Aimovig – Verlauf ??

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  • Gio
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Liebe Anna
    Das hast du aber wirklich schön erklärt!. Gefällt mir 🙂
    @matthias: Ich mache die Injektion alle 4 Wochen (ich meine mal so ist das auch gedacht), nicht jeden Monat. Sonst hat man ja nie die gleichen Abstände.
    LG Gio

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 50

    Gio, du hast Recht in den neuen EU-Beipackzetteln wird von 4 Wochen gesprochen, bei der Kalkulation immer von „Monatsdosen“ und ich kann mich erinnern bei den USA Versionen und auf der Webseite steht auch once/month.
    Das macht dann natürlich einen Unterschied. Man muß vor allem gut aufpassen, weil es nicht dann nicht immer der gleiche Tag im Monat ist und im Jahr kommt dann auf 13 Spriten statt 12.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    @Gio Danke. Freut mich, dass es Dir gefällt.
    Das ist mein Job. 🙂

    LG Anna

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 468

    Hallo Juniper,

    das ist doch schön zu hören.

    Dann tut sich da doch was. Dann wird doch hoffentlich irgendwann für uns alle was Wirksames, Nebenwirkungsarmes und Bezahlbares dabei sein.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Anna.
    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 189

    Hallo ,ihr alle.
    Habe mich jetzt grade durch dieses komplette Forum gelesen ,da ich auch überlege mir Aimovig verschreiben zu lassen.
    Zur Zeit lasse ich mir von meinem Neurologen ,Botox spritzen ,welches eine Verbesserung von ca 1/3 weniger Schmerztage brachte. Die Betonung liegt auf „brachte“
    Die letzte Behandlung war eher eine Nullnummer.
    Bevor ich aber auf Aimovig umsteige ,werde ich noch einen Zyklus testen.
    Daher wollte ich mal vorsorglich meine KK anrufen um zu sehen ,was die zu einer Kostenübernahme vom Aimovig sagen.

    Hier die Antwort:
    Da noch keine NORMGRÖSSE vorgeschrieben ist, wird meine GKV dieses Medikament noch nicht übernehmen.
    Ich kann es leider nicht genau erklären was das bedeutet ,aber evtl kann das ja jemand von euch?

    Wünsche euch allen, einen Tag mit Sonne im Herzen und einem klaren Kopf…..

    LG Biko

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 50

    Hallo ihr Lieben,

    Hatte vor 6 Tagen die zweite Spritze 70mg. Mir geht’s wie nach der ersten Spritze seitdem sehr schlecht. Dauer Gesichtsschmerz und das sehr stark.
    War gestern sogar beim Notdienst. Kein Schmerzmittel hilft etwas.

    Bin nun am überlegen ob ich mir die dritte Spritze überhaupt noch geben lasse…
    Bei der ersten ging es mit 7 Tage sehr schlecht. Danach hatte ich aber 11 Tage erträglich (ohne triptan).

    Werden die NW besser? Kennt sich jemand aus?
    Mein Neurologe weiss selber nicht mehr wie er mir noch helfen kann. Selbst Kostison iV schlägt nicht an 🙁
    Letzter Ausweg wäre jetzt ins KH zu fahren, aber die machen auch nichts anderes.

    Hat mir jemand einen Rat?

    Grüsse Tini

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 50

    Hallo ihr Lieben,

    Hatte vor 6 Tagen die zweite Spritze 70mg. Mir geht’s wie nach der ersten Spritze seitdem sehr schlecht. Dauer Gesichtsschmerz und das sehr stark.
    War gestern sogar beim Notdienst. Kein Schmerzmittel hilft etwas.

    Bin nun am überlegen ob ich mir die dritte Spritze überhaupt noch geben lasse…
    Bei der ersten ging es mit 7 Tage sehr schlecht. Danach hatte ich aber 11 Tage erträglich (ohne triptan).

    Werden die NW besser? Kennt sich jemand aus?
    Mein Neurologe weiss selber nicht mehr wie er mir noch helfen kann. Selbst Kostison iV schlägt nicht an ?
    Letzter Ausweg wäre jetzt ins KH zu fahren, aber die machen auch nichts anderes.

    Hat mir jemand einen Rat?

    Grüsse Tini

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Liebe Biko,

    Normgröße ist sicher nur eine nichtssagende Variante der vielen Antworten, die gegeben werden, wenn man fragt und niemand Nix weiß. Die Verhandlungen zwischen den Kassen und dem Hersteller sind noch am Laufen. Und so lange die sich nicht geeinigt haben, gibt es auch keine verbindlichen Verträge, die es den Ärzten ermöglichen, das Aimovig rechtssicher zu verordnen. Die Folge könnte nämlich ein Regress für die Ärzte werden, so dass sie letztendlich auf den Kosten sitzenbleiben.

    Wenn das Botox mal nicht sooo gut wirkt wie bisher, würde ich abwarten, denn das gibt es immer mal. 1/3 weniger finde ich sehr gut, wesentich anders wird es wohl auch für viele von uns beim Aimowig nicht werden.

    Liebe Grüße zurück,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  Julia.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Liebe Tini,
    wofür möchtest du den Rat haben? Für oder gegen Aimowig oder zur Behandlung des Gesichtsschmerzes?

    Gegen die Schmerzen, wenn es keine Migräne ist, könntest du deinen Neurologen bitten, dir ein Antiepileptikum wie Prägabalin/Lyrica oder Gabapentin zu geben. Man kann die Mittel nicht nur als Prophylaxe, sondern auch als Akutschmerzmittel nehmen. Vom Lyrica z.B initial 75 mg. Oder ganz kurzzeitig sogar ein Opioid versuchen, wenn es gar nicht auszuhalten ist. Aber das ist Sache deines Arztes, ich hoffe er kann dir doch noch schnell helfen.

    Alles Liebe,
    Julia

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Hallo Biko,

    das tut mir leid, dass es grad so schlecht bei dir ist.

    Eine Reduzierung der Attacken um ein Drittel ist wirklich schon ein gutes Ergebnis.

    Gut, dass du das Botox noch weiter ausprobierst. Es kann immer mal vorkommen, dass die Prophylaxe mal nicht greift. Das kann bei der nächsten Behandlung schon wieder anders sein.

    Das Almovig ist ja noch ein sehr, sehr junges Medikament. Da müssen noch eine Menge Erfahrungen gesammelt werden. Aber das hast du ja sicher alles schon gelesen.

    Für mich pers. kommt Almowivg noch nicht in Frage, es ist noch zu vieles offen. Davon mal abgesehen, würde es jetzt mit noch wenig Erfahrung, vielleicht nicht ganz optimal eingesetzt, verfehlt es u.U. seine Wirkung. Damit wäre das Medikament dann für mich sozusagen verbrannt. Wie es ja eben auch nicht zu selten passiert, wenn man ein Prophylaxemittel zu früh absetzt.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Hallo Biko,

    wenn Du „umsteigen“ willst, bedeutet das, dass Dein Arzt bestätigen müsste, dass Botox nicht wirkt. Wirkt dann Aimovig nicht, oder nicht zufriedenstellend, wird ein Zurück zu Botox (das Dir ja gut hilft) kaum mehr möglich sein. Das müsste man dann alles der Kasse erklären und sie werden Fragen stellen.

    Daher gut überlegen, ob Du eine wirkende Prophylaxe gegen etwas tauschen möchtest, das wirken kann – aber nicht muss. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Hallo Tini,

    man kennt längst noch nicht alles möglichen weiteren Effekte des Aimovig, daher wird Dir Dein Arzt auch keine ausreichende Antwort auf Deine Fragen geben können. Man muss noch abwarten und eventuell ausprobieren, was nun Zufall ist oder doch eine Nebenwirkung. Niemand kann Dir voraussagen, ob diese Schmerzen nach der nächsten Behandlung wieder auftreten. Wenn es für Dich machbar ist, würde ich aber trotzdem einen dritten Versuch wagen. Denn Wirkung hast Du ja.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo zusammen,

    ich hatte nun nach der ersten Dosis Aimovig knapp 20 Tage keinen Bedarf an Zolmitriptan 5mg !!!
    der relativ starke Anfall der dann kam, ließ sich gewohnt gut mit Zolmitriptan behandeln und war, ganz anders als sonst, bereits nach 24 Stunden nahezu ausgestanden.
    Ich hatte sonst bis zu 20 Migränetage mit bis zu 15 Triptantagen im Monat, fast jeden Monat einen Status von mehr als 5 Tagen und wusste zeitweise nicht, wie ich das noch aushalten soll.
    Nun – der November ist mit 10 Schmerztagen, davon 6 mit Medikament schon deutlich anders, der Dezember mit bisher 5 Schmerztagen und einer Medikamenteneinnahme erst recht.
    Am Freitag steht nun die zweite Dosis, diesmal nur 70mg, an und ich bin gespannt, ob die Wirkung so gut bleibt, wie sie derzeit ist.
    Eine derart lange, gute Phase hatte ich bei allen bisher getesteten Prophylaxen nur unter Valproat, das aber schon rasch nach dem Ende der „guten“ Phase so üble Nebenwirkungen zeigte, dass es abgesetzt werden musste.
    Vielleicht ist es noch ein wenig früh, das zu sagen, aber zum jetzigen Zeitpunkt empfinde ich das Aimovig als wahren Segen, bin aber doch auch überrascht, wie unterschiedlich zum Teil hier die Erfahrungen bisher sind.
    Was mir allerdings aufgefallen ist, dass ich, obwohl deutlich weniger Schmerzen zu bewältigen sind, nicht so belastbar bin, wie ich es sonst bei so geringem Schmerzpegel wäre. Das ist jetzt richtig schwer zu beschreiben – aber ich habe das Gefühl, dass mir eher bewusst ist, wann meine Leistungsgrenze erreicht ist.
    Ich hoffe hier ist noch jemand, der grob versteht, was ich meine – es ist wirklich schwer zu beschreiben.
    Viele liebe Grüße euch allen
    Vicky

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Liebe Vicky,

    ich verstehe alles und freue mich mit Dir mit. 🙂

    Ich würde allen raten, eine Beurteilung der Gesamtsituation erst in einigen Monaten vorzunehmen. Dann hat man einen besseren Überblick und kann Prophylaxe-„Honeymoon“ und Placebo besser ausschließen oder halt auch bestätigen.

    Was mir allerdings aufgefallen ist, dass ich, obwohl deutlich weniger Schmerzen zu bewältigen sind, nicht so belastbar bin, wie ich es sonst bei so geringem Schmerzpegel wäre. Das ist jetzt richtig schwer zu beschreiben – aber ich habe das Gefühl, dass mir eher bewusst ist, wann meine Leistungsgrenze erreicht ist.

    Vielleicht, hoffentlich ist das nur ein Zufall.

    Liebe Grüße
    Bettina

    chr9ma
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Guten Tag,
    kurz und knapp zu mir, ich leide seit ich denken kann an chronischer Migräne. Besuche alle 4 Wochen den Neurologen und habe alles mögliche an Medikamenten probiert, um die Migräne vorzubeugen.
    Alles ohne Erfolg.

    So ging es nun weiter zu einer Schmerzpraxis, da alle Medikamente um Migräne vorzubeugen, unwirksam waren ( Beta Blocker, Amitryptilin etc ) gingen wir direkt zur Botox Behandlung.

    Dies war leider auch ohne Erfolg.

    Heute habe ich das Rezept bekommen für 2x 70mg Aimovig ( KEIN Privatrezept ), Krankenkasse übernimmt volle Kosten – laut dem Dr. je 70mg 700€. Ich habe nur 2x 10€ Rezeptgebühren gezahlt.
    Der Dr. sagte mir das er lieber direkt bei 140mg starten möchte, jedoch bei Bedarf die Dosis senken würde. Viele fangen erst bei 70mg an und gehen dann hoch auf 140mg, jedoch wie gesagt, will er das umgekehrt machen.

    Montag morgen gehe ich das Aimovig abholen und bekomme es dann auch direkt vom Dr. gespritzt.
    Häufige Nebenwirkung laut Dr. sei etwas Verstopfung, womit ich leben kann.

    Ich schließe mich euch an und werde meine Erfolge oder auch meine Misserfolge hier berichten.

    gruß

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4562

    Herzlich willkommen hier im Forum liebe Chr9ma oder wie darf ich dich anschreiben? 🙂 🙂 🙂

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und freue mich auf deine Berichte.

    Alles Liebe
    Sternchen

    scholzina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 10

    Ein ´Hallo´ in diese rege, hoffnungsfrohe Runde!
    Mein Aufenthalt in Kiel war 2009 und seither lese ich immer mal wieder in den unterschiedlichen Foren mit. Heute und hier möchte ich mich nun gerne mal zu Wort melden:
    Ich war mittlerweile bei 4 verschiedenen Ärzten jeweils mit dem Ziel, mir Aimovig verschreiben zu lassen. Vor 2 Tagen konnte ich mir die 2. Spritze geben und bin ganz zuversichtlich, dass es mir Erleichterung bringt.

    Was ich aber erlebt habe, ist, dass es total unterschiedliche Meinungen und Vorgehensweisen unter den Ärzten gibt. Mein Rat aus eigener Erfahrung ist deshalb, zu einem/einer Neurologin zu gehen. Meine Hausärztin seit langen Jahren wollte mir das Mittel aufgrund ihrer persönlichen Bedenken nicht verschreiben. Der Neurologe, den ich daraufhin aufgesucht habe, hat meine Situation sofort verstanden und war der Meinung, das mir das Mittel helfen könnte. Er überwies mich aber an eine Kollegin, ebenfalls Neurologin, Frau Dr. K., weil sie viel näher an der Pharmazie dran wäre und es bei ihr am schnellsten gehen würde.
    Die Wartezeit in dieser Praxis war relativ lang und so war ich in der Zwischenzeit bei einer spezialisierten Frau Dr. G.,Schmerztherapeutin. Nachdem sie mir eine Stunde viel erzählt, aber Aimovig/Erenumab bzw. die Möglicheit einer Immuntherapie dabei nicht erwähnt hat, habe ich sie direkt darauf angesprochen. Sie konnte mir ernsthaft versichern, dass es zwar ein super Mittel ist, das ganz vielen Menschen helfen würde und so gut wie keine Nebenwirkungen hätte (sie hatte auch ein Vorführ-Pen da, den sie mir gezeigt und ganz genau erklärt hat). ABER leider sehr teuer und deshalb würden die gesetzlichen Kassen die Kosten in meinem Fall (viele Prophylaxen aber nicht ganz genau die vorgeschriebenen) nicht übernehmen. Eventuell gäbe es in den ersten Monaten ein Schlupfloch, weil die Bedingungen für die Verschreibung noch nicht ganz genau ausgehandelt sind, aber… Das war´s dann von ihrer Seite.
    Die Neurologin Frau Dr. K. jedoch, für die ich die Überweisung hatte, sah bei mir nicht nur die Bedingungen erfüllt (weil sie meine Prophylaxen gutwillig beurteilt hat), sondern ich ging aus ihrer Praxis mit dem gewünschten Rezept. Am gleichen Abend hatte ich den Pen in der Hand und konnte mir die Spritze setzen!

    Warum ich das erzähle? Ihr solltet euch nicht gleich vom ´erstbesten´ Arzt/Ärztin entmutigen oder vertrösten lassen. Klar ist das Mittel teuer, aber das ist relativ. Kommt darauf an, mit was man es vergleicht. Und was dagegen ein Leben mit Migräne wiegt… Ich bin der Meinung, wenn es gesetzlich möglich ist, dann will ich diese Möglichkeit auch nutzen. Der Dumme bei dieser unklaren Sachlage ist nur der schlecht informierte Patient, der gleich klein beigibt und sich ins scheinbar Unveränderliche fügt. Dafür gibt es aber diese Community hier, in der sich die Geplagten gegenseitig informiern. Danke für diese Möglichkeit!
    Also nicht verzagen, lieber gleich zu einem Neurologen gehen, der wahrscheinlich auch ein gut ausgestattetes Budget hat und nicht so rumknapsen muss.
    Nur meine persönliche Erfahrung und Meinung…

    Liebe Grüße – scholzina

    lili
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 228

    Liebe @Vicky, liebe alle
    ich habe ja auch Aimovig bekommen und manchmal ein ähnliches Gefühl, wie du es beschreibst. Vorgestern zum Beispiel war ich abends auf einmal TOTAL müde, wie ich es als Vorbote von Migräne kenne. Gestern war ich immer noch etwas erschlagen zuerst und dann eigentlich fit. Sobald es aber hektisch wurde bei der Arbeit merkte ich, dass in mir noch etwas grummelte. Es ging mir gut und trotzdem habe ich immer mal wieder das Gefühl gehabt, dass es im Untergrund arbeitete und ich eigentlich Migräne hätte. So erkläre ich mir zum Teil die Müdigkeit.
    Viele Grüße
    lili

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Liebe Lili,

    dieses Gefühl „Migräne ohne Migräne“ habe ich sehr oft in letzter Zeit, auch ohne Aimowig gespritzt zu haben. Ein sehr sonderbarer Zustand, aus dem bei mir dann oft am nächsten Tag eine richtige Migräne wird. Manchmal aber auch nicht. Die Migräne, das unbekannte Wesen, hat wohl doch mehr Spielarten, als wir uns vorstellen können ?.

    Euch allen einen schönen Tag,
    Julia

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Hallo Zusammen ,

    vielen lieben Dank Bettina, Lili und Julia (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen )für die Rückmeldungen.
    Ja, genau so fühlt es sich an – eigentlich hätte man Migräne und wäre außer Gefecht, aber es sind keine Schmerzen da, oder halt nur geringe…
    Sehr befremdlich, das kenne ich so überhaupt nicht, ist aber Allemal besser als außer Gefecht MIT Schmerzen !
    Heute Morgen hatte ich so ein, irgendwie angenehmes Kribbeln in der Kopfhaut und auch entlang der Halswirbel und Schultern und hatte das Gefühl, dass jetzt das Migränegeschehen zurückgeht.
    Bin heute auch ganz normal am Arbeiten und auch nicht mehr so von innen heraus müde.
    Für mich fühlt sich das an, als wäre ich dabei mich von etwas zu erholen – wirklich schwer zu beschreiben, aber ich hatte mal eine Lungenentzündung und da hat sich das in der Erholungsphase ähnlich angefühlt.

    viele liebe Grüße und weiterhin Allen guten Erfolg !!!
    Vicky

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Willkommen Chr9ma und Scholzina. 🙂

    Klasse Vicky! 🙂

    Jacky1970
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo zusammen,

    ich war bis jetzt stille Mitleserin, doch heute möchte ich mich auch zu Wort melden und ein wenig von mir berichten.
    Ich heiße Jacky, bin 48 Jahre alt und habe seit 33 Jahren chronische Migräne und Spannungskopfschmerzen, die inzwischen täglich auftreten. Wie viele von hier habe ich nach all den Jahren eine Odyssee von Ärzten, Therapeuten und Heilpraktikern hinter mir. Angefangen von Entspannungsverfahren (insbesondere PMR), Akupunktur,
    Physiotherapie, Neuraltherapie, Lokalanästhesie, Triggerpunkt-Stoßwellentherapie, TENS-Gerät, Aufbiss-Schiene, Posturologie, Gang-Analyse……
    Nicht zu vergessen natürlich die medikamentöse Therapien: Amitriptylin, Venlafaxin, Mirtazapin, Doxepin und zahlreiche andere Antidepressiva, Topiramat, Metoprolol, Valproinsäure, Sirdalud, Botox, Katadolon, Natil usw. Außer zahlreichen Nebenwirkungen hatte sich gar nichts verändert.
    Auch mein Aufenthalt in der Schmerzklinik im Jahre 2014 brachte mir nur vorrübergehend eine Besserung. Mittlerweile ist es so, dass mir auch Triptane nur noch selten helfen, Naproxen schlägt gar nicht mehr an. Ich halte mich auch streng an die 10/20-Regel für die Einnahme. Mein Privatleben leidet die letzten Jahre sehr unter der Krankheit da, gerade im Familienkreis, ein großes Unverständis dafür herrscht.
    Aktuell nehme ich Topiramat 125 mg, Amitriptylin 35 mg (bin ich am Ausschleichen) und Metoprolol 100 mg, dazu naürlich reichlich Magnesium. Nachdem meine derzeitige Neurologin in der Uni-Klinik auf die Idee kam, das Topiramat auf 200 bzw. 300 mg zu erhöhen, war ich soweit, mir eine Zweitmeinung einzuholen.
    Diese sehr nette und kompetente Neurologe verschrieb mir anstandlos aufgrund meiner langen Krankengeschichte Aimovig. Am 29.11. bekam ich nun die erste Spritze in Höhe von 70 mg. Das Wochenende darauf fühlte ich mich so gut wie schon lange nicht mehr. Ich war bis auf minimale Schmerzen nahezu beschwerdefrei. Natürlich war ich dann umso enttäuschter als die kommenden Tage wieder schlechter wurden und die Schmerzen wieder zunahmen. Nach Rücksprache mit meinem Neurologen soll ich nun nächste Woche die Dosis nach 3 Wochen in Höhe von 140 mg verabreicht bekommen und erhoffe mir natürlich davon mehr Erfolg.
    Nun zu meiner Frage. Stellt dieser Abstand von nur 3 Wochen ein Problem dar? Vor allem auch in Bezug auf Erstattung der Kosten? Ich hatte gestern endlich die Zusage meiner privaten Krankenversicherung bekommen.
    Nun zu meiner zweiten Frage. Seit vier Tagen habe ich immer mal wieder kurzes, heftiges Stechen, vor allem im Schläfenbereich (Nervenschmerzen, Trigeminusneuralgie?) das ich zuvor in dieser Stärke niemals hatte. Kennt das noch jemand von euch seit er Aimovig erhalten hat?

    Ich finde es sehr schön, dass es diese Gruppe gibt und man sich unter Gleichgesinnten ein wenig austauschen kann. 🙂
    Viele Grüße
    Jacky

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Willkommen, liebe Jacky. 🙂

    Ich würde die weitere Woche noch abwarten, um Schwierigkeiten gleich mal vorzubeugen. Vorgesehen sind nun mal die vollen 28 Tage (muss also nicht der ganze Monat sein) und diese würde ich an Deiner Stelle nicht unterschreiten. Wenngleich man auch gleich die 140 mg hätte erhalten können, weiß man zum heutigen Zeitpunkt noch nicht, wie die Reaktionen der Kasse sein wird.

    Viel Erfolg mit Aimovig!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Jacky1970
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort liebe Bettina. Du hast Recht. Sicher ist sicher.
    Nicht dass ich wirklich noch auf den Kosten sitzen bleibe.

    Liebe Grüße
    Jacky

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27789

    Ja genau, auf die paar Tage kommt’s dann auch nicht mehr an. 😉

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Liebe Scholzina,

    ich sehe gerade, dass du auf deinen Beitrag noch keine Antwort bekommen hast.
    Ich wünsche dir sehr, dass das Aimowig bei dir eine Besserung bringen wird, das wäre wirklich wunderbar.
    Leider ist es aber nicht so einfach, das Mittel bereits jetzt durch Abklappern der Ärzte, auch nicht der Neurologen, die Spritze jetzt schon von irgendwem zu bekommen. Es gibt bis jetzt keine Vereinbarungen der Kassen mit den Ärzten, wem, zu welchem endgültigen Preis und ob überhaupt, das Aimowig verschrieben werden kann. So lange die Modalitäten noch so ungeklärt sind, kann kein Arzt sich sicher sein, dass er nicht doch, trotz Zusage einzelner Kassenmitarbeiter, irgendwann in den nächsten Jahren für sehr hohe Summen in Regreß genommen wird. Und das könnten bei Ärzten mit sehr vielen Migränepatienten, schon innerhalb eines Jahres leicht Beträge im sehr hohen Hundertausenderbereich und mehr werden. Bei Privatkassen ist das sicher anders.

    Darum sollte man jetzt keinem Arzt böse sein, der die Verschreibung noch verweigert!
    Außerdem stehen auch die Kriterien, wer überhaupt das Aimowig bekommen wird noch nicht fest. Es kann gut sein, dass Chroniker oder Patienten ab einem bestimmten Alter, aufgrund der Studienbedingungen nicht zugelassen werden und dann nach Abschluss der Verhandlungen nicht mehr auf Kassenkosten behandelt werden können. Zu dem Zeitpunkt ist aber die vorher auch wirksame Prophylaxe längst aufgegeben und dann?
    Also alles noch ein ganz großes Fragezeichen!

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate von  Julia.
    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 63

    Hallo Julia,

    Jetzt bin ich verwirrt- einerseits berichten hier einige, daß sie das Almovig bekommen und zum Teil auch erfolgreich behandeln,- andererseits ist noch nichts sicher !?
    Sind das alles Privatpatienten ?
    Eigentlich hab ich Anfang Januar einen Termin bei meiner Neurologin,- zum Verschreiben des Almovig,- und ich bin Kassenpatientin.
    Irgendwie sind alle Klarheiten beseitigt ?
    LG Ruth

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7421

    Ja Ruth, Klarheiten gibt es überhaupt noch nicht, keine Einzige! Ich habe gerade am Donnerstag mit einem Arzt, der da sehr in der Materie drin steckt, lange darüber gesprochen. Es steht noch gar nichts fest, absolut nichts. Auf jeden Arzt, der es jetzt schon seinen Kassenpatienten verschreibt, werden evtl. Regresse zukommen und er wird möglicherweise die Kosten nachträglich übernehmen müssen, wenn sein Patient nicht den noch festzusetzenden Richtlinien entspricht.
    Außerdem ist schon das nächste Mittel in der Pipeline mit zumindest in den USA ganz anderen Bedingungen.
    Wir sollten uns also wirklich noch gedulden und nicht alle jetzt schon unsere Ärzte zum Verschreiben überreden wollen.

    Ich werde es erstmal nicht haben wollen, die Nebenwirkungen sind mir noch viel zu ungeklärt.
    Lieber Gruß,
    Julia

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2043

    Liebe Ruth,

    ich habe Julias Beitrag sehr gut verstanden – insbesondere diese Aussage finde ich sehr wichtig:

    Darum sollte man jetzt keinem Arzt böse sein, der die Verschreibung noch verweigert!

    Es gibt noch keine klar ausgehandelten Vorgaben, bei welcher Indikation ein Arzt dieses Medikament verordnen darf – und solange bewegen sich Ärzte in einer Grauzone, wenn sie dieses Medikament auf Kassenrezept verschreiben. Das bedeutet nicht, dass es den Ärzten nicht möglich ist. Es kann aber sein, dass der Arzt im Nachhinein dafür zur Kasse gebeten wird. Und deswegen sollte man Verständnis haben, wenn ein Arzt vorerst sagt, dass er es nicht verschreibt.

    Liebe Julia, falls ich dich falsch verstanden und Unsinn geschrieben habe darfst du mich gerne korrigieren ?

    Liebe Grüße, Tanni

    Nachtrag:. Ok, ich hab zu lange gebraucht, aber so sehr daneben lag ich nicht 😉

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate von  Tanni.
    chr9ma
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo,
    bin nicht Privatversichert und ich habe ein Kassenrezept bekommen für 140mg Aimovig.
    Wie es in Zukunft aussieht, ob alle 4 Wochen die Krankenkasse da mitspielt und mir jedes mal 1400€ bezahlen, weiß ich nicht.
    Aber soweit bin ich noch nicht und bin jetzt auch erstmal froh das ich 140mg ohne probleme bekommen habe, jetzt hoffen das es wirkt, montag bekomme ich dann meine erste injektion.

    gruß

Ansicht von 30 Beiträgen - 241 bis 270 (von insgesamt 901)

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