bereits austesten, wünsche ich supergutes Gelingen! Es freut mich für jeden einzelnen, bei dem es wirkt!

    Liebe Grüße
    Jasmin

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2043

    Liebe Jasmin,
    Ich kenne mich mit Aimovig nicht aus, aber höre von meinen Kollegen immer wieder, dass sich die Beihilfe gerade bei neuen Mitteln gerne mal quer stellt – von daher halte ich es für sehr sinnvoll, wenn du dir vorab die Bestätigung der Beihilfe holst.

    Falls sie unwillig ist, als kleiner Tipp: mein Kollege hatte mal einen Fall, den die private KK übernommen hätte und die Beihilfe nicht zahlen wollte – er hat dann der Beihilfe die Bestätigung der Übernahme durch die Kk geschickt und danach hatte sie eingelenkt, weil sie selbst weniger Hintergrundinformationen hatte…

    Ich drück dir die Daumen für die Kostenübernahme und wünsche allen mit dem neuen Medikament viel Erfolg!

    Liebe Grüße, Tanni

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Liebe Jasmin,

    weiß jemand, wie die Kostenübernahme von Aimovig durch die Beihilfe plus Private KK geregelt ist

    in der Migräne Community hatte heute jemand berichtet, dass die Beihilfe zugestimmt hatte. Nach vorheriger Ablehnung. 😉

    Ich wünsche allen eine super gute Wirkung ganz ohne Nebenwirkung! 🙂 🙂 🙂

    AndreaClaudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 117

    Liebe Jasmin, die Beihilfe sagte in einem Telefonat, dass es erstattet wird, da es zugelassen und rezeptpflichtig ist. Genau die gleiche Auskunft bei der privaten Kasse. Morgen reiche ich das Rezept ein und hoffe , dass die Aussage stimmte! LG AndreaClaudia

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 376

    Danke, ihr lieben alle!
    Ich warte nun vorsichtshalber die schriftliche Antwort der Beihilfe ab und werde berichten 😉
    LG Jasmin

    Tomi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 70

    Hallo,

    also ich habe bei meiner KK (DAK) gefragt, ob die Kosten 2x 70mg übernommen werden.
    Die haben das Aimovig nicht gefunden, konnten mir garnichts sagen, unglaublich.

    Ich denke, mein Doc wird sich ( noch) nicht trauen, es mir auf Kassenrezept zu verschreiben.
    Obwohl ich mind. 4 prophylaktische Mittel erfolglos gekommen habe !

    LG
    Tomi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Tomi.
    Lichtblick
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 10

    Hallo.
    Ich erfülle lt. meinem Schmerztherapeut alle Voraussetzungen, dass er mir Aimovig verordnen kann (also alle Prophylaxen inkl. Botox erfolglos bei chronischer Migräne).
    Ich bin Kassenpatient. Meine Krankenkasse hat mir bestätigt, dass wenn mein Arzt ein Kassenrezept ausstellt, dass sie alle Kosten erstatten.
    Nun weigert sich mein Arzt, mir ein Kassenrezept auszustellen, weil Aimovig so teuer ist, dass es sein Budget sprengt. Er dürfte es mir gar nicht auf Kassenrezept verordnen, gerade weil das Budget dafür nicht ausreicht. Er kann mir nur ein Privatrezept ausstellen, da dieses außerhalb vom Budget läuft.
    Ein Privatrezept erstattet aber wiederum meine Krankenkasse nicht.
    Und nun ? Gibt es hierfür eine Lösung ?

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Hallo liebe Lichtblick,

    dass die Kassen die Zahlung aller Medikamente, die verschrieben werden, bestätigen, ist gängige Praxis. Tun sie ja dann auch. Etwas ganz anderes ist das tatsächlich recht geringe Budget des Arztes. Das geht allen Ärzten so, sie müssen sich dann die Mühe machen, ihre Verordnung extra für ihre Abrechnung zu begründen, um sie aus dem Budget zu nehmen. Ansonsten zahlen sie die hohen Kosten letztendlich aus ihrer eigenen Tasche. Auch das geht allen so, viele werden es machen, einige wohl leider auch nicht. Ein Arzt kann nicht zu einer Verordnung gezwungen werden, man muss dann wohl in letzter Konsequenz den Arzt wechseln.

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Julia.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Liebe Lichtblick,

    zum jetzigen Zeitpunkt wird Aimovig für Kassenpatienten praktisch nicht verordnet. Bisher lief das nur über Privatrezept oder für Privatpatienten. Ich kann immer wieder nur raten, noch ein wenig in Ruhe abzuwarten, bis mehr Klarheit herrscht und die Behandlung vernünftig angelaufen ist. Was zum jetzigen Zeitpunkt definitiv noch nicht der Fall ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo,

    ich habe heute Aimovig 140mg auf Kassenrezept verordnet bekommen.
    um 13.00 uhr kann ich es aus der Apotheke abholen, da es die 140mg so nicht als Packungsgröße gibt, musste ich 2*10,00€ für je 70mg zuzahlen.
    In meiner Schmerzpraxis bin ich die erste Patientin, die es bekommt.
    Ich habe chronische Migräne mit bis zu 20 Schmerztagen / Monat und hatte bisher bis auf den einen oder anderen Therapie Honeymoon keine Prophylaxe / Therapie, die dauerhaft nennenswerte Erfolge gebracht hätte.
    Zum Glück wirkt bei mir die Kombi Zolmitriptan 5mg / Naproxen 500mg +Domperidon und Pantoprazol zuverlässig und macht mich für mindestens 12 Stunden nahezu schmerzfrei.
    ich habe hier ein wenig mitgelesen und hoffe sehr, von diesem Medikament zu profitieren.

    Euch Allen ein schönes Wochenende
    Ich berichte sobald es etwas Neues gibt.

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 674

    Hallo Vicky,

    toll, dass Du berichtest. Überhaupt ist es schön, dass sich im Rahmen von Aimovig & Co. auch „neue Betroffene“ zu Wort melden, die ich vorher nicht kannte! (Ich lese jedoch auch nicht regelmäßig mit.)

    Ich wünsche Dir und allen die Aimovig in diesen Tagen und den nächsten Wochen und Monaten testen ganz viel Erfolg im Sinne einer deutlichen Reduktion der Migräne-/Triptanetage!!!

    Ich muss leider noch etwas warten. Ich hatte an der Fremanezumab-Studie teilgenommen und kann jetzt nicht direkt mit Aimovig weitermachen.

    Sonnige Grüße (in der Tat ist es hier gerade sehr sonnig draußen;))
    Susisonne

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo Susisonne,
    vielen lieben Dank – klar, mach ich doch gerne !
    also, ich hab mir die beiden Pens jetzt injiziert, was ich kaum gespürt habe.
    jetzt harre ich der Dinge die da kommen mögen, ( oder – im Falle der Migräne, hoffentlich NICHT kommen )
    😉 in diesem Sinne

    alles Liebe

    P.S. wie entsorgt man diese Pens richtig ?
    die Packungsbeilage verunsichert mich ein wenig ( nicht im Hausmüll; durchstichsicheres Behältnis ???)

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Liebe Vicky,

    ich habe heute Aimovig 140mg auf Kassenrezept verordnet bekommen.
    um 13.00 uhr kann ich es aus der Apotheke abholen, da es die 140mg so nicht als Packungsgröße gibt, musste ich 2*10,00€ für je 70mg zuzahlen.

    fängst Du gleich mit 140 mg an, oder hattest Du bereits die 70 mg und keine ausreichende Wirkung?

    P.S. wie entsorgt man diese Pens richtig ?
    die Packungsbeilage verunsichert mich ein wenig ( nicht im Hausmüll; durchstichsicheres Behältnis ???)

    Ich entsorge Sumatriptan von Hormosan (identisches Gehäuse) immer im Hausmüll. Da steht aber auch keine Nadel raus, da man die Kappe wieder drübersetzen kann.

    Ich wünsche Dir gute Wirkung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Hallo Juniper,

    Was die Wirkung betrifft: Von einer befreundeten Neurologin in den USA weiß ich, dass das volle
    Wirkspektrum bei Aimovig manchmal erst nach ein paar Monaten, also mehreren Gaben, erreicht wird.

    richtig, das kommt durchaus auch vor, daher rät man auch zu drei Versuchen. Bei den meisten Respondern (30,3 %) zeigt sich die Wirkung allerdings sehr schnell.

    Es wurde auch festgestellt, dass die 70mg-Dosis für viele Betroffene zu schwach ist.

    Trotzdem gibt es Betroffene, die mit 70 mg eine gute Wirkung haben. Es wäre daher unsinnig, nicht erst mal mit 70 mg zu starten. Die jährlichen Behandlungskosten betragen bei 70 mg über € 8000, bei 140 mg fast € 16500. Die Ärzte sind daher angehalten, erst mit der einfachen Dosis zu starten – was auch absolut vernünftig ist und vom wirtschaftlichen Standpunkt her auch unverzichtbar. Bis jetzt weiß man immer noch nicht, wie sich die Kassen verhalten werden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 50

    … das Doppelte kostet es nur in der EU. In USA kosten 140mg nur ein paar $ mehr als 70mg. Warum es sich Novartis leisten kann in der EU die Kassen so sehr mehr zu belasten ist mir unverständlich.

    … um eine gleichmässige höhere Dosis zu erreichen ist die Einmalgabe von 140mg völlig unsinnig. Das gibt hohe Ausschläge am Monatsanfang und tiefe Niveaus am Ende des Monats. Eine gleichmässigere Verfügbarkeit auf höherem Niveau scheint mir erheblich simnvoller. Warum man zwar wohl erkennt, dass viele von höheren Dosen mehr profitieren, aber dann die physikalischen Gegebenheiten der Halbwertszeit einfach ausser Acht lässt, verstehe ich auch nicht.
    Um bei einer Halbwertszeit von 21Tagen das Max. zu erreichen braucht es sowieso einige Spritzen, damit kann die Wirksamkeit am Anfang nur bei den super-respondern gleich voll da sein.

    LG,
    Matthias

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Matthias.
    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo zusammen,
    ich versuche mal der Reihe nach zu antworten.
    Also, ja, ich habe gleich mit der 140mg Dosis angefangen.
    meine Schmerztherapeutin war mit mir einer Meinung, da ich unter chronischer Migräne mit hoher Attackenfrequenz ,die bisher nur unbefriedigend auf die „großen 5“ angesprochen hatte,gleich die 140er Dosis anzuwenden.
    Ich habe die Pens zwischenzeitlich, da keine Nadel mehr heraussticht, nachdem man sie angewandt hat, so wie Ihr auch empfehlt, im Hausmüll entsorgt.
    Zur wirkung ist es vielleich noch etwas früh Rückmeldung zugeben – aber ich ich habe das Gefühl, dass sich etwas tut.
    Ich bin momentan in einer denkbar schlechten Phase mit häufigen, heftigen, lang andauernden Anfällen.
    Am Freitag, als ich das Aimovig erhalten habe, hatte ich noch mit den Resten des zwei Tage vorangegangenen Anfalls zu kaempfen.
    Gegen Abend hatte ich dann das Gefuehl, der Anfall sei komplett ueberstanden und ich fuehlte mich richtig gut.
    In der Nacht hatte ich dann einen neuen Anfall in nahezu nicht gekannter Staerke.
    Den Samstag habe ich somit komplett im Bett verbracht, was nicht so oft vorkommt.
    Aber das Besondere an diesem Anfall war auch, dass er nicht drei Tage dauerte, sondern schon am Samstagabend deutlich auf dem Rueckzug war.
    Sonntag hatte ich das Gefuehl, dass mein Koerper nicht so recht weiss, ob er Migraene machen soll – oder nicht, wobei er es bei NICHT beliess.
    Heute ist es aehnlich. Ich habe keine Kopfschmerzen, aber das Gefuehl, dass es arbeitet …
    Ich hoffe, Ihr koennt mit meiner Beschreibung etwas anfangen und verbleibe
    mit lieben Gruessen und vielem Dank

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo zusammen,

    heute ist der 4. Tag in Folge ohne nennenswerte Kopfschmerzen.
    Ich habe noch immer das Gefühl, dass mein Körper am Ringen ist, aber Anflüge von Aura oder Kopfschmerzen verzogen sich seit Sonntag immer bevor ich auch nur daran dachte irgendetwas einzunehmen.
    Ich habe allmählich die Hoffnung, dass das wirklich die Wirkung von Aimovig ist und ich somit zu den Respondern gehöre.
    Allerdings hatte ich schon bei diversen Prophylaxen anfänglich gute Erfolge, die aber nur von kurzer Dauer waren.
    Im Augenblick geht es mir so gut wie lange nicht und dafür bin ich extrem dankbar.
    Dennoch möchte ich mich mit verfrühter Euphorie eher zurückhalten…

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Ich habe allmählich die Hoffnung, dass das wirklich die Wirkung von Aimovig ist und ich somit zu den Respondern gehöre.

    Daumen und Zehen sind gedrückt! 🙂 🙂 🙂

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Liebe Bettina,

    Vielen lieben Dank???

    Lenchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 44

    Hallo Ihr Lieben,
    wirklich schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich mich gemeldet habe. Aber ich lebe noch 😉

    Ich hatte/habe leider seit Juli 2018 eine sehr schlechte Phase. Meine Neurologin hat mir deshalb im November sofort Aimovig verschrieben. Am 10. November 2018 habe ich die erste Dosis genommen (70mg). Ich habe den Eindruck, dass es mir hilft. Auch wenn man das nach zwei Wochen natürlich nicht so wirklich beurteilen kann. Aber ich hatte weniger Attacken, die Attacken waren nicht mehr so heftig, meine leichten Schmerzen haben sich im Laufe des Tages verzogen anstatt zur ausgewachsenen Migräne zu werden. Alles in allem fühle ich mich auch gut damit.
    Nun zu meinem Problem: Ich leide seit der ersten Einnahme von Aimovig unter Verstopfung. Und das leider auch ziemlich heftig. Ich hatte bereits das Vergnügen extreme Unterleibsschmerzen kennenzulernend, es ging auch wirklich nichts mehr weiter. Mit Abführtropfen habe ich das nun etwas im Griff. Nun meine Frage, kennt das jemand? Was kann ich noch tun? Ich ernähre ich gesund, esse viel Vollkornprodukte, viel Gemüse, Obst. Trinke ausreichend, mache Sport so gut es geht mit Migräne. Hatte noch nie derartige Probleme. Trockenpflaumen und Co. stehen auch schon auf meinem Speiseplan 🙂 Aber ich möchte natürlich nun nicht dauerhaft auf Abführtropfen zurückgreifen. Vielleicht hat jemand noch eine andere Idee?
    Ich denke auch, dass meine Prophylaxe Amitriptylin nicht förderlich ist bei Verstopfung. Ich habe allerdings auch schon runterdosiert (12 Tropfen pro Tag, also 24mg). Meine Neurologin hat mir geraten das Amitriptylin weiter zu nehmen, auch wg Depression.
    Danke fürs Lesen und für Tipps 🙂
    LG Lenchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    Hallo Lenchen,

    nimmst du auch Magnesium?
    Das soll man ja ohnehin nehmen und das wirkt bei mir unglaublich abführend.

    LG Anna

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 228

    Liebes Lenchen,

    ich habe davon gelesen in einem amerikanischen Forum bei Facebook, oder so, war glaube ich von hier mal der Link drin … vielleicht kannst du das mal suchen und nachlesen, wenn du englisch kannst? Aber wahrscheinlich sind die Tipps die Gleichen wie bei Verstopfung generell.
    Ich habe selbst nicht das Problem trotz Aimovig und leider keine Tipps zum Thema, außer das mit dem Magnesium.
    Bei mir ist die Tendenz mit Aimovig übrigens auch positiv, aber ich dachte ich warte noch mit meinem genauen Bericht!

    Viele Grüße an alle

    lili

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 50

    Hallo Lenchen,

    ich habe kein Patentrezept, mir geht es aber ähnlich.
    Wenn die Migräne kommt bleibt bei mir die Verdauung stehen. Dann weiß ich es wird schlimm.
    Man weiß ja, dass bei Migräne die glatte Muskulatur in den Gefäßen eine Rolle spielt.
    Der Darm ist auch glatte Muskulatur.
    Mit Aimovig sind meine Anfälle kürzer und seltener, wenn sie aber kommen, sind die Nebenwirkungen immer noch da.
    Schwindel, keine Verdauung und ich fühl mich richtig mies!
    Ich bin jetzt bei meiner 10ten Spritze, die Mirgäne ist viel viel seltener und damit auch die Begleiterscheinungen weniger häufig.
    Ich nehme jeden Tag min. 800mg Magnesium, das hilf begrenzt. Wenn der Darm nicht will, will er aber auch mit Magnesium nicht.
    Also dran bleiben und nicht aufgeben. Es wird besser, wenn nicht nimm mehr Aimovig, alle 15 Tage 70mg.

    Alles Gute,
    Matthias

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5600

    Liebes Lehnchen,

    kennst du Flohsamen? Am wirkungsvollsten sind gemahlene Flohsamenschalen, weil die enorm viel Flüssigkeit aufnehmen können. Flohsamen haben den Vorteil, dass sie völlig natürlich sind und man sie sorglos unbegrenzt lange nehmen kann. Am besten in Wasser anrühren und dann ein wenig vorquellen lassen. Schmeckt ein wenig wie Tapetenkleister (vermute ich mal 😉 ), wenn man nichts für den Geschmack reintut, wirkt aber super.

    Leinsamen enthalten manchmal viel Cadmium, da würde ich mit einer täglichen, großen Aufnahmemenge ein wenig vorsichtig sein.

    Lieber Gruß
    Heika

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 376

    Hallo Lenchen,
    ich nehme gegen Verstopfung immer erfolgreich Magnesium, einfach aus dem Supermarkt reicht mir. Schon durch meine Prophylaxe mit Doxepin habe ich diese Neigung, durch Micardis wurde es noch heftiger, doch insgesamt reichten bislang 2 mal 250mg pro Tag. Nun habe ich am 19.11. Aimovig gespritzt und seitdem benötige ich eine weitere Tablette Magnesium. Ein Arzt hat mir gesagt, ich dürfe bis zu 1000mg pro Tag nehmen. Es wird ja eh auch zur Migräneprophylaxe empfohlen.
    Mehr Wirkung durch Aimovig spüre ich bislang leider nicht, doch es ist ja auch noch nicht so lange.

    Viel Erfolg wünsche ich dir!
    Jasmin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Liebes Lenchen,

    zu den sehr häufigen Nebenwirkungen des Aimovig (1 von 10) gehört Verstopfung. Einige Tipps hast Du ja bereits erhalten, Flohsamen und das Magnesium höher dosieren. Möglich wäre auch Movicol, das sanft aber effektiv wirkt. Viel Trinken und ausreichend Bewegung sind auch hilfreich.

    Hallo Matthias,

    Wenn die Migräne kommt bleibt bei mir die Verdauung stehen. Dann weiß ich es wird schlimm.

    dass während und oft schon vor der Migräneattacke die Magen-/Darmmotilität oft stark eingeschränkt ist, kennen wohl die meisten von uns. Dann kann ein Antiemetikum Sinn machen, damit das Medikament besser weitertransportiert wird.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Paulina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo zusammen. Ich war nun auch ewig schon nicht mehr aktiv in dachte nun dass die aimovig Therapie eine gute Gelegenheit dazu ist. Meine Spritze von 70 ml ist nun etwas mehr als 2 Wochen her. Und ich muss sagen die Wirkung ist der Hammer! Ich habe im Schnitt 14mal Migräne im Monat. Die letzten 16 Tage hatte ich 2x Migräne. Direkt nach der Spritze kam die Migräne- und zwar sehr stark! Dann war für fast 10 Tage Ruhe im Karton. Dann kam leider die Periode und das war schon immer eine empfindsame Zeit. Und natürlich kam auch wieder Migräne. Der Anfall schien von der Stärke ok zu sein. Ich wollte aber trotzdem nicht ohne SuMa durch da ich doch eh so viel Glück die Tage davor gehabt habe und mein Verbrauch sehr überschaubar war. Für mich also bisher richtig gut! Nebenwirkungen spüre ich keine. Magnesium nehme ich eh sehr viel zu mir. Also auch keine Auswirkungen auf die Verdauung. Ich hoffe dass es so gut weitergeht. Bisher ist es kaum zu glauben und wie ein weihnachtswunder. Fühlt sich einfach unwirklich gut an. Ich Berichte weiter und wünschen allen das beste mit der neuen wunderdroge? liebe Grüsse paulina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    Hallo Paulina,

    das freut mich für dich und ich drücke dir die Daumen, dass es auch so bleibt.

    LG Anna

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 500

    Hallo Paulina,

    auch ich freue mich sehr für dich! Ich kann verstehen, dass du dem noch nicht wirklich traust und bin gespannt, was du weiter berichten wirst!

    Alles Gute

    Katrin

    Viva la Vida! ?

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