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Kräutertee Schafgarbe und Co.
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Anonym
Inaktiv16. Mai 2021 um 20:03Beitragsanzahl: 18Hallo zusammen,
auf der Seite der Schmerzklinik Kiel habe ich bereits gelesen, dass z. B. Pfefferminztee auch gut bei Migräne ist. Hat jemand Erfahrungen mit Schafgarbe gemacht, also positive Erfahrungen? Oder mit anderen Kräutertees?
LG sonnentauHallo Sonnentau,
wo genau hast du das auf der Seite der Schmerzklinik Kiel gelesen?
Ich kenne es nur so, dass Pfefferminzöl zur Behandlung bei Spannungskopfschmerzen helfen kann.
Wobei ausreichendes Trinken natürlich auf jeden Fall wichtig für unsere Migräneköpfe ist.Lieber Gruß
HeikaAnonym
Inaktiv16. Mai 2021 um 21:22Beitragsanzahl: 18Hallo Heika,
Oh je, wo ich genau das gelesen habe, finde ich nicht mehr, oder vielleicht doch irgendwo beim googeln gelesen (?), SORRY..
Ja, Pfefferminzöl habe ich auch, hilft aber nur unterstützend bei nicht ganz so krassen Schmerzen.Wenn du auch trinken ansprichst, habe ich eine Frage: ist das richtig, dass Migräniker 3 Liter trinken sollen?
Was im Übrigen bei starken Spannungskopfschmerzen (von Schulter\Rücken\Nacken ausgeht) hilft auch Tapen, es bringt immerhin eine starke Linderung.
LG Sonnentau
Hallo Sonnentau,
ich bin mir sehr sicher, dass das mit dem Pfefferminztee gegen Migräne nicht von Seiten der Schmerzklinik Kiel kommt. Ein Kräutertee wird weder auf den Ablauf einer Migräneattacke noch auf die Häufigkeit oder Schwere von Migräneattacken Einfluss nehmen.
Wie gesagt, ausreichendes Trinken ist wichtig, da unser Gehirn zum Funktionieren drei Dinge braucht: Wasser, Sauerstoff und Glucose.
Ich hatte das früher mal von einem Neurologen in einem Vortrag gehört gehabt, dass man drei Liter Wasser trinken sollte. Ich habe das mal versucht, das war für mich nicht machbar. Dafür lernte ich viele Toiletten in unserer Stadt kennen. 😉
Ich fragte diesen Neurologen dann mal in seiner Sprechstunde, ob er denn selber die 3 l trinken würde (er hatte auch Migräne), Antwort: „Nein, das ist in meinem Berufsalltag nicht praktikabel.“ Soso…Wir sollten auch bedenken, dass viele Lebensmittel ja auch Flüssigkeit enthalten, diese sollten wir bei Berechnungen nicht vergessen. Wie viel Flüssigkeitsaufnahme für einen persönlich sinnvoll ist, hängt ja auch von vielen Faktoren ab, z.B. Außentemperatur, sportliche Tätigkeiten, usw.
Ich zwinge mir nie Flüssigkeit rein, die ich nicht trinken mag. Ich trinke aber eh gerne, fast nur Leitungswasser übrigens.
Wer dazu neigt, deutlich zu wenig zu trinken, sollte sich durchaus motivieren, die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern.Lieber Gruß
HeikaHallo Sonnentau,
wenn deine Frage auf positive Erfahrungen mit Schafgarbe oder anderen Kräutern auf die Migräne abzielt, lautet meine Antwort: nein!
Die Angaben über die tägliche Trinkmenge schwanken, was natürlich ein wenig verunsichern kann.
Lies mal auf der Internetseite der TK (oder deiner Krankenkasse) nach, dort gibt es einen interessanten Beitrag zum Thema Trinken.
Gesunden Erwachsenen wird eine Flüssigkeitsmenge zwischen 2 und 3 Litern bzw. ca. 35 ml pro kg Körpergewicht täglich empfohlen (vorzugsweise Wasser und ungesüßte Kräutertees, aber auch Kaffee, Brühe u.a. zählen dazu).
Mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kann man Kopfschmerzen, die aufgrund von Flüssigkeitsmangel auftreten, behandeln bzw. vorbeugen. Durch die Flüssigkeit wird das Blut verdünnt, wodurch das Gehirn wieder besser mit Sauerstoff versorgt wird. Dass und warum dieser wichtig für unser Gehirn ist, hast du, liebe Heika, bereits geschrieben.
Liebe Grüße
KatrinViva la Vida! ?
Hallo Sonnentau,
könnte man mit Tees und Wässerchen gegen die Migräne angehen, wäre Headbook überflüssig. 😉 Und ebenso Kliniken und Fachärzte für diese schwer behindernde Erkrankung.
Also nein, kein Effekt und wer das behauptet, hat noch nie richtige Migräne gehabt. ?
Liebe Grüße
BettinaHallo Sonnentau,
mir ist bezüglich der Trinkmenge noch etwas eingefallen.
Vor einigen Jahren erklärte mir eine Ärztin, dass sich auch an der Farbe des Urins erkennen lässt, ob man ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen hat. In diesem Fall wäre er hell und klar.
Dieser „Trick“ funktioniert natürlich nicht bei denen, die Vitamin B2 (Riboflavin) als Migräneprophylaxe einnehmen, da es den Urin gelb färbt.
Bezüglich einer pflanzlichen Migränevorbeugung findest du im Serviceteil des Buches von Prof. Göbel „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“ einige Informationen zum Pestwurzextrakt.
Liebe Grüße
KatrinViva la Vida! ?
Anonym
Inaktiv19. Mai 2021 um 19:06Beitragsanzahl: 18Hallo zusammen,
dass Migräne mit Tee nicht aufzuhalten ist, war mir schon klar. Es hätte mich nur interessiert, ob jemand positive Erfahrungen mit Kräutertees gemacht hat, zumindest eine Linderung verschafft. In anderen Bereichen habe ich gute Erfahrungen mit Tee gemacht und konnte so schon auf Schmerzmittel verzichten. Z.B. hilft Hirtentäschelkraut sehr gut bei Menstruationsbeschwerden, also auch bei richtigen fiesen Schmerzen, die ich früher hatte. Zwei Tassen davon, und die Schmerzen waren wirklich sehr erträglich bis ganz verschwunden. Genauso hilft auch Fenchel-Kümmel-Anis Tee, wenn mich mein Darm sehr ärgert (der chronisch entzündet ist). Allerdings müssen dann auch schon mehrere Tassen am Tag getrunken werden. Ich würde jetzt trotzdem mal eine zeitlang den Schafgarbentee probieren, drei Tassen am Tag, mal schauen, was passiert.
Wie sieht es eigentlich mit Akupunktur aus?
Hat das schon jemand ausprobiert?
LG SonnentauHallo Sonnentau,
bei deiner Frage, ob schon jemand hier AKupunktur ausprobiert hat, musste ich schmunzeln. Das ist eine extrem häufige Frage an mich von Nichtbetroffenen. Also ich habe jedenfalls verschiedene versierte AKupunkteure, Homöopathen, Heilpraktiker mit Phytotherapie u.v.m. ausprobiert, auch schon Pflanzentees – jahrelang all das, ohne jeglichen Erfolg.
Nun wirkt die Antikörperspritze – tatata… Also ausprobieren kannst du alles mögliche und niemand wird vorher sagen können, wie du darauf reagierst, das ist bei Migräne leider so. Lt. Statistiken ist Akupunktur bei MIgräne i.A. jedenfalls nicht wirksam, so ist mein Kenntnisstand aus dem Buch von Prof. Göbel, an dem ich mich nun gut orientieren kann.
Wie du habe ich bei versch. anderen Beschwerden (auch meiner Kinder) durchaus schon Erfolg mit pflanzlichen Behandlungen gehabt.Alles Liebe für dich,
JasminHallo Sonnentau,
Ich würde jetzt trotzdem mal eine zeitlang den Schafgarbentee probieren, drei Tassen am Tag, mal schauen, was passiert.
mach ruhig, passiert ja nichts. Wenn Du Teefan bist, kann auch der Placeboeffekt stärker bei Dir „zuschlagen“. Ist positiv gemeint.
Wie sieht es eigentlich mit Akupunktur aus?
Die Frage ist wirklich der Klassiker, stimme da Jasmin zu. Wir haben auch ein Forum zu alternativen Verfahren, die sämtlich für die Katz sind.
Akupunktur kann einen gewissen Effekt über die Kontexteffekte haben, mehr kannst Du nicht erwarten.Liebe Grüße
Bettina -
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