Betablocker – Fragen und Erfahrungsberichte

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    Beiträge
  • Rina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo liebes Forum,

    ich nehme seit einigen Tagen Metoprolol (50mg) und soll binnen drei Wochen auf eine ganze Tablette (200mg) gehen. ist das nicht etwas viel? Ich hatte bisher ganz normalen Blutdruck und liege jetzt bereits bei 97/68, Puls bei 60. Sollten da nicht auch 100mg als Migräneprophylaxe reichen? Was sagt ihr?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Willkommen in Headbook, liebe Rina. 🙂

    Langsamer hochzudosieren ist sicher schonender. Die Verträglichkeit ist besser und Du kannst beobachten, ob Du auch schon von einer niedrigeren Dosis profitieren kannst. Hochdosieren kann man dann immer noch, wobei die in der Regel wirksame Dosis schon die 100 mg sind.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Hallo Bettina,

    nachdem ich die Prophylaxe mit Topamax wegen der schlimmen Nebenwirkungen abbrechen mußte, hat mir der Neurologe Metoprolol verschrieben. Ich soll mit jeweils 50 mg wie folgt aufdosieren:
    1. Woche – – 1
    2. Woche 1 – 0 – 1
    3. Woche 1 – 0 – 2

    Nun geht es mir wie manch anderen, mir kommt eine Enddosis von 150 mg recht hoch vor. Was sagt dir denn deine Erfahrung?

    Zumal mir mein Arzt eigentlich Propraprolol verschreiben wollte. Ist denn die Dosis bei beiden Wirkstoffen gleich? Ich würde auch Metoprolol probieren – ist ja auch ein Betablocker.

    Vielen Dank
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    prinzipiell ist die Meinung, dass man nicht so schnell zur Zieldosis hochdosieren sollte. Wobei die Zieldosis ja auch keine Konstante ist, da die Menschen unterschiedlich reagieren. Die Dosierungen kann man nicht vergleichen. Metoprolol wird mit 47,5 mg angeboten, Propranolol mit 40 mg.

    Beide Betablocker sind Mittel der 1. Wahl bei der Migräneprophylaxe, daher lass Dich einfach mal drauf ein. 🙂

    Sprich mit Deinem Arzt, ob Du erstmal eine Zeitlang bei der Dosierung von 47,5 mg bleiben kannst um in aller Ruhe Wirkung und Nebenwirkung zu beobachten. Hochdosieren kann man ja jederzeit, wenn es nötig ist.

    Liebe Grüße und viel Erfolg,
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Hallo Bettina!

    Lieben Dank für deine schnelle Antwort!

    Am 15.01.13 habe ich Topamax abgesetzt und hatte daraufhin 2 Wochen lang keine Migräne – ein Traum!
    Und wie der Mensch so ist in seinen Hoffnungen, dachte ich, dass ich evtl. doch einen Nutzen von Topamax hätte. Aber leider hat es nicht funktioniert. Vergangene Woche war ich schon wieder im altgewohnten Fahrwasser. Nun werde ich also Metoprolol versuchen.

    Weißt du, ob sich Metoprolol mit den Schmerzmitteln (Naratriptan und Naproxen) verträgt? Dazu konnte mir der Neurologe seltsamerweise nichts sagen (?).

    Auf jeden Fall wünsche ich dir selbst einen schönen und guten Tag, ohne Beschwerden. Du hast hier für jeden ein offenes Ohr – vielen Dank!
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Selbstverständlich kannst Du Metoprolol mit sämtlichen Schmerzmitteln kombinieren.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Ich habe auch gleich noch ein Frage zu Betablocker. Ich nehme seit 3 Wochen Propanolol: 1- 0 – 1 und komme sehr gut damit zurecht. Allerdings ist mein Puls nur zwischen 60-72 Schlägen. Ich fühle mich aber wohl. Um eine optimale Wirkung zu haben überlege ich, auf 1 – 0 -2 zu gehen. Ist so ein niedriger Puls in irgendeiner Weise schädlich?

    Vielen Dank schon mal.

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Aber liebe Ulrike, Du hast doch einen Puls wie aus dem Bilderbuch! 🙂 Der normale Puls eines Erwachsenen liegt zwischen 60 und 80 Schlägen/Minute. Perfekt! Dass Dein Puls mehr in Richtung 60 Schläge geht, zeigt doch nur, dass Du körperlich gut trainiert und in guter Verfassung bist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5624

    Liebe Ulrike,

    mein Ruhepuls ist unter 60 und geht mir trotzdem sehr gut. Kein Arzt fand das bislang bedenklich.

    Lieber Gruß
    Heika

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    O.K. Danke, dann probiere ich mal mit 120 mg!

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Viel Erfolg damit, liebe Ulrike! 🙂

    Sabinefelden
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 312

    Hallo denkpostiv,
    mit hat Metoprolol gut geholfen, bzw. tut es immer noch. (Ich habe starke Basilaris Migräne – deshalb ist dies vielleicht nicht auf alle zu übertagen, aber ich wollte trotzdem etwas zu Verträglichkeit schreiben). Ich nehme allerdings nur morgens eine halbe Tablette, da ich immer sehr stark auf alles reagiere. Ich nehme noch Paracetamol bei Bedarf. Metoprolol hat keine schweren Nebenwirkungen. ich bin ein wenig müde und nicht mehr so aktiv wie vorher, aber das schein mir für mich das kleinere Übel zu sein.
    Liebe Grüße
    Sabinefelden

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Hallo, Ihr Lieben!

    Nun war ich geraume Zeit nicht hier und möchte mich jetzt nachträglich für die Infos bedanken! Ich war richtig unversöhnlich mit meiner Situation. Topamax – eine Pleite, Metoprolol – hab ich mich noch nicht rangetraut, Migräne – fiel wieder in die alten (schlimmen) Muster.

    Nach der zweiten, sehr heftigen Migräneattacke in dieser Woche habe ich nun am Abend die erste Tablette Metoprolol eingenommen.
    Nachdem ich jedoch die Nebenwirkungen von Topamax kennengelernt habe, steckt mir die Panik unter der Haut, was unter Metoprolol passiert. Es macht aber ja auch keinen Sinn, mich mit Migräne herumzuschlagen, wenn Meto… evtl. helfen könnte.

    Jeder, der von positiven Erfahrungen schreibt, tut mir richtig gut 🙂

    Viele Grüße in die Abendrunde und eine geruhsame Nacht von
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    lass Dich ruhig ein auf Metoprolol. Es ist Mittel der 1. Wahl zur Migräneprophylaxe und in der Regel so verträglich, dass es auch schon Kindern verschrieben werden kann.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg damit!

    Deine „Haut“ habe ich Dir korrigiert. Du kannst auch selbst Deinen Beitrag nachträglich korrigieren. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sabinefelden
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 312

    Liebe denkpostiv, liebe Bettina,

    ich nehme bisher eine halbe Meto morgens. da viele andere Medikamente (auch Topiramat) bei mir starke Nebenwirkungen hatten, habe ich sie weider abgesetzt. Letzten Montag wir ich wieder bei der Neurologin. Nun ist der Vorschlag, auch abends noch eine halbe Meto zu nehmen

    Mir geht es wie dir, denkpositiv: ich habe schon wieder so vielen Befürchtungen vor den Nebenwirkungen, dass ich mich bis heute (donnerstag) darum gedrückt habe.

    Aber ich denke, ab Sonntag abend werde ich es wagen, (nächste Woche habe ich nicht so viel Streß, da ist es nicht so schlimm, wenn ich müde bin).

    Denn wenn ich es nicht ausprobiere, weisss ich auch nicht , ob es mir hilft…
    Liebe Grüße
    Sabine

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Hallo Bettina, hallo Sabinefelden!

    Der Plan meines Neurologen bezüglich Metoprolol sieht bei eine Dosierung pro Tablette von 50 mg so aus:
    1. Woche 0-0-1
    2. Woche 1-0-1
    ab 3. Woche 1-0-2
    Wenn ich jetzt lese, dass du Sabinefelden mit 1/2 gestartet bist und ich ab der 3. Woche bei 3 Tabletten angekommen bin, dann kommt mir das doch sehr hochdosiert vor.

    Liebe Bettina, vielleicht kannst du uns noch etwas zur Dosierung von Metoprolol sagen? Und, über welchen Zeitraum nimmt man denn Metoprolol überhaupt zur Prophylaxe ein, bzw., wann kann man mit einer Besserung der Migräne rechnen? Zu dieser Frage hatte mein Neurologe keine Antwort. Ich solle halt mal anfangen (???).

    Vielen Dank und einen recht schönen Tag!
    Denkpositiv

    *vielen Dank für das Korrigieren, manchmal kommen recht ulkige Schreibfehler zustande*

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    das ist der übliche Weg zum Hochdosieren, wobei das Übliche ja nicht für jeden passen muss. 😉 Du gehst etwas skeptisch an die Sache ran, daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du sie gleich sehr gut verträgst, etwas verringert. Du weißt ja, wie wichtig die Einstellung ist. 😉

    Vielleicht fängst Du auch lieber erstmal mit einer halben abends an und bleibst über eine Woche dabei. Beobachte in aller Ruhe, aber horche bloß nicht dauernd in Dich rein. 😉 Entspannt bleiben und daran denken, dass es kaum eine verträglichere Prophylaxe gibt.

    Eine Prophylaxe nimmt man erstmal 6 Monate und kann dann einen Auslassversuch starten. Klappt das nicht (ist meistens so) nimmt man weiter und beobachtet einfach den Verlauf. Betablocker könnte man theoretisch ohne Probleme lebenslang nehmen. Müssen ja die Hypertoniker auch.

    Liebe Grüße und guten Start,
    Bettina

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe denkpositiv,

    ich nehme seit ein paar Wochen Propanolol.
    Begonnen mi 0-0-1, dann nach einer Woche
    1-0-1, dann nach einiger Zeit (?) 1-0-2.

    Ich habe es sehr gut vertragen, nur ein bißchen kalte Füsse.
    Dann war ich letzte Woche eines Nachmittags plötzlich unerklärlich müde.
    Nach einigem Nachdenken ist mir klar geworden, daß es von den Betablockern kommen muß und habe jetzt daraufhin auf 1-0- 1,5 runterdosiert und es geht mir prima.

    Also, was ich Dir sagen will: Du hast es komplett in Deiner Hand, wie schnell Du hochdosierst und ggf. eben wieder ein wenig abdosierst.

    Ich habe schon zweimal Betablocker genommen und beides Mal hatte ich eine eindeutige Senkung der Attackenfrequenz.! 🙂

    Bitte entspann Dich! 😉 Es ist wirklich eine sehr gut verträgliche Prophylaxe. Du wirst Deine richtige Dosierung finden. 🙂

    Meldest Dich einfach wieder, wenn Du Fragen hast.

    Viele liebe Grüße
    Ulrike

    Sabinefelden
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 312

    Liebe denkpositiv,

    ich reagiere immer sehr stark auf alles. Und ich muß auch immer erst alle neuen Ärzte davon überzeugen, dass ich nur wenig vertrage.
    Jedoch höre und lese ich , dass es anderen auch so geht und dass mann wirklich immer nur für sich selbst entscheiden kann, bzw. einfach ausprobieren muß.
    Liebe Grüße
    Sabine

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Ein herzliches Hallo, an alle Metoprololkundigen :-)!

    Ich hoffe, dass ich mit meiner Nachfrage nicht lästig bin. Es geht mal wieder um die Dosierung von Meto. Im Grunde haben wir es ja schon durchgekaut, aber irgendwie glaube ich, bin ich zu vorsichtig.

    Ich nehme nun seit 5 Wochen Metoprolol und bin bei einer Dosis von 1/2 – 0 – 1. Bis letzte Woche hatte ich auch früh 1 ganze Tablette eingenommen, die mich aber total müde und antriebslos gemacht hat. Laut meinem Neurologen sollte ich schon bei einer Dosierung von 1-0-2 sein.

    In welcher Dosierung nehmt Ihr Meto ein und wann konntet Ihr denn eine Verbesserung der Migräne feststellen? Ich merke noch gar nichts Positives, im Gegenteil momentan geht es mir richtig schlecht (alle 3 Tage Triptan).

    Was sagt eure Erfahrung, meint Ihr, dass ich bei einer Dosierung von 1-0-2 doch eine Verbesserung erwarten könnte? Es wäre immerhin am Abend eine ganze Tablette zusätzlich (mehr hilft mehr?), wobei ich tagsüber bei der halben bleiben möchte, damit ich nicht wie ausgekaut herumlaufe.

    Ich habe ziemlich Skrupel mit den Tabletten zu experimentieren und mein Arzt hat dazu keine konkrete Meinung.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    Du wirst aber nicht drumrum kommen, selbst ausprobieren zu müssen. 😉 Die Dosierung von Metoprolol zur Migräneprophylaxe beträgt zwischen 50 und 100 mg. Du siehst, hier ist also viel Luft zum Experimentieren. Wie die Dosierung zur Zeit bei Dir ist, kann man nicht entnehmen. Teste aus und hab keine Angst davor. Wenn es Dir nicht bekommt, dosierst Du einfach wieder runter. Wobei man schon auch ein wenig Nebenwirkungen aushalten sollte, sofern sie vertretbar sind. Setzt man zu früh wieder ab, kann man die Wirkung nicht beurteilen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Liebe Bettina,

    vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Du hast Recht, ich nehme derzeit am Morgen 25 mg und am Abend 50 mg und werde ab morgen etwas mutiger ausprobieren, was mir gut bekommt.

    Lt. meinem Arzt sollte ich ja am Morgen 50 mg und am Abend 100 mg nehmen. Glaubst du, dass mit dieser hohen Dosis die Chancen für eine positive Prophylaxe steigen?

    Im übrigen habe ich den Verdacht, dass ich viel zu viel im Kreis herumdenke. Aber irgendwie kommt man zeitweise aus diesem Teufelskreis auch nur schlecht heraus.

    Ich finde es auf jeden Fall klasse und bewundernswert, wie du dich hier engagierst, wo du ja selbst betroffen bist! Darf ich fragen, ob du selbst Ärztin bist, dass du uns immer so fundiert und mit derart breitem Wissen weiterhelfen kannst? Für mich sind deine Hinweise sehr hilfreich – weil absolut einleuchtend und nachvollziehbar.

    Vielen, lieben Dank!
    Denkpositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    ich bin gut informierter Laie. 🙂 In der Regel wird bei Migräne nicht höher als 100 mg dosiert. Besteht bei Dir auch noch Bluthochdruck, weil so hoch dosiert werden soll? Sonst könntest Du ja erstmal bei dieser Dosierung 25 – 0 – 50 bleiben und beobachten, wie es mit der Migräne so läuft. Wenn Du dann wieder fitter bist, sich der Körper an den Betablocker gewöhnt hat und die Situation mit der Migräne noch nicht zufriedenstellend ist, könntest Du immer noch hochdosieren. Wenn Du tagsüber recht müde bist, kannst Du ja auch so dosieren: 25 – 0 – 75. Aber vielleicht reicht Dir ja sowieso die jetzige Dosierung, das wäre natürlich ideal.

    Liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    … gut informierter Laie mit einem großen Herz für Leidensgenossen 🙂

    Bluthochdruck habe ich nicht und werde deshalb, wie du schreibst, erst eine gute Zeit bei 25-0-50 bleiben und abwarten.
    Irgendwie habe ich auch den Verdacht, dass ich einfach innerlich wieder ruhiger werden muss. Zeitweise habe ich das Gefühl, als ob ich nach einer bestimmten Zeit in mich hineinhöre, ob denn die Migräne wieder da sei. Oder früh nach dem Aufwachen ist der erste Gedanke zu prüfen, wie sich denn der Magen und der Kopf anfühlen 🙁

    Oh, der Mensch ist manchmal sooo kompliziert! Aber es heißt ja so trefflich „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung“.

    Ich wünsch dir noch einen schönen und vor allem schmerzfreien Tag!
    Denkopositiv

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27906

    Liebe Denkpositiv,

    so hört sich das gut an und Du nimmst Dir jetzt einfach mal den Druck damit. Wenn Du Deine Gedanken mal weg bringst vom Kopf, wirst Du merken, dass Dich der Betablocker ruhiger werden lässt. Das ist nämlich mit eine angenehme Nebenwirkung. Man wird gelassener und das würde Dir ja nicht groß schaden. 😉

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Liebe Sabinefelden,
    liebe Ulrike,

    da ich derzeit mal wieder verstärkt im Thema Prophylaxe, speziell Metoprolol bin, ist mir gestern beim Stöbern hier im Forum aufgefallen, dass ihr auch vor einigen Wochen mit Betablockern begonnen habt.

    Wie geht es euch inzwischen? Bei welcher Vorgehensweise seid ihr gelandet und – könnt ihr schon eine positive Auswirkung auf eure Migräne feststellen?

    Ich nehme Metoprolol seit 4-5 Wochen ein und habe noch keine positive Wirkung. Im Gegenteil, zur Zeit bin ich sehr migränegeplagt.

    Nun würde mich interessieren, wie es euch bisher ergangen ist 🙂

    Liebe Grüße
    Denkpositiv

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Denkpositiv,

    ich habe gerade meine Unterlagen nicht hier, da ich auf Reisen bin und kann nicht genau sagen, wann ich mit den Betablockern begonnen habe. Ungefähr vor 2 Monaten und ich habe in diesem Monat eindeutig eine positive Wirkung. Die Abstände zu den Attacken sind länger. Von üblichen 5-7 Tagen migränefreien Tagen vor der nächsten Attacke sind es es jetzt 17 und 11 Tage gewesen!

    4-5 Wochen ist noch nicht sehr lange. Gib den Pillchen noch eine Chance!

    Ich nehme übrigens Propanolol 1- 0 – 2. (40 mg?. Habe keine Packung dabei)

    Alles Gute für Dich! 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Liebe Ulrike!

    Vielen Dank für deine Zeilen!
    Ich finde es prima, dass du offenbar eine Prophylaxe gefunden hast, die dir hilft. Für mich wären 5-7 Tage schmerzfrei schon super. Aber ich werde natürlich nicht aufgeben und die Pillchen 😉 guter Dinge weiterschlucken. Deine Info macht Mut, auch wenn du einen anderen Wirkstoff einnimmst.

    Hab auch weiterhin eine gute Zeit und laß es dir GUT gehen!

    Liebe Grüße
    Denkpositiv

    Sabinefelden
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 312

    Liebe denkpositiv,

    Metoprolol nehme nun seit einem Jahr und es hat geholfen, immer nur 1/2 Tablette von 23,5, morgens. Mehr davon hat mich zu sehr umgehauen. Es ging mir immer noch schlecht, aber wesentlich besser als ohne. Von daher kann ich Metoprolol sehr empfehlen. Ausser ein wenig Müdigkeit und Antriebslosigkeit hatte ich keine Nebenwirkungen.

    Nun hat die Neurologin vorgeschlagen Propra ratio statt Metoprolol zu nehmen. Sie meinte, vielleicht wirkt das bei mir noch besser. Da ich nun aber bald nach Kiel gehe (am 15,4.) ist meine Überlegung, zu warten was ich in Kiel empfohlen bekomme und nicht jetzt zu wechseln.

    Was meint Ihr ?

    Liebe Grüße
    Sabine

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Schönen, guten Morgen! (heute scheint tatsächlich schon um 8:00 die Sonne, was sagt man dazu -:))?
    Liebe Sabinefelden,

    dank dir für deine Info! Ich freu mich, dass dir Metop. hilft.

    Genauso wie bei Ulrike, gibt es mir wieder einen Schupser, den Mut nicht zu verlieren, auch wenn es – wie es scheint – noch dauert, bis sich bei mir eine Besserung einstellt. Aber ich bin nun auch erst ca. 5 Wochen dabei. Also ist vielleicht nur noch Geduld nötig ;-).

    Was deine Umstellung auf Propra angeht, so würde ich spontan auch warten, was die Ärzte in Kiel empfehlen. Du bist ja grundsätzlich mit Metop. zufrieden und bis zum 15.04. ist es auch gar nicht mehr weit.

    Ich wünsch dir weiterhin eine positive Zeit mit ganz wenig Migräne und auf jeden Fall viel Erfolg und gute Erfahrungen in Kiel! Bestimmt läßt du uns ein bißchen daran teilhaben, wie es dir dort ergangen ist. Und vielleicht erzählst du mir dann, wie die Entscheidung Metop./Propra ausgegangen ist.

    Ein schönes Wochenende wünscht dir – und euch allen
    Denkpositiv

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