Amitriptylin zur Migräne Prophylaxe – Morgentief/Müdigkeit – nur temporär?

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  • Laufjünger
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    Liebe Community,

    ich nehme seit etwa vier Wochen abends (langsam aufdosiert) sechs Tropen (12 mg) Amitryptilin. Seit etwa drei Wochen komme ich morgens fast nicht mehr aus dem Bett, ich bin total platt und brauche im Büro bis Mittag, um wieder klar zu denken.
    Am Wochenende schlafe ich dann bis zehn und könnte länger schlafen (üblicherweise konnte ich nicht länger als acht schlafen, auch wenn ich spät ins Bett ging).

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Geht das nach einer Eingewöhnung wieder weg?

    LG
    Max

    PS: Topamax hatte ich auch schon, das hat gegen die Migräne nicht gewirkt, hat sich aber negativ auf meine Frustrationstoleranz ausgewirkt…

    • Dieses Thema wurde geändert vor 5 months, 1 week von Laufjünger.
    Flummi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 234

    Hallo Max

    Herzlich willkommen im Headbook.

    Als erstes möchte ich dir empfehlen einen eigenen Schmerzverlauf zu erstellen. Unter mein persönlicher Schmerzverlauf kannst du diesen Beitrag reinkopieren, dann bekommen alle und auch du eine bessere Übersicht.

    Warum nimmst du jetzt Amitriptylin und wie sieht deine Migränegeschichte aus?

    Hast du Wirkung auf die Migräne durch das Amitriptylin?

    Wie oft und wie lange dauern deine Migräneattacken oder wie sehen sie aus? Wie behandelst du deine Attacken?

    Welche Diagnose(n) hast du?

    Da du das Amitriptylin in Tropfenform nimmst, könntest du auch nochmal runterschrauben, um die Nebenwirkungen zu minimieren.

    Wenn du möchtest erzähle uns ein bisschen mehr, um ein Gefühl für deine Situation zu bekommen.

    Gruß Flummi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28428

    Hallo Max, ein herzliches Willkommen im Headbook. 🙂

    Wenn Du jetzt nur mal eine Frage hast, kann dieser Beitrag hierbleiben. Bei weiterem Austausch und Updates wäre ein eigener Schmerzverlauf sinnvoll.

    Du hast die Tropfen, reduziere einfach um ein oder zwei. Das ist der Vorteil der Tropfen, dass man sehr fein dosieren kann. Müdigkeit am Anfang ist bekannt, auch ein Überhang in den nächsten Tag. Nimm sie so früh wie möglich am Abend ein (sofern Du nichts mehr vor hast), dann ist der Überhang in den nächsten Tag auch nicht so stark. Mit der weiteren Eingewöhnung wird das auch besser.

    Hast Du denn Wirkung bei dieser Dosierung?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 682

    Hi Laufjünger,

    als ich mit Ami angefangen habe, hab ich immer spätestens 2h nach der Einnahme fest geschlafen. Dann hab ichs immer später genommen, damit ich noch was vom Abend habe.

    Aber dann kam ich morgens auch nicht raus und war eeewig nicht richtig wach.

    Mein neuer Schmerztherapeuth hat mir dann geraten, das Ami spätestens gegen 19 Uhr zu nehmen. Dann wird das besser.

    Mittlerweile hatte ich mehrere Auslasszeiten.

    Beim neu anfangen hat es ca. 4 Wochen gedauert, bis diese übermäßige Müdigkeit weg war. Momentan nehme ich das Ami immer zum Abendessen, egal wann das ist. Und wenn ich mal unterwegs bin auch erst nachts und spüre keinen Unterschied mehr.

    Also durchhalten, vielleicht etwas früher einnehmen und dann wird das schon.

    Bei mir dauerte es übrigens gute 5 Monate, bis die volle Wirkung auf die Migräne da war, also das warten lohnt sich.

    Grüßle Daniela

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