Hallo ihr Lieben.
Meine neue Hausärztin hat direkt beim ersten Gespräch mir einen Hausarztvertrag angeboten. Dieser Termin lief alles andere als gut und ich war auf Grund ihres Tempos und der schnellen Bombadierung mit Fragen überfordert.
Dieser Vertrag wird für 1 Jahr abgeschlossen und verlängert sich dann automatisch weiter. Er kann vorzeitig nur durch Einhaltung der Kündigungsfrist, Umzug oder durch ein gestörtes Verhältnis zum Hausarzt gekündigt werden.
Nach Recherche habe ich es so verstanden, dass dadurch die Krankenkasse eine bessere Kontrolle über Mehrfachbehandlungen insbesonders bei Fachärzten hat. Denn du hast zwar eine erschwerte Möglichkeit eine Zweitmeinung einzuholen aber bist darauf angewiesen, dass dein Hausarzt dieses befürwortet.
Bei diesem Hausarztprogramm spricht man von einer verbesserten Koordination der Behandlung und der Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen. Die Vermittlung eines Termins zum Facharzt soll der Hausarzt für den Patienten bezüglich Wartezeit und Sondersprechzeiten erleichtern.
Bei jeder Erkrankung muss immer erst der Hausarzt konsultiert werden. Ausgenommen Augen-, Frauen-, Kinder-, Zahn- und Notfallärzte.
Es gibt noch weitere Punkte, will aber erst einmal eure Erfahrungen diesbezüglich lesen.
Obwohl ich keinen Vertrag unterschrieben habe reichte mein gezögertes Ja aus um diesen Vertrag in der Praxis auszudrucken und damit alles in Gang zu bringen. Denn ich bekam ein Schreiben meiner Krankenkasse mit einem „Herzlichen Willkommen im Hausarztmodell“.
Eine vorherige Aufklärung auch betreffend Datenschutzes fand nicht statt.
Am Montag habe ich direkt mit der Krankenkasse und der Hausarztpraxis telefoniert. Meinem Kopf tat das überhaupt nicht gut, denn er explodierte und sprachlich wie auch kognitiv war ich eingeschränkt. Augenscheinlich haben mich beide Parteien aus diesem Programm rausgenommen. In wieweit Daten jetzt schon weitergeleitet wurden kann ich nicht kontrollieren.
Flummi