Was ”triggert” eure Migräne?

Ansicht von 30 Beiträgen - 31 bis 60 (von insgesamt 93)
  • Autor
    Beiträge
  • Jürgen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 29

    wenn ich bstimmte Übungen wie z. b. Klimmzüge übertreibe, Merk ich schon kurze Zeit später, dass das ein trigger war. dabei etwas besser dosieren und es geht. in deiner Situation ist der Rucksack sicher eine Lösung,obwohl Klimmzüge auch symetrisch sind. abervlt kommt die übrlastung dann später.
    gruß
    Jürgen

    minifiets
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 321

    Angesichts Euer Diskussion über das Wetter als Trigger habe ich noch mal über meine „Trigger“ nachgedacht und wiederum festgestellt, dass ich keine erkennen kann. Gestern waren wir mit der Familie meines Freundes essen. Auf dem Weg nach Hause haben wir noch Kuchen geholt und da habe ich gemerkt, dass mein Nacken auf einmal sehr verspannt und dass es auch in den Kopf zieht. Zu Hause hab ich mich noch an meine Arbeit gesetzt, aber schon gemerkt, dass das nichts wird. Bin dann ins Bett gegangen und dann war der Schmerz auch da. Habe es dann gnaz gut verschlafen. Aber WARUM zum Geier ich nun gestern Migräne bekommen habe – ich kann´s mir nicht erklären. Kann es denn auch sein, dass es gar keinen erkennbaren Trigger gibt?
    Ganz davon abgesehen, wollte ich schon länger Folgendes erzählen: ich weiss nicht woran es liegt, aber meine Schmerzen werden nicht mehr so intensiv. Ich nehm auch immer ziemlich früh etwas dagegen, weil ich früher immer so lang gewartet hab und es dann unerträglich wurde. Meine Migräne macht sich dann eigtl nicht mehr so sehr durch intensive Schmerzen bemerkbar, als vielmehr dadurch, dass ich total schlapp und müde werde. Die Schmerzen sind da, einseitig und unangenehm, aber nicht vernichtend stark. Ich weiss allerdings nicht, wie sie sich entwickeln würden, wenn ich nichts einnehemen würde. Im Moment habe ich ja auch quasi immer die Gelegenheitmich sofort hinzulegen, weil ich ja wegen der Diplomarbeit quasi nur zu Hause bin. Ich bin gespannt, wie es wird, wenn ich arbeiten gehe. Aber eigtl. bin ich optimistisch.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Minifiets,

    dass Deine Schmerzen nun nicht mehr so intensiv und besser erträglich sind, liegt ja ganz bestimmt auch an Deiner gut wirkenden Prophylaxe. 😉

    Man kann nicht immer Trigger ausmachen. Meist ist es halt einfach so, dass das Fass irgendwann voll ist und dann kommt es bei der geringsten Aktion zum Anfall. Du denkst Dir wahrscheinlich, wie kann das jetzt sein, hattest aber vielleicht die Tage vorher schon viel zu viel um die Ohren, sodass nun dieser eigentlich stressfreie Tag gestern nun zu viel war.
    Du musst auch sehen, dass Du viel am Schreibtisch sitzt und daher ziemlich sicher dauerverkrampft im Nacken- und Schulterbereich bist.

    Aber nicht immer findet man Trigger und eine verkrampfte Suche danach bringt Dich auch nicht weiter.

    Liebe Grüße
    Bettina

    SimonPhoenix
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    Ich kenn das wie es Bettina beschreibt, hab häufig am Wochenende Migräne wenn der Stress wegfällt.

    minifiets
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 321

    Ein Essen mit der familiy von meinem Freund ist vieles, aber nicht „stressfrei“ 😀

    SimonPhoenix
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    na dann hast du doch deinen trigger

    minifiets
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 321

    nene, das ist zwar nervig, aber das beeindruckt mich nicht mehr so;)

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Doch, doch, das war er wahrscheinlich. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte! Lass ich mir nicht ausreden. 😉 🙂

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    Minifets,
    Dein Studium alleine bringt doch schon sehr viel Streß mit sich.Streß reicht doch als Trigger für ne Miggi aus.Bei mir war es letzte Woche die Regelblutung.Von kurz davor,bis kurz danach quält mich dann der Schmerz.Hatte schon Schiß,dass es diesmal gar nicht aufhört.
    Irre ich mich,oder habt Ihr Studenten nicht jetzt gerade wieder Prüfungszeit?
    Halt die Ohren steif,ob mit oder ohne Trigger liebe Nachbarin.
    Cinderella

    minifiets
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 321

    dann könnte ich ja überlegen, ob ich meine Teilnahme am morgigen Familiengeburtstagskaffeetrinken absage mit der Begründung „Ihr macht mir Migräne“ 😀
    @cinderella: Ich schreib grad meine Diplomarbeit, das ist also quasi Prüfungszeit deluxe 😉

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Im Laufe der Zeit und mit der Beobachtung der Trigger stelle ich fest, dass so vieles aus dem Alltag oder auch an besonderen Ereignissen meines Lebens die Migräne triggern kann, eigentlich fast alles oder sehr vieles. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr nervt mich dies, es taucht dann ein Gefühl der „Lebensunfähigkeit“ und „Lebensuntauglichkeit“ bei mir auf. Ich kann doch diese vielen Trigger gar nicht abstellen, ab einem bestimmten Punkt eben die Trigger nicht mehr beeinflussen. An diesem Punkt versuche ich jetzt damit aufzuhören, mir noch mehr Gedanken über die Trigger zu machen.
    Liebe Minifiets, wenn du aus irgendwelchen Gründen keine Lust auf den Familiengeburtstag mit Kaffeetrinken hast, geh doch einfach nicht hin. Wenn du denkst, dass morgen dadurch die Migräne getriggert wird, dann verzichte drauf.
    Ich wünsche dir gutes Vorankommen mit deiner Diplomarbeit! Wie weit bist du denn?

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    @ Alle,
    habt Ihr auch das Gefühl,dass seitdem Ihr Migräniker seid,Eure Ohren und Eure Nase viel empfindlicher geworden sind?ich kann z.B sämtliche Gerüche nicht mehr ab.Von Zigarettenqualm wird mir z.B schlecht,oder schlechtes billiges Parfüm…
    Dann kann ich keine laute Musik mehr ertragen(außer ist ist eins meiner Lieblingslieder,dann stelle ich die Musik auch mal ein bißchen lauter).Ich mag keine Menschenansammlungen wenn z.B alle durcheinander reden.Dann Kinder oder Babygeschrei löst oft einen Migräneanfall bei mir aus.
    Schlechte Luft im Raum ist auch ganz fies.
    Früher kannte ich die Beschwerden gar nicht.Entweder werde ich alt,oder es hängt wirklich mit der Migräne zusammen.Ich will ja nicht gleich alles meiden,plane aber doch schon immer ein wenig im voraus,was ich so mache,oder auch nicht.
    Ich bin ja schonmal froh,dass in Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf.
    Wie sieht es denn bei den Rauchern hier aus dem Forum aus?Bekommt Ihr von dem Rauch Kopfweh?Und bei den Nichtrauchern?Ihr doch bestimmt,oder?
    Fragen über Fragen,die mich brennend interessieren…
    LG und en gutes Nächtle wünscht
    Cinderella

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    @ Minifets
    Welches Thema hat denn Deine Diplomarbeit?Was möchtest Du später mal beruflich machen?Und zu Deiner familienfeier würde ich auf jeden Fall gehen.Ich beneide Dich darum,denn ich habe keine Familie mehr.Das heißt mit meinen Eltern habe ich seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr.Weihnachten,Ostern und Geburtstage mag ich daher gar nicht mehr.An Weihnachten bin ich immer sehr deprimiert.Es ist doch schade,wenn man so gar keinen mehr hat.Na,immerhin habe ich ja noch Mann und Tochter.
    LG Cinderella

    SimonPhoenix
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 753

    @cinderella
    von rauch bekomme ich Kopfschmerzen, aber sensibler bin ich nicht geworden.
    Meine Trigger sind Wetterwechsel, Stress (wenn der nachläßt; also bevorzugt Wochenende und nachts). Kann leider aber nicht alles sein, nur was es sonst noch ist habe ich nie herausgefunden.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Zigarettenrauch, schlecht gelüftete Räume, Parfums (auch die guten) sind Trigger für mich. Mir geht es leider auch so, dass ich immer empfindlicher werde und Lärm schlecht ertrage. Komischerweise, oder besser gesagt, glücklicherweise ertrage ich laute Musik in der Oper oder im Konzert meistens doch recht gut.

    Wir haben einen Nachbarn, der oft Holz mit einer Kreissäge schneidet. Diese Art von Lärm finde ich ziemlich unerträglich. Ebenso diese unsäglichen Laubbläser. Die sollte man eigentlich verbieten.

    minifiets
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 321

    @cinderella über meine beruflichen Pläne werde ich per PN berichten, man weiss ja nicht wer hier mitliest 😉
    Ich werde auch zu der Feier gehen, das war nur ein Scherz 😉 Ich komme da gelegentlich an meine Grenzen, da mein Freund und ich aus völlig unterschiedlichen Welten stammen und seine Familie doch sehr konservativ und altmodisch ist. Ich bin im Gegensatz dazu in einer kunterbunten Patchworkfamilie aufgewachsen (was nicht besser oder schlechter ist, aber halt völlig anders). Es gibt bestimmte Einstellungen und Werte, da stehen seine Familie und ich uns quasi diametral gegenüber, was es manchmal schwer macht, weil ich ja jetzt dazu gehöre.
    Es tut mir leid für Dich Cinderlla, dass Du keine Familie mehr hast, aber siehe depressionsgruppe, Familie ist nicht immer ein Segen, da kann ich echt aus Erfahrung sprechen 😉

    Julez
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Hallo,

    bei mir sind es vor allem bestimmte Lichtmuster und auch sonst Muster, vor allem diese „psychedelischen“ Lichtwechsel:

    – Licht- und Schattenwechsel (bei Bäumen und beim Autofahren zwischen Bäumen im Sonnenlicht)
    – Licht zwischen lamellen und Rolläden
    – kleingemusterte Teppiche – ganz furchtbar sind die Eigänge in großen Kaufhäusern
    – Benzingeruch ist übel

    Mit Alkohol habe ich gar keine probleme, alleridngs meide ich auch seit 3 Jahren Rotwein, weiß es also nicht.
    Käse und Schokolade sind egal.

    Julez
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Ich noch einmal 🙂

    – Wetterwechsel sind bei mir auch ganz fies.

    Also
    – drückendes Wetter (kurz vor Gewitter)
    – wechselhaftes wetter (Sonne / Regen)
    – Menschenmassen
    – Bummbumm-Musik (Techno…)

    Nina Camoeiras
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 9

    Hallo zusammen 🙂
    bei mir sind es
    * hormonelle Umstellungen („Pille“, kurz vor der Geburt, danach beim Stillbeginn bis ca 1 Monat danach)
    * Unterzuckerung (unregelmäßiges Essen)
    * grelles weißes Licht, Blitzlicht (Foto), sich spiegelndes Sonnenlicht, flackerndes Licht
    * Wetterwechsel, Föhn
    * Rauchen bzw rauchige Luft
    * lieblicher (süßer) Rotwein, dunkles Bier, generell dunkler (und süßer) Alkohol (ausgenommen trockener – und guter- Rotwein in Maßen)
    * Nackenmuskelverspannungen (einseitiges schweres Taschentragen, Baby im Tragetuch zu lange tragen, verkrampftes Sitzen am Computer (wie grade, hihi)

    liebe Grüße,
    Nina

    Louise
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Ich habe mal eine Frage an Eure Erfahrung mit der „Wahrnehmung von Elektrizität“ im Schlafraum.
    Hintergrund: Im Herbst steht bei mir eine Dienstreise an mit Übernachtung in einer Art Gästehaus, in dem ich vor 1 1/2 Jahren schon einmal übernachten „durfte“. Während sonst Dienstreisen für mich unproblematisch sind, hatte ich dort festgestellt, dass die Einrichtung überwiegend aus Kunststoffen bestand und den – sonst üblichen – Studenten sehr viel Elektrik und Elektronik im Raum geboten wurde. Selbst die Nachttischlampe war so „modern“, dass der gesamte Fuß auf Berührung als Dimmer fungierte.

    Während ich sonst seeeehr selten morgens mit Kopfschmerzen wach werde, erwachte ich in diesem Fall sehr früh, ca. gegen 5 Uhr und mir brummte schon der Schädel. Die sofort genommene Triptantablette habe ich nach ca. 15 Minuten in die Toilette zurückgegeben. Mit dem Rest der Dienstreise hatte ich nicht mehr viel zu tun.
    Ich habe dann allerdings alle elektrischen Geräte, sofern möglich, aus den Steckdosen gezogen. Vor allem diese merkwürdige Nachttischlampe mit dem Riesendimmer, der stundenlang direkt neben meinem Kopf gestanden hat.
    Am letzten Tag ist das (nächste) Triptan dann wieder drin geblieben und meine Kollegen konnten mich wieder in den Zug nach Hause setzen.

    Da ich leider nicht verhindern konnte, dass demnächst wieder eine Dienstreise an diesen schönen Ort geht (und ich ein Hotelzimmer für 2 Nächte selbst bezahlen müsste 🙁 ), frage ich mich, ob mir die Mischung von Kunststoff und elektrischem Einfluss wieder bevor steht. Gut, Stehlampen kann man herausziehen, eine Taschenlampe kann ich mitnehmen. Bammel hab ich trotzdem.

    Interessieren würde mich, ob jemand von Euch einmal ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

    Liebe Grüße
    Louise

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Louise,

    Du hattest diese Erfahrung erst ein Mal gemacht? Das kann absolut auch Zufall sein. Eine Dienstreise ist immer hektisch, mit Stress verbunden und das alleine – zusammen mit anderen vielleicht nicht wahrgenommenen Triggern – kann schon Schuld an dieser schlimmen Attacke gewesen sein.

    Ich habe eine Nachttischlampe mit Dimmer direkt an meinem Bett stehen und ich liebe sie! Zusätzlich noch einen Fernseher, der zwar meist nicht aus ist, aber Elektrosmog macht er ja trotzdem. 😉 Ich bin wirklich sehr empfindlich auf viele Dinge, aber das stört mich nicht im Geringsten.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Saphira78
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 217

    Liebe Louise,

    ich habe auch eine dimmbare Nachttischlampe und ich habe keine Probleme mit ihr, habe sie schon seit einigen Jahren. sie steht auch während der Migräne direkt neben mir und stört mich nicht. Was ich nicht mochte ist der Radiowecker, der ist rausgeflogen, kann aber auch einfach sein das mich die Leuchtzahlen nervös gemacht haben. Handy hab ich auf dem Nachttisch liegen, fungiert als Wecker, ist nachts aber aus, geht erst morgens wieder an. Verursacht also auch keine nächtliche Strahlung.
    Wie Bettina schon sagt, da kam sicher ne ganze Menge auf einmal und war sicher zu viel für Dich.

    Versuch es gelassener anzugehen und keine Angst zu haben, und zieh einfach alle unnützen Geräte raus wenn Du denkst es könnte der Elektrosmog sein. So fühlst Du Dich sicherer und hast einen Trigger weniger, den Stress der restlichen Dienstreise musst Du versuchen so gut wie möglich für Dich zu timen. Ich drück Dir die Daumen das es nicht wieder passiert.

    LG
    Sandy

    Louise
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 169

    Vor vielen Jahren (muss vor 1997 gewesen sein, noch ohne Triptane…) hatte ich ein ähnliches Erlebnis in Den Haag:
    Extra mit lang bestellten Museums-Karten hingefahren. Auch dort war das (Hotel)-Zimmer voller Kunststoff. Sogar so viel, dass es knisterte und (bei Dunkelheit) manchmal Lichtblitze gab. Das wurde erst besser, als mein Mann mit einer Decke eine Art „Ableitung“ der Elektrizität zum Heizkörper gebaut hat.
    Auch dort habe ich mitten in der Nacht eine Mörder-Migräne bekommen, die erst nach der „Ableitung“ durch die Decke besser wurde.

    Gefrühstückt hat mein Mann dann logischerweise allein, hat aber ein trocken Brötchen für mich mitgenommen. Das Hotel haben wir dann fluchtartig (nach dem Bezahlen natürlich) verlassen.
    Bis zum Museumsbesuch am Nachmittag hatte ich mich dann soweit erholt, dass ich das trocken Brötchen wieder mümmeln konnte und ich doch noch die Bilder von Vermeer sehen konnte. 😀

    Und wo Du (Bettina) jetzt so fragst: Elektrowecker stelle ich (z.B. in Hotels) seitdem meilenweit vom Bett weg. Also etwas phobisch bin ich seitdem schon.
    So gesehen war die Dienstreise (mit Dimmerlampe) letztes Jahr nur eine Bestätigung. Andere Dienstreisen sind sonst aber „gut“ gegangen.
    Werde also Sandy`s Rat beherzigen und versuchen, es gelassen anzugehen. Kann ja eine Taschenlampe mitnehmen. 😉

    Liebe Grüße
    Louise

    jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 72

    Hallo zusammen
    Ich wollte mal fragen, ob jemand von euch die Erfahrung gemacht hat, dass Milch die Migräne triggert?
    Ich habe das Gefühl, dass dies bei mir der Fall ist.
    Jedoch nur wenn ich die Milch trinke. Ich kann unbedenklich Käse oder Schockolade oder Kartoffelstock essen. Kann es daran liegen, dass hier die Milch verarbeitet wurde?
    Ist jemandem etwas bekannt?
    Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen

    Jasmin

    Ronja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 970

    Liebe Jasmin,

    Milch vertrage ich gut, das ist kein Trigger bei mir.
    Nach welcher Zeit nach dem Milchkonsum bekommst du Migräne?
    Das wollte ich immer schon mal fragen: Nach welcher Zeit muss die Migräne aufgetaucht sein, damit man von Trigger spricht?

    Herzliche Grüße
    Ronja

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Liebe Jasmin,

    sehr selten lösen Nahrungsmittel Migräne aus. Beobachte es mal eine Zeitlang und wenn Du tatsächlich das Gefühl hast, dass die Milch Migräne auslöst, musst Du mal darauf verzichten. Es gibt eher mal Meldungen, dass lange gereifter Käse für Attacken verantwortlich gemacht wird, aber von Milch selbst habe ich das noch nie gehört.

    Liebe Ronja,

    das kann unterschiedlich lange dauern. Wenn Du Alkohol trinkst, kann sich die Migräne mitunter sehr schnell melden (so ist das oft bei mir), bei anderen Dingen dauert es entsprechend länger. Stress löst ja bei vielen Migräne aus, aber meist erst nach Stunden, oder sogar am nächsten Tag erst. Bei anderen wieder nur dann, wenn der Stress vorbei ist und die Entspannung beginnen sollte. Alles was eine Änderung bedeutet, kann – aber muss nicht – Migräne auslösen.

    Sehr viele Anfälle scheinen aber einfach aus dem Nichts aufzutauchen. Man kann sie keinem Trigger zuordnen, so gerne man das ja eigentlich möchte. 😉

    Ich denke, dass man im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür bekommt, was einem gut tut und was nicht. Danach kann man dann handeln und sich damit vielleicht bessere Zeiten erkaufen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    @ Jasmin,
    mir hat tatsächlich vor ein paar Jahren in der Klinik für manuelle Therapie in Hamm ein Ernährungsberater gesagt, dass ich mal drei Monate komplett auf Milchprodukte verzichten sollte.Ich hab das leider nicht ganz geschafft.Hatte mir jede Menge Sojaprodukte besorgt.Der Körper sollte praktisch mal von der Milch entgiftet werden. Das sollte letztendlich eine Besserung der Migräne bringen. Ich weiß nicht so ganz, ob ich das nun glauben soll oder nicht? Ist Milch nun ein Übeltäter oder nicht? Ich weiß es leider nicht.
    LG Cinderella

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27898

    Den Körper von der Milch entgiften? Das Entgiften wird immer mehr ein Modewort, habe ich so das Gefühl. 😉 Milch ist kein Gift und der Körper muss nicht entgiftet werden! Auch der Darm muss nicht entgiftet werden! Unser Körper regelt alles selbst sehr gut und irreale Ängste oder Bedenken wegen dringender Entgiftung von irgendwas halte ich für einen ziemlichen Humbug, wenn ich ganz ehrlich bin.

    Liebe Leute, lasst Euch nicht verrückt machen, sondern genießt das Essen. Leider wird sehr viel Geld gemacht mit ominösen Nahrungsmitteltests, die irgendwelche Allergien oder Unverträglichkeiten aufspüren sollen. Manche Leute haben dann seitenweise Berichte vor sich liegen und trauen sich kaum mehr in den Supermarkt. Davon halte ich persönlich noch weniger als nix. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Cinderella
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 548

    @ Bettina,
    ich hätte auch nie geschafft drei Monate ohne Milchprodukte zu leben.Nach einer Woche habe ich es dann aufgegeben.Alleine der Kaffe ohne Milch bzw. mit Sojamilch hat mir gar nicht mehr geschmeckt. Es geht ja auch um Genuß. Zusätzlich kommt bei mir noch die Osteoporose, da brauche ich dringend Calcium. Ich liebe es oft einfach nur eine Tasse Milch zu löffeln. In der oben beschriebenen Klinik wurde dieses Procerdere an viele Patienten weiter gegeben.Jeder Zweite hatte dort eine Kuhmilchunverträglichkeit.Für mich war das auch nur Humbug.Ich hab schon so viel in meiner „Migränekarriere“ ausprobiert bzw. weggelassen,leider alles ohne Erfolg.
    Macht es gut
    Cinderella

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo Ihr Lieben,

    da ich ja eh schon wenig Milchprodukte zu mir nehme, v.a. Käse, habe ich auch mal längere Zeit ganz vegan ohne jegliche Milchprodukte gelebt. Aber die Migräne sowie die Rückenschmerzen wurden davon überhaupt nicht anders oder besser. Lediglich meine Haut hat sich gebessert, da ich auch eine leichte Milcheiweiß- und leider auch Sojaallergie habe. Aber wirklich klinisch relevant sind diese Allergien auch nicht. Da ich heutzutage frische Milch und auch ab und zu Frischkäse genieße und auch Jogurt und Sojaprodukte. Ich bekomme davon einige Pickelchen, das ist alles.
    Es gibt Menschen, die haben eine Histaminintoleranz und können Nahrungsmittel, die viel Histamin haben, wie z.B. gereifter Käse, Rotwein, Schokolade, div. gefrorene Fischprodukte, Spinat, Tomaten etc., nicht vertragen und bekommen davon auch Migräne, Bauchschmerzen, Wechsel von Durchfall und Verstopfung und andere Magen- Darmbeschwerden. Davon sind aber nicht sehr viele Menschen betroffen. Man kann das beim Allergologen im 24-Stunden-Sammelurin testen lassen.

    Liebe Grüße
    Christiane

Ansicht von 30 Beiträgen - 31 bis 60 (von insgesamt 93)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.