Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Howdy von Mel (Mel3110)

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  • Mel
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    Hallo zusammen ich bin Melanie und 42 Jahre alt.
    Ich bin Jahrelange Migränepatientin.
    Meine Migräne begleitet mich seit ich denken kann- erinnere mich schon an Kopfschmerzen in der 2.Klasse.
    Früher hab ich dann immer Aspirin genommen.
    Ich kann auch Kopfschmerzen ( niedlich) sehr gut von einer Migräne differenzieren
    Später als ich älter wurde hab ich dann Ibuprofen 400mg und Migräne Kranit ( falls das noch wer kennt) und später dann Ibu 600 genommen wenn ich gemerkt habe es wird jetzt Migräne. Immer schön frühzeitig.
    Seit ca. 25 Jahren ist mein Migränemedikament bei Notfällen Maxalt Lingua 5mg. Und ich kam da auch immer sehr gut mit zurecht.

    Bevor der Anfall kam hatte ich Vorzeichen wie einseitiger Kopfschmerz kribbelnde Arme Gänsehaut etc. und hab dann direkt 600mg Ibuprofen genommen. Wenn diese dann gewirkt hat dann war der Tag gerettet und es konnte weitergehen.
    Seit letztem Jahr bin ich in der Schmerztherapie und statt mit Ibuprofen beuge ich bei Bedarf mit Novaminsulfon 500mg oder Naratriptan 2,5 mg vor bevor es schlimm wird.
    Im März 2024 hatte ich dann mehrere Tage andauernde Migräne die meine Schmerztherapeutin mit Lidocain Infusionen in den Griff bekam.
    Im Juli bekam ich dann erneut starke Schmerzen die weder vollständig nach Naratriptan Ibuprofen , Novaminsulfon oder Rizatriptan aufhörten.
    Sie sind ca. 4-5 stunden besser und nach dem aufhören der Wirkung wieder da. Kündigten sich dann oft mit Schmerzem im linken Auge an. Und es half einfach nichts mehr.
    Das Maxalt half bedingt. Und auch nur wenn ich das original genommen habe. ( kein Rizatriptan Generika)
    Nach der Einnahme von Maxalt bin ich aber quasi tot. Der Tag war gelaufen. Ibuprofen half dann auch nicht mehr egal wie früh ich es eingenommen hatte.
    Meine Schmerztherapeutin schlug mit dann eine Prophylaxe mit Amitryptilin vor die ich auch getestet habe. Damit ging es mir super. Ich hatte kaum mehr überhaupt Kopfschmerzen und war echt happy. Dann stand der Neurologen termin an und er hatte vorgeschlagen mich von dne Tropfen auf tabletten umzustellen. Aber vorher wollte er noch schnell ein EKG schreiben. Bei dem kam dann raus das ich einen Rechtsschenkelblock habe und daher das Amitryptilin nicht mehr nehmen durfte. Also bekam ich Beta Blocker die haben ausser das sie mich müde gemacht haben gar nichts gebracht.
    Zwischendurch war der Neurologe nicht zu erreichen und meine Schmerztherapeutin hatte mich Eletriptan ausgestattet.
    Beim Nachfolgetermin beim Neurologen
    hat er noch meine Triptane auf Zolmitriptan als Nasenspray umgestellt und Diclofenac Zäpfchen verschrieben.
    Manchmal helfen die Eletriptane ganz gut und manchmal nicht. Aber alle haben gemeinsam das sie mich umhauen und ich wirklich liegen muss und nichts kann.
    Das nervt mich ziemlich.
    Soviel erstmal zu mir – freue mich hier zu sein und auf den Austausch

    heika
    Participant
    Beitragsanzahl: 7221

    Liebe Melanie,

    du bist ja nun schon seit Jahrzehnten von Migräne betroffen und hast viel Erfahrung und schon vieles versucht.
    Schade, dass du das sehr wirkungsvolle Amitriptylin nicht mehr weiternehmen darfst.
    Es gibt aber noch viele andere medikamentöse Prophylaxen, hast du schon etwas anderes versucht gehabt? Betablocker sind oft die ersten Mittel, die versucht werden.

    Triptane können einen wirklich sehr müde machen und aus dem Verkehr ziehen. Wobei das eigentlich gar nicht so verkehrt ist. Prof. Göbel sagt immer, dass man sich bei einer guten Wirkung des Triptans trotzdem so verhalten soll als hätte man keins genommen.
    Sich das Tritan einwerfen und bei guter Wirkung weiter auf Hochtouren arbeiten, ist kontraproduktiv. Unter einer Attacke brauchen unsere Köpfe Erholung und Ruhe, die sich die Schmerzen ohne Behandlung erzwingen würden.
    Ich weiß, im Alltag lässt sich das nicht immer so einfach umsetzen; bei einer hochfrequentn Migräne kann man sich das im Arbeitsleben nicht erlauben, ständig auszufallen.

    Ich handhabe das so, dass ich im Schongang weitermache. Bei mir ist das möglich, bei dir nicht. Ist es für dich beruflich ein Problem, wenn du unter der Triptanwirkung liegen musst? Oder ist es „nur“, dass es dich nervt?

    Lieber Gruß
    Heika

    • Diese Antwort wurde vor vor 1 year, 6 months von heika bearbeitet.
    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Herzlich willkommen im Headbook, liebe Melanie. 🙂

    Seit letztem Jahr bin ich in der Schmerztherapie und statt mit Ibuprofen beuge ich bei Bedarf mit Novaminsulfon 500mg oder Naratriptan 2,5 mg vor bevor es schlimm wird.

    Du meinst hier hoffentlich nicht Vorbeugen im eigentlichen Sinne? Du nimmst Akutmedikation schon erst dann, wenn die Schmerzen beginnen?

    Wirklich schade, dass Du das Amitriptylin nicht weiternehmen konntest.

    Versuche doch auch noch andere Betablocker oder auch Sartane, wenn der Arzt sie für sinnvoll halten sollte.

    Es gibt Triptane, die nicht so müde machen. Dass man ein wenig Schongang einlegen sollte trotz wirkenden Triptans, hat Dir Heika schon mitgeteilt.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Mel
    Participant
    Beitragsanzahl: 2

    ch handhabe das so, dass ich im Schongang weitermache. Bei mir ist das möglich, bei dir nicht. Ist es für dich beruflich ein Problem, wenn du unter der Triptanwirkung liegen musst? Oder ist es „nur“, dass es dich nervt?

    Hallo Heika
    ich kann mit Kopfschmerzen schon arbeiten ich sitze am PC und nehme Anrufe entgegen. Wenn ich aber eine Migräne hab geht das nicht mehr. Homeoffice hin oder her.
    Seit Januar teste ich nun die Prophylaxe mit Aimovig. Bis jetzt hat es noch nicht wirklich gut gewirkt aber nun im 4ten Monat merk ich eine Besserung.
    Der Neurologe hat des weiteren vorgeschlagen beim Anfang der Migräne mit 1g Novaminsulfon zu agieren. Das teste ich derzeit.
    Mit nervig meine ich – ich finde es sehr nervig das mein erste Instanz Mittel Ibuprofen nicht mehr wirkt. Damit konnte ich früher sehr viele Migräne Attacken abwenden bevor sie richtig durchkamen. Das gab mir unterwegs viel Sicherheit. ich hoffe das 1g Novaminsulfon kann das ersetzten.

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