In dieser Gruppe tauschen wir uns rund ums Thema Ernährung, Gewichtskontrolle, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und im Besonderen zur sinnvollen Ernährung für Menschen mit allen Arten von Kopfschmerzen aus.
Ihr findet hier auch diverse Anregungen von unserer Ernährungsexpertin Gudrun.
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Abnehmen mit Migräne .. ich will nicht so bleiben, wie ich bin
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AutorBeiträge
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Ein Hallo in die Runde,
ich habe mich intensiv durch das Ernährungsforum gelesen und viele tolle Tipps gelesen und auch schon umgesetzt. Aber ich würde gerne meine Situation doch nochmal schreiben, weil ich es einfach mal erzählen möchte. Daher hoffe ich, es ist ok, wenn ich diese hier erneut (?) einstelle.
Und natürlich weiß ich, dass wir alle hier mit heftigen Schmerzen zu kämpfen habe und mein Thema nicht die oberste Priorität hat. Aber schöne Kleider sind m.E. auch eine hohe Priorität wert. Im Gegensatz zu zeltartigen Stoffstücken?
Ich habe in den letzten zwei Jahren viel medikamentöse Prophylaxe ausprobiert: Amitryptolin, Flunarizin, Propranolol und Topiramat. Ich weiß, dass das alles unterschiedliche Mittel sind, aber sie hatten alle drei Dinge gemeinsam:
– sie haben bei mir fiese Nebenwirkungen gehabt,
– nichts gegen Ellis Besuche tun können (Elli ist meine Migräne),
– Gewichtszunahme verursacht: kontinuierlich und in Summe 15 kg.Und jetzt die alles entscheidende Frage, wie bekomme ich diese Kilos wieder runter – trotz Elli?
Ich habe gelesen, dass hier schon einige dieses Wunder geschafft haben. Und ich möchte das wirklich ganz dolle und von Herzen auch schaffen. Ich finde, ich habe schon genug mit Elli und den Wechseljahren zu kämpfen, da kann es doch von Vorteil sein, wenn der BMI wieder stimmt, oder?
Ich weiß, dass hier viele eher mit dem gegenteiligen Problem zu kämpfen haben und es tut mir leid, wenn ich hier über mein hohes Gewicht jammere, aber es bedrückt mich wirklich und schränkt meine eh schon niedrige Lebensqualität noch weiter ein.
Was tu ich zurzeit (ohne wirklichen Erfolg):
Ich reduziere meine Kalorien (APP: Yazio) und koche mit naturbelassenen Lebensmitteln etc. all die gesunden und hilfreichen Hinweise habe ich umgesetzt. ABER ich scheitere immer wieder am Hunger, der bei mir kommt, wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme als der Körper eigentlich braucht. Dann kommt Elli vorbei und sagt, lass uns Kuchen essen (oder Banane mit Nutella oder süßen Grießbrei…).Auch beim Thema Intervallfasten, was ich kurz ausprobiert habe, hat mich der Hunger gestoppt. Meine Elli war dann tagelang zu Besuch und wir haben uns geeinigt, dass wir das mit dem Intervallfasten lieber lassen.
Sport ist ja auch nicht in dem Maße möglich ist, wie ich mir das wünschen würde. Eigentlich hatte ich meinen Frieden mit meinem moderaten Sportprogramm gemacht, aber mehr wäre zum Abnehmen bestimmt besser?
Wie habt Ihr das geschafft? Für Erfahrungsberichte wäre ich echt dankbar und vielen Dank fürs Lesen.
Herzliche Grüße von AndreaB
Liebe Andrea,
ich habe mal vor Jahren ganz leicht 10kg mit Hilfe des Buches „Satt essen und abnehmen“ von Prof. Volker Schusdziarra und Margit Haussmann abgenommen. Eine, wie ich finde, sehr einfache Methode, bei der es nicht um die Menge der Nahrung sondern um die Energiedichte geht. Ich habe so ohne jedes Hungergefühl mit leckerem Essen kontinuierlich im Schnitt 100g pro Tag Gewicht verloren. Der Autor ist verstorben und das Buch wurde nicht mehr neu aufgelegt, man findet es im INet aber noch gebraucht.
Einen Versuch ist das wert, weil man alles essen kann, nur in anderer Gewichtung als bisher.
Liebe Grüße,
JuliaHallo AndreaB,
darf ich mal fragen, wo dein BMI aktuell liegt? 15kg zu viel kann vieles heißen 😉 15kg mehr als Wohlfühlgewicht oder 15kg mehr als Ideal-BMI, oder oder oder…
Ich habe letztes Jahr gut 30kg abgenommen. Aber ich habe an einem speziellen Abnehmprogramm teilgenommen. 3 Monate habe ich nichts normales gegessen sondern nur spezielle Shakes und Suppen – 800kcal am Tag. Dann 3 Monate alle 2 Wochen einen Shake durch 200kcal normales Essen ersetzt. Nach 8 Wochen war man immer noch bei 800 kcal/Tag, aber mit normalem Essen. Dann hat man alle 2 Wochen um 200kcal gesteigert bis man wieder zunahm. Man pendelte sich dann irgendwo zw. 1600kcal und 2400kcal/Tag ein. Jeder individuell, was man halt so verbraucht am Tag.
Dann ging das Programm noch weitere 6 Monate, damit man lernt das Ganze zu halten.
Bei mir war es sehr effektiv und ich war erstaunt, dass es trotz Migräne gut zu schaffen war. Diese Shakes machten echt satt – gab sogar Tage, da habe ich nicht alle vorgesehenen Mahlzeiten geschafft.
Aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiter empfehlen.Es ist eine gute Methode wenn,
1. man viel abnehmen will.
2. man bereit ist, langfristig was zu ändern.
3. man wirklich alles auf diese Karte setzt.Wir haben mit 16 Leuten angefangen, 12 haben das Programm beendet, alle haben richtig viel abgenommen aber max. 3-4 Leute können es langfristig halten. Denn wenn nicht wie bei mir/uns hauptsächlich Medikamente oder Krankheiten (ich hatte nochn gutartigen Tumor im Bauchraum) am Übergewicht schuld sind – muss man sich eigentlich erst mal um diese Probleme kümmern. Wenn man da nicht wirklich an sich arbeitet ist es fast egal WIE man abnimmt, es wird immer wieder einen Jojoeffekt geben.
Ich habe in diesem Jahr alle meine Ehrenämter still gelegt, meine anderen Hobbies eingestampft – hab gut meinen Arbeitsalltag geschafft, viel mehr aber nicht. Alle Energie ging aufs Abnehmen. Wenn man das nicht kann oder will – sollte man sich das Geld sparen 😉 (hat 3390€ gekostet, ca. 1300 hat die Kasse gezahlt).
Was ich an sinnvollen Tips weitergeben kann:
– Eiweißreich essen. Eiweiß macht (lange) satt. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibts z.b. Eiweißriegel oder Shakes. Es müssen aber keine Fertigprodukte sein. Ich mach mir oft n Kilo Skyr mit Früchten, steht dann im Kühlschrank, kann man jederzeit ein Bisschen nehmen. Ist auch mein Standartfrühstück. Z.B.: 270g Skyr (natur), 150g gefrorene Himbeeren (in der Mikrowelle aufgetaut), 5g Rohrzucker (sind ganze 20kcal, gönn ich mir) – das sind ca. 270 kcal und 27g Eiweiß. Ich habe für mich einen Eiweißbedarf von ca. 80g am Tag berechnet. Ich achte drauf, dass jede Mahlzeit möglichst mind. 20g Eiweiß hat.
– Fettarm essen. Meine beste Anschaffung seitdem: ein Optigrill von T****. Mit dem kann man praktisch alles fettfrei braten/grillen. In der heftigen Abnehmzeit hab ich oft einfach Gemüse gemacht, ob als Rohkost oder sanft gegart und dann Hähnchenbrustfilet in Streifen auf den Optigrill – saulecker und echt easy. 1g Fett hat 9kcal, 1 EL Öl sind 15g, sind 135kcal – nur für das bisschen Öl um etwas anzubraten. Das kann man sich echt sparen. Frischkäse ist eine echt tolle Zutat zum kochen, wenn man abnehmen will; den gibt es extrem fettarm (z.b. von Exqu***) mit 0,1% Fett, damit kann man super Soßen machen, oder Kartoffeln dazu, mit etwas Kräutern – macht richtig satt, hat viel Eiweiß. Mein Standartmittagessen auf der Arbeit: Vollkornbrot mit fettarmem Käse, auch das macht satt – nochn bissi Rohkost dazu – ich liebe es 😉
– Wirklich wichtig: du muss es mögen. Gerade, wenn du das länger durchhalten willst musst du dir Nahrungsmittel suchen, die du magst. Sonst wirst du immer wieder schwache Momente haben. Aber ich habe gemerkt, es geht! Auch Schokolade geht mal…Eine Tafel hat 600kcal. Es gibt aber auch kleinere Tafel…So ne R***** Sport Mini hat genau 20g, das sind dann „nur“ noch 120kcal. Wenn man das fest einplant, dann geht das auch beim abnehmen – solche Dinge sind wichtig, wenn man das lange durchhalten will – der Genuss darf nicht fehlen!!!
Ich trinke viel ungesüßten Tee, der füllt den Magen – gerade jetzt im Winter wärmt er und man kann sich an der Tasse festhalten 😉
Wirklich viele Migräniker haben mit ihrem Übergewicht zu kämpfen, ich würde behaupten wesentlich mehr als mit Untergewicht. Aber da Untergewicht schnell gefährlich wird, wird das als schlimmer wahrgenommen und deshalb vielleicht öfter thematisiert.
Übergewicht wird oft als hinzunehmende Nebenwirkung angesehen – denn wenn 15kg Übergewicht 50% weniger Schmerzen gegenüberstehen – ist Übergewicht sicher das kleinere Übel…aber es ist auf jeden Fall eine große Belastung und du hast jedes Recht das deutlich zu sagen!Grüßle Daniela
Liebe Andrea,
„schlauer“ Tipp von mir, obwohl ich auch immer wieder dasselbe Problem habe: Abnehmen fängt im Kopf an. Da hilft im Grunde kein Buch, keine Tipps von anderen, die erfolgreich waren – man muss dafür bereit sein. 😁
Ist man bereit, ist jede Strategie erfolgreich, bei der man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht.
So, das wars von meiner Seite, kann Dir da sonst leider nicht wirklich weiterhelfen. Ich drück ganz fest die Daumen, dass es gelingt. 💖🍀💖
Liebe Grüße
BettinaHallo Andrea,
ich habe letztes Jahr mit weight Watchers,ich glaube in etwa in 3 bis 4 Monaten 5 Kilo abgenommen, also natürlich eine völlig andere Dimension wie Daniela (von BMI 22,8 5kg runter).
Das waren die 5kg , die ich in meiner schlimmen Migränezeit drauf bekommen hab und mich gestört haben.
1kg ist jetzt seit Weihnachten wieder drauf (im besten Fall sind es Muskeln, nein Spaß ;)), das stört mich aber jetzt nicht, der Rest war aber nachhaltig, mache das Programm schon seit mind einem halben Jahr nicht mehr.
Ich fand es super, da dort jede Bewegung zählt, man kann verschiedene Arten von Programm auswählen, also hat sozusagen gewisse Lebensmittel mit Zero Points, so dass man nicht alles tracken muss. Also bei Hunger kann man dann zum Beispiel Haferflocken mit skyr essen und je nach Plan zählt das nicht ins Konto rein.
Mit dem Punkte-Konto kann man sich auch mal was gönnen und es geht halt allgemein um gesünder essen. Ist mit der App wirklich gut machbar auch im Alltag. Natürlich braucht es ein bisschen Zeit um reinkommen.
Vielleicht hilft es dir auch?
LG und viel Erfolg
Hallo Andrea,
Bettina hat es sehr treffend geschrieben. Abnehmen fängt im Kopf an. Irgendwie schon komisch. Wir haben im Kopf Kopfschmerzen und gleichzeitig soll sich dieser noch ums Abnehmen kümmern.
Viele Menschen denken beim abnehmen oft, mit viel Bewegung bekomme ich das schon hin. Meist ist dies aber ein Trugschluß. Um Erfolg beim Abnehmen zu haben sollte man sich ca 60 % um die Ernährung kümmern und ca 40 % Bewegung bzw sportlich Aktivitäten unternehmen.
Du wirst bestimmt schon viele Dinge gelesen haben und viele Tipps bekommen haben. Vieles klingt gut und ist auch gut.
Wichtig, dass es für dich kein Krampf oder übermäßige Antrengung wird, denn dann ist das Projekt meist zum scheitern verurteilt. Du solltest aus dem allen, was du so über abnehmen gelesen hast Schlüsse ziehen und deinen eigenen Weg gehen, der für dich der Beste ist. Auch wenn es mal Rückschläge gibt, weiter machen und das Ziel nicht aus dem Auge lassen.Die Anfangszeit ist für die meisten die härteste Zeit. Ich habe früher bei meinen Migräneattacken mindestens einen halben Becher Nuspli, wenn nicht noch mehr, auf einmal verspeist oder ganze Tüten Gummibären etc.
Hier war dann mein erster Ansatzpunkt. Ich habe nichts mehr Süße gekauft und hatte als auch nichts mehr in der Wohnung. In meinen süßbehafteten Migräneattacken habe ich dann zu Brot, Butter mit Zucker oder viel Obst gegriffen. Bei Obst muß man aufpassen, da diese teilweise sehr viel Fruchtzucker enthalten. Da ich da keinen Erfolg hatte, bin ich dann bei Attacken auf eine halbe Banane und Vollkornbrot umgestiegen. Die Banane lies ich weg und aß nur etwas Vollkornbrot. Ich achtet darauf so wenig wie möglich Fertigprodukte zu verwenden und alles frisch zu zubereiten. Viel Gemüse in roher oder gedämpfer Version. Teigwaren nur als Dinkelversion. Statt Limo oder Säfte mehr Mineralwasser zu trinken. Keinen reinen Zucker mehr zu verwenden und bin auf Rohrzucker umgestiegen . Heute ist Xylit bzw Birkenzucker. Xylit aber meist nur wenn ich müde bin zu Kaffee oder früh, da möchte ich auf Kaffee mit Zucker nicht verzichten. In Verbindung mit sportlichen Aktivitäten war langsam auf der Anzeige der Waage weniger Gewicht zu sehen.Süßstoffe habe ich nie benutzt. Wer abnehmen möchte sollte auf alles was Süßstoffe enthält verzichten. Süßstoffe sind zum einem meist chemisch hergestellt. Neben anderen Dingen ist für mich das gefährlichste an Süßstoffen, dass diese dem Körper weiß machen, der Körper würde Zucker bekommen. Irgendwann merkt aber der Körper, das es doch kein Zucker war und man hat dann um so mehr verlangen nach süssem.
Ich habe sehr bewußt auf Zucker verzichtet, wo es nur ging. Dadurch habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir heute oft alles zu süß ist. Wo ich früher die Dickmanns nur so weggeputzt habe, schaffe ich heute maximal gerade noch zwei und dann ist gut. Ich kann die Süße bzw deren Stärke nicht mehr ganz so ertragen. Bei Migräneattacken hilft mir jetzt eine halbe bis ganze Flasche Schorle, um dem Flasch zu überstehen. Wenn aber Süße da wäre, wäre dies die erste Wahl.
Irgendwann blieb ich aber mit meinem Projekt Abnehmen stehen. Es ging nichts mehr. Durch Zufall las ich einen Artikel über Abnehmen und Darmflora. Es gibt Menschen, die haben ein oder zwei bestimmte Darmbakterien und in großer Überzahl, die einen daran hindern abzunehmen.
Schreiben kann man viel und nicht allles was geschrieben wird muß glauben. Ich dachte, was habe ich zu verlieren. Mal versuchen was daraus wird. Ich besorge mir Darmbakterien in Kapsel, wo ich darauf achtete, welche dort enthalten sind. Zu dieser Zeit aß ich auch regelmäßiges fermentiertes Gemüse. In fermentiertem Gemüse(wie z.B. Kimchie, Perlzwiebel, Sauerkraut,Gewürzgurken oder anderes) finden sich Bakterien, die ausgezeichnet für eine gesunde Darmflora bzw Aufbau einer normalen Darmflora sind. Ich weiß nicht, da ich nie eine Test gemacht habe, ob ich solche nicht guten Darmbakterien hatte. Ich merkte nach einer gewissen Zeit, dass die Waage mal wieder weniger anzeigte. Es war nicht viel aber immerhin.Irgendwie war ich aber mit meinem Abnehmerfolg nicht zufrieden und suchte, was noch so zum abnehmen taugen könnte. Ich wollte mir selber keinen Zwang auferlegen und mich auch nicht selbst Geiseln, nur um abzunehmen. Ich fand einiges. Nur waren dies immer einzelne Gewürze unter anderem. Alles einzeln zu sich zu nehmen, kam geschmacklich für mich nicht in Frage. Also probierte aus und kam zu folgendem:
Schwach entölter Kakao, Zimt, Kurkuma, etwas gemahlener Kreuzkümmel, etwas Pfeffer und ein Schuß gute es Öl. Ich nehm hier entweder Leinsamen- oder Hanföl und dies alles in Hafermilch. Tierische Milch habe ich nicht genommem, das diese bis zu 20 % der Inhaltsstoffe des Kakao zerstört.
Bei Zimt habe ich nur Ceylonzimt verwendet, da herkömmlicher Zimt zuviel Cumarin enthält. Das Öl und der Pfeffer(Pimperin) wird als Tor für Kurkuma gebraucht.
Da Kurkuma öllöslich ist, kann der menschliche Organismus nur 3 maximal 4 % der Wirkstoffe aufnehmen. Nimmt man Pimperin dazu, kann man schon bis zu 12 % aufnehmen. Kommt noch Öl dazu können bis zu 20 % der Wirkstoffe aufgenommen werden.
Ich habe dies damals ca 4 Monate jeden Morgen zu mir genommen. Heute muß ein Schuß Sirup dazu. Ich komme sonst nicht ran.
Meine Waage war zu dieser Zeit kaputt und kann somit nicht sagen, wieviel ich an Kilo abgenommen hatte. Da ich auf Bandmaß umgestiegen bin, kann ich sagen, dass ich in dieser Zeit 12/13 cm Bauchumfang verloren hatte. War mal wieder Zeit neue Hosen zu kaufen.Von Diäten halte ich persönlich nicht viel. Eine interessante Erfahrung die ich gemacht und viel später auch darüber gelesen habe, ist das auf und ab von Gewicht. Jetzt halte ich mein Gewicht nach einigen auf und ab.
Man sollte versuchen, das Gewicht, dass man durch Abnehmen erreicht hat, mindesten ein 3/4 bis 1 Jahr und ohne große Gewichtschwankungung zu halten. So programmiert man den Körper auf das neue Gewicht um.
Als ich dies las, dachte ich, schon etwas komisch. Man kann es ja mal versuchen. Nachdem ich ein Jahr meine Gewicht halten konnte, machte ich die Erfahrung, das wenn ich mal gerade im Urlaub mehr geschlemmert als normal und mehr Kilo’s auf der Waage standen wie sonst, ich relativ schnell im normalen Leben, ohne große Anstrengung, die Kilo’s wieder runter hatte.Eine Erfahrung habe ich erst gemacht, als ich in Kiel war. Ich habe vor Kiel nie wirklich gefrühstückt.In Kiel bin ich dort regelmäßig gegangen. Hab dies dann Zuhause fortgesetzt und stellte fest, dass ich mein Gewicht gut halte, selbst, wenn es mal über Tage kalorienreicher war. Mittlerweile gibt es ja ein Artikel “ Auslassen des Frühstücks löst nicht nur Migräne aus, sondern erhöht auch das Übergewichtsrisiko “ auf der Haupseite der Klinik.
Das war meine Erfahrung zum Thema Abnehmen. Was mir oder den anderen in ihren Berichten geholfen hat, muß nicht jedem beim abnehmen helfen. Sehr wichtig beim Abnehmen natürlich die Ernährung bzw eine Ernährungsumstellung, dann kommt Bewegung. Wie oben schon geschrieben, jede/r sollte seinen eigenen Weg gehen und das Ziel nie aus dem Auge verlieren, auch wenn es mal einen Rückschläg.
Man kann immer mal hinfallen, man darf nur nicht vergessen wieder aufzustehen und weiter machen.
Viel Erfolg bei deinem Projekt Abnehmen, Andrea
Viele Grüße
JensP.S. Falls ihr Schreibfehler entdeckt, bitte behalten.
Liebe Andrea,
das Gewicht ist für viele Kopfschmerzpatienten tatsächlich oft ein Problem. Wir können kein so aktives Leben führen wie Gesunde, unsere sportlichen Möglichkeiten sind oft begrenzt, während Migräneattacken sogar unmöglich. Nach lang anhaltender Migräne ist man auch oft erst mal platt und nicht gerade sofort sportfreudig.
Leckeres Essen ist auch eine Wohltat für die Seele. Gerade gesundheitlich gebeutelte Menschen können sich auf diese einfache Art eine Freude, einen Genuss verschaffen. Das ist natürlich reizvoll.
Und zu alledem kommen noch vor den Migräneattacken die Heißhungerphasen, in denen unser Gehirn nach puren Kohlenhydraten ruft, die gerade in süßen Dingen schnell verfügbar sind.
Wie du selber gemerkt hast, ist das Auslassen der Mahlzeiten keine Lösung, dein Kopf hat sich gewehrt.
Im Endeffekt muss jeder für sich den optimalen Weg finden. Da wir sehr verschieden sind, sehen unsere Wege anders aus. Dem einen hilft es, nur ein kleines Stück Schokolade zu essen, um den Süßhunger zu vertreiben. Wenn ich ein Stück esse, will ich auch den Rest. 😉Ich selber esse gerne viel, also suche ich mir Nahrungsmittel aus, die sich kalorienmäßig in Grenzen halten, mir aber dennoch gut schmecken. Nur so klappt das auch langfristig.
Also in Richtung des Konzeptes, nach dem Julia so gut abgenommen hat.Und ich habe mir Zwischenmahlzeiten strikt abgewöhnt, ich esse nur noch drei Mal am Tag. Das war ein Hauptknackpunkt bei mir. Und das klappt sehr gut. Der Hunger- und Sattmechanismus stellt sich bei mir besser ein.
Ich wünsche dir viel Erfolg,
HeikaIhr Lieben,
vielen lieben Dank. Ich bin emotional gerade wirklich sehr berührt (sprich: ich habe Tränen in den Augen ;o) )
Ich habe mir all Eure Antworten sehr genau durchgelesen und werde versuchen, die für mich relevanten Sachverhalten anzunehmen bzw. umzusetzen.Ich habe mir folgendes vorgenommen (und ich bin im Kopf wirklich bereit dazu):
– Drei Mahlzeiten
– Keine Süßigkeiten mehr einkaufen
– Mehr Vollkornprodukte, mehr Eiweiß, mehr GemüseUnd dabei belasse ich es erstmal. Mal sehen, wie das so klappt. Das kommt mir schon wie ein großer Berg vor. Aber ich mag den Spruch: die Reise startet mit dem ersten Schritt. Mein erster richtiger Schritt war hier im Forum meine Sorgen zu formulieren. Jetzt geht es in die Umsetzung.
Liebe Grüße
AndreaBLiebe Andrea,
und ich bin im Kopf wirklich bereit dazu
das ist toll und schon die halbe Miete. 😉
Keine Süßigkeiten mehr einkaufen
Gar keine Süßigkeiten, das ist auf Dauer nicht durchzuhalten. Auch wichtig, sich realistische Ziele zu stecken. Gelegentlich mal ein Stück Schokolade ist auch gut für die Psyche und signalisiert Dir selbst, dass Du nicht auf alles verzichten musst, was Dir schmeckt. 🙂
Alles Gute und viel Erfolg 🍀 (ohne zu viel Druck).
Liebe Grüße
BettinaHallo und guten Tag,
ein kleiner Zwischenbericht in Sachen „AndreaB nimmt die 15 kg wieder ab“.
Ich habe mir das von Julia vorgeschlagene Buch besorgt und finde es sehr interessant. Es ist eher wissenschaftlich aufgebaut und ich habe mich durch Tabellen und Diagramme arbeiten müssen. Aber die Idee dahinter finde ich super. Es ist schnell und einfach umzusetzen und mündet in kleinen, aber feinen Ideen, die prima in meine bestehende Ernährung passt, ohne grundsätzlich etwas ändern zu müssen. Also muss ich z.B. nicht grundsätzlich Low Carb leben, was ich definitiv nie mein ganzes Leben lang durchhalten könnte.
Die Idee im Buch: die Nährstoffdichte (also das Gesamtgewicht der Mahlzeit durch die Gesamtkalorien geteilt) auf 1,5 kcal / g zu reduzieren. Ein Beispiel. Ich ersetze die Butter auf der Stulle durch Frischkäse und schon ist das Butterbrot in einem guten Nährstoffdichtebereich. Das Buch rechnet vor, dass man durch solch verhältnismäßig kleine Maßnahmen insgesamt genügend Kalorien einspart und somit langfristig abnimmt.
Ich habe inzwischen wieder die Erfahrung machen müssen, dass Elli es wirklich überhaupt nicht mag, wenn ich zu sehr unter meinen Gesamtkalorienbedarf bleibe. Daher habe ich – nach intensiver Diskussion mit meinem Mann, der mir eine große emotionale Stütze ist – die Kalorienzahl pro Tag wieder erhöht. Sie ist jetzt „nur“ noch 100 kcal unter meinem Gesamtkalorienbedarf. Aber die Tendenz passt. Die Abnahme erfolgt – langsam … aber sie ist da und ich habe nicht mehr so viele Elli – Besuche.
Meine drei Vorsätze klappen bedingt. Das mit den drei Mahlzeiten geht gar nicht, da ich ja Abends immer noch einen Betthupferl esse, damit Elli in der Nacht keine Angst bekommt. Das mit den Süßigkeiten klappt bedingt, denn ich kaufe immer noch Süßigkeiten. Aber viel, viel weniger und vor allem sind es Sachen mit 70-80% Kakao Gehalt. Aber das mit den Vollkornprodukten läuft. Wir haben sogar Vollkornnudeln eingeführt und meine Familie hat es akzeptiert. Ein Erfolgt auf ganzer Linie :o)
Außerdem habe ich mir Gleichgesinnte gesucht – ich habe eine Selbsthilfegruppe gegründet. Die Idee hatte ich schon ganz lange und jetzt habe ich mich getraut. Die Teilnehmer sind zwar keine Migräniker (gehören also nicht zu unserem exklusiven Club ;o) ) aber sie haben doch das gleiche Problem: wie nehme ich ab und vor allem wie bleibe ich bei der von mir gewählten Ernährungsform? Es tut wirklich gut, sich mit Menschen Aug in Aug zu unterhalten und auszutauschen. Noch sind wir nicht sehr viele, aber ich verteile fleißig Flyer und ich habe auch schon zwei Ankündigungen in der Zeitung gehabt.
Ich wünsche Euch eine schmerzfreie Zeit.
Herzliche Grüße AndreaB
Liebe Andrea,
es freut mich sehr, dass du dir das Buch „Satt essen und abnehmen“ von Volker Schusdziarra besorgt hast.
Ich bin 2006 durch Zufall auf die Sendung Quarks&Co mit diesem Thema aufmerksam geworden, weil ich mit dem Autor zur Schule gegangen bin (wollte mal kurz reinschauen…). Frag doch mal bei Quarks an, ob es die Sendung noch gibt. Vielleicht schicken sie dir ja eine Kopie für deine Selbsthilfegruppe. Ich war sofort begeistert, hab mir das 1.Buch bestellt und sofort mit dem Abnehmen begonnen. Damals gab es im DinA4-Format 3 Seiten mit den wichtigsten Lebensmitteln dazu. Eine davon hängt noch immer, allerdings inzwischen total ignoriert, im Küchenschrank. Ich brauch es schon lange nicht mehr.
Ich hab mir damals die angegebenen Lebensmittel grün,gelb und rot, wie im Buch, markiert und auch immer mal ins Buch geschaut, wenn ich es genauer wissen wollte. Gerechnet habe ich nie! Anfangs allerdings einige Dinge grob abgewogen, um ein Bild für die Menge zu bekommen.
Bis auf leichte Schwankungen hab ich die 10 abgenommenen Kilo bis 2018 gehalten. In dem Jahr hatte ich eine Leberoperation bei der man mir den Vagusnerv verletzt hat. Und bin in der Folge, weil ich kein Hunger- oder Sättigungsgefühl mehr habe, um weitere 10kg leichter geworden!!! Jetzt halte ich meinen BMI von 23 durch mein Wissen um die Energiedichte meiner Lebensmittel problemlos.
Ich wünsch dir mit deinem persönlichen Abnehmprogramm und der Selbsthilfegruppe alles Gute und viel Erfolg und würde mich über Berichte dazu sehr freuen,
JuliaMoin,
seit ca. einem Monat habe ich jetzt meine Kalorienanzahl moderat erhöht und spritze mir Erenumab 70mg und es ist wie im siebten Himmel:
Ich habe seit drei Wochen nicht eine Attacke gehabt und im Schnitt ca. 400 g pro Woche abgenommen.Ich traue mich fast gar nicht, mich richtig zu freuen, weil es sich so unwirklich anfühlt. Immer mal wieder habe ich dieses Gefühl „Jetzt hätte ich bestimmt eine Attacke ohne Antikörper“. Aber die Schmerzen bleiben im Hintergrund und brechen nicht durch.
Ich habe überlegt, ob nicht doch etwas dran ist, an der Theorie, dass weniger Bauchfett und weniger bis gar kein Industriezucker die Entzündungsprozesse im Körper reduzieren. Und weniger Bauchfett habe ich definitiv, denn ich passe jetzt in eine Hosengröße kleiner – juhu!
Ich weiß, dass dieser Zustand kein Dauerzustand bleiben wird (gerade jetzt, wo ich so von Schmerzfreiheit schwärme, braut sich auf der linken Seite ein Schmerz zusammen) aber ich versuche mein Bestes diesen Zustand zu genießen.
Ich möchte Euch, liebes Forum von dieser positiven Energie abgeben, damit wir hier nicht nur von den unglücklichen Seiten des Lebens lesen, sondern auch ein paar Sonnenstrahlen genießen können.
Ich wünsche Euch von Herzen schmerzfreie Tage
Herzlichst AndreaB -
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