Hallo, ich bin Lisa – Blau( hoffe, dass ich das alles hier richtig hinkriege…) Habe seit ca42 Jahren Migräne, seit ca 27 J.chronische M.War 4x schon in Kiel. Die Entdeckung dieser Klinik u Prof Göbel mit team war ein Glücksfall nach vielen Irrwegen. Zu wissen u gesagt zu bekommen, dass man chronisch krank ist u ein “ Turbogehirn „( Dr.Heinze ) hat, war für mich als selber Medizinerin eine absolute Erlösung. (Obwohl die Krankheit ja bleibt).
1995 sid wie nach Canada gegangen (Ottawa).Bis dahin war die Migräne ab u zu u hätte uns nicht abgehalten nach Ottawa zu gehen.Nie im Traum hätte ich mir vorstellen können, dass beim ersten Schmeesturm mich die Migräne wie ein Raubtier überfallen hat. Es gab nur Ergotamine , noch keine Triptane. Mein letzes Cafergotzäpfchen hat mir Durchblutungsstöringen in den Beinen gebracht.War zu der Zeit alleine mit unseren 2 Kindern (2 u 5 Jahre).Nie wieder Ergotamine genommen , statt dessen vom kanadischen Arzt ein allgemein gebräulxhes Mittel Fiorinal ( Mischung aus Aspirin,Codein,Coffein u Barbitursäure) Wer von Euch med Ahnung hat, weiss was sas bedeutet.
Damals nicht bekannt war der Medikamentenübergebrauchskopfschmerz, den ich dann 3 Jahre “ gezüchtet“habe, es gab keine Alternative. Mir wurde alles attestiert : Heimweh, psychische Probleme etc… wir liebten unsere 2.Heimat. (Wenn die Schneestürme vorbei sind, kann man sich kein schöneres Land in glitzerndem Weiss u strahlenden Blau vorstellen.)
Der Sommer war gut für meinen Kopf. Psychotherapie, Akkupunktur, alle damals möglichen Prophylaktika, nichts.Nach Deutschland zur Begutachtung geschickt: rote Schrift auf Krankenakte : „cave : Pat.tablettenabhängig „! ( nachvollziehbar für die damaligen Ärzte, heute kennt man MÜK u weiss, wie damit umzugehen ist.
Für mich als Ärztin eine Art Stigmatisierung, die ich irgendwie heute noch übelnehme. Nach 3 J.Canada nach Deutschland zurückbeordnet (Aufenthalt sollte 6 J.sein).Hier allerdings nicht viel besser- bis auf die Triptane, die ich dann um in der Praxis funktionieren zu können, oft im Übermass genommen habe.So hab ich20 Jahre Praxis hinbekommen. Alle Prophylaktika probiert,Botox etcnichts geholfen ( ausser Topamax: keine Migräne, aber Psychose als NW).
2016 dann einen kleinen Schlaganfall ( Grund nicht ersichtlich) aber nichts zurückgeblieben.Nur Triptane sind nicht mehr möglich.Daher seit 2017 in Rente.Trotzdem im Winter Migräne ohne Ende.Jedes Tief etc… Meine letzte Hoffnung ist/ war Ajovy ( Empfehlung Prof Göbel ) Ab August 2021. Für 3 Wo.weniger u leichte Anfälle.Nach 3 Wo wieder Migräne. Dann alle 3 Wo gespritzt. Immer weniger Effekt.Dieser Jan.trotz Ajovy 14 Migränetage.
Da würde ich gerne Erfahrungen von Anderen hören.
Am Mo.Chat mit Prof Göbel. Ich bin ziemlich verzweifelt. Nach 3 Tagen 100 mg Prednislon , jetzt ok – aber ich werde immer deprimierter. Falls meine mail ankommt( vl zuviel?)? freu ich mich über kurze Rückmeldung von Euch Glg