Die kindliche Migräne2024-12-22T21:09:57+01:00

Die kindliche Migräne

Migräne bei 7 jähriger Tochter?

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  • Jessy
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    Guten Morgen zusammen,

    ich befürchte meine Migräne an unsere 7 jährige Tochter vererbt zu haben.

    Es fing vor kurzem an, hatte immer so zwei bis drei Tage Symptome und dann ging es gut bis zum nächsten Wochenende.

    Ich versuche mal die Symptome zu schildern.

    Erst sagt sie, sie sieht Gegenstände doppelt. Das ist Tag 1. An diesem Tag ist sie bereits etwas ruhiger, aber noch nicht stark beeinträchtigt. An Tag 2 kommen Bauchschmerzen hinzu. An Tag 3 klagt sie morgens über Übelkeit und sie ist sehr blass. Gegen Mittag beginnen dann Kopfschmerzen.

    Die Schmerzen sind wie sie sagt nicht sehr doll. Es geht auch immer wieder weg wenn sie sich etwas hinlegt und ein Hörspiel hört. Nach dem dritten Tag ist sie dann wieder ohne Symptome.

    Da ich selber stark betroffen bin, möchte ich natürlich schnell handeln.

    Beim Kinderarzt waren wir bereits. Sie hat uns geraten mal zum Augenarzt zu gehen und erstmal abwarten.

    Ich glaube wir führen durch mich schon ein Migränefreundliches Leben ? sie trinkt ausreichend Wasser, isst regelmäßig, hat feste Schlaf und Nachtzeiten. Bewegt sich viel an der frischen Luft und hat auch Zeit einfach mal nichts zutun.

    Kann ich ihr schon Magnesium geben? Wenn ja, wie viel?
    Ist das Risiko, dass sie es genauso schlimm bekommt wie ich, sehr hoch?

    Ich freue mich über Antworten und wünsche einen schönen sonnigen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Jessy

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Jessy,

    das hört sich nach Migräne an und ich würde Dir sehr raten, mit ihr zu einem migränekundigen Arzt zu gehen. Wenn es der Kinderarzt nicht ist, dann einen Neurologen suchen, der auch Kinder behandelt.

    Magnesium (sollte aber auch mit dem Arzt abgeklärt werden) können auch Kinder nehmen. Sehr langsam eindosieren und die Darreichungsform wählen, die ihr am meisten liegt.

    Ist das Risiko, dass sie es genauso schlimm bekommt wie ich, sehr hoch?

    Das wäre nur Spekulation, denn keiner kann das vorhersagen. Ihr macht verhaltenstechnisch eh schon so viel gut, dann wird das auch zu handeln sein.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank
    Keymaster
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    Liebe Jessy,

    das hört sich nach Migräne an und ich würde Dir sehr raten, mit ihr zu einem migränekundigen Arzt zu gehen. Wenn es der Kinderarzt nicht ist, dann einen Neurologen suchen, der auch Kinder behandelt.

    Magnesium (sollte aber auch mit dem Arzt abgeklärt werden) können auch Kinder nehmen. Sehr langsam eindosieren und die Darreichungsform wählen, die ihr am meisten liegt.

    Ist das Risiko, dass sie es genauso schlimm bekommt wie ich, sehr hoch?

    Das wäre nur Spekulation, denn keiner kann das vorhersagen. Ihr macht verhaltenstechnisch eh schon so viel gut, dann wird das auch zu handeln sein.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

    Jessy
    Participant
    Beitragsanzahl: 145

    Guten Morgen zusammen,

    ich sehe gerade, dass ich hier schon mal was geschrieben habe, deswegen knüpfe ich hier an.

    Heute geht’s um unsere 10 jährige Tochter. Damals war ich hier sehr aktiv. Mir geht’s aber mittlerweile so gut, dass ich jetzt nach Jahren zum ersten mal, mal wieder Fragen habe.

    Unsere Tochter ist inzwischen 10. Sie hatte vor 2 Jahren mal ein paar Tage Kopfschmerzen. Danach nie wieder. Ich war darüber immer sehr froh.

    Nun stellte sich im Oktober heraus, dass sie eine starke Hypothyreose hat. Sie musste direkt mit 50 mg L-Thyroxin beginnen. Ihr geht’s damit deutlich besser. Nur haben wenige Tage nach der ersten Einnahme die ersten Kopfschmerzen angefangen. Immer nur wenige Minuten. Leicht bis mittel stark. Jeden Tag. Einseitig. Sonst keine Beschwerden.
    Am Wochenende sollten wir die Dosis auf 63 mg erhöhen. Seitdem ist es stärker – deutlich stärker. Am Samstag musste ich ihr was gegen die Schmerzen geben. Nach 10 Minuten ging es ihr super. Sonntag komplett schmerzfrei. Montag wieder stärkere Kopfschmerzen.

    Was tun wir jetzt?

    Ich warte auf einen Anruf von der Endokrinologin. Ich vermute es sind NW. Kennt das jemand im Zusammenhang mit L-Thyroxin?

    Ich habe große Angst, dass unsere Tochter meine Migräne vererbt bekommen hat.

    Viele Grüße
    Jessica

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Jessica,

    super, dass es Dir jetzt so gut geht!

    Dass die Tochter wieder Probleme hat, senkt die Freude darüber natürlich. Nebenwirkungen sind immer möglich, bei jedem Medikament. Könnte man etwas langsamer hochdosieren, damit die Nebenwirkungen nicht so stark belasten?

    Ich habe große Angst, dass unsere Tochter meine Migräne vererbt bekommen hat.

    Bitte keine Angst haben, die hilft Dir null weiter. Migräne ist ja vererbbar, also ist es schon möglich. Aber ändern kannst Du sowieso nichts mehr, zudem muss sie ja keinesfalls stark zutage treten. Ich würde jetzt erst mal abwarten, wie sich die Sache weiter entwickelt.

    Liebe Grüße
    Bettina

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