Betablocker – Fragen und Erfahrungsberichte

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27786

    Willkommen im Headbook, liebe Merida. 🙂

    Der Beitrag passt hier rein, Du könntest aber auch ein Forum für Dich eröffnen in unserem Vorstellungsforum. Wie Du willst. 🙂

    Betablocker können super gut wirken, manche haben ein ganz neues Leben damit. Lass Dich darauf ein und teste, wie Du ihn verträgst. Manche nehmen zu Beginn etwas zu, andere überhaupt nicht. Im Laufe einer weiteren Einnahme gehen auch viele Nebenwirkungen wieder zurück.

    Alles Gute und viel Erfolg und wenig extra Kilos. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Merida <3
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Danke, Bettina für deine liebe Antwort 🙂

    Das ist schön, ja da muss ich mich nochmal reinlesen in alles hier.

    Richtig super, du hast nur ein paar Sätze geschrieben und mich schon ungemein beruhigt! Mein Neurologe hat auch gesagt, dass die Müdigkeit auch vergeht und ich habe das Gefühl, dass ich gestern (dritter Einnahmeabend) schon weniger müde war als vorher 🙂 nur habe ich nicht gut geschlafen, die dritte Nacht hintereinander, in der ich aufgewacht bin. Aber vielleicht liegt das auch mit am stickigen Wetter usw. Man weiß ja oft nicht, ob das Nebenwirkungen sind oder andere Umstände oder -womöglich – wie so oft bei mir – die Psyche.

    Vielen lieben Dank, für die schnelle und liebe Antwort. Ich fühl mich jetzt schon wohl hier 🙂

    Liebe Grüße
    Merida

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Merida,

    wie schön, dass Du Dich schon wohl fühlst bei uns. 🙂

    Siehst Du, die Müdigkeit lässt schon etwas nach, das wird mit der Zeit ganz vergehen. Auch die Schlafstörungen, die zu Beginn mal auftreten können, lassen nach. Sollten sie weiter bleiben, nimm den Betablocker einfach morgens. Da kann man noch viel variieren, bis es für einen individuell gut passt.

    Bleib zuversichtlich, Betablocker sind Mittel der 1. Wahl und in der Regel so gut verträglich, dass sie sogar Kindern als Prophylaxe verschrieben werden dürfen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Alle,
    ich würde gerne noch einmal euer geballtes Wissen anzapfen.
    Mein Neurologe hat mich „verstoßen“, nachdem ich eine Woche nach einer Cortisonstoßtherapie wieder einen Anfall hatte und ich ihm mitgeteilt habe, daß ich das Topiramat nicht vertrage.
    Seine Aussage, sonst klappt das immer und so ein Verhalten kennt er nicht. Aha! Das sei dann wohl ein Fall für die Schmerzklinik.
    Ich finde das ein wenig vorschnell, gleichzeitig ärgere ich mich sehr über den Arzt ( und über das, was er mir noch so sagte), aber das kennen ja wohl leider die meisten hier…
    Vor 15 Jahren bin ich schon einmal sehr erfolgreich mit Propanolol behandelt worden und gemäß dem Motto „selbst ist die Frau“ habe ich beschlossen, nun noch einmal einen Betablocker-Versuch zu starten. Könnt ihr mir sagen, worin der wesentliche Unterschied zwischen Metoprolol und Propanolol besteht? Tendenziell würde ich wieder zum Propanolol greifen, aber 15 Jahre sind ja eine lange Zeit in der Medizin und wenn Metoprolol irgendwelche Vorzüge besitzt, bin ich auch da ganz aufgeschlossen.
    Wenn ich es zeitlich schaffe, plane auch ich, zum „Dickschädel-Treffen“ am Mittwoch zu kommen 😉
    Liebe Grüße
    Wiebke

    glückdererde
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 486

    Liebe Wiebke,

    das mit Deinem Neurologen tut mir leid für Dich.
    Niemand ist halt gerne hilflos, Ärzte auch nicht. Und wenn die Therapie nicht richtig wirkt und man nicht so recht Alternativen weiss, wird man schon mal abwertend, dass der Patient nicht wie vorgesehen funktioniert.

    Ich hoffe, Du wohnst in einer Gegend in der Du einen anderen zugewandteren und freundlichen Neurologen finden kannst.

    Man kann nicht sagen,dass Metoprolol ‚Vorzüge‘ besitzt gegen Propranolol Es ist in der chemischen Struktur leicht anders und hat von daher ein leicht anderes Wirkungs- und Nebenwirkungsspektrum.

    Ich würde Dir nicht empfehlen einen Betablocker ohne Gespräch mit einem Arzt zu nehmen. Es hat doch ein paar Kontraindikationen und Nebenwirkungen die man unter Anbetracht Deiner gesamten Konstitution einschätzen sollte. (Asthma, Pulsfrequenz, Blutdruck etc. etc)

    Was spricht gegen einen Termin beim freundlichen Hausarzt Deines Vertrauens?

    Freundliche Grüße

    glückdererde

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebes Glückdererde,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    Nein, natürlich weiß ich, daß man nicht einfach mal so ahnungslos mit Betablockern experimentieren sollte. Nur ein neuer Neurologen-Termin wird sicher 3 Monate dauern, bei deren Auslastung und mein Hausarzt ist dazu übergegangen alles von sich zu weisen, was mit Migräne zu tun hat, seit es einen behandelnden Neurologen gibt- was ich aus seiner Sicht auch nachvollziehen kann.
    Von daher wollte ich mich vorab informieren, weil ich mit dem Topiramat nicht wirklich klarkomme und mir einfiel, daß das Propanolol schon einmal sehr erfolgreich eingesetzt wurde.
    Werden die beiden Wirkstoffe denn gleichwertig verschrieben oder unterscheidet man in der Art der Migräne zwischen dem Einsatz der beiden? Oder trifft die kardiovaskuläre Ausrichtung des Patienten die Entscheidung?
    Liebe Grüße
    Wiebke

    glückdererde
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 486

    Liebe Wiebke,

    wenn ich Deine Zeilen so lese wird mir klar, dass ich selber mittlerweile doch eher für mich passende Ärzte habe. Die Delegation an den Neurologen finde ich auch verständlich – aber nicht patientenfreundlich.

    So weit ich weiss gibt es keinen Unterschied in der Wirksamkeit beider Betablocker. Beide sind auch in Deutschland zur Behandlung der Migräne zugelassen.
    Von daher wird das Nebenwirkungsprofil eher entscheidend sein als die Art der Migräne.
    Aber neben den wissenschaftlichen Studien gibt es ja immer noch das Erfahrungswissen erfahrener Behandler. Ein erfahrener Behandler wird Dir vielleicht eher zum Einen oder zum Anderen raten – oder auch zu keinem.

    Liebe Grüße

    glückdererde (bin gerade auf der Suche danach)

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebes Glückdererde,
    da ich ja nun leider wieder auf der Suche nach einem oder gern auch zwei (Neurologe und Hausarzt) passenden Ärzten bin, dachte ich, zapfe ich bis zum Gefundenhaben euer Wissen und vor allem eure Erfahrung an. Es vergeht sonst immer so viel Zeit mit Nichtstun…
    Also vielen Dank für Dein Antworten und alles Gute bei Deiner Suche ;- )
    Wiebke

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Wiebke,

    wie Glückdererde schon erklärt hatte, gibt es nur minimale Unterschiede. Einem Migränepatienten kann daher gleichrangig eins der beiden verschrieben werden. Bisoprolol spielt auch noch in der Liga mit. 😉 Daher spricht wohl nichts dagegen, wenn Du einen erneuten Versuch mit Propranolol startest. Abgesehen von eventuellen Gegenanzeigen, die ja auch schon erwähnt wurden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Wenn Du zum „Dickschädel-Treffen“ kommen solltest, gib Dich unbedingt zu erkennen. 🙂

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Hallo Wiebke,

    ich nehme seit über 10 Jahren Betablocker als Vorbeugung. Am Anfang wars Bisoprolol – als das in der Wirkung nachließ hab ich auf Propranolol gewechselt. Das nehm ich immer noch.

    Bis vor 2 Jahren hatte ich einen Schmerztherapeuten für die Migräne und nen Hausarzt für den Rest 😉
    Da der Schmerztherapeut 20km weg war gabs allerdings mit dem Hausarzt die Absprache, dass der mir alles verschreibt, was ich brauche. D.h. der hat vom Schmerztherapeuten regelmäßig Updates bekommen und ich konnte mir dann die Rezepte auch da holen.

    Als ich umgezogen bin, bin ich als allererstes zu einem Allgemeinmediziner und hab gesagt ich brauche einen Hausarzt, der mir die Migränesachen weiter verschreibt, zumindest so lange bis ich einen neuen Facharzt gefunden habe. Ich hatte Glück und der erste den ich gefragt hab war bereit dazu 😉

    Das als Tip für dich: Allgemeinmediziner gibts es nahezu überall viele. Einfach hingehen…fragen ob sie vorbeugende bzw Attackenmedis verschreiben, bis du nen neuen Facharzt hast.

    Hab auch schon einen Topiramat-Versuch hinter mir…aber hatte leider zu starke Nebenwirkungen. Allerdings lief das alles parallel zu den Betablockern. Bis jetzt meinten alle Therapeuten, das sind unterschiedliche Ansatzpunkte…man sollte ggf. beides machen.
    Naja; momentan nehm ich nur Betablocker. Mal sehn was die Zukunft bringt 😉

    Alles Gute dir!
    Grüßle Daniela

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Bettina,
    vielen Dank für die Antwort.
    Ich tendiere zum Propanolol getreu dem Motto „never change a winnig team“.
    Nun stolpere ich aber beim weiteren Lesen über Sartane. SInd die in ihrer Wirkung dem Betablocker noch überlegen? Bzw. wenn nicht in der Wirkung dann aber vielleicht in der geringeren Nebenwirkung?
    Liebe Grüße von der stürmischen Ostsee
    Wiebke
    P.S: Na klar, das Inkognito wird dann am Mittwoch gelüftet 😉

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Daniela,
    Dank Dir für Dein Antworten.
    Hast Du Nebenwirkungen von dem Propanolol?
    Wie gesagt, ich habe es vor laaaanger Zeit einmal, ich glaube, recht erfolgreich über einen längeren Zeitraum genommen.
    Mit dem Topiramat komme ich auch nicht wirklich klar. Das macht mich total benommen und ich habe das Gefühl meterdick von meiner Außenwelt abgeschirmt zu sein, ganz zu schweigen vom Verlust des Denkvermögens…
    Über einen Schmerztherapeuten statt eines Neurologen habe ich auch schon einmal nachgedacht, aber ich dachte immer erste Anlaufstelle wäre ein Neurologe.
    Nun bin ich da aber bisher einmal bei einem gelandet, der gar nicht wußte, daß man sich MCP auch spritzen kann und der auch bei Triptanen und deren Wirkprofil nicht sehr bewandert war und bei einem zweiten, der mir eigentlich empfohlen wurde, der aber scheinbar keine Patienten mag, die nicht ins Norm- Behandlungsschema fallen. So einem Patienten dann am Telefon zu erklären, wenn er so viele Schmerztage hätte, verlöre er seinen Job und würde als nächstes Hartz IV beziehen, finde ich eine fragwürdige Form der Behandlung.
    Also mich freut, daß du so gut mit dem Propanolol klarkommst und vielleicht starte ich auch noch einmal einen Versuch.
    Viele Grüße
    Wiebke

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Hi Wiebke,

    beim eindosieren von Propranolol hatte ich ein bisschen Probleme mit dem morgens ausm Bett kommen. Aber das hat sich nach ein paar Wochen erledigt. Mittlerweile bin ich gegen 7 Uhr hellwach und hab Hunger. Ich nehme meine Tagesdosis von 80mg auf 2 Tabletten verteilt…eine morgens eine abends.

    Insgesamt sind die Attacken dadurch schwächer geworden. Also ne 10 hab ich vielleicht noch 1 mal im Jahr. Sonst meist zw 3 und 6. Damit kann ich leben.

    Der erste Anlaufpunkt ist eigentlich immer der Hausarzt. Wenn der sich ein bisschen auskennt, dann kann der auch die gesamte Therapie übernehmen. Wenn er sich nicht auskennt ist eine Überweisung sinnvoll.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Neurologen anstrengend sind. Einerseits weil sie total überlaufen sind. Andererseits weil man erst mal einen finden muss, der sich gut genug auskennt. Momentan hab ich für den Notfall einen Neurologen, bei dem ich mich mal vorgestellt habe. Ich brauche ihn gerade nicht, weil ich einen guten Schmerztherapeut habe. Aber um mal neue Symptome abzuklären.-..oder wenn ich mal was brauche was der Schmerztherapeut nicht kann, kann ich da jederzeit hin gehen.

    Ansonsten habe ich meinen Schmerztherapeuten. Der ist eigentlich Anästhesist. Er ist noch recht jung;o) hübsch*g* -ok zurück zum Thema…er weiß nicht immer alles…aber wenn ich was vorschlage zückt er das Buch vom Dr. Göbel und guckt nach ;o)

    Für mich passt die Konstellation so super.

    Grüßle Daniela

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 670

    Hach was würd ich dafür geben, wenn ich mal kurz in Kiel vorbeischauen könnte ;o)

    Google sagt 915km*g*

    Dafür hab ich heute Sonne satt-am schönen Bodensee;)

    Sonniges Grüßle Daniela

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Wiebke,

    diese o.g. Betablocker sind gut wirksam und gut verträglich, daher würde ich Dir zu einem erneuten Versuch raten.

    Sartane werden auch erfolgreich eingesetzt in der Migränetherapie, aber meiner Einschätzung nach sind Betablocker von der Wirkung her doch ein bisschen zuverlässiger. Aber Du kannst sie im Hinterkopf behalten, sie sind auch gut verträglich.

    Daniela, für einen Kurzbesuch ist das doch wohl ein bisschen weit. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Wiebke,

    ich möchte auch noch gern meine Erfahrungen mit Propanolol loswerden. 😉

    Aktuell nehme ich zusammen 90 mg auf morgens und abends verteilt.

    Meine einzige Nebenwirkung zu Beginn waren kalte Füsse, auch im Hochsommer.

    Ich möchte dir auch dazu raten, vor allem nach deiner positiven Vorerfahrung! 🙂

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Ulrike,
    vielen Dank für die Schilderung Deiner guten Propanolol-Erfahrungen.

    Ja, ich glaube, das Mittel bekommt eine Chance, so allmählich freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an.
    Und gegen kalten Füße habe ich viele, viele Wollsocken 😉

    Wißt ihr, ob der einzige Vorteil einer Retard-Variante eine enizige Einnahme ist , also quasi der bequemere Weg oder hat retard gegenüber „normal“ irgendwelche sonstigen Vor- oder Nachteile?

    Liebe Grüße
    Wiebke

    Bettina Frank – Admin
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    Das kommt auf die Indikation an. Ein Beispiel: Hast Du Bluthochdruck, der meistens abends auftritt, macht Retard wenig Sinn, denn dann braucht man die schnelle Anflutung am Abend. Hat man über den Tag hinweg hohen Blutdruck, dann kann Retard Sinn machen, aber das muss immer der Arzt ganz individuell entscheiden. Zudem hat es auch mit der Halbwertszeit des jeweiligen Medikaments zu tun.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Wmarie
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    Beitragsanzahl: 11

    Aber im Fall der Prophylaxe nehme ich es ja ohne Hochdruck-Indikation, oder? Also ich liege im normalen bis tendenziell eher niedrigen Blutdruckbereich und ein Neurologe, mit dem ich sprach meinte, er empfehle seinen Patienten immer die Retard-Variante zur Nacht, das sei das „neuere“ Verfahren.
    Da ich damals das ganz „normale“ Propanolol bekommen habe, dachte ich, spielte die Frage ob retard oder nicht eventuell auch für die Prophylaxe eine Rolle. Aber vielleicht betrifft das dann eher den Bluthochdruck-und Migränegeplagten.
    Liebe Grüße
    Wiebke

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27786

    Bitte kläre das mit dem Arzt ab, denn das kann man nicht übers Internet machen. Das normale wird in der Regel bei Migräne verschrieben, so kenne ich das. Aber wie gesagt musst Du das mit Deinem Arzt zusammen für Dich entscheiden.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Wmarie
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Ich weiß ;- ) Ich mache nichts ohne Arzt ;- )
    Die unerschöpflichen Fragen sind nur manch sich widersprechenden Arztaussagen geschuldet- naja und allgemeiner Neugier 😉

    Chris
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo an alle Betablocker-Erfahrene,

    Ich nehme seit 4 Tagen als Prophylaxe Propranolol (15mg pro Tag in der ersten Woche; 1-1-1). Habt Ihr bei Behandlungsbeginn und bei einer so niedrigen Dosis auch so eine Art Schwindelgefühl, bzw. Benommenheit/leichter Druck im Bereich der Augen gehabt? Das Gefühl ist leider sehr schwer beschreibbar 🙂

    Danke für Eure Hilfe,

    Liebe Grüße,
    Christoph

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Lieber Christoph,

    ich habe schon öfters Propanolol genommen in der Zieldosierung von 90 mg. Eingeschlichen habe ich, wenn ich mich recht entsinne,mit einer wochenweisen Steigerung. (30,60,90)

    Sypmtome, wie du sie schilderst, hatte ich nicht, sind für mich aber gut nachvollziehbar bei einem Betablocker.

    Vielleicht ist es sinnvoll, noch langsamer einzudosieren, wenn dir die Nebenwirkungen sehr unangenehm sind und immer erst dann weiterzusteigern, wenn der Körper die jeweilige Dosis verträgt.

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Lieber Christioph,

    ist ganz normal, da der Körper sich ja auf ein neues Medikament einstellen muss. Schön langsam hochdosieren, immer nur nach Verträglichkeit.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    tympi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    Hallo an alle,

    da ich zur Zeit mal wieder eine Prophylaxe mit Betablockern versuche, habe ich mir folgende Gedanken dazu gemacht: Betablocker erweitern doch eigentlich die Gefäße, um den Blutdruck dadurch zu senken. Die Triptane haben hingegen eine gefäßverengende Wirkung, wodurch die Schmerzen beim Anfall nachlassen. Dann müssten Betablocker von der Logik her doch gerade Migräne fördern, oder habe ich hier einen Denkfehler? Kann mir jemand das genauer erklären? Was genau bewirken Betablocker im positiven Sinne für die Migräne?

    Irgendwie überlege ich immer zuviel…….?

    LG tympi

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Bisoprolol …

    Hallo ihr Lieben!

    Eine Freundin hat von ihrem Arzt Bisoprolol 5mg als Prophylaxe verordnet bekommen. Ein Hinweis dazu war „ganz langsam starten“. Die verschriebenen Tabletten kann man auch gut teilen.

    Da ich selbst lediglich Erfahrung mit Metoprolol habe und der betreffende Arzt wegen Urlaub derzeit nicht erreichbar ist, frage ich mal nach euren Erfahrungen in die Runde:

    1. Wäre es evtl. ratsam statt mit 5mg erst mal mit 2,5mg zu starten?
    2. Wie hoch ist die Zieldosis bei Bisoprolol?
    3. Ist es günstiger, Bisoprolol am späten Nachmittag einzunehmen, damit man tagsüber nicht so dröge wird? Oder ist diese Nebenwirkung bei Bisoprolol (es war meine Erfahrung mit Metoprolol) eher zu vernachlässigen?

    Lieben Dank für eure Infos von
    Denkpositiv und Clara

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Liebe Denkpositiv und Clara,

    bei Bisoprolol liegt die empfohlene Dosis zwischen 5 – 10 mg. Man macht sicher nichts verkehrt, erst mal nur mit 2,5 mg zu starten. Es macht in aller Regel nicht müde, sodass es morgens eingenommen werden kann. Sonst könnte man ja den Einnahmezeitpunkt jederzeit ändern, wenn sich doch Müdigkeit tagsüber zeigen sollte.

    Alles Gute, auch für Dich, liebe Clara,
    Bettina

    denkpositiv
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 278

    Liebe Bettina,

    ich werde Deine Rückmeldung gleich weiterschicken. Vielleicht startet meine Freundin dann gleich heute noch oder in aller Ruhe morgen.

    Abgesehen davon, habe ich mir heute die ersten Frühlingsboten ins Haus geholt, ein mit Bellis bepflanztes Körbchen. Gerne hätte ich Dir hier als Dankeschön für Deine Abend-Info ein Foto eingestellt, aber es wollte mir nicht gelingen. Nun mußt du es dir einfach denken ;-). Körbchen braun – logisch, Bellis dunkelrosa – schööön 🙂

    Dir, liebe Bettina und allen hier im headbook ein wunderschönes Wochenende!

    Denkpositiv

    mirabelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 52

    Hallo,
    ich habe mich neu hier angemeldet auf der Suche nach Informationen zur Migräne Prophylaxe. Ich habe schon 13 Jahre Kopfschmerzen aber weiß erst seit ein paar Wochen, dass es sich auch um Migräne handelt.

    Nun hat mein Arzt mir als Prophylaxe Propranol (10mg 2xtäglich) verschrieben. Ich bin sehr unsicher, ob ich dies wirklich einnehmen soll. (Werde auch mit ihm nochmals sprechen aber wüsste gerne andere Erfahrungswerte von Betroffenen.)
    Ich wüsste gerne, kann diese Behandlung auch gegen die permanenten Schmerzen (helmartig, Spannungsschmerzen im Nacken/Kiefer, extreme Konzentrationsschwierigkeiten, Energielosigkeit, Müdigkeit) helfen? Soweit ich bisher weiß, wirkt es auf Häufigkeit und Intensität der Schmerzattacken.
    Ich habe seit ca. 4-5 Monaten aber permanent oben beschriebene Symptome und dazu kommen 20 Schmerzattackentage. Ich brauche dringend das Gefühl, zwischen Schmerzattacken mal wieder wach und „leistungsfähig“ zu sein. Sollte es die Möglichkeit geben, dass der Betablocker mir dies ermöglicht, würde ich eine Einnahme versuchen.

    Herzlichen Dank für Eure Erfahrungen damit.
    Mirabelle

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27786

    Herzlich willkommen im Headbook, liebe Mirabelle. 🙂

    Betablocker sind Mittel der 1. Wahl in der Migräneprophylaxe, sei da mal ganz unbesorgt. Müdigkeit, Erschöpfung und Energielosigkeit sind oft Folge der Schmerzerkrankung. Wirkt eine Prophylaxe gut – und das ist realistisch zu erwarten von Propranolol -, verbessern sich auch diese Begleiterscheinungen.

    Lass Dich ein auf die Prophylaxe, sie könnte die Wende bringen.

    Wenn Du möchtest, könntest Du auch Deinen eigenen Schmerzverlauf eröffnen hier: https://headbook.me/groups/mein-persoenlicher-migraeneverlauf/forum/

    Liebe Grüße
    Bettina

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