Vorboten der Migräne

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  • Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Susisonne,

    große Freude: gestern und heute keine Migräne! Und tatsächlich hatte ich gestern spät abends noch Domperidon 1 Tablette eingenommen, wobei auch ich nicht weiß, ob auch ohne Tablette die Migräne ausgeblieben wäre. Das MCP wirkt bei mir übrigens gar nicht, in der Attacke nehme ich Vomex A als Mittel gegen Übelkeit, macht mich müde.
    Wie schön, dass du die Migräne so gut abfangen konntest mit Triptan und Naproxen, hoffentlich warst du trotzdem oder erst recht „gut“ zu dir und hattest keinen zu anstrengenden Tag zu überstehen. Mit dem Wetter weiß ich nicht so gut Bescheid, es ist ja immer irgendein Wetterwechsel in unseren Breitengraden und jetzt im Herbst.

    Herzlich
    Ronja

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Hallo,
    und heute hatte ich die Migräne nun doch ohne Vorboten oder waren das schon vor 2 Tagen die Vorboten für die heutige Attacke? Aber gestern gings mir doch gut! Und jetzt gehts mir auch wieder gut, das Imigran-Injekt + Naproxen hat gut gewirkt. Wie lange vorher tauchen die Vorboten auf?

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Vorboten können schon ein bis zwei Tage vorher auftreten, das ist ganz unterschiedlich. Ich merke es mindestens einen Tag vorher.

    Gute Besserung.

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo,
    bin gerade erst dem Forum beigetreten und merke bereits jetzt das viele hier eine doch ausreichende Schmerzmedikation für die Attacken haben. Ich habe leider keine Medikamente und muss alles immer so durchstehen, was manchmal echt grausam ist. Bei mir kündigt sich die Attacke meistens 2 Tage vorher mit Nackenschmerzen an und dann geht es weiter, mit Fieber, schwindel, Erbrechen und zuletzt kommt dann die Lärm-und Lichtempfindlichkeit. Auch dauert bei mir eine Attacke bis zu 1 1/2 Wochen, danach habe ich dann meist 2 Tage Ruhe und dann geht es wieder los.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5701

    Hallo Christiane-Maria,

    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und kann es gar nicht fassen, dass du gar nichts an Medikamenten nimmst. Warum denn nicht? Gibt es dafür bestimmte Gründe?

    Wenn du nur zwei Tage Ruhe zwischen den Attacken hast, hast du ja fast immer Migräne… Kannst du denn deinen Alltag überhaupt irgendwie bewältigen?

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Liebe Christiane-Maria,

    ich bin genau so erstaunt, dass Du keine Medikamente hast. Bist Du bei einem Arzt in Behandlung?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Liebe Heika und Bettina,

    das dachte ich mir, dass meine Aussage viele in Erstaunen versetzen würde. Doch bei mir gibt es einen wichtigen Grund, warum ich keine Schmerzmedikation habe. Ich bin leider sehr allergisch und bis jetzt haben meine verschiedenen Ärzte leider noch kein Medikament gefunden, was ich vertrage. Jedesmal wenn ich dachte, so das Medikament ist es jetzt, wachte ich nach der Einnahme auf der Intensivstation auf, weil meine Körper so heftig auf das Medikament reagiert hatte. Deswegen wollen meine Ärzte, verständlicherweise kein Risiko mehr eingehen und auf gar keinen Fall, ambulant noch etwas machen.
    Na ja und mit der Alltagsbewältigung verhält es sich so, dass ich leider die meiste Zeit meines Lebens im Bett verbringe, um irgendwie über die Runden zu kommen. Pro Woche liege ich etwa 4 Tage nur im Bett und versuche irgendwie das Ende der Migräne zu erreichen und dann, auf zur nächsten Attacke.

    Liebe Grüße
    Christiane-Maria

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Liebe Christiane-Maria,

    das tut mir sehr leid für Dich, aber bitte gib noch nicht auf. Ich würde Dir sehr raten, in einer Klinik ganz vorsichtig und unter intensiver Beobachtung weitere Medikamente auszutesten. Verträgst Du denn Kortison?

    Das ist ja kein Leben und auch für Dich wird es eine Lösung geben. Hast Du einen Allergiepass, in dem ganz genau vermerkt ist, auf welche Stoffe Du allergisch reagierst? Manchmal reagiert man bei einem Medikament auch „nur“ allergisch auf die Trägerstoffe und könnte hier ausweichen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5701

    Liebe Christiane-Maria,

    das klingt aber wirklich heftig, was du da beschreibst. Eine liebe Freundin von mir hat auch hochgradig allergische Kinder, deshalb habe ich dadurch ein klein wenig Einblick bekommen, was das heißt. Ansonsten kann man sich das als Außenstehende kaum vorstellen, was das bedeutet. (Wie ja bei Migräne auch ;-)).

    Abfinden würde ich mich mit so einer schlimmen Situation aber auf keinen Fall. Bist du denn bei Spezialisten in Behandlung, die sich mit Migräne und Allergien wirklich gut auskennen? Tut mir leid, wenn ich so frage, du hast bestimmt schon viel probiert, aber ich kann es irgendwie gar nicht fassen, dass du so leben musst. Ich war mal einige Monate ohne wirksame Schmerzmittel und habe jede Migräneattacke durchleiden müssen, das war hart. Aber als Dauerzustand stelle ich mir das grausam vor.

    Lieber Gruß
    Heika

    Elisabeth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Liebe Christiane-Maria
    auch ich würde dir raten, in einer Klinik auszutesten ob nicht doch ein Medikament helfen kann.
    Ich war jetzt einige Monate nicht mehr hier und habe in den letzten Wochen beobachtet, das ich ein dickes Gesicht bzw eine dickere Gesichtshälfte so 1 – 2 Tage vor der nächsten Migräne habe. Und was sah ich heute morgen im Spiegel ??? Ich bin gespannt wann es wieder los geht.

    Liebe Grüße Claeli

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo Bettina,
    ja Cortison vertrage ich, habe ich aber bisher nur wegen mienes Asthmas genommen, gibt es das auch als Schmerzmedikation bei Migräne? Klar habe ich einen Allergiepaß, einen sehr dicken sogar, weil ich auch noch viel mehr Allergien habe, als gegen Medikamente und ausgetestet wurde ich erst im Februar diesen Jahres, da kam dann leider noch ein paar Dinge zum Vorschein, die ich noch gar nicht wusste. Mit der Klinik sollte ich echt mal in Angriff nehmen, denn Leben ist das nicht mehr, nur noch kämpfen.
    Es tut aber gut, sich mit anderen austauschen zu können.

    Lieben Gruß
    Christiane-Maria

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Liebe Heika,
    ja ich bin bei einem Migränespezialisten in Behandlung und natürlich auch bei einem Allergologen und bei einem Neurologen. Die arbeiten echt gut und eng zusammen, aber die haben jetzt natürlich nach dem letzten akuten Kreislaufzusammenbruch nach Einnahme von Medikation Angst etwas ambulant zu machen. Dieses Risiko gehe ich persönlich auch nicht mehr ein, will ja weiter leben.
    Und ja, ES IST GRAUSAM.
    Aber was soll ich machen, Kopf in den Sand stecken, ist nicht meine Art.
    Gehe wohl doch mal in die Klinik und hoffe das es besser wird, so wie schon seit 28 Jahren. Doch irgendwann finde ich den Arzt, der mir hilft, dessen bin ich mir sicher.

    Liebe Grüße
    Christiane – Maria

    Anonym
    Beitragsanzahl: 12

    Liebe Claeli,
    hoffe bei dir geht es nicht mit einer Attacke los. Mit meine Allergien muss ich leben, geht ja nicht anders.
    Aber mit meinen Attacken lebe ich nicht, die vegetiere ich durch.
    Doch es gibt bestimmt irgendwie Hoffnung.

    Liebe Grüße und gute Besserung
    Christiane-Maria

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 28238

    Liebe Christiane-Maria,

    Du wirst wohl um einen Klinikaufenthalt nicht herumkommen. Ich würde das bald in Angriff nehmen, damit Dir eventuell doch bald geholfen werden kann.

    Kortison kann man durchaus gelegentlich mal einsetzen, um eine extreme und lange Attacke zu beenden. Ideal ist es sicher nicht und es ist ja auch kein Akutmedikament. Verträgst Du auch keine NSARs und Antiemetika? Wie sieht es mit Magnesium und Vitamin B 2 zur Prophylaxe aus?

    Liebe Grüße
    Bettina