Valproinsäure

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  • migraene87
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    Hallo!
    Hat jemand Erfahrung mit Valproinsäure in Verbindung mit beta-Blocker? Ich nehme seit Jahren ohne große Probleme Valproinsäure. Da mein Blutdruck seit einiger Zeit immer wiedermal erhöht ist, möchte mein Hausarzt mir z.B. einen beta-Blocker verschreiben. Bevor ich verschiedene Medikamente mixe, möchte ich mich vorher informieren.
    Zu den NW von Valproinsäure habe auch noch eine Frage: Ziehen die Magenbeschwerden, die ich natürlich schon habe, auch bis seitlich unter die Rippen (rechts)?

    Liebe Grüße
    Michael

    Bettina Frank – Admin
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    Beitragsanzahl: 27898

    Lieber Michael,

    die Kombination ist möglich und wenn Dein Arzt Dir jetzt Betablocker verschrieben hat, wird er sich auch was dabei gedacht haben für Dich. 😉

    Hinter Bauchschmerzen können so eine Vielzahl von Möglichkeiten stecken, dass man hier nicht mutmaßen sollte. Bitte lass diese Magenschmerzen abklären, am besten beim Gastroenterologen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    migraene87
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 31

    Liebe Bettina,

    ich war heute beim Hausarzt, der auch Internist ist. Er will den Schmerzen, die evtl. vom Darm kommen, auf den Grund gehen. Der Arzt hat die Praxis erst vor wenigen Monaten übernommen, da der „alte“ Arzt in Rente ging. Er will auch nochmal nach einem Betablocker suchen, der dann auch speziel im Gehirn wirkt (so hat er es gesagt) und zugleich als zusätzliche Prophylaxe für die Migräne dienen könnte. Kannst Du mir übliche Handelsbezeichnungen für Betablocker, die gerne in der Migräneprophylaxe eingesetzt werden, nennen? Bisher habe ich BisoLich 5mg (Bisoprololhemifumarat).

    Liebe Grüße
    Michael
    .

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Lieber Michael,

    es ist gut, dass Dein Hausarzt, der idealerweise auch Internist ist, der Sache nachgeht. Welche Tabletten nutzt Du denn bei der Valproinsäure? Ergenyl hat magensaftresistende Tabletten, nur so als Tipp am Rande.

    Die Mittel der 1. Wahl zur Migräneprophylaxe sind Metoprolol und Propranolol. Möglich zur Migräneprophylaxe wären auch ACE-Hemmer, die Sartane, wie z.B. Micardis. Sie weisen nicht die üblichen Nebenwirkungen der Betablocker auf. Dein Arzt wird Dich sicher dazu gut beraten können.

    Verträgst Du das Bisoprolol nicht gut, oder warum möchtest Du wechseln?

    Liebe Grüße
    Bettina

    migraene87
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 31

    Liebe Bettina,

    erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort! Zum Thema Ergenyl musste ich mich heute richtig ärgern. Ich habe bei meinem Neurologen speziell danach gefragt, dass ich wieder so wie früher das Ergenyl haben möchte. Man hat mir dann gesagt das „Valproat Chrono Winthrop“, das ich seit einiger Zeit auch als Retardtablette nehme, sei das gleiche, es habe sich nur der Name geändert. In der Apotheke habe ich dann erfahren, dass dies sehrwohl ein anderes Präparat ist. Meine Krankenkasse hat nun seit neuesten einen Rabattvertrag mit einem weiteren Hersteller, so dass ich nun ein anderes Generika bekomme. Ich wollte heute keine Migräne provozieren und habe darauf verzichtet, mit dem Neurologen zu streiten. Ich vermute, dass ich sowieso mit der Kasse reden muss. Hat sowas eigentlich Sinn? Ich finde es schon haarsträubend, dass man gezwungen wird irgendwelche Generika zu nehmen, obwohl ich z.B. auch gerne bereit wäre den Mehrpreis des Originals zu zahlen.
    Betablocker sind bei mir schwierig, da der (erhöhte) Blutdruck schnell in den Keller gehen kann. Da ich hier im Forum gelesen habe, das sich der Blutdruck bei ähnlichen Fällen doch an einem annehmbaren Punkt einpendeln kann, will ich es mit den Betablockern nochmals versuchen. Ich war v.a.nur unsicher wegen der Kombination mit Valproat.
    Mein Neurologe ist nach 15 Jahren guter Behandlung leider auch in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

    Liebe Grüße
    Michael

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Lieber Michael,

    Du hast als Patient das Recht, auf das Medikament zu bestehen, das bei Dir gut wirkt und verträglich ist. Rabattverträge haben schon auch ihren Sinn, wenn sie aber dazu führen, dass der Patient das spezielle Medikament eben nicht so gut verträgt, muss man auf keinen Fall dabei bleiben. Wende Dich an den Sachbearbeiter Deiner Versicherung und fordere Dein gewohntes Präparat ein. Dies kann Dir dann Dein Neurologe wieder verschreiben und Du erhältst es ohne Probleme in der Apotheke.

    Liebe Grüße
    Bettina

    migraene87
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    Beitragsanzahl: 31

    Liebe Bettina,

    gestern war ich abschließend bei meinem Internisten. Die Schmerzen unterm Rippenbogen sind wohl eine Folge einer angeknacksten Rippe vor ca. 1/2 Jahren.

    Da auch das Belastungs EKG völlig in Ordnung war, möchte mein Arzt mir nun doch keinen Betablocker verschreiben. Da ich momentan gut mit den 1500mg Vaproat zurecht komme (die Magenbeschwerden haben sich auch deutlich verbessert), lasse ich das mit dem Betablocker zusätzlich als Prophylaxe erstmal bleiben.

    Ich habe in der Vergangenheit, wenn ich keine Wirkung mehr merkte, das Valproat für einige Monate abgesetzt. Nach dieser Pause konnte ich dann regelmäßig wieder eine Verringerung der Attacken feststellen. Außerdem sind die Attacken berechnebarer: Sie kommen nicht mehr so oft in der Nacht, sondern arbeitgeberfreundlich erst am späten Nachmittag. Genau das ist seit dem Dezember 2012 wieder der Fall. So bin ich erstmal mit dem Start des Jahres 2013 zufrieden.

    Ist das Zufall oder kommt das öfters vor, dass ein Propylaxemittel nach einer Pause wieder besser wirkt?

    Liebe Grüße
    Michael

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Lieber Michael,

    es freut mich zu hören, dass Du grad so gut zurecht kommst.

    Deine Beobachtung ist ein bekanntes Phänomen! Viele von uns machen immer wieder mal Pause von einer sonst gut wirkenden Prophylaxe, wenn die Wirkung nachlässt. Nach einer oft längeren Pause hat man wieder gute Wirkung.

    Allerdings gibt es auch – wie immer – das komplette Gegenteil, dass der zweite Prophylaxenversuch überhaupt keine Wirkung mehr hat.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Kevin
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    Beitragsanzahl: 28

    Hallo,

    welche Erfahrung habt ihr mit dem Nebenwirkungen von Valproinsäure gemachht, wie lange hielten sie an?

    Nachdem ich nun meine erste Dosis 250 mg genommen hatte, bekam ich am gleichen Abend zittrige Hände und heftigen Schwindel…
    Klingt das nach dem sich der Köper ein gewöhnt hat etwas ab?

    gruss Kevin
    Ps: habe den ganzen thread hier schon gelesen…

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Willkommen Kevin. 🙂

    Alle Nebenwirkungen klingen mit der Zeit ab, oder verlaufen milder. Da es bei jedem anders ist, kann man keine Prognosen abgeben. Die Nebenwirkungen müssen halt zu tolerieren sein und das kann nur jeder individuell für sich selbst entscheiden.

    In der Regel empfiehlt man eine Einnahme von ca. 3 Monaten, um beurteilen zu können, ob das Medikament wirkt und die Nebenwirkungen im akzeptablen Rahmen bleiben. Tun sie das nicht, muss man natürlich früher absetzen. Ich wünsche Dir viel Erfolg damit!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Kevin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Danke Bettina,

    ich habe mir die nächsten Tage frei genommen um zu testen was passiert, da ich gerade was den Schwindel angeht einige Ängste habe, bin als Kind öfter Ohnmächtig geworden, traute ich mich Heute nicht aus dem Haus ö-d

    jetzt entspanne ich erstmal und schaue den malerischen Sonnenuntergang zu.

    gruss
    Kevin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Lieber Kevin,

    ich kann gut nachvollziehen, dass Ängste da sind aus der Kindheit. Eventuell kannst Du das mal angehen therapeutisch?

    Wie gut, dass Du die nächsten Tage frei hast und Dich in Ruhe auf das Medikament einlassen kannst.

    Alles Gute,
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo Zusammen,

    ich wollte mich mal wieder melden und über meine positive Erfahrung mit Valproinsäure berichten.

    Bei mir ist chronische Migräne seit 2011 diagnostiziert und ich habe seitdem schon einiges an Prophylaxen ausgetestet (Doxepin, Venlafaxin, Topi etc.), ohne Wirkung.

    Da ß-Blocker bei mir kontrainduziert ist, habe ich nun seit Anfang Juli mit Valproinsäure angefangen.
    Nachdem ich im Juli und August noch 2-3x die Woche Migräne hatte und meist 3 Tage mit Wiederkehrkopfschmerz (trotz Naproxen + Triptan), waren es im September nur noch 5 Tage!!!!!!! 🙂 Auch der Wiederkehrkopfschmerz ist reduziert.

    Ich bin seit gestern aus dem Urlaub wieder da und hatte in der Zeit gar keine Migräne (insg. 11 Tage Migränefrei!!).
    Gestern kam sie wieder, aber das lag wohl eher an der schlaflose Nacht davor und die Heimreise. Heute geht es mir wieder besser!

    Ich hoffe, ich kann damit etwas Mut machen. Ich war auch schon am verzeweifeln!
    Ich habe im übrigen auch kaum Nebenwirkungen gespürt, nur etwas Müdigkeit, aber das hatte ich immer.

    Viele Grüße
    Astrid

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7456

    Hallo liebe Astrid,

    So ein positiver mutmachender Bericht fehlte hier heute morgen gerade. Wunderschön für dich die Entwicklung und für uns eine große Freude, das lesen zu dürfen.

    Ich wünsch dir viel gute Tage, liebe Grüße,
    Julia

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Astrid,

    was für eine Wohltat muss das für dich sein! 🙂

    Das ist wunderbar und vielen Dank fürs Teilen! 🙂

    Alles Gute!

    Liebe Grüße
    Ulrike

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Auf jeden Fall machst Du damit Mut, liebe Astrid. 🙂

    Danke für Deinen Bericht und ich wünsche Dir, dass es genau so gut weitergeht. Wie man sieht, darf man nie aufgeben, sich mit einer unbefriedigenden Situation nie abgeben und immer wieder weiter versuchen. Es lohnt!

    Liebe Grüße
    Bettina

    akascha
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo,

    vielen Dank für die lieben Worte, das motiviert noch mehr. 🙂

    Es freut mich, dass mein Bericht Mut macht. Mir haben solche Erfahrungsberichte hier bei Headbook immer viel geholfen, weiter durchzuhalten. Auch wenn ich nicht viel schreibe, lese ich doch relativ viel mit.
    Ich bin froh, dass es Headbook gibt!

    Ich wünsche Euch allen ein schönes und schmerzfreies Wochenende.

    Liebe Grüße
    Astrid

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Danke, liebe Astrid, das wünsche ich Dir auch. 🙂

    luna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    hallo zusammen
    ich habe auch vor drei Monaten mit Ergenyl begonnen,kann aber gar keinen positven Effekt auf die Migräne erkennen.Aber die Gewichtszunahme bedrückt mich jetzt zusätzlich zur häufigen Migräne so sehr, dass ich Ergenyl jetzt wieder absetzen möchte.Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nach dieser langen Zeit jetzt noch was positives passieren kann.
    Kann mir jemand sagen wie genau ich die 2×300 absetzen soll?Kann ich gleich auf 150 abends gehen morgens noch 300 und dann nach ein paar Tagen auch morgens halbieren?Oder muss ich das noch langsamer machen?
    wäre sehr froh wrnn jemand antwortet.
    liebe grüße
    luna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Luna,

    wenn sich nach 3 Monaten nichts verbessert hat, wird sich wahrscheinlich auch nichts mehr tun.

    Setze so ab, wie der Arzt es Dir rät.Sonst beobachte einfach, wie Du das Ausdosieren verträgst. Manche können ganz schnell absetzen, andere lassen sich lieber mehr Zeit. Da sich die Migräne nicht verändert hatte unter Ergenyl, wird sich auch nach dem Absetzen wahrscheinlich nichts ändern.

    Liebe Grüße
    Bettina

    luna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    Danke Bettina für deine Antwort.
    Ich hab noch gar nicht mit meinem Neurologen gesprochen, aus Angst, dass er mir eher noch einen Dosissteigerung vorschlagen könnte. Er meinte mal 2X300 sei noch sehr niedrig. Aber das kommt für mich nicht mehr in frage. ich reduziere jetzt langsam, hatte beim Eindosieren keine Nebenwirkungen und hoffe, dass ich das Ausschleichen auch gut hinbekomme.
    Insgesamt ist aber die medizinische Vorbeugung bei mir sehr enttäuschend verlaufen, ich hab jetzt alles durch: Venlafaxin, Topamax, Metropolol, Ergenyl, Botox.
    Gibt es sonst noch was außer den sanften Mitteln: Magnesium, Vitamin b12?
    Aufgeben kann man ja auch nicht.
    Eben wurde mir von einer Kollegin ein „sehr guter“ Heilpraktiker empfohlen, ich hab aber eigentlich keine Lust mehr auf solche Experimente
    Was also tun?
    Liebe Grüße
    Barbara

    Ulrike
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3392

    Liebe Barbara,

    ich befasse mich immer sehr gerne mit alternativen Heilmethoden, aber beim Thema Migräne lasse ich da die Finger von!
    Es ist sehr wahrscheinlich, daß es ausser Erleichterung deines Geldbeutels nichts bringt.

    Mir hat Flunarizin geholfen, die Attackenfrequenz zu senken. Es gibt noch Micardis, ein Blutdrucksenker, von dem hier positives berichtet wurde. Nur um 2 Beispiele zu nennen.

    Besprich dich doch mit deinem Neurologen , weil Aufgeben geht ja nun wirklich nicht! 😉

    Liebe Grüße
    Ulrike

    luna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    Liebe Ulrike,
    ich danke dir für deinen Rat. ich werde mal nachsehen was Flunarizin ist und ob man davon auch so zunimmt. Ich habe diesen Effekt echt unterschätzt. Für eine deutliche Besserung wollte ich das ja anfänglich hinnehmen, merke aber wie schlimm das für mich ist, da ich schon immer Probleme mit meinem Gewicht u Essverhalten habe.
    Ich nehme übrigens Votum, ist das nicht ein ähnliches Mittel wie du mir vorgeschlagen hast?
    Liebe Grüße
    Barbara

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5623

    Liebe Barbara,

    Flunarizin wirkt anders als Votum, das den Blutdruck senkt. Google mal beide Medikamente, dann erkennst du den Unterschied.

    Ob man unter Flunarizin zunimmt, ist unterschiedlich. Man kann mit einem kontrollierten Essverhalten und ausreichend Bewegung von Anfang an gegensteuern. Bei mir löste es extremen Appetit aus, zugleich machte es mich müde, was für die „Gewichtsentwicklung“ natürlich eine ungünstige Kombination ist.

    Lieber Gruß
    Heika

    luna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    Liebe Heika,
    ich meinte ob nicht Votum so was wie Micardis ist, also ein Blutdruckmittel. Flunarizin ist was anderes, macht laut Beschreibung aber wohl auch Gewichtszunahme, was ich im Moment nicht möchte.
    Ich danke dir aber sehr für deine Infos.
    Gruß
    Barbara

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Luna,

    Votum ist ebenso ein Sartan wie Micardis, es sind Blutdrucksenker.

    Ein Heilpraktiker wird Dir wohl nicht weiterhelfen können, bin da voll der Meinung von Ulrike.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Das mit dem Heilpraktiker möchte ich ganz dick unterstreichen. Auch ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen.

    Aber 1. darf man niemals die Schulmedizin außen vor lassen, weil viel zu viel versäumt wird,
    und 2. habe ich festgestellt, dass gegen die Migräne wirklich kein Kraut gewachsen ist. Das ist so als wenn ich mit Reki einen Oberschenkelbruch heilen möchte.

    luna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 43

    hallo zusammen,
    ja, ich sehe das ja genauso wie ihr. Ich hab in den vergangenen Jahren auch schon vieles probiert, nie hat was geholfen. Heilpraktiker schreiben sich ja alles auf die Fahnen und machen riesige Versprechungen was sie alles können. ich glaub da auch nicht dran. Der mir genannt wurde hat gerade angeblich eine Freundin meiner Kollegin vom Brustkrebs geheilt. Toll was.
    Gibt es denn nicht bald mal eine neue schulmedizinische Entdeckung oder Neuentwicklung, vielleicht ein neues Triptan , von dem man keinen Übergebrauch bekommt, das lange und stark wirkt?
    Daran forscht wohl gar keiner, oder doch, weißt du da was Bettina?
    Liebe Grüße
    Barbara

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4577

    Doch liebe Barbara, da wird schon lange dran geforscht. jeder Erkrankte hofft auf Fortschritte in seinem Bereich.

    In den letzten Jahren hat sich auch schon viel getan. Es gibt viele neue Erkenntnisse. Wenn Du hier mal quer liest, wirst Du einiges entdecken können. Wir werden hier im Forum, durch Bettina, immer auf dem Laufenden gehalten. Die Schmerzklinik Kiel ist an vielen entscheidenen Forschungs- ergebnissen beteiligt.

    Wir sitzen sozusagen an der Quelle. Aber das Medikament, welchen nicht nur Du favorisierst, gibt es leider noch nicht.

    Lieber Gruß
    Sternchen

    neele
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 100

    Es ist ja schon ein großes Glück, dass es die Triptane überhaupt gibt.
    Was haben die schwer betroffenen Migräniker bloß davor gemacht.
    LG Neele

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