Fremanezumab (Ajovy®)

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  • Anneclaire
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 32

    Hallo Zusammen,
    ich war einige Jahre nicht aktiv in Headbook, aber da ich heute einen Arzttermin zum Thema „Antikörper“ habe wollte ich mich hier doch etwas genauer über eure Erfahrungen mit Wirkung und Nebenwirkungen informieren. Vielen Dank für eure Erfahrungen!
    Ich glaube ich werde meinen Arzt direkt nach Ajovy fragen, denn Aimovig scheint doch viele Nebenwirkungen zu haben. Und da ich hochsensibel bin und zudem noch Fibromyalgie habe zu dem Übergewicht dass ich mir mit Amitryptilin zugelegt habe muss ich mir das nicht auch noch antun. Ich habe überall Schmerzen, Füße weil sie mein Gewicht nicht gewohnt sind und sie sowieso schon immer Probleme machen (ich nehme mühselig langsam ab seit meiner Enährungsumstellung), Knie und Rücken haben mich immer schon geplagt. Ich habe einen Neurostimulator seit 10 Jahren und letztes Jahr einen Triptanentzug gemacht. Seitdem nehme ich eben Amitryptilin und Pregabalin und habe zum ersten Mal seit über einem Jahr NUR noch 2-8 Migräneanfälle im Monat, von denen ich einige sogar aushalten kann, trotz vielen Stress-Situationen mit der älteren Generation (jahrelang hatte ich jeden Tag Migräne und brauchte Triptane). ABER: Mein Gewicht und die Schmerzen die ich vielleicht auch dadurch habe, machen mich fertig. Ich habe jetzt die Hoffnung, dass ich bald wieder Fitness ohne Schmerzen machen kann um dann auch wieder besser abzunehmen – 5 kg seit Januar ist ja eigentlich nix wenn ich noch 20 kg vor mir habe. Ich bleibe zwar am Ball, aber vielleicht bringt mir Ajovy ja etwas Hilfe um die Medikamente absetzen zu können. Bin gespannt was mein Arzt mir nachher sagt, ich werde berichten.
    Viele Grüße,
    Anneclaire

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate von  Anneclaire.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28310

    Liebe Anneclaire,

    ich wünsche Dir, dass Du ansprichst auf Ajovy und die Medikamente absetzen kannst, die Du nicht so gut verträgst.
    Gewichtszunahme kann sehr belastend sein und ist ja auch nicht Sinn und Zweck einer Prophylaxe.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56

    Hallo, habe eine Frage zur Anwendung. Es heißt ja einmal im Monat. Also jeden 25sten zum Beispiel? Also alle 30/31 Tage?
    Oder wirklich alle 4 Wochen ; sprich 28 Tage.
    Wie handhabt ihr das? Habe die zweite Spritze nun nach 28 Tagen gemacht.
    Danke für eure Hilfe
    Grüße Tini

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 56

    Hallo, habe eine Frage zur Anwendung. Es heißt ja einmal im Monat. Also jeden 25sten zum Beispiel? Also alle 30/31 Tage?
    Oder wirklich alle 4 Wochen ; sprich 28 Tage.
    Wie handhabt ihr das? Habe die zweite Spritze nun nach 28 Tagen gemacht.
    Danke für eure Hilfe
    Grüße Tini

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 25

    Hallo Tini,

    wenn es heißt einmal im Monat, solltest du es immer am gleichen Tag im Monat spritzen.
    Also z.B. jeden 25.

    LG Noelle

    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo Tini,
    ich glaube nicht, daß es auf den Tag genau ankommt. Ich habe die Spritzen bisher beim Arzt bekommen und da bekommt man auch nicht auf den Tag genau einen Termin. Verschiebungen von ein paar Tagen sind bestimmt kein Problem. Es ist ja auch nicht bei jedem gleich, wielange sich der Wirkstoff im Körper hält.
    Hauptsache der Stoff hilft dir.
    Gruß, Ingrid

    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Hallo liebe Leute,
    ich melde mich mal wieder. Ich habe jetzt 2 mal die „Ajovy“-Spritze bekommen. Muß die aber leider wieder absetzen, weil die Nebenwirkungen zu stark sind. Und die Hauptwirkung ist auch nicht eindeutig. Im ersten Monat sah es ganz gut aus; ich konnte einiges an Schmerzmitteln/Triptanen sparen. Im August war es aber schonwieder genauso schlimm wie immer mit meiner Migräne; 15 Tage mußte ich mit Schmerzmitteln behandeln. Als Nebenwirkung habe ich täglich starke Verdauungsstörungen; Blähungen und Bauchschmerzen. Magen und Darm arbeiten einfach nicht. Ich kann nur etwas essen, wenn ich vorher MCP einnehme. Und wenn ich nicht Abends vorm Schlafengehen eine „Überdosis“ Magnesium einnehmen würde kann ich gar nicht auf die Toilette.
    Also ich bin schonmalwieder ganz schön frustriert, daß auch die neueste Prophylaxe bei mir nicht hilft und ich so unangenehme Nebenwirkungen habe. Aimovig habe ich aus anderen Gründen auch nicht vertragen; das ist mir voll aufs Imunsystem geschlagen.
    Jetzt soll ich pausieren und wir versuchens dann nächstes Jahr noch mit Emgaltity. Für Emgaltity hatte ich allerdings an einer Studie teilgenommen. Das hatte damals keinerlei Wirkung; weder positive, noch negative.
    Also viel Hoffnung habe ich jetzt nicht mehr.
    Ich fühle mich als totaler Therapieversager, weil bei mir bisher noch nie irgendeine Prophylaxe was positives bewirkt hat…

    Gibts hier noch andere Leute denen das auch so geht; damit ich mich nich so alleine fühl?
    Oder ein paar aufbauende Worte?
    Gruß, Ingrid

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 603

    Liebe Ingrid,

    zweierlei ist sicher: du bist nicht allein! Und du bist kein Therapieversager, denn dann würdest du dich einer (möglichen) Therapie versagen!!!

    Es ist sehr bedauerlich, wenn wieder ein Versuch nicht in die Richtung des gewünschten Ziels führt. Deine Enttäuschung ist daher sehr gut nachvollziehbar! Vielleicht findest du Möglichkeiten, den Frust ordentlich raus- und dann loszulassen und für den nächsten Versuch wieder offen und hoffnungsvoll zu sein. Das klingt viel leichter als es ist…!

    Wir sollten uns aber auch immer wieder bewusst machen, wozu eine Prophylaxe fähig sein kann und wozu nicht! Was ich sagen will: Hoffnung und eine positive Erwartungshaltung sind durchaus eine Basis, solange sie einigermaßen realistisch gehalten werden. Das klingt wieder viel leichter als es ist…!

    Wenn du in Zeiten der Emgality-Studie nicht wie erhofft profitieren konntest, kann es bei einem erneuten Versuch möglicherweise anders sein.
    Was mich ein wenig wundert, ist die lange Wartezeit. Nach Auskunft meines Arztes dürften drei Monate Pause zwischen den Injektionen der verschiedenen Antikörper ausreichen. Vielleicht besprichst du dich nochmal mit deinem Arzt und es gibt doch einen früheren Termin für dich.

    Tja, was könnte jetzt aufbauend auf dich wirken? Ehrlich gesagt: ich weiß es nicht…! Ich kann nur von mir ausgehen, und mir hilft es, mich in Richtung Akzeptanz zu bewegen, um besser mit der Situation umgehen zu können. Und auch das ist wieder leichter gesagt als getan 🥴!

    Mich beruhigt in gewisser Weise auch das sichere Wissen darum, dass über den Wolken der Himmel immer blau ist und der Weg hinter dem Horizont weiterführt – auch wenn wir beides wahrscheinlich viel zu häufig nicht sehen. Aber es ist so!

    Alles Liebe
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Katrin.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Katrin.
    Catingrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 64

    Vielen lieben Dank für deine Antwort liebe Katrin,

    mitfühlende und verstehende Worte sind auf jeden Fall aufmunternd.
    Die Pause bis zum nächsten Versuch ist in der Tat zu lang. Ich habe erst im Januar einen Termin bekommen, weil es in der Kopfschmerzambulanz der Charite einfach zu voll ist.
    Und ja, ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Deshalb werde ich es mit dem Emgality auch nochmal probieren. Man weiß ja nie… Und ich erwarte ja keine Wunder.
    In der Zwischenzeit versuch ichs mal wieder mit dem Antidepressivum Imipramin; damit ich wenigstens nicht mehr psychisch so sehr leide. Meistens stürze ich bei Migräne in ein „psychisches Loch“. Neuerdings habe ich auch so leichte Angst- und Panikattacken bei Migräne. Ich hoffe, das das Antideprssivum da ein wenig hilft. Ich erwarte ja keine Wunder.
    Ich geh jetzt ein wenig spazieren, um meinen Brummschädel auzulüften.
    Danke und Gruß,

    Ingrid