Galcanezumab (Emgality®)

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  • Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 28031

    Galcanezumab (Emgality®) zur Migräneprophylaxe ab 01.04.2019 verfügbar

    Nach Erenumab (Aimovig®) am 1. November 2018 wird der zweite Antikörper Galcanezumab (Emgality®) zur Migräneprophylaxe zum 1. April 2019 auch in Deutschland verfügbar sein. In der EU ist Galcanezumab schon seit November 2018 zugelassen. Der dritte Antikörper, Fremanezumab (Ajovy®) wurde kürzlich ebenfalls vom Humanarzneimittelausschuss der EMA zur Zulassung empfohlen, die Verfügbarkeit in den Apotheken ist noch offen.

    Artikel weiterlesen: http://schmerzklinik.de/galcanezumab-emgality-zur-migraeneprophylaxe-ab-01-04-2019-verfuegbar/

    Lisa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo,
    ich habe vor drei Wochen das erste Mal Emgality gespritzt bekommen und möchte hier mal anfangen, von meinen Erfahrungen zu berichten – vielleicht gibt es ja die eine oder den anderen, die sich später anschlißen können.
    Ich hatte ja Aimovig weitgehend erfolglos ausprobiert: starke Nackenschmerzen mit zunehmendem Spannungskopfschmerz als nebenwirkung, dazu Hautausschläge und kaum eine Wirkung bei der Migräne.
    Mit Emgality hingegen geht es mir bislang sehr, auch wenn der ganz sensationelle Erfolg nicht da ist. ich habe keine Nebenwirkungen bislang. Meine Migränehäufigkeit ist kaum zurückgegangen, aber die Anfälle sind wesentlich kürzer und die Zeit dazwischen wesentlich entspannter (also weniger Zeiten mit dem kurz-vor-Migräne Gefühl). Zudem ist diese Hitze zur Zeit eigentlich ein Trigger, der mich erfahrungsgemäß für Tage lahm legt und diese Verschlimmerung hat sich nicht eingestellt (das ist schon eine kleine Sensation).
    Drei Wochen sind ja noch keine lange Zeit, um wirklich was zu sagen. Aber vielleicht kann mein erster Bericht ja auch anderen Mut machen, dass die anderen neuen Mittel eine Option sein können, auch wenn Aimovig nicht gewirkt hat bzw. nicht vertragen wurde.
    Mit mehr Optimismus im Herzen als in den vergangenen Monaten dieses Jahres,
    herzlich,
    Lisa

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 552

    Liebe Lisa,

    das klingt gut und freut mich für dich! Ich wünsche dir sehr, dass es so weitergeht bzw. noch besser wird!

    …starke Nackenschmerzen mit zunehmendem Spannungskopfschmerz als nebenwirkung,…

    Mein unterer Hinterkopf, Nacken und Schultern sind total verspannt, ich habe allerdings den möglichen Zusammenhang mit Aimovig gar nicht in Betracht gezogen.

    Gibt es noch mehr „Aimovigler“, die das beobachtet haben? Aber das gehört wohl ins Aimovig-Forum, ich stelle diese Frage dort auch rein. Ich will dieses Forum ja nicht kontaminieren…😉!

    Alles Gute!
    Katrin

    Viva la Vida!🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  Katrin.
    Lisa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Danke für die guten Wünsche, Katrin! – ich werde berichten.
    Dir auch alles Gute!
    Lisa

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo ihr Lieben,

    nun bin ich in von Aimovig in dieses Forum gewechselt, da ich seit 1 Monat Emgality nehme. Zuvor habe ich im Forum Aimovig berichtet (1. Charge – 3 x 4 Wochen – sehr gute Erfolge, 2. Charge – nächsten 3 x 4 Wochen – nur noch spärliche Erfolge).

    Wie auch schon zuvor hatte ich keine großen Nebenwirkungen am Tag des Spritzens. Bei Emgality auch nicht, wenn man mal davon absieht, dass ich heute (Tag der Spritze) ziemlich müde bin. Könnte aber auch andere Ursachen haben. Wie auch schon zuvor, wirkt sich der Wirkstoff auf meine Verdauung aus (verlangsamte Darmmotorik). Das ist für mich normalerweise kein Thema, da ich viel Sport treibe und mich sehr ballaststoffreich ernähre. Seit Aimovig ist es ein Thema, dem ich zunächst mit Leinsamen im Müsli begegnet bin (Magnesium habe ich auch schon vorher genommen). Nun nehme ich noch täglich Flohsamenschalen mit reichlich Wasser zu mir. Das wirkt deutlich besser.

    Gut, das nur so nebenbei…

    Ainovig: Die eigentliche Wirkung auf meine Migräne: In den ersten 3×4 Wochen hatte ich eine Senkung von 8-10 Migränetagen auf 2-4 Tage, anschließend auf ca. 7. Allerdings waren die Anfälle auch dann deutlich milder und sind immer über Nacht weggegangen. Triptane habe ich nur noch ganz wenige genommen.

    Emgality: 1. Monat hatte ich eine Senkung auf 4 Anfälle. Allerdings habe ich vor 2 Wochen noch etwas weggelassen, was ich die ganze Zeit genommen habe (Femi Loges) und seit dem nur 1 mal Migräne gehabt. Insofern ist es wieder ein bisschen blöd, weil ich nicht genau weiß, wie die Zusammenhänge sind. Aber das weiß man mit Migräne ja auch sonst nicht immer (vor allem hormonelle Einflüsse…). Toll ist, dass ich seit 8 Wochen nur einmal ein Triptan nehmen musste. Das ist wirklich eine gute Bilanz! Bei all dem hatte ich durchaus Stress, aber es hat sich nicht auf meine Migräne ausgewirkt.

    Wo es nach wie vor überhaupt nicht hilft, das ist im Moment auch mein Haupttrigger, ist Ausdauersport (nur Walken in hügeligem Gelände), wenn es auch nur ein bisschen warm ist. Wenn es dafür eine Idee gäbe, was ich noch machen könnte, wäre ich dankbar!!! Da hat noch nie was geholfen. Ich nehme regelmäßig Magnesium, Vitamin B2, trinke viel.

    Liebe Grüße
    Noelle

    Lichtblick
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo zusammen.
    Ich habe am 27. Mai 2019 mit der Loading-Dosis von Emgality begonnen (2 Spritzen zu jeweils 120 mg) und habe am 27.Juni die 3. Spritze (120 mg)bekommen.
    Zuvor hatte ich seit Mitte November 2018 alle 4 Wochen Aimovig (70mg).
    Vor Aimovig hatte ich über 20 x im Monat Migräne, die so stark war, dass ich sie mit Triptanen behandeln müsste, die restlichen 10 Tage waren es mehr oder weniger erträgliche Schmerzen.
    Durch Aimovig hatte ich eine Reduzierung der Migräneanfälle um ca. 1/3 auf ca. 12 im Monat (Triptaneinnahme) sowie weitere 5 (behandelbar mit Vomex oder halt mehr oder weniger zum aushalten).
    Die Wirkung setzte gleich im ersten Monat ein und hat sich in den noch folgenden 5 Monaten immer mal wieder verschlechtert (Phasen von gehäuftem Auftreten der Migräne).
    Deshalb bin ich auf Emgality umgestiegen.
    Die ersten 3 Wochen hatte ich keinerlei Veränderung was die Häufigkeit der Migräneanfälle angeht.
    Seit der 4. Woche habe ich nun jeden Tag einen schweren Migräneanfall, das geht jetzt schon 3 Wochen so. Immer mal wieder ist mir auch übel, was ich sonst nie bei der Migräne habe.
    Ich habe am Freitag einen Termin beim Schmerztherapeut, um zu besprechen, wie wir weitermachen.
    Für mich sieht es so aus, als vertrage ich Emgality nicht oder/und es hilft nicht.
    So viele Schmerzen hatte ich seit Herbst letzten Jahres nicht mehr.
    Jetzt weis ich nicht, wie ich am besten weitermache:
    – umsteigen auf Ajovy ?
    – zurück zu Aimovig?
    Leider weigert sich mein Arzt, die
    Dosis auf 140 mg zu erhöhen, weil er sagt, Aimovig hat ja gewirkt, insofern lehnte er immer eine Dosiserhöhung von Aimovig ab.
    – nochmal einen Monat mit Emgality dranhängen ?

    LG an alle Lichtblick

    Lieselotte
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 45

    Liebe Lichtblick,

    wenn dein Schmerztherapeut dir die 140 mg Aimovig nicht verschreiben wollte, weil es sein Budget zu sehr belastet hätte, kannst du dieses Argument jetzt entkräften, da die Aimovig 140 mg Spritze seit Juni zum gleichen Preis verfügbar ist, wie die 70 mg Spritze.
    Wenn dein Arzt prinzipielle Einwände gegen eine höhere Dosis hat, sollte man sich die erstmal anhören.
    Ansonsten könntest du argumentieren, dass du gerne rausfinden möchtest, ob 140 mg bei dir nicht noch besser wirken als 70mg und zu weniger Triptantagen führen. Daran müsste ihm auch gelegen sein.

    Ajovy ist sicher eine Option. Es gibt da ja auch ganz ermutigende Berichte.

    Vielleicht konntest du nur die Emgality loading dose nicht vertragen und der weitere Verlauf gestaltet sich besser.

    Wenn es einen messbaren Parameter gäbe, der einem im Vorhinein einen Hinweis gäbe welches Medikament in welcher Dosis am besten wirkt und die wenigsten Nebenwirkungen verursacht (Stichwort: personalisierte Medizin) wäre es für uns Patienten viel leichter. So hilft nur ausprobieren oder dein Schmerztherapeut hat bereits soviel Erfahrung, dass er deine Fragen beantworten kann.

    Es gibt noch viele Optionen! Ich drücke die Daumen. Berichte doch mal, wie es bei dir weitergeht.

    Schönen Abend! Lieselotte

    Lichtblick
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo zusammen.
    Ich habe jetzt heute mit meinem Schmerztherapeut gesprochen.
    Da es mir seit nunmehr 4 Wochen sehr schlecht geht (täglich starke Migräneanfälle) haben wir uns dazu entschlossen, nächste Woche nicht mit Emgality weiterzumachen.
    Das würde dann bedeuten, wir brechen nach 8 Wochen ab.
    Ich werde nicht umsteigen auf Ajovy, da die Wirkungsweise dem Emgality ähnelt.
    Wir gehen zurück zu Aimovig, zunächst aber wieder nur auf die 70 mg. Hintergrund: Bislang ist wohl noch niemand ‚zurück gegangen’. Also nach einem zweiten Antikörper wieder auf den ersten.
    Hier kann wohl die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks bestehen, da ggf. mein Körper selbst Antikörper zu Aimovig gebildet hat und ich nun wieder Aimovig gespritzt bekomme. Deshalb möchte er, dass ich nach der Spritze noch eine halbe Stunde in der Praxis bleibe, um zu sehen wie ich darauf reagiere. Sollte ich die Umstellung vertragen und es mir nach einiger Zeit wieder besser gehen, könnte man auf 140 mg erhöhen.
    Naja, schwierige Entscheidungen.
    LG an alle Lichtblick

    Lea
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 47

    Hallo,

    Ich nehme jetzt seit dem April das Emgality. Der erste Monat war eine krasse Verbesserung und jetzt hat es sich auf eine leichte bis mittlere Besserung eingependelt.

    Ich komme mit den Spritzen gut zurecht und habe keine Nebenwirkungen. So gut hat noch keine Prophylaxe gewirkt. Bin jetzt von 10-12 Migränetagen auf 5-8 runter im Monat. Für mich ein klasse Erfolg! Die Schmerzstärke ist meistens auch weniger schlimm.

    Seit heute bin ich nun in der Schmerzklinik 🙂

    Liebe Grüße und gute Besserung an Alle

    Lisa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe alle,
    bei mir ist die Wirkung nach der 2. Dosis vor 2 Wochen leidsr völlig zurück gegangen und ich bin gerade eher verzweifelt, weil ich das Ende der Möglichkeiten der Prophylaxemittel sehe und das eher hoffnungslos stimmt. Ich habe schon viele Mittel durch und das einzige, das über längere Zeit geholfen hatte, war Amitryptillin, bis die Nebenwirkungen zustark und die Wirkung zu schwach wurde.
    Ich bin wieder bei 10 Triptantagen und seit mehreren Tagen mit mehr oder weniger Migräne am Stück… und das im Urlaub (wobei es bei noch nie eine Verbesserung im Urlaub gab).
    Ich frage mich, ob denn ein Klinikaufenthalt nicht mal richtig für mich wäre, nach Jahrzehnten Migräne, die eher schlechter als besser wird und nach allem, was ich schon ausprobiert habe. Ich habe jetzt nicht die ganz üble Migräne mit Erbrechen und strenger Bettruhe, aber trotzdem sehr schmerzhaft und äußerst nervenraubend und die Lebensqualität so heftigst einschränkend. Das ist hier vielleicht nicht das richtige Forum, um die Frage zu diskutieren… sorry, aber ich bekomme es gerade nicht hin, mich durch die Gruppen zu scrollen.
    Anfang August habe ich einen Neurologentermin… aber der schaut auch von mal zu mal ratloser drein…
    Tut mir leid, bin gerade im „Jammermodus“, aber manchmal (jetzt) geht mir jede Zuversicht verloren.
    LG, Lisa

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5663

    Liebe Lisa,

    ich kann gut verstehen, dass du große Hoffnungen in dieses Mittel gesetzt hast und die Enttäuschung jetzt sehr groß ist.
    Richtiges Jammern geht übrigens anders, da musst du noch ein wenig üben 😉 . Du hast uns ja nur berichtet, wie es dir grad so geht.

    Es ist leider so, dass Migräne oft eine progredient verlaufende Erkrankung ist, also im Laufe der Jahre immer schlimmer wird. Ich erlebe das bei mir auch, habe auch schon bald 25 Jahre Migräne.

    Wenn du schreibst, dass du schon viele Mittel durch hast, ist die Frage, ob du schon alle Mittel getestet hast. Was hast du denn bisher alles ausprobiert, gibt es da in der Liste der med. Prophylaxen noch etwas, das noch eine Option sein könnte?

    Kannst du im Bereich Verhalten noch etwas optimieren? Kennst du die ganzen Maßnahmen, die unsere Migräneköpfe möglichst davon abhalten sollen, eine Attacke zu produzieren?

    Bei mir gibt es im Urlaub auch nie eine Veränderung meiner Migräne und mich nervt es zunehmend, wenn hinterher irgendwelche zig Bekannte ganz erstaunt reagieren, dass ich sogar im Urlaub Migräne habe. So, als könnte man die aus dem Urlaubskoffer zuhause lassen oder als würde die Entspannung die sofort wegzaubern. 😉

    Zu einem Klinikaufenthalt in Kiel kann ich dir auf jeden Fall raten. Wenn dir jemand kompetent helfen kann, dann auf jeden Fall dort! Sprich das doch gleich bei deinem nächsten Neurologentermin an und bring das ausgedruckte Anmeldeformular gleich mit. Denn die Wartezeit beträgt meist mehrere Monate, das würde ich zügig angehen.

    Lieber Gruß
    Heika

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4588

    Liebe Lisa,

    ich sehe es genauso. Du jammerst ja nicht. Du bist verzweifelt. Das Gefühl kennen die meisten Betroffenen hier.

    Auch ich habe im Urlaub oft schlimme Tage. Das macht die Umstellung von allem und außerdem noch die vielen Eindrücke die man hat. Sei es noch so ein „langweiliger“ Urlaub.

    Ich pers. bin mit Aimovig/ Emgality. ja etwas vorsichtig und nutze es nicht. Habe die Gründe hier auch schon geschrieben. Hast du in der Gruppe schon mal gelesen?
    Da wird von unterschiedlichen Dosierungen und Erfahrungen berichtet. Schau mal, ob du etwas Neues finden kannst.

    Auf jeden Fall würde ich mit meinem Neurologen das Thema Schmerzklinik ansprechen. Wenn schon so viele Prophalaxen ohne Erfolg ausprobiert wurden, erfüllst du alle Voraussetzungen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Lisa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Vielen Dank für den Zuspruch, Heika und Sternchen!!! Ja, zu Aimovig hatte ich hier schon aufmerksam gelesen, das hatte ich auch schon ohne Erfolg probiert. Emgality habe icb noch nicht ganz aufgegeben, da werde ich noch mal Rücksprache halten mit meinem Neurologen.
    Danke auch für den Rat, das mit dem Klinikaufenthalt mal anzugehen. Ich denke auch, dass es mir mal gut tun würde, nicht nur bei kurzen Arztterminen, sondern mal umfassender medizinisch behandelt/beraten und unterstützt zu werden. Ich werde das Anfang August beim nächsten Arzttermin gleich mal ansprechen. Und ggf. hier noch mal um Rat fragen, wenn Hindernisse auftauchen.
    Heute war ein guter Tag, eine Insel in trüben Zeiten, mit Sonne und draußen sein und unbeschwerten Momenten.
    Und zu wissen, dass es anderen im Urlaub auch so geht, macht es ein bisschen erträglicher, so viel zu verpassen oder weglassen zu müssen.
    LG, Lisa

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Liebe Lisa,

    wenn man so wie Du vermeintlich am Ende der Fahnenstange angelangt ist, macht ein Klinikaufenthalt auf jeden Fall Sinn. Die gute Nachricht, es ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. 😉 Es gibt noch sehr viele Möglichkeiten und Variationen, die Du sicher noch nicht versucht hattest, vielleicht gar nicht mal kennst. Dann können Prophylaxen, die vor 10 Jahren nicht gewirkt hatten, jetzt perfekt für Dich sein. Lass Dich überraschen, es gibt noch so viele Dinge, die die Lebenssituation verbessern können.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Lisa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Bettina,
    vielen Dank für die Hinweise, das macht neue Hoffnung – und die brauche ich gerade am dringendsten. Ja, ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, nochmal gezielt und gründlich in die Prophylaxeliste zu schauen und etwas potenziell passendes zu suchen. Zumal ich bei den ersten Mitteln recht ängstlich war wg. der Nebenwirkungen und vielleicht zu früh aufgegeben habe.
    Jetzt bleibt Daumen drücken, dass mein Neurologe die Klinikidee unterstützt.
    LG, Lisa

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28031

    Ich drücke die Daumen für die Klinikidee. 🙂 Wenn der Arzt Dich gut kennt und er ambulant nicht mehr wirklich weiterkommt, gibt es keinen Grund, dass er Dir nicht zum stationären Aufenthalt raten wird.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flower
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo zusammen,
    Nachdem ich nach mehreren Monaten Aimovig plötzlich furchtbare Muskelschmerzen am ganzen Körper bekam, und die Verspannungen im Nackenbereich noch schlimmer wurden als zuvor, bin ich auf Emgality gewechselt (zumal die Wirkung auch immer schon nach 20 Tagen vorbei war). Dies ist jetzt mein 3. Monat mit Emgality. Die Anzahl meiner Migrainetage wurde ähnlich wie bei Aimovig von über 20 halbiert, was toll ist. Muskelschmerzen habe ich kaum noch, allerdings wirkt sich Emgality stark auf meine Schlafqualität aus. Ich träume seither jede Nacht extrem, bis hin zu Alpträumen. Dies kenne ich bislang nur von einigen Prophylaxen (Amitriptylin, Betablocker), hatte es aber sonst nie, auch nicht unter Aimovig. Oft habe ich den Eindruck, kaum geschlafen zu haben. Ich wache nachts ständig auf, träume danach aber genauso intensiv weiter. Hat sonst noch jemand diesen Effekt? Kann man irgendwie seinen Schlaf verbessern?

    Zudem scheinen die CGRP Antagonisten mein Immunsystem zu beeinträchtigen. Seitdem ich diese spritze, kämpfe ich fast ununterbrochen mit lästigen Pilz-Infektionen. Trotzdem ist mein Leben schöner und besser geworden. Ich hoffe, das bleibt so, denn natürlich habe ich Angst, dass plötzlich wie unter Aimovig schwere Nebenwirkungen auftreten, und ich auch dieses Medikament nicht mehr nehmen kann.
    LG Flower

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