Berufstätigkeit und Migräne2024-12-22T21:09:57+01:00

Berufstätigkeit und Migräne

Auszeit und eure Tipps zum Verhalten

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  • Captain
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    Hey zusammen,

    Ich hab mal eine Frage und hoffe auf Erfahrungen bzw. Tipps:

    Ich überlege derzeit eine Auszeit von der Arbeit (30 Tage bspw.) zu nehmen. Ich bin aktuell häufig krank wegen der Kopfschmerzen und mein letzter Urlaub war wegen der Impfung (ein guter Arbeitnehmer nimmt kein AU in Urlaub ?) zu 3/4 nicht erholsam. Hat das jemand von euch schonmal gemacht und kann berichten ob es ihm half?

    Kurz zur Info:
    Ich arbeite am Bildschirm und bin im letzten Jahr ca. 40 Tage auf AU wegen den Kopfschmerzen gewesen, da ich meist mit Übelkeit und Schwindel zu kämpfen habe und jetzt erst langsam lerne die Medikamente früh zu nehmen ohne Angst der 10/20 – Grenze zu haben. Wenn es zu eng wird gehe ich früher heim oder eben AU wenn es sehr früh ist oder eben mehrere Tage folgen. Meine Chefs haben bereits ein Gespräch (höfflich) geführt, das es besser werden sollte. Dabei hat man aber schon mitschwingen hören das es nicht mehr lange „akzeptiert“ wird. Ich habe im Nov. einen Neurotermin und auch folgend einen Termin im Schlaflabor, da ich wegen Sorgen öfter schlecht schlafe (Angst Jobverlust etc., glaube können viele nachfühlen). Allgemein bin ich aktuell sehr gereizt unterwegs und auf der Arbeit leider auch nicht sehr glücklich, aber mit Migräne woanders bewerben – seien wir mal realistisch ☹️.

    Das mal kurz zur Situation. Natürlich hoffe ich auf Besserung mit Prophylaxe etc., aber vor Ende des Jahres seh ich aktuell kein Land und bin extrem ausgelaugt.

    Ich erhoffe mir damit etwas Abstand für mich und meine Gesundheit. Die Möglichkeit eine Zeit lang abzuschalten, darüber nachzudenken ob der Job noch richtig ist oder ob er ein Teil des Problems ist, des Weiteren auch vielleicht die Möglichkeit vielleicht zu erfahren ob es mir damit besser geht oder ob eher ich das Problem bin?!

    Achja, Urlaub ist leider weg, da es bei uns Betriebsferien gibt und dort ne Menge flöten geht und wie beschrieben waren die letzten 2 Urlaubszeiten leider nicht erholsam.

    Würde mich über Erfahrungen etc. Freuen.

    Danke.
    DerCaptain

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo DerCaptain,

    hast Du hier in dieser speziellen Gruppe schon ein wenig quergelesen? Da findest Du nämlich viele Erfahrungsberichte zu diesen Themen.

    Kannst Du denn so einfach eine Auszeit von einem Monat nehmen? Sicher kannst Du etwas zur Ruhe kommen, aber das Grundproblem wird damit nicht gelöst, sondern nur verschoben. Bin mir daher nicht sicher, was es auf lange Sicht bringen soll. Aber vielleicht melden sich noch andere, die auch aus eigener Erfahrung berichten können.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Captain
    Participant
    Beitragsanzahl: 39

    Hallo Bettina,

    ja, auch wenn ich oft nicht aktiv bin lese ich hier immer wieder vorbei und wenn ich was zu sagen kann spring ich auch mit ins Thema. Auch zu dem speziellen Thema hab ich die Suche bemüht, aber entweder ich bin dazu zu schlau ? oder diese will nichts passendes rausgeben.

    Wenn ich das mit der Führung hier bespreche denke ich wird das gehen, da die bereits fragten ob eine Minderung der Arbeitszeit oder ähnliches etc. in Betracht käme um wieder zuverlässiger zu werden. Gefragt habe ich aber bisher noch nicht. Eventuell gehe ich auch erstmal weniger Stunden an ?‍♂️. Ist noch nichts entschieden, auch weil ich in den nächsten Monaten mehrere Termine div. Ärzte habe und vielleicht ein Wunder geschieht. Ich hab in den letzten Monaten gelernt nichts „übers Knie zu brechen“.

    Ich hab da auch leichte Zweifel ob es das Problem verbessert, daher dachte ich ich frag mal die Community, vielleicht hat der ein oder andere da ja etwas zu berichten. Es sind halt mehrere kleine Baustellen, die meine Autobahn zum Hirn versperren. Auch über Hilfe vom PsychoDoc habe ich bereits gegrübelt, aber warte den Neurologen Termin ab, da dieser auch gelernter Psychiater ist ?. Vielleicht schickt er mich direkt auf die Couch..aber ich hab keine direkten psychischen Krankheiten, sondern das was mit Migräne mitschwingt .. Angst um Job, keine Abschaltzeiten, downs und ups wegen den Schmerzen, Schlafprobleme etc.! Also nichts Atemberaubendes für Migräniker und das meiste akzeptiert man am Ende irgendwie.

    Danke dennoch für die Antwort!

    Grüsse ?‍✈️

    Ps: wie schaffst du es eigentlich immer alles zu lesen und zu beantworten?? Superkräfte ?

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo DerCaptain,

    wäre bei Dir denn – zumindest phasenweise – Homeoffice möglich? Das wäre eine Option, die tatsächlich Entspannung in die Sache bringen könnte. Ebenso natürlich Stundenreduktion, sofern das für Dich vom Finanziellen her machbar wäre.

    Auch über Hilfe vom PsychoDoc habe ich bereits gegrübelt, aber warte den Neurologen Termin ab, da dieser auch gelernter Psychiater ist ?. Vielleicht schickt er mich direkt auf die Couch..aber ich hab keine direkten psychischen Krankheiten, sondern das was mit Migräne mitschwingt .. Angst um Job, keine Abschaltzeiten, downs und ups wegen den Schmerzen, Schlafprobleme etc.! Also nichts Atemberaubendes für Migräniker und das meiste akzeptiert man am Ende irgendwie.

    Sicher kann die Psyche leiden bei sehr häufigen Schmerzen, Angst um den Job und durch sozialen Rückzug. Aber Migräne ist keine psychische Erkrankung, auch nicht Folge davon. 😉

    Ps: wie schaffst du es eigentlich immer alles zu lesen und zu beantworten?? Superkräfte ?

    Ganz einfach, weil ein Tag 25 Stunden hat. ?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Flummi
    Participant
    Beitragsanzahl: 581

    Hallo Captain

    Es ist in deiner derzeitigen Situation nicht so einfach. Auf der einen Seite bist du noch nicht beim Facharzt gewesen und hast damit auch noch nicht mit einer Prophylaxe begonnen. Abgesehen vom Migravent Classic welches unterstützend wirken kann.

    Auf der anderen Seite sitzt dir dein Arbeitgeber im Nacken und erwartet eine zeitnahe Besserung. Eine Auszeit von 30 Tagen spielt da eher dem Arbeitgeber in die Karten und du wärst erst ganz am Anfang der Suche nach einer Prophylaxe, die auf dich abgestimmt ist.

    Möglich wäre hier vielleicht ein aufklärendes Gespräch mit deinem Arbeitgeber. Wo du mitteilen kannst, dass du erst nach dem Besuch bei dem Neurologen eine fachärztliche Behandlung bekommen kannst. Denn es ist allgemein bekannt, dass man hier zeitnah kaum Termine bekommt.

    Ich erhoffe mir damit etwas Abstand für mich und meine Gesundheit. Die Möglichkeit eine Zeit lang abzuschalten, darüber nachzudenken ob der Job noch richtig ist oder ob er ein Teil des Problems ist, des Weiteren auch vielleicht die Möglichkeit vielleicht zu erfahren ob es mir damit besser geht oder ob eher ich das Problem bin?!

    Das ist nachvollziehbar, denn es geht dir derzeit ja nicht wirklich gut und du hängst praktisch noch in der Luft. Wenn du eine gute fachärztliche Betreuung hast, wird es dir bald besser gehen. Dann wirst du deine Situation auch anders bewerten. Leider brauchst du dafür aber auch viel Geduld, denn allein um beurteilen zu können ob eine Prophylaxe eine gute Wirkung hat braucht es bis zu 3 Monate.

    Vorrangig solltest du die Behandlung der Kopfschmerzattacken optimieren. Da kann dir der Neurologe sicher bei helfen. Des weiteren helfen auch nichtmedikamentöse Verhaltensanpassungen. Wie regelmäßiger Tagesablauf und Mahlzeiten, diese auch mit ausreichend langkettigen Kohlenhydraten. Entspannungsübungen und leichten Sport führst du glaube ich ja schon durch. Das könnte deine derzeitige Anspannung aber auch die berufliche Situation schon etwas verbessern.

    Wenn gar nichts mehr geht wäre der Weg über eine längere Krankschreibung möglich, die nach 6 Wochen in das Krankengeld übergeht. Auch da könnte der Neurologe eine Einschätzung zu geben.

    Ich hoffe, dass ich dir etwas weiterhelfen konnte. Halte die Ohren steif.

    Gruß Flummi

    Captain
    Participant
    Beitragsanzahl: 39

    Hallo Bettina,

    Home Office fällt in unserem Bereich komplett aus, leider.
    Das mit dem Lesen war nicht böse gemeint, sonder eher als winkender Dank.

    Ich hoffe auf Erfahrungsberichte, entscheide dann aber natürlich selber und bewusst bezogen auf meine Situation. Ich denke wenn der Neurologe auf absehbare Zeit keine Erfolge mit mit feiert werde ich mal die Stundenreduktion probieren für einige Monate.. danke für deine Ratschläge.

    Hallo Flummi,

    Wie gesagt breche ich erstmal nichts übers Knie und warte mindestens den Neurologen ab um zu sehen wie es danach aussieht. Ja, die angesprochenen Punkte beherzige ich bereits, Tagesrythmus ist auch okay, Ernährung ist in Arbeit.

    Ich hab ja bereits geschrieben das ich auf ein „Wunder“ hoffe, aber mir ist bewusst das Migräne immer ein Marathon und kein Sprint ist, ebenso der Kampf gegen diese. Deshalb gehe ich es jetzt auch noch einmal an, was ich 2019 bereits wollte aber durch Tod des Neurologen dann eben nicht konnte. Wie bereits oben an Bettina geschrieben werde ich vermutlich erst Zeiten reduzieren, hab aber gehofft das der/die ein oder andere vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat und diese mir vielleicht etwas bei der Entscheidung helfen. Diese abnehmen kann mir keiner, das ist mir klar.

    Danke dennoch fürs mitlesen und antworten.

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo Captain,

    Home Office fällt in unserem Bereich komplett aus, leider.

    schade, dann kann man nichts machen.

    Das mit dem Lesen war nicht böse gemeint, sonder eher als winkender Dank.

    Das hab ich auch genauso aufgefasst und frech/witzig (?) geantwortet. 😉

    ch denke wenn der Neurologe auf absehbare Zeit keine Erfolge mit mit feiert werde ich mal die Stundenreduktion probieren für einige Monate..

    Wenn die Chefs das mitmachen, nicht die schlechteste Option. Läuft es besser, kannst Du ja wieder aufstocken.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Tanni
    Participant
    Beitragsanzahl: 2102

    Lieber Captain,
    Ich war in diesem Jahr zweimal eine und einmal zwei Wochen krank geschrieben – Hintergrund war vorrangig eine nicht mehr tragbare Arbeitsüberlastung, damit einhergehend aber auch Schlafprobleme, mehr Kopfschmerzen, mehr Migräne, schnellere Erschöpfung…

    Vor der ersten Krankschreibung haben mir mein Betriebsarzt und meine Betriebspsychologin ordentlich den Kopf gewaschen, dass ich gefälligst eine Auszeit nehmen muss – die nächste war dann mehr oder weniger von meinem Chef angeordnet.

    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass eine Woche Auszeit mehr bringt, als ein paar Stunden oder ein Tag AU.

    Ich erfahre bei uns im Team viel Verständnis, allerdings war ich in den letzten 6 Jahren zuvor insgesamt nur 8 Tage krank gemeldet, daher fällt meine Abwesenheit nicht so sehr auf. Dazu kommt, dass ich die liegen gebliebene Arbeit selbst nachholen muss, also die Kollegen nicht zusätzlich belastet werden und die Finanzierung meiner Stelle gesichert ist ?
    Das kann in anderen Branchen anders aussehen…

    Mein Tipp für dich, falls eine Auszeit in Frage kommt: – Mach dir vorab Gedanken, was du in dieser Zeit tun möchtest, um auch langfristig von der Auszeit profitieren zu können.
    – kommuniziere deine Situation, also sowohl die geplante Auszeit als auch die Strategie (ggf. Ist eine stundenweise Wiedereingliederung möglich)

    Eine Reduktion der Stunden wäre auch ein guter Ansatzpunkt – aber sei vorsichtig: manche Chefs verstehen nicht, dass weniger Stunden auch weniger Aufgaben bedeuten.

    Vielleicht wäre auch eine psychologische Unterstützung sinnvoll (auch für die Frage einer Auszeit) – ich wollte lange nichts von Psychologen wissen, aber inzwischen schätze ich es sehr, vor allem die Möglichkeit zur Reflektion aus einer anderen Perspektive.

    Das ist meine Erfahrung – vielleicht kannst du das eine oder andere davon mitnehmen. ☺️

    Viele Grüße, Tanni

    Captain
    Participant
    Beitragsanzahl: 39

    Hallo Tanni,

    Vielen Dank für das teilen deiner Erfahrungen. Der Punkt mit dem wenige Stunden = weniger Arbeit bzw. Anpassen des Arbeitspensums, sodass nicht aus weniger mehr wird ist ein guter Hinweis. Das könnte mir bei uns im Unternehmen tatsächlich passieren, aber das kann ich dann noch einmal vorher in einem Gespräch ansprechen. Das du solche Probleme hast bzw. hoffentlich hattest tut mir leid, aber ich freue mich auch für dich das die Kollegen und Leitenden bei euch so viel Verständnis haben, leider nicht üblich. Auch bei mir im Unternehmen glaube ich immer auf Verständnis zu treffen, höre aber immer öfter das typische „Hinterm Rücken“ – Reden. Finde es auch dermassen nervig das manche mit meiner Erkrankung witzeln und meinen immer wieder (obwohl ich drauf hinwies) Sprüche a la „hast bestimmt Migräne, Wetter wechselt ja“ rauszulassen oder wenn ich nur etwas müde aussehe direkt alles auf den Kopf zu schieben. Aber da haben vermutlich sehr viele Erfahrungen mit.

    Ich lese hier immer von unter 30 Kranktagen und denke dann immer das ich entweder zu früh heim gehe (AU etc., aktuell +\- 30 Tage im letzten Jahr schätze ich auf Kopf) oder eine zu kleine Schmerzgrenze habe. Wie kriegt Ihr das alle nur hin, das muss doch extrem schmerzlich sein? Oder seit Ihr inzwischen alle so gut medikamentös eingestellt das man alles auf ein minimum reduzieren kann? Hab schon Angst Vomex zu nehmen (vom Hausarzt verschrieben), da in dem Beipackzettel steht das Führen von Fahrzeugen wäre nicht mit Vorsicht zu geniessen..viele berichten hier auch das Sie das zusätzlich zum „abschalten“ nehmen, aber muss ja im Notfall irgendwie heim kommen. Das geht jetzt aber am Thema vorbei, nochmal danke für dein Bericht.

    Der ?‍✈️

    Jasmin
    Participant
    Beitragsanzahl: 927

    Hey Captain,
    Du fragst, wie WIR das ALLE hinkriegen.. wir kriegen es eben nicht alle hin. Ich selbst bin seit 15 Jahren raus aus dem Job wegen chronischer Migräne, nun mit 61 steige ich auch nicht mehr ein. Bin froh, dass ich dank Antikörper Ajovy wieder meinen Alltag wuppen kann und mein Leben mehr genießen.
    Es lohnt sich also in jedem Fall, alles Hilfreiche an modernen Behandlungsmöglichkeiten zu versuchen. Vor 15 Jahren gab es vieles noch nicht,was seitdem neu erforscht und entwickelt wurde . Du schreibst ganz am Anfang von deiner Idee mit „Psychodoc“ und „Couch“, das soll sicher flapsig klingen, was okay ist. Die Möglichkeit von z.B. niedrig dosierten Antidepressiva als Migräne- Prophylaxe ist durchaus 1 der möglichen Optionen, die mit dem Neurologen zu klären wäre, unabhängig ob Depression vorhanden oder nicht. Mich persönlich schirmt es durchaus gut ab gegen Reizüberflutung. Verhaltenstherapie ist ebenfalls oft sinnvoll , auch als 1 der gut kombinierbaren Behandlungsmöglichkeiten. Nix mit Couch wie aus der Psychoanalyse früher bekannt. In der VT kann man etwas zum Umgang mit/Akzeptanz der Krankheit lernen, wenn die/der entsprechende Ahnung davon hat. Meine Therapeutin hat gerne erstmal mein Buch von Prof. Göbel quergelesen.
    Es gibt durchaus Aspekte, die man in seinem Leben oft entspannter betrachten kann oder aufarbeiten um zur Spannungsreduktion beizutragen.

    Du überlegst auch, ob dein Job zu dir passt. Wenn es andere Optionen gibt, ist es sicher interessant, darüber nachzudenken. Ich persönlich könnte z.B. absolut keinen Job mit viel oder gar nur BildschirmTätigkeit machen wegen der Migräne.
    Also es gibt bestimmt einiges zu überdenken.
    Dafür wünsche ich dir guten Erfolg und einen kompetenten Neurologen, der zunächst der wichtigste Ansprechpartner ist. (lange nicht jeder Neurologe kennt sich mit spez. Schmerztherapie aus).
    Herzliche Grüße
    Jasmin

    Jasmin
    Participant
    Beitragsanzahl: 927

    Und noch was: nach vomex auf keinen Fall selbst Auto fahren!
    LG

    Captain
    Participant
    Beitragsanzahl: 39

    Hallo Jasmin,

    danke für deinen Input. Ich hoffe das es nicht falsch ankam, wenn ja Sorry. Mit „wie kriegt ihr das alle hin“ meinte ich das ich Respekt davor habe wie ihr das alle hinkriegt ohne daran zu zerbrechen. Mir ist aber auch klar das es eben bei vielen anders ist und diese eben genau den Gegenteil darstellen.
    Hört sich ja nicht so toll an bei dir, hoffe das du in Zukunft mehr „Erfolge“ feiern kannst. Wenn ich dir (oder anderen) mit der Aussage auf die Füsse getreten bin entschuldige ich mich! War anders gemeint, aber vielleicht etwas dumm ausgedrückt.

    Das mit der Verhaltensteraphie versuche ich gerade schon einmal selbst zu beherzigen und nicht alles an mich ranzulassen. Ich hoffe auf den Neurologen, da vorher ein bei der Klinik Kiel gelisteter Experte drinnen war und er übernommen hat. Eventuell ist er ja auch erfahren in dem Gebiet.

    Damals hielt ich Bildschirmarbeit für eine gute Idee, heute reibe ich mir mehrmals die Augen vor Erschöpfung. Aktuell aber leider keine Alternative, aber ich schau mich auch mal um wegen Umschulungen etc. Was es da gibt hier in der Gegend.

    Mit Vomex hab ich dann bisher nichts falsch gemacht, heisst nie Auto gefahren.

    Ich danke allen die hier mitgelesen / mitgeschrieben haben und werde nach dem Neurologen noch einmal sehen ob das Thema Auszeit in Betracht kommt (hoffe auf Hilfe vom Neurologen).

    Danke und Grüsse an alle!

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