Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Herzfrequenz, Nackenschmerzen und (Glukose) Ernährung (Laubfrosch)

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  • Laubfrosch
    Participant
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo zusammen,
    ich bin Ende 40, weiblich und habe seit meiner Kindheit Kopfschmerzen. Das wurde mit der Zeit immer mehr.
    In den Jahrzehnten habe ich sehr viele Ärzte besucht, ausprobiert, viel Zeit und Geld investiert.
    Leider ohne große Erfolge. Ich war bei einigen Osteopathen (da ich auch immer sehr unter starken Nackenschmerzen leide), Heilparaktikern, Naturheilkundlern, etc. Neuraltherapie, Akupunktur, um nur einiges zu nennen.

    Die klassischen Schmerzmittel helfen schon lange nicht mehr. Seit 2019 habe ich Triptane in Tablettenform genommen. Anfangs noch mit einer Besserung, später dann nicht mehr. Wobei ich wohl auch ehrer zögerlicch bin was die Tabletteneinnahme angeht (Zeitpunkt der Einnahme – ich warte doch häufiger, ob es nicht doch besser wird, und Menge – lieber nur eine).

    Letzte Woche hatte ich endlich einen Termin in der Kieler Schmerzklinik. Und ich fühle mich auch super gut aufgehoben. Auf die Idee, Hilfe/Erfahrungen anderer, in einem Forum zu suchen, bin ich leider nicht früher gekommen.
    Vielleicht hat jemand Erfahrungen/Tipps wegen der Nackenschmerzen, gegen die bis jetzt eigentlich gar nichts hilft?

    Und als Tipp/Hausaufgabe habe ich aufbekommen, 3 mal die Woche 30 Minuten moderaten Sport zu machen, anfangs kann ich das mit schnellem Gehen machen. Soll dabei meine Herzfrequenz beobachten und in einem Bereich zwischen 120 und 130 bleiben. Dafür habe ich mir einen einfachen Fitness Tracker gekauft. So gut kenne ich mich mit dem Teil noch nicht aus, aber so wie ich das sehe, misst die Uhr den Wert punktuell und man soll dabei eigentlich ruhig sein. Das ist ja nicht so geeignet für mein Vorhaben. Hat da jemand Erfahrung?

    Ein großes Thema ist, denke ich, auch die Ernährung. Das ist für jeden Sicher auch unterschiedlich, aber vielleicht hat jemand gute Erfahrungen mit bestimmten Dingen.
    Vom Arzt wurde mir das Buch „der Glukosetrick“ empfohlen. Ist auch sehr interessant. Nur wird dort unterm Strich empfohlen (um die Glukosekurve möglichst gleichmäßig zu halten) drei Mahlzeiten ohne etwas zwischendurch zu essen. Ich habe dagegen schon öfter in Zusammenhang mit Migräne gehört, dass man den Blutzuckerspiegel nicht so absacken lassen soll, sprich auch zwischendurch etwas essen.
    Ja, soweit erstmal. Vielen Dank für´s Lesen und vielleicht hat ja der eine oder die andere Lust zu antworten. Beste Grüße Laubfrosch

    Julia
    Participant
    Beitragsanzahl: 8639

    Liebe Laubfrosch,
    auch hier nochmal ein herzliches Willkommen. Schön, dass es geklappt hat.

    Als Erstes hab ich allerdings ein paar Fragen zu deinen bisherigen Behandlungsmaßnahmen:

    Warst du letzte Woche in der Schmerzklinik Kiel im Heikendorfer Weg, oder in einer anderen Schmerzpraxis in Kiel?
    Bist du weitgehend ablehnend gegenüber Medikamenten eingestellt?
    Hast du schon Ärzte verschiedener Fachrichtungen gefragt oder waren es immer Heilpraktiker, Osteopathen, Akupunkteure usw. ?

    Es kommt mir so vor, als würdest du bisher wenig über evidenzbasierte medizinische Behandlungsmethoden der Migräne oder anderer Kopfschmerzen wissen. Wenn ich mich irre, sorry!

    Auf jeden Fall würde ich dir das Buch von Prof. Göbel „Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne“ empfehlen, mit dem du schnell ein gutes Basiswissen erreichen kannst. Denn weder mit Änderung der Ernährung oder Einrenken oder Akupunktur wirst du deine Migräneschmerzen auch nur bessern können.

    Auch hier im Forum gibt es unendlich viele Fragen und Antworten! Fang mal an zu stöbern. Wir sind gern bereit, dir, so gut wir können, deine Fragen zu beantworten.

    Ich wünsch dir viele neue gute Erkenntnisse.
    Liebe Grüße,
    Julia

    heika
    Participant
    Beitragsanzahl: 7221

    Liebe Laubfrosch,

    auch von mir herzlich willkommen in unserer Runde.

    Was deine Nackenschmerzen betrifft, ist natürlich die Frage, ob sie im Zusammenhang mit deiner Kopfschmerzerkrankung stehen oder unabhängig davon. Warst du deshalb mal bei einem Orthopäden, um das abzuklären?

    Viele Migränepatienten haben Nackenprobleme, da ist die Verspannung aber nicht die Ursache, sondern die Folge der Erkrankung. Und wer viele Schmerzen hat, hat automatisch einen höheren Muskeltonus, so dass es sowieso leicht zu Verspannungen kommen kann.

    Der Nackenbereich ist bei Kopfschmerzpatienten oft sensibel, man kann durch zu viel Behandlung auch Migräne auslösen. Am besten ausprobieren, was dir guttut. Mir selber helfen sanfte Dehnübungen, sanfte Massagen (das Massieren tut vielen aber gar nicht gut) und Wärme auf verspannte Muskeln oder ABC-Pflaster.

    Du hast mit vielen Behandlungsversuchen neben der klassischen Migränebehandlung eine Menge Zeit und Geld investiert, leider ohne Erfolg. Was nicht so sehr wundert, denn Migräne ist eine genetisch bedingte, neurologische Erkrankung, die mit einer Reizverarbeitungsstörung der Nervenzellen einhergeht.
    Da kann z.B. Akupunktur nichts ausrichten. Wenn sie hilft, dann ist es wohl eher die Ruhepause im Alltag durch den festen Termin und die Zuwendung der Behandler, die wohltun.

    Ich selber kenne nur eine normale Pulsuhr, die jederzeit, auch unter Belastung, den aktuellen Puls anzeigt. Und das macht ja auch nur Sinn.

    Generell ist Gleichmäßigkeit in allen Lebensbereichen ein wichtiges Thema bei Migräne, das betrifft auch die Mahlzeiten.

    Wenn man durch die richtige Ernährungsweise starke Blutzuckerschwankungen vermeidet, kommt man mit drei Mahlzeiten prima klar, weil die Blutzucker- und Insulinkurven flach gehalten werden. Man muss das am besten selber ausprobieren, mit welchen Essensabständen man zurechtkommt.

    Oft ist noch eine kleine, späte Mahlzeit auf Vollkornbasis vor dem Schlafengehen (und natürlich vor dem Zähneputzen 😉) eine Hilfe, weil die Essenspause über Nacht am längsten ist. So kann man die ein wenig abkürzen.

    Das von Julia empfohlene Buch möchte ich dir auch ans Herz legen. Du wirst dort so viel Hilfreiches über Migräne lernen. Auch wenn man schon viel weiß, durch das Buch lernt man immer noch dazu.

    Bei der Akutbehandlung der Migräne gilt, dass man die Migräneattacken möglichst rechtzeitig und möglichst mit einer ausreichend dosierten Medikamentengabe kupiert, also damit versucht, sie erst gar nicht richtig hochkommen zu lassen. Je weiter sie fortgeschritten ist, desto schwieriger ist es, sie wieder in den Griff zu bekommen.

    Schau mal in der Sidebar unter „Migränewissen“, da findest du viele gute Infos, auch Tipps zur Triptanschwelle, ab wann man ein Medikament nehmen sollte.

    Wie oft hast du denn Migräne pro Monat? An wie vielen Tagen nimmst du durchschnittlich Medikamente? Kennst du die Migräne-App? Dort hat man einen super Überblick über alles.

    Lieber Gruß
    Heika

    Daniela
    Participant
    Beitragsanzahl: 1141

    Hallo Laubfrosch,

    jetzt schaue ich auch mal bei dir vorbei 😊

    Du schreibst, dass du Triptane in Tablettenform genommen hast, die Wirkung aber nachließ. Ist dir bewusst, dass es verschiedene gibt, die sich in der Stärke und Wirkdauer stark unterscheiden?

    Man kann sie auch kombinieren (mit Naproxen) um den Wirkeintritt zu beschleunigen bzw. die Wirkdauer zu verlängern. Grundsätzlich sollte das Triptan aber schon alleine wirken.

    Es ist durchaus normal, dass man immer mal das Triptan wechseln muss. Ich kam lange gut mit Almogran klar, später ging Imigran besser, aktuell nehme ich Naratriptan. Die Migräne verändert sich immer mal wieder, da muss man dann halt mitziehen.

    Was den Einnahmezeitpunkt angeht: klar ist es gut, das Triptan so früh wie möglich zu nehmen. Aber das Triptan wirkt zu jedem Zeitpunkt einer Attacke. Es dauert dann halt länger, bis es wirklich gut ist.

    Ich warte fast immer mehrere Stunden, denn aktuell ist es bei mir oft so, dass die Attacke nur schwach ist und sich verläuft. Das hat n bissle was mit Erfahrung zu tun – ich kenne mich mit meiner Migräne seit 22 Jahren 😊 (bin 44), ich weiß wie es sich anfühlt, wenn ich eingreifen muss.

    Zum Thema Sport: als ich mich hier im Forum angemeldet habe, vor 10 Jahren, war das auch ein großes Thema für mich – alle sagten mir ich müsste mind. 2 Mal in der Woche Sport machen, aber ich hab das einfach nicht in meinen Alltag bekommen. Allerdings habe ich einen sehr abwechslungsreichen Job mit viel Bewegung. Mittlerweile mache ich mir da keinen Druck mehr. Einfach mehr Bewegung reicht. Also die Treppe nehmen anstatt den Aufzug,usw.

    Ich habe auch eine Uhr, die den Puls misst, theoretisch… Ich habe sehr tiefliegende Venen und vertraue dem Tracking nicht wirklich.

    Theoretisch habe ich auch eine richtige Fitnessuhr mit einem Gurt, den man an der Brust trägt. Das war mir aber immer zu viel Aufwand, habe ich nie genutzt. Finde ich ehrlich gesagt auch too much für mich als nicht Profi. Meine Schwester ist Sportlehrerin, die nimmt auch nur eine Uhr am Handgelenk.

    Zum Thema Nacken: ich hab da immer so Phasen. Im Moment habe ich gerade Physio, weil ich mir bei einem Arbeitsunfall den Ellenbogen gebrochen hatte. Zeitweise war ich durch die Schonhaltung extrem verspannt am Nacken. Das habe ich der Physiotherapeutin gesagt, sie hat massiert und es tat extrem gut. Am Tag danach war die Verspannung nahezu weg. Allerdings ist für mich die Migräne grad kaum relevant. Also ich habe damit wenig Probleme, „das System“ ist kaum aktiv.

    Ich hatte es auch schon anders, dass jede Manipulation am Nacken alles nur schlimmer gemacht hat.

    Das muss jeder für sich rausfinden, was einem da hilft.

    Im Sommer war ich in einer psychosomatischen Klinik – da gabs so ganz langsames entspannungsbetontes Yoga. Das tat mir wahnsinnig gut. Oft bin ich mit leichten Kopfschmerzen rein und ohne wieder raus gegangen. Das war auch neu für mich, weil ich sonst eher gar keine Bewegung gebrauchen kann, wenn ich Kopfschmerzen habe. Immer mal was neues probieren – und in sich rein horchen – was gut tut, darf bleiben, was nicht eben nicht.

    Soweit erst mal 🙂

    Grüßle Daniela

    Laubfrosch
    Participant
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Julia,
    vielen Dank. Schade, dass ich nicht schon früher auf die Idee mit einem Forum gekommen bin….

    Ja, ich war in der Schmerzklinik Kiel im Heikendorfer Weg. Ich habe schon mehrere Allgemeinärzte (meine Hausärzte), Orthopäden und zwei Neurologen wegen der Migräne aufgesucht.

    Ich bin nicht wirklich ablehnend gegeüber Medikamenten. Als Kind hat meine Mutter mir gegen die Kopfschmerzen Paracetamoll gegeben, was auch ganz gut geholfen hat. Später habe ich Aspirin genommen, was anfangs auch noch ganz gut wirkte. Dann Ibuprofen. Aber irgendwann half nichts mehr.
    Und eine ganze Zeit lang habe ich versucht, dass auf der Naturheilkundlichen Ebene hinzubekommen. Was nicht wirklich von Erfolg gekrönt war.
    Da ich schon so lange Medikamente nehme, hatte/habe ich wohl das Gefühl, dass ich sehr viele nehme. Aber inzwischen weiß ich, dass andere noch viel mehr nehmen.
    Ich bin Medikamenten nicht ablehnend gegenüber, aber zögere häufig mit der Einnahme und nehme dann wahrscheinlich auch nicht genug. Habe in der Sprechstunde jetzt andere Medikamente bekommen (Triptan zusammen mit Naproxen) und auch eine Empfehlung, wie viel ich nehmen kann. Das werde ich testen und hoffe natürlich, dass es hilft.

    Vielen Dank für den Buch Tipp. Das werde ich mir kaufen.
    Und weiter hier im Forum lesen. Es ist wirklich interessant, wie viele „Formen“ der Migräne und Kopfschmerzen es gibt…..schlimm für alle Betroffenen!

    Danke für deine Nachricht, liebe Grüße
    Laubfrosch

    Laubfrosch
    Participant
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Heika,

    vielen Dank. Ich bin wirklich sehr gespannt auf das Buch, das muss ich dringend lesen. Gefühlt habe ich mich schon ganz gut informiert, aber anscheinend nicht so das richtige Wissen, 😉 Und auf jeden Fall nicht ausreichend. Es ist ja auf jeden Fall erstmal wichtig, dass man weiß, was mit einem los ist.

    Hm, gute Frage. Ich würde schon sagen, dass die bisherigen Ärzte/Therapeuten die Nackenschmerzen im Zusammenhang mit der Migräne sehen. Ich war schon sehr oft bei Osteopathen/Physio- und Massagepraxen. Das hat mir meistens auch gut getan (die Behandlungen sind ja meistens doch sehr individuell). Aber eigentlich hat es nie auf längere Sicht geholfen. Wärme in Form von Heizkissen benutze ich, ein Nackenmassagegerät, gut finde ich auch eine Akupressurmatte. Das meiste lindert, aber ganz gehen die Schmerzen davon meist nicht weg.
    Teilweise merke ich auch bei Medikamenteneinnahme, dass, wenn es gegen die Kopfschmerzen hilft, nicht unbedingt auch die Nackenschmerzen besser werden.
    Im letzten Jahr war ich bei einem Orthopäden, der nach dem Röntgen eine „komplette Atlasblockierung“ diagnostiziert hat. Seine „Abhilfe“: drei Behandlungen mit Counterstrain-Technik und abschließendem Einrenken.
    In meinen Augen hat das nichts gebracht. Habe einige Monate abgewartet (da nach seiner Aussage die Wirukung bei den Patienten unterschiedlich ist, was die Dauer der Besserung angeht). Bin dann nochmal dagewesen, der Arzt hat meinen Kopf nach oben, unten, rechts, links gedreht und gesagt, orthopädisch ist alles in Ordnung.

    Danke auch für die Tipps mit der Medikamenteneinnahme. Da stehen hier und in der Sidebar ja auch noch viele Infos.

    Die Tage pro Monat mit Migräne sind sehr unterschiedlich: mit Glück (eher selten) nur drei Tage, mal 10 bis 15 Tage. Medikamente nehme ich im Schnitt an ca. 5 Tagen. Die App habe ich bisher nicht wirklich genutzt. Das werde ich auch ändern.

    Da für jeden die Migräne/die KS verschieden sind, helfen einem ja auch unterschiedliche Dinge. Interessant finde ich auch die Ernährung in dem Zusammenhang, aber auch das wird ja sehr verschieden sein. Mir wurde ja das Buch „Der Glukose-Trick“ empfohlen. Das probiere ich jetzt seit der letzten Woche aus. Geht mir bisher eigentlich ganz gut. Das muss man sicher etwas beobachten. Hast du (hat jemand) Erfahrung mit dem Buch, also den Empfehlungen?

    Vielen Dank für deine Erfahrungen!
    Liebe Grüße
    Laubfrosch

    Laubfrosch
    Participant
    Beitragsanzahl: 11

    Hallo Daniela,

    danke für´s Vorbeischauen. 😉

    Ich dachte, ich habe schon viel gelesen und probiert….aber mir fehlen, wie ich jetzt merke, wirklich die richtigen und wichtigen Antworten und Informationen. Was ich alleine seit der kurzen Zeit, die ich hier im Forum bin, dazu gelernt habe…..
    Irgendwie ja traurig, und ich ärger mich, dass ich das so spät entdeckt habe, aber besser als nie, oder?!

    Total interessant mit den Triptanen, ich dachte, man probiert sie aus, und wenn es nicht hilft, wars das mit der Sorte. Ich habe auch schon verschiedene probiert. Manchmal kann/sollte man ja auch noch eine zweite nehmen, oder wie machst du das? Und nimmst du sie immer zusammen mit Naproxen?
    Und ich find es auch spannend, dass sich die Migräne bei dir teilweise auch im Laufe des Tages verzieht.
    Ich bin 47 und hab seit meiner Kindheit die Kopfschmerzen/Migräne. Leider (!) weiß ich meistens trotzdem nicht, wird es jetzt eine lange Attacke, verzieht sich das wieder…..?! Das finde ich sehr schwierig. Und deswegen zögere ich auch oft mit der Einnahme.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass, wenn man schon im Beruf so viel Bewegung hat, das auf alle Fälle „zählt“.
    Hab das auch gelesen, dass man die Herzfrequenz mit Brustgurt messen kann. Aber wahrscheinlich sollte ich mir da auch nicht zu viele Gedanken machen.

    Gegen die Nackenschmerzen mach ich auch manchmal eine 15-minütige Nacken-Yoga-Einheit. Die kann ich sehr empfehlen (Miriam Krause – Yoga gegen Verspannungen im Bereich Schulter und Nacken).

    Ja, ich glaube auch dass es gut ist, immer mal was Neues zu probieren.
    Deswegen, Danke für die vielen Tipps.

    Viele Grüße
    Laubfrosch

    Julia
    Participant
    Beitragsanzahl: 8639

    Liebe Laubfrosch,

    über deine offene Antwort danke ich dir. Gut, dass du in Kiel bei Dr. H. in Behandlung bist, etwas Besseres kann dir nicht passieren! Ich bin seit 28 Jahren bei ihm, noch bevor die Schmerzklinik eröffnet wurde. Vertrau ihm und seinem Können!

    Und bitte benutz unser hier in Headbook gebündeltes Wissen und und stell uns alle deine Fragen. Prof. Göbel sagt immer es gäbe keine dummen Fragen, nur Fragen, die nicht gestellt werden.

    In diesem Sinne:leg los!
    Liebe Grüße,
    Julia

    Julia
    Participant
    Beitragsanzahl: 8639

    Ich sehe gerade, dass du mir eine PN geschickt hat, ich kann z.Z. leider keine PN öffnen.
    Julia

    Julia
    Participant
    Beitragsanzahl: 8639

    Für!!! deine Antwort wollte ich schreiben 🙄

    Daniela
    Participant
    Beitragsanzahl: 1141

    Hallo Laubfrosch,

    ich nehme Naratriptan nahezu immer direkt mit Naproxen. Das ist mit meinem Schmerztherapeuth so abgesprochen. Vor ca. 1 Jahr hat mein gewohntes Triptan nicht mehr gut funktioniert und ich habe viel rumprobiert. Hatte schon Angst es wirkt gar nix mehr so richtig. Aber mit Nara+Napro klappt es in 80% der Fälle so gut, dass ich nach 1-2h wieder arbeitsfähig bin oder „einfach“ weiter arbeiten kann.

    Ab und zu klappt es nicht. Das ist halt so. Wenn ich nur das Triptan nehme und hoffe es wirkt alleine, kostet mich das halt oft Stunden… Das erspare ich mir. Allerdings bin ich momentan weit weg von einem Übergebrauch. Wenn ich regelmäßig näher an den 10 Einnahmetagen im Monat wäre, müssten wir da evtl. auch neu drauf schauen. Aber im Moment hab ich glücklicherweise wenig Migräne.
    Hab genug andere Probleme dieses Jahr, bin seit Juni krank geschrieben, aktuell wegen einem Arbeitsunfall – von daher bin ich froh, dass die Migräne grad brav is 🙂

    Ja dieses Forum ist Gold wert! Jetzt bist du ja da, und kannst von dem reichen Erfahrungsschatz profitieren.

    Ich wäre auch gern mal in Kiel, aber um ma kurz vorbei zu schauen ist das n bissle weit… Irgendwann müssen die mal be Zweigstelle am Bodensee aufmachen… Ich nerv schon seit 10 Jahren 😋

    Kundschaft gäbs genug.

    So typische Attacken, die sich verziehen entstehen, wenn ich z. B. aus Faulheit mein Verhalten ändere… 🤪
    Z. B. brauche ich recht wenig Schlaf, max. 6h. Wenn ich dann so wie jetzt krank geschrieben bin und morgens gerne länger liegen bleibe, bekomme ich Kopfschmerzen. Wenn ich aufstehe, frühstücke, Kaffee trinke und in den Tag starte, dann verzieht sich der Schmerz oft. Wenn nicht nehme ich gegen mittag dann doch Medis.

    Es gibt den Tip – an solchen Tagen zur gewohnten Zeit aufzustehen, zu frühstücken und sich dann nochmal hinzulegen… Aber das mach ich nicht… 😏 Dafür isses einfach zu kuschelig im Bett.

    Ich hab oft auch Phasen, ich nenne sie labile Phasen, in denen ich extrem empfindlich bin. Da können starke visuelle Reize eine Attacke auslösen, oder Geräusche oder Gerüche und dann kommen wieder stabile Phasen wo mich das alles nicht juckt. So ist das halt. Akzeptanz war für mich ein großer Schritt – wenn man nicht ständig nach einer Ursache sucht, wird man gelassener. Nicht nur was die Migräne betrifft 😏

    Grüßle Daniela

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34373

    Willkommen im Headbook, liebe Laubfrosch. 🙂

    Schön, dass Du nun richtig gelandet bist. Die anderen Beiträge in Danielas Forum habe ich gelöscht.

    Es wurde fast schon alles gesagt. 😉 Noch kurz zu Deiner Frage nach dem Buch. Es gibt fundierte Kritik zu diesem Buch, daher würde ich persönlich die Inhalte nicht allzu ernst und bindend nehmen. Es sind auch ein paar richtig komische Aussagen dabei, die jeglicher Evidenz widersprechen. Die Essensreihenfolge ist völlig unbedeutend. Dass Essigwasser vor den Mahlzeiten Sinn machen könnte, ist nicht belegt. Genauso wenig Kamillentee nach den Mahlzeiten. Untersuchungen wurden an Diabetespatienten vorgenommen, die ganz anders reagieren als Gesunde. Die Bedeutung von Bewegung, Stress, Schlaf, und Genetik kommt zu kurz. Es war halt damals ein großer Hype und wird auch heute noch nicht wirklich wissenschaftlich eingeordnet.

    Liebe Grüße
    Bettina

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