Hallo zusammen,
ich bin ja hier schon länger im Forum aktiv, möchte mich trotzdem noch näher vorstellen und dann von meiner Physio berichten. Ich bin ein wenig verletzt, aber dazu nach der richtigen Vorstellung.
Migräne gab ich seit meinem elften Lebensjahr.
Hinzu kommen viele Begleiterkrankungen wie : Depressionen, Asthma, Osteoporose, chronische Polyarthritis, Fibromyalgie, Frakturen der Wirbelsäule, Arthrose in vielen Gelenken. Ich würde in den letzten Jahren sehr oft operiert. Mwustens waren es due Füße wegen Arthrose oder die, Wirbelsäule. In der HWS hatte ich mehrere BSV.
2011 war ich in der Schmerzklinik Kiel. Durch die vielen Erkrankungen war ich durch ständige Schmerzmitteleinnahme im MÜK.
Ich machte in Kiel einen Medikamentenentzug. Zu der Zeit war sie Migräne so schlimm und häufig( ca. 25 Mal im Monat) mit Durchfall und Erbrechen, dass es mir sehr schlecht ging.
Ich lernte viel über Trigger, Entspannung.
Auslöser für Migräne war bei mir oft Lärm, Licht und schlechte Gerüche. Seitdem ich das weiß, meide ich diese.
Nun komme ich auf meine Physiotterapeutin zurück.
Wir hatten gestern ein Streitgespräch. Sie meinte, ich google zu viel und halte mich zu viel in Gesundheitsforen auf. Als ich sagte, dass ich von Gerüchen und schlecht gelüftet en Räumen, Migräne bekomme, meinte die, ich steigert mich da zu sehr rein. Sue hätte auch ab und zu Migräne, und würde damit sogar arbeiten gehen. Tja, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie, wenn sie so schwere Verläufe wie ich hätte, wo ich nichtmal aus dem Bett komme, damit noch arbeiten könnte.
Dann, hab ich gerade 30 Kilo innerhalb von 2 Jahren abgenommen. Als ich ihr erzählte, warum ich überhaupt zugenommen habe (es kam von Amitriptylin), lachte sie nur und meinte, daß hätte due noch nie geh, und due hätte ja viele Patienten, war ich baff.
Ihrer Meinung nach, kann man sich auch anstellen. Due hätte gar keine Zeit sich mit Erkrankungen zu beschäftigen. Ja, ich habe viel Zeit, bin Erwerbsmibsetungsrentnerin, und Google über bestimmte, Erkrankungen. Aber, versteht sue nicht, dass ich sehr eingeschränkt bin, und mir der Erfahrungsaustausch h nit Betroffenen gut tut?
Was sagt man so einem Menschen? Ich habe sehr unter dem Übergewicht gelitten, hab mit Mühe und Not alles runter bekommen. Nun hat mir mein Rheumatologe im November wieder Amitriptylin wegen der Fibro verordnet, und als ich ihr das gestern erzählte meinte sie nur, jettg könnte ich mich ja wieder darein steigern und denken, dass ich dick werde.
Gott sei Dank, habe ich bisher kein Gramm zugenommen, aber ich bin ehrlich, ich hatte Angst davor.
Könnt ihr mich verstehen? Ich meine mich dann immer rechtfertigen zu müssen. Ehrlu h gesagt, hat mich das gestern richtig traurig gestimmt.
Die Physio macht dreimal due, Woche 60 Minuten Lymphdrainage bei mir, wegen Lip und Lymphödem. Ich überlege schon, ob ich nochmal hin gehe.
Entschuldigt bitte den langen Text. Und, danke fürs zuhören.
Betty