Opipramol

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  • Ronja
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    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Lola,

    ich schreibe dir hoffnungsfroh, weil es mir gut geht, auch wenn ich mit der Prophylaxe fast immer große Probleme habe, also die verschiedenen Medikamente nicht vertrage oder wegen Unwirksamkeit wieder absetzen sollte. Ich habe auch wie du meist recht lange andauernde Attacken.
    Sicherlich bekommst du in Kiel eine gute Empfehlung für die Prophylaxe, ich drücke dir die Daumen, dass die Prophylaxe ganz wunderbar bei dir wirkt und du einen großen Erfolg damit hast. Kürzlich wollte ich auch die Prophylaxe „zwingen“, dass sie mir hilft, das ging ziemlich schief, da es so leider nicht funktioniert. Wenn dir das Opipramol nicht hilft, besprich das mit deinem Schmerzarzt und versuche ein anderes Medikament. Anders kannst du da nicht weiterkommen.

    Ich hatte bisher 6Tage in diesem Monat mit Triptan, das finde ich ganz ordentlich und deine 7 Tage bisher im diesem Monat liegen doch auch in dieser Größenordnung. Also ich denke, dass ich sicherlich unter den 10 Tagen pro Monat bleiben kann, also bin ich zufrieden, und habe auch bisher nur einen Tag bei der Arbeit gefehlt. Vielleicht wird es doch noch ein „guter“ Oktober?!

    Hast du inzwischen Neuigkeiten von den verschiedenen Psychotherapeuten?
    Alles Gute für dich liebe Lola, gib die Hoffnung nicht auf.
    In der Gruppe Lebensfreude schreibe ich auch sehr gerne.

    Herzliche Grüße
    Ronja

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Also dann schreibe ich mal was sehr Positives. Ich habe eigentlich alle Prophylaxen und Kopfschmerzspezialisten auf dieser Welt durch und nichts hat bei mir gewirkt, ich habe auch nicht mehr geglaubt, dass mir igendwas helfen könnte. Bettina hat immer gesagt, dass ich nicht aufgeben soll und es hat jetzt auch geklappt. Nachdem ich im Februar in Kiel war und jetzt Doxepin nehme geht es mir sehr viel besser, ich hatte auch Panikattacken und Depris ganz heftig, aber die sind jetzt weg. Viel länger hätte ich das auch nicht mehr ausgehalten meine Migräne war täglich da, es gab keinen Tag an dem ich keine Schmerzen hatte und ich wollte auch nicht mehr weiterleben. Jetzt kommt mir diese Zeit wie ein böser Albtraum vor, der jetzt endlich zu Ende ist. Also Kopf hoch und ich kann nur sagen ,, in Kiel werden Sie geholfen“.

    Pamela

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4564

    Hallo lieber Sternthaler,
    das find ich jetzt total klasse, ich habe oft gelesen, wie schlecht es Dir gegangen ist. Schön, dass sich endlich Dein Durchhalten gelohnt hat.
    Weiter so, ich freu mich sehr für Dich.
    Lieber Gruß
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Pamela,

    das freut mich auch so sehr, dass Du nun wieder positiv durchs Leben gehen kannst. Wie oft warst Du ganz am Ende und hattest einfach keinen Ausweg mehr gesehen. Nun hat sich wieder mal gezeigt, dass es immer wieder einen Ausweg gibt und man nie nachlassen darf, danach zu suchen. Du hast durchgehalten und das ist nun der Lohn dafür. 🙂

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du nie wieder solche Zustände haben musst.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 412

    Eigentlich hat Bettina den größten Anteil daran, weil sie immer wieder gesagt hat, man muss es immer wieder versuchen.
    Pamela

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1735

    Liebe Pamela,

    das sind richtig berührende Worte. Ich freue mich mit Dir! Richtig toll!

    Und man muss wieder einmal sagen: Hut ab vor Bettina, die hier so viel leistet und sagt „nicht aufgeben!“ Mein Arzt hat mir (nach dem 3. vergeblichen Prophylaxe-Versuch) übrigens auch gesagt, dass zu viele Patienten zu früh das Handtuch werfen, einfach nicht mehr kommen etc. Und er das sehr bedauert, weil dann oft noch längst (!) nicht alles ausprobiert ist. Aber: Was soll er tun, wenn die Patienten nicht mehr kommen und mit ihm arbeiten?
    Ich kann das gut nachvollziehen. Alle müssen miteinander Geduld haben.

    Liebe Pamela, Du bist ein gutes Beispiel, dass es immer einen Weg gibt. Ich finde es schön, wenn nicht zur Verzweifelte hier posten, sondern auch Erfolgreiche! Danke.

    Herzlich, Regenbogen

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Schade das es hier keinen „gefällt mir Button“ gibt 😉 , denn den hätte ich jetzt bei dir Regenbogen gedrückt !!
    Und auch von mir ein herziches DANKE an Bettina!!!

    Ich nehme seid heute auch Opipramol und bin gespannt wie es wirkt …
    Denn auch ich habe schon sooooooooooooooo viel probiert und dann wieder abgebrochen, weil nach Wochen keine wesentliche Besserung eintrat.

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Elisabeth,

    auch Dir viel Erfolg und bitte 3 Monate durchhalten, wenn es die Nebenwirkungen erlauben.

    Liebe Grüße
    Bettina

    PS: Den „Gefällt-mir-Button“ kannst Du bei den Beiträgen nur auf der Startseite klicken. 😉

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Uuups den „gefällt mir Button“ habe ich doch glatt übersehen. Danke für den Tipp, Bettina!

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    Knorpel
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 85

    @sternthaler: Welche Dosis nimmst Du vom Opipramol? Und wie wirkt es sich auf Deine Migräneattacken aus? Oben in dem Beitrag steht nur, daß es gegen die Panikattacken und Depressionen geholfen hat.
    Ich nehme es schon sehr lange und schätze seine schlaffördernde Wirkung, die mich tagsüber munter sein läßt. Das war für mich, als ich es vor ca. zwei Jahren zum ersten Mal nahm, etwas völlig Neues. Bis dahin war ich immer nur müde gewesen.
    Allerdings hat es sich auf meine Migräne nur insofern ausgewirkt, daß die Anfälle sich mit Triptanen besser behandeln lassen. Das heißt, sie wirken öfter und schneller, und Sumatriptan, das früher gar nicht wirkte, wirkt jetzt. Seltener geworden sind die Anfälle nicht, und wenn ich versuche, sie auszuhalten, sind sie auch nicht schwächer, d.h., ich lande auf der Rettungsstelle.
    Letztens wollte ich das Opi mal absetzen und hab es innerhalb einer Woche ausgeschlichen – viel zu schnell, wie sich dann herausstellte. Aber mein Arzt meinte, das ginge in 5 Tagen. Aber dann bekam ich erstmals Panikattacken und die anderen Erscheinungen von Angststörungen wie verzerrte Wahrnehmung und Schwindel. Sowas hatte ich bis dahin nicht gehabt, und jetzt verstehe ich Leute mit Angsstörungen besser. Dankeschön, liebes Opipramol. Ich nehme das Zeug jetzt weiter, denn an Prophylaxen habe ich außer Botox sowieso alles durch.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,

    die 50 mg Opipramol, die ich seit 6 Tagen nehme, vertrage ich scheinbar gut, jedenfalls merke ich keine Nebenbeschwerden, außer, dass ich hungrig bin. Ich habe aber noch nicht mal mehr Müdigkeit oder mehr Entspanntheit bemerkt. Ich nehme mal an, dass die Dosis zu niedrig ist. Mein Arzt meinte, dass ich ruhig auf 2 x 50 mg erhöhen könnte, aber nicht ab wann. Jetzt überlege ich, ob ich nicht gleich morgen früh eine zusätzliche Tablette nehmen soll.

    Wie habt Ihr das gemacht, langsam eingeschlichen oder ist das nicht notwendig, da das Ausschleichen ja auch nicht notwendig ist, wie mir der Arzt sagte.

    LG
    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Christiane,

    mach es lieber langsam, da Du ja oft sehr extrem regierst auf Medikamente. Für den Körper ist es auf jeden Fall besser, wenn Du noch einige Tage bei der niedrigeren Dosierung bleibst. Es läuft Dir ja nix davon. 😉

    Viel Erfolg damit und liebe Grüße
    Bettina

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Danke, liebe Bettina.

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo @elisabeth,

    wie ist Dir denn Opipramol bekommen?
    Hilft es Dir? Hast Du es bisher gut vertragen? Es würde mich sehr interessieren, berichte doch mal.

    Liebe Grüße aus dem Schwabenländle
    Christiane

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,

    leider ist meine Müdigkeit wieder verstärkt, d.h. ich sitze z.B. wie jetzt vor dem Laptop und nicke während des Schreibens oder Lesens ein wenig ein, manchmal atme ich dann auch kaum und muss erstmal wieder tief einatmen, wenn ich wieder zu mir komme. Oder ich erwische mich dabei, dass ich „fantasiere“. D.h. ich falle in so einen Dösezustand, ich fange an tagzuträumen und wenn ich langsam wieder zu mir komme, integriere ich die Tagträume in die Wirklichkeit und da kommt manchmal ganz schön Blödsinn raus. So, dass ich z.B. irgendetwas zu meinem Freund völlig zusammenhanglos sage, was überhaupt nicht zur Situation passt.

    Desweiteren schwitze ich extrem. Das extreme Schwitzen hatte sich eigentlich nach dem Absetzen von Venlafaxin vermindert. Ich schwitzte nur noch dem Wetter entsprechend. Ab Einnahme von Opipramol ist das Schwitzen wieder extrem geworden, so dass ich mich öfter am Tag umziehen muss, sogar nachts oft das Nachthemd wechseln. Überall bin ich dann nass. Das ist sehr unangenehm und auch peinlich, auch meiner Umwelt gegenüber. Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass es von Oxycodon ist, da es zwischendurch wesentlich besser wurde (hatte mich auch mein Freund drauf hingewiesen, der das auch so beobachtet hat).

    Außerdem ist mein Appetit auch gesteigert. Die Migräne kommt nach wie vor häufig, dazu kommt, dass ich in den letzten Tagen verknöttert und verkatert aufwache und kaum aus dem Bett komme. Ich werde das jetzt noch eine Zeit lang beobachten, möchte so gerne, dass Opipramol hilft – ohne diese Nebenwirkungen.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Christiane,

    das ist ja ganz schlimm bei dir mit Dösezuständen bei dir? Ob das Nebenwirkung vom Opipramol ist? Passt es zeitlich? Du reagierst sehr empfindlich auf Medikamente, wie bettina sagt extrem empfindlich. Hilft dir das Opipramol bei der Migräne, kannst du eine Tendenz erkennen?
    Ich denke, dass du sehr mutig bist, dass du nach dem schlimmen Venlafaxin-Entzug ein anderes Antidepressivum einnimmst. So mutig bin ich nicht. Nein, darauf lasse ich mich auf gar keinen Fall mehr ein, aber ich bin ja auch noch mittendrin beim Absetzen.
    Wie lange nimmst du das Opipramol schon? Vielleicht gehen die Nebenwirkukngen noch zurück?
    Und hoffentlich hilft es dir!

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Ronja,

    danke für Deine Zeilen.

    Früher habe ich fast nie Tabletten genommen, auch, wenn der Arzt mir diese verschrieben hat. Ich reagiere gegenüber Chemikalien eh sehr empfindlich und auf Alkohol.

    Zeitlich passt es mit Opipramol zusammen, dass sich die Müdigkeitszustände wieder verschlimmert haben. Ich habe das auch ohne Opi, aber mit kommen schon wieder die Denklücken und Wortfindungsstörungen. Ich habe mich heute morgen nochmal bei meinen Freund versichert, der auch meint, dass es unter Opipramol schlimmer geworden ist. Allerdings meint er, dass ich psychisch besser drauf wirke.

    Leider kann ich bezüglich der Migräne noch keine Besserungstendenz erkennen. Und heute habe ich auch wieder starke Rücken- und Beinschmerzen, was ja unter Opipramol auch besser werden sollte. Gestern dachte ich noch, dass es ein bisschen gelindert hätte.

    Ich habe das nur genommen, weil mein Arzt mir versicherte, dass es keinen Entzug unter Opipramol geben würde. Ich könnte die Tabletten von heute auf morgen absetzen, daher habe ich mich überwunden und startete den Versuch. Ob ich dann noch weiteres probieren möchte, lass ich mal dahingestellt. Ich versuche schon seit Jahren mit Prophylaxen gegen die Migräne anzugehen und jede Prophylaxe macht mir erhebliche Nebenwirkungen. Außer Magnesium und da merke ich keinen Unterschied, ob ich welches nehme oder nicht. Daher nehme ich es vorsichtshalber.

    Danke für die guten Wünsche.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,

    nachdem es mir immer schlechter ging (extreme Schläfrigkeit, Gliederschmerzen, kam kaum aus dem Bett, richtig schlimme Depressionen), habe ich Opipramol ab Donnerstag wieder abgesetzt. Es ging mir schlagartig besser seit dem. Meinem Freund ist gleich aufgefallen, dass meine Stimmung wesentlich besser geworden ist. Ich werde wohl als nächstes und letztes Cymbalta probieren.

    Lieben Gruß
    Christiane

    aboil
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    hallo Christiane!
    Schade, dass es mit dem Opipramol bei dir nicht geklappt hat. Ich nehme es ja auch, jetzt seit ca. zwei Monaten und ich merke keine Nebenwirkungen. Meine Stimmung hat sich schon etwas stabilisiert, die Schwankungen treten nicht mehr so oft und stark auf.Bei der Migräne merke ich leider noch keine besserung oder Veränderung. Ich nehme es erst mal weiter, vielleicht tut sich ja noch etwas.
    Ich hoffe für dich, dass du doch noch etwas für dich findest. du weißt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt….
    LG
    Aboil

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Danke liebe Aboil. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Nach Absetzen von Opipramol bekam ich gleich wieder einen neuen Schwung und Optimismus. Ich habe am 18. Termin beim Hausarzt und werde mir dann Cymbalta aufschreiben lassen, wir hatten ja schon darüber gesprochen und der Neurologe hatte es mir auch empfohlen.

    Wie Du so schön schreibst, die Hoffnung stirbt zuletzt :-).

    Schön, dass es Dir geholfen hat und Deine Stimmung sich stabilisiert. Migränemäßig hat es bei mir auch keine Besserung verschafft. Aber schlafen konnte ich…. das war dann so extrem, dass ich kaum noch hoch kam.

    Morgens am Frühstückstisch zu sitzen war für mich unter Opi eine Qual, Filme konnte ich selbst tagsüber oder am frühen Abend nicht schauen ohne einzuschlafen. Ich fühlte mich bleiernd schwer und das ging so Tag für Tag zunehmend. A

    uch das extreme Schwitzen schreibe ich diesem Medikament zu, da auch das schlagartig aufhörte nach dem Absetzen. :-)).

    Ich bin froh, dass ich schonmal weiß, was mir nicht gut tut.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Happy,

    ich drücke Dir die Daumen für das Cymbalta. Ich nehme es jetzt schon über 6 Monate und komme von Anfang gut klar damit. Meine Attackenfrequenz hat sich um ca. 2 pro Monate reduziert. Nebenwirkungen habe ich keine. Auch keine Gewichtszunahme.

    Ich wünsche Dir auch alles Gute für Deine Rücken-OP, wenn sie dann stattfindet. Ich bin gespannt, was Dir für das Abnehmen geraten wird. Toi.toi! Ist ja kein einfaches Thema.

    Viele liebe Grüße
    Ulrike

    aboil
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 341

    Liebe Christiane,
    ich wünsch dir auch alles Gute
    LG aboil

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Ulrike,

    das hört sich gut an, die Erfahrung, die Du mit Cymbalta gemacht hast. 2 Attacken pro Monat das ist ja wirklich ertragbar, nicht wahr?

    Die OP kann ja noch was dauern, jetzt erstmal 5 Wochen Schmerztherapie. Heute habe ich meine erste Spritzen bekommen.

    Die Ärztin ist Klasse! 🙂 Sie hat zuerst ein Betäubungsmittel gespritzt und dann erst ist sie an die Wirbelsäule gegangen. Es hat kaum weh getan, wirklich ertragbar.

    Das hatte ich weitaus anders in Erinnerung, als ich das 2008 und 2009 in Köln bekommen hatte. Gut gewirkt hat die Spritze auch schon.

    Heute hat sich leider der Kopf beim Aufwachen gemeldet, dank Zolmitriptan konnte ich das relativ schnell therapieren. Dafür bin ich jetzt wieder müde, das ist doch das gleiche, ob Maxalt oder Zolmitriptan. Allerdings wirkt das Zolmitptan besser und es ist eine Schmelztablette, so dass ich mir meistens doch die MCP-Tropfen sparen kann. Ich nehme ja schon genug Medikamente.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Liebe Grüße
    Christiane

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Christiane,

    2 Attacken pro Monat wäre sehr schön! Ich hatte gemeint, eine Reduzierung um 2 Attacken von ca. 8 auf 5 -6. Aber auch das ist noch erträglich und vielleicht wirds ja auch noch besser! 😉

    Schön, daß das mit der Spritze so gut geklappt hat. Sich im Rücken spritzen zu lassen – nichts für schwache Nerven!

    Weiter viel Erfolg mit der Spritzentherapie!

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27813

    Sabinefelden

    Hallo,
    nun habe ich Topiramat schnell abgesetzt und es geht mir schon besser, die Nebenwirkungen sind nicht mehr so stark. Ich habe darüber vorher in der anderen Gruppe geschrieben. Meine Neurologin hat mir (letzte Woche schon) Opipramol-Neurax verschrieben. Nach einer Pause von einer Woche soll ich es nun nehmen. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit ? Ich habe ziemliche Bedenken, das jetzt zu nehmen, da auch andere Antidepressiva bei mir starke Nebenwirkungen hatten.
    Wäre schön, wenn jemand etwas schreiben könnte.
    Liebe Grüße
    Sabine

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Happy

    Liebe Sabine,

    auch ich habe eine Zeit lang Opipramol genommen. Außer, dass ich müde wurde (wie bei allen Medikamenten) habe ich keinerlei schwerwiegende Nebenwirkungen gemacht. Aber leider hat es bei mir auch nichts gebracht. Daher habe ich das wieder abgesetzt.

    Aber ich denke, jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen, denn die können sehr unterschiedlich sein. Ich habe bei vielen Medikamenten keine Wirkung oder nur Nebenwirkungen. Aber bei anderen wirken die gleichen Medikamente hervorragend.

    Ich probiere mittlerweile alles aus, was mir helfen könnte. Ich habe ziemlich alle Antidepressivas durch. Davon gab es einige mit starken Nebenwirkungen und andere, die ich kaum gemerkt habe.

    Also liebe Sabine, ich würde Opipramol eine Chance geben, Du kannst sie immer noch wieder absetzen, solltest Du unangenehme Nebenwirkungen bei Dir feststellen.

    Viel Glück.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Liebe Sabine,

    ich würde dem Medikament auch eine Chance geben. Verträgst Du es nicht, kannst Du es ja wieder absetzen. Testest Du es nicht, entgeht Dir aber vielleicht eine gute und wirksame Prophylaxe.

    Lies noch ein wenig hier in diesem Forum nach, da findest Du schon einige Erfahrungsberichte.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sabinefelden
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 312

    Liebe Bettina,

    herzlichen Dank für das umsetzen. Ihr habt recht, wenn ich es nicht ausprobiere, lasse ich mir eine Chance entgehen. Da die Ärztin gesagt hat, ich kann selbst entscheiden, wann ich damit anfangen will, mache ich es nun Anfang Januar, nicht während der Weihnachtstage.
    Heute sind nur noch ganz wenig Nebenwirkungen von Topiramt zu spüren. Ich bin auch wieder aktiv, meine Stimmung ist viel positiver und kann endlich wieder arbeiten.
    Danke für Eure Informationen, es ist gut, von anderen immer wieder die Erfahrungen zu hören.
    Liebe Grüße
    Sabine

    Sebastian G.
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Halli Hallo,

    der Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich wollte nicht extra einen Neuen erstellen, weil es bei mir auch um das Opipramol geht.

    Nehme es jetzt seit knapp 2 Monaten.
    Im ersten Monat abends 50mg, dann erhöht und seit einem Monat abends 100 mg.

    Eine Verbesserung kann ich bis jetzt nicht feststellen, mein Kopfschmerztagebuch sagt mir auch nichts anderes und ich bezweifel so langsam, dass sich da noch etwas tut. Weiter erhöhen möchte ich ungern, da ich einige, zwar nicht extreme, aber doch schon störende Nebenwirkungen habe.

    Wie lange sollte man es nehmen um wirklich sagen zu können, dass es nichts bringt? In der Packungsbeilage steht 1-2 Monate, aber damit ist denke ich mal die antidepressive Wirkung bzw die Behandlung von Panik- und Unruhezuständen gemeint. Absetzen, weiternehmen, ich weiß es auch nicht wirklich. :-

    Vielleicht kann mir einer von euch etwas dazu sagen. Danke schonmal 😉

    Gruß,
    Sebastian

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27813

    Lieber Sebastian,

    jeder Prophylaxe sollte man ca. 3 Monate Zeit lassen, bevor man die Wirkung beurteilt. Gib nicht vorschnell auf, mache noch einen Monat weiter. Ändert sich nach vollen 3 Monaten nichts, kannst Du immer noch wechseln.

    Liebe Grüße
    Bettina

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