Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

meerundsonne- Migräne & Spannungskopfschmerz

12 Beiträge anzeigen - 1 bis 12 (von insgesamt 15)
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  • meerundsonne
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    Beitragsanzahl: 7

    Hallo zusammen,

    nachdem ich mich schon ein paar Wochen durch das Forum gelesen habe, möchte ich nun doch meine aktuellen Beschwerden teilen und hoffe auf Anregungen und Tipps. 🙂

    Zu mir: Ich bin 38, alleinerziehende Mutter eines behinderten Kindes (5) und einer 17-jährigen Tochter. Mein Sohn ist auf Grund seiner Behinderung u. a. hyperaktiv, hat Durchschlafstörungen und muss den ganzen Tag begleitet werden. Ich arbeite knapp 34h/ Woche.
    Das sind in Kürze meine Rahmenbedingungen, die vielleicht auch hilfreich sind um meine Situation besser einschätzen zu können.

    Ich habe seit dem Jugenalter immer wieder Kopfschmerzen. Im Frühjahr 2022 hatte ich meinen ersten Kontakt zu meinem Neurologen, weil ich beim Auto fahren Doppelbilder gesehen habe und mir abends meist schwindelig war. Er befragte mich zu Kopfschmerzen und ich antwortete, dass ich schon alle 2-3 Tage Kopfschmerzen habe. Er diagnostizierte mir Migräne und verschrieb mir Topimarat und Flunarizin. Recht schnell hatte ich keine Beschwerden mehr ausser die Doppelbilder. Da ich mich gerade in Trennung befand und es mit Nachlassen vom Stress weg ging, habe ich es darauf geschoben. Ich nahm die Medikamente ca. ein halbes Jahr und habe sie dann eigenständig abgesetzt um zu schauen, ob es mir besser geht. Nach ca. einem Jahr hatte ich wieder vermehrt Kopfschmerzen.

    Seit März spritze ich mir Aimovig 140 und hatte monatlich max. 2 Tage Kopfschmerzen. Ein Wundermittel!- bis dahin. Ende August habe ich die Östrogenfreie Minipille abgesetzt. 3 Tage später hatte ich das erste Mal (auch in meinem Leben) Spannungskopfschmerz im Bereich der Stirn. Ein paar Tage am Nachmittag wieder. Nach einer Woche waren sie täglich da, begleitet von einem Druckgefühl im Oberkiefer und kribbeln und leichtes Taubheitsgefühl an Wangen und Stirn. Manchmal zieht es auch über den Kopf. Dazu kamen dann Schwindel Seh- und Konzentrationsschwierigkeiten. Mein Neurologe sagte, dass meine Migräne auf Grund des Absetzens der Pille verrückt spielt und verschrieb mir einen Beta-Blocker, den ich jedoch nach wenigen Tagen absetzte, weil ich grundätzlich schon eher niedrigen Blurdruck habe. Seit 3 Wochen nehme ich Amitriptylin (25mg) am Abend . Nach 2 Wochen hatte ich drei Tage, an den es mir deutlich besser ging. Der Spannungskopfschmerz war fast weg, das Kribbeln immer mal wieder da. Seit letzter Woche Freitag habe ich jedoch einen dauerhaften Tinnitus (die Tage vorher am Tag kurz unter einer halben Minute). Die Vertretungsärztin meines Neurologen schlug mir gestern morgen vor auf Trimipramin zu wechseln und versicherte mir, dass der Tinnitus nach Absetzten des Medikaments weggehen sollte, sollte er tatsächlich daher rühren. Da ich (gestern noch) Schiss hatte wieder so starke Spannungen zu bekommen, wenn ich Amitriptylin absetze, habe ich mich erstmal entschieden so weiter zu machen und meinen Arzt am kommenden Montag zu kontaktieren. Wie es denn so ist- seit gestern Mittag habe ich wieder mit Spannung und mehr Kribbeln zu tun. Heute dazu den ganzen Tag Kopf- und Kieferschmerzen. Ich habe das Gefühl ich bräuchte eine höhere Dosierung, habe aber vor der Auswirkung auf den Tinnitus ebebfalls Schiss.
    Zudem kommt immer wieder der Gedanke, dass es vielleicht gar nicht primär die Migräne ist, sondern es von meinem Kiefer kommt. Ich beisse seit Jahren die Zähne zusammen, habe auch eine Schiene. Ich habe mir jetzt spontan einen Botox-Termin bezügl. des Bruxismus gebucht, in der Hoffnung, dass durch die Kieferentspannung einige Symptome verfliegen.
    Die Pille nehme ich übrigens nach Rücksprache mit meine Frauenärztin auch seit 3 Wochen wieder. Ich weiss, dass dann nicht klar erkennbar ist, was am Ende Hilfe ist. Ich muss aber meinen Alltag schaffen, deshalb die Not.
    Zur weiteren Abklärung war ich beim Augen-, Zahn-, HNO-Arzt und Orthopäden. Die Ergebnisse vom CT der Nasennebenhöhlen erhalte ich in 2 Wochen. Ein Mrt der HWS erfolgt noch, obwohl schon gesagt wurde, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass sie der Grund ist. Ein Kopf-Mrt hat mein Neurologe 2022 veranlasst.

    So ein langer Text; ich hoffe verständlich. 🙂

    Zu meinen Fragen:

    Besteht die Chance, dass das Trimipramin ähnlich und besser helfen kann als das Amitriptylin?

    Könnten Spannungskopfschmerzen Nebenwirkungen vom Aimovig sein? Und, lässt die Wirkung vom Aimovig ggf. nach ein paar Monaten nach?

    Hat jemand schonmal Ohrgeräusche/Tinnitus durch Amitriptylin oder andere Antidepressiva bekommen und wenn ja, gingen sie wieder zurück?

    Gibt es ein anderes Medikament, was mir helfen könnte?

    Ich freue mich sehr über das Forum und Austausch! 🙂

    Viele Grüsse aus Kiel mit aktuell wenig Sonne, aber Meer!

    Julia
    Participant
    Beitragsanzahl: 8639

    Hallo und herzlich willkommen in Headbook, liebe Meerundsonne.

    Leider kann ich dir im Moment nicht antworten, hol deinen Beitrag aber schnell mal hoch.

    Schön, dass du bei uns gelandet bist.
    Liebe Grüße, Julia

    meerundsonne
    Participant
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Julia,
    vielen Dank, das ist total nett!😊

    Viele Grüsse vom Meer

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Herzlich willkommen, liebe Merrundsonne. 🙂 (Sollte das vielleicht Meerundsonne heißen? Wenn ja, kann ich das gerne für Dich korrigieren.)

    Er diagnostizierte mir Migräne und verschrieb mir Topimarat und Flunarizin.

    Nur ein Hinweis für die Zukunft: Man sollte nie zwei Prophylaxen gleichzeitig einsetzen. Dann weiß man nämlich nicht, welche wirkt und kann auch eventuelle Nebenwirkungen nicht einordnen.

    3 Tage später hatte ich das erste Mal (auch in meinem Leben) Spannungskopfschmerz im Bereich der Stirn

    Deinen weiteren Beschreibungen nach zu urteilen war das auch Migräne.

    Mein Neurologe sagte, dass meine Migräne auf Grund des Absetzens der Pille verrückt spielt und verschrieb mir einen Beta-Blocker, den ich jedoch nach wenigen Tagen absetzte, weil ich grundätzlich schon eher niedrigen Blurdruck habe.

    Betablocker senken nicht zwingend eh schon niedrigen Blutdruck, sondern regulieren eher. Daher können sie auch für Menschen mit niedrigem Blutdruck Sinn machen.

    Tinnitus kann durch trizyklische Antidepressiva auftreten, das ist aber extrem selten der Fall. Viel wahrscheinlicher ist der Tinnitus als Folge der Migräneerkrankung. Habe ich selbst schon seit mind. 10 Jahren aufgrund meiner Migräne. Ich würde daher nicht gleich dem Amitriptylin die Schuld geben und es eher noch weiter versuchen. Trimipramin kann auch gut helfen, ist aber ebenso ein trizyklisches Antidepressivum. Zudem ist Amitriptylin 1. Wahl beim Spannungskopfschmerz, sollte diese Diagnose bei Dir auch gesichert sein.

    Zudem kommt immer wieder der Gedanke, dass es vielleicht gar nicht primär die Migräne ist, sondern es von meinem Kiefer kommt. Ich beisse seit Jahren die Zähne zusammen, habe auch eine Schiene. Ich habe mir jetzt spontan einen Botox-Termin bezügl. des Bruxismus gebucht, in der Hoffnung, dass durch die Kieferentspannung einige Symptome verfliegen.

    Doch doch, das ist schon Migräne. 😉 Botox kann auch sehr hilfreich sein bei Migräne, damit machst Du nichts verkehrt. Lass es Dir aber nach PREEMT-Schema spritzen!

    Die Pille nehme ich übrigens nach Rücksprache mit meine Frauenärztin auch seit 3 Wochen wieder. Ich weiss, dass dann nicht klar erkennbar ist, was am Ende Hilfe ist. Ich muss aber meinen Alltag schaffen, deshalb die Not.

    So ist es, ein bisschen Wirrwarr mit den Prophylaxen, die keinen vernünftigen Schluss auf Wirkung und Nebenwirkung zulassen. 😉 Aber ich kann Deine Intention natürlich bestens nachvollziehen. Man möchte ja alles versuchen und keine Zeit verlieren.

    Besteht die Chance, dass das Trimipramin ähnlich und besser helfen kann als das Amitriptylin?

    Ähnlich ja, besser ziemlich sicher nicht.

    Könnten Spannungskopfschmerzen Nebenwirkungen vom Aimovig sein?

    Nein!

    Und, lässt die Wirkung vom Aimovig ggf. nach ein paar Monaten nach?

    Ja, das kann sein. Es gibt aber drei weitere Antikörper, die Du dann nach und nach einsetzen könntest.

    Hat jemand schonmal Ohrgeräusche/Tinnitus durch Amitriptylin oder andere Antidepressiva bekommen und wenn ja, gingen sie wieder zurück?

    Ich habe meinen Tinnitus durch die Migräne bekommen. Zu Beginn zieht er sich immer wieder mal zurück, manchmal auch für längere Phasen. Nicht selten kommt er wieder zurück, ich habe ihn dauerhaft. Er kann aber auch wieder ganz aufhören. Alles ist möglich.

    Gibt es ein anderes Medikament, was mir helfen könnte?

    Ja, viele! 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    meerundsonne
    Participant
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Bettina,

    danke für deine Nachricht!

    Ja, es sollte Meerundsonne heissen. Selbst beim mehrmaligen drüber lesen habe ich den Fehler gerade nicht gefunden.🙈

    Das heisst Druck im Kiefer kann auch Migräne sein? 🫠

    Am Montag ist mein Neurologe wieder aus dem Urlaub zurück. Er sagte mir auch schon, dass wir auch den Antikörper wechseln können.

    Gibt es auch gute Prophylaxen gegen Spannungskopfschmerzen, die nicht unter die tryklischen Antidepressiva fallen?

    Spannend finde ich übrigens, dass wenn ich Krafttraining mache, klettere oder jogge, keine Beschwerden habe. 10 min vorher im Auto zieht mein Gesicht zu und danach habe ich keine Symptome. Leider lässt mir mein Alltag dafür nur wenig freie Zeit übrig…

    Viele Grüsse☀️

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Meerundsonne,

    habs korrigiert, was ich nie ohne vorherige Absprache mache. 😉

    Das heisst Druck im Kiefer kann auch Migräne sein? 🫠

    Ja!

    Gibt es auch gute Prophylaxen gegen Spannungskopfschmerzen, die nicht unter die tryklischen Antidepressiva fallen?

    Ja, man könnte es mit SSRIs wie z.B. Escitalopram versuchen.

    Spannend finde ich übrigens, dass wenn ich Krafttraining mache, klettere oder jogge, keine Beschwerden habe.

    Das ist interessant, auch danach nicht?

    10 min vorher im Auto zieht mein Gesicht zu und danach habe ich keine Symptome.

    Was meinst Du damit, dass Dein Gesicht zuzieht? 🤔

    Liebe Grüße
    Bettina

    meerundsonne
    Participant
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Bettina,

    danke für die Änderung des Namens! 😊

    Über das Escitalopram werde ich mich informieren, danke!

    Nachdem Sport geht es mir meist erstmal besser . Sobald ich dann z. B. Auto fahre geht es meist wieder los. Mit „Gesicht zuziehen“ meine ich das von einem auf den anderen Moment mein Gesicht unter Spannung und leichtem Druck mit manchmal kribbeln steht. Es zieht sich meist über die Stirn und dann runter entlang der rechten Gesichtshälfte. Wenn ich dann aus dem Auto aussteige und bspw. einkaufen gehe, wird es wieder besser. Häufig hatte ich es auch, sobald ich im persönlichen Gespräch mit jemandem war (am Telefon nicht). An anderen Tagen kommt es aber auch so, wenn ich gerade entspanne. Richtige Zusämmenhänge konnte ich bisher nicht beobachten. Die Spannung strengt in den Momenten SO an, dass ich mich nur schlecht konzentrieren kann. Am Montag arbeite ich wieder und stehe vor einer Schulklasse…🫠
    Bevor ich mit dem Amitripylin begonnen habe, kam zu der Gesichtsspannung irgendwann am Tag auch ein Kopfschmerz dazu, der mit der Einnahme jedoch deutlich weniger geworden ist. Die Gesichtsspannung bleibt jedoch….

    Viele Grüsse☀️

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Meerundsonne,

    jetzt verstehe ich besser, was Du meinst. Kennst Du die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson? Damit kann man lernen, gezielt anzuspannen und auch wieder zu entspannen. Somit kann man mehr Kontrolle über die Gesichtsspannung erlangen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    meerundsonne
    Participant
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Bettina,

    danke für den Tipp! Ich habe letztens schon darüber gelesen und es ausprobiert. Ich sollte es täglich machen und schauen, ob es mir hilft!

    Habe ich es richtig verstanden, das die Spannung und der Druck im Kiefer/ Wangenbereich eher der Migräne zuzuordnen ist, als dem Spannungskopfschmerz?

    Viele Grüsse☀️

    heika
    Participant
    Beitragsanzahl: 7221

    Liebe Meerundsonne,

    Schmerzen erhöhen grundsätzlich die Muskelspannung.
    Und deine herausfordernden Lebensumstände tun sicherlich auch das ihre dazu.

    Nimmst du keine Triptane? Wenn Triptane anfangen zu wirken, verschwinden oft die Begleitsymptome und dann weiß man, dass man sie eindeutig der Migräne zuordnen kann.

    Ich gehöre übrigens auch zu denen, die einen viel zu hohen Tonus in der Kaumuskulatur haben. An meiner Knirscherschiene kann man erkennen, wie stark ich nachts „arbeite“.

    Die progressive Muskelentspannung hat dir Bettina schon empfohlen. Eine gute Anleitung gibt es auf der Migräne-App der Schmerzklinik Kiel.
    Man bekommt dadurch ein besseres Gefühl für Anspannung und Entspannung. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, kann man den Fokus auch nur auf die Entspannung legen.

    Hier eine allgemeine Anleitung:
    Sich in eine bequeme Position begeben (es kann aber auch im Auto sein, wenn man in Stau steht oder an einer Bahnschranke lange warten muss u.ä.), ganz bewusst die Schultern nach unten sinken lassen. Arme entspannen.
    Dann bei der Stirn anfangen, sich vorstellen, die Stirn zu glätten, die Zornesfalte (falls vorhanden ;-)) abflachen.
    Dann die Zunge entspannt in den Mundboden legen. (Es ist erstaunlich, wie oft man die Zunge unbewusst nach oben presst.) Den Kiefer lockerlassen. Richtig lockerlassen. Dabei wird sich der Mund leicht öffnen. Ruhig atmen, die Entspannung bewusst genießen.
    Noch einmal die Schultern bewusst nach unten nehmen. Und wieder der gesamten Entspannung nachspüren.

    Das bringt tatsächlich was, dauert nicht lange und man kann es leicht in den Alltag einbauen.

    Ich habe neulich wieder Botox bekommen, es tut lokal wirklich sehr gut. Dass es in den Kaumuskeln wirkt, merke ich dann immer daran, dass das Knabbern von Rohkost ein bisschen mühsamer wird als gewöhnlich.

    Lieber Gruß
    Heika

    meerundsonne
    Participant
    Beitragsanzahl: 7

    Liebe Heika,

    danke für deine Nachricht!

    Ich habe bisher keine Triptane von meinem Neurologen verschrieben bekommen, habe mit aber mal Naratriptan gekauft, was ich Sonntag ausprobiert habe. Die Schmerzen blieben und es kam Übelkeit.🙈 Ich werde meinen Neurologen mal darauf ansprechen. Aktuell warte ich boch auf eine Rückmeldung, ob ich das Amitriptylin trotz Tinnitus erhöhen kann/sollte.

    Die Ärztin, die mit das Botox spritzt, spritz leider nicht das typische Migräneschema. Ich werde es mir erstmal in den Kaumuskel spritzen lassen. Gestern habe ich eine halbe Stunde meine Wangen/ Kiefer mit der Wärmflasche gewärmt und es ging mir danach deutlich besser. Meine Hoffnung steigt dadurch, dass mein Kaumuskel auch Auslöser ist und der lahm gelegt wird. Ich überlege es mir vielleicht auch die Stirn spritzen zu lassen, um die Spannung dort rauszunehmen, jedoch fehlen mir die Infos inwieweit es überhaupt wirken könnte…

    Danke auch für deine Anleitung. Ich muss mich damit unbedingt genauer auseinander setzen. Meine Zunge liegt fast nie entspannt im Mund, drückt eher gegen Gaumen/ Oberzähne. Als ich versuchte sie zu entspannen, war das echt schwer.😁

    Viele Grüsse☀️

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Meerundsonne,

    Ich habe bisher keine Triptane von meinem Neurologen verschrieben bekommen, habe mit aber mal Naratriptan gekauft, was ich Sonntag ausprobiert habe. Die Schmerzen blieben und es kam Übelkeit.🙈 Ich werde meinen Neurologen mal darauf ansprechen. Aktuell warte ich boch auf eine Rückmeldung, ob ich das Amitriptylin trotz Tinnitus erhöhen kann/sollte.

    frag den Neurologen doch mal, ob er Dir Triptane verschreibt. Naratriptan, das Du bereits versucht hattest, wirkt schwach. Es gibt sieben verschiedene Triptane, die man durchtesten sollte, bis man sein persönlich Passendes hat.

    Freiverkäuflich gibt es noch Almotriptan (Dolortriptan) und Sumatriptan in der Apotheke zum Testen.

    Die Ärztin, die mit das Botox spritzt, spritz leider nicht das typische Migräneschema.

    Wie spritzt sie denn und wie viele Einheiten injiziert sie?
    Kaumuskulatur wäre bei Dir natürlich sinnvoll, zusätzlich auch die Schläfen wegen des Zusammenspiels der Muskulatur. Und klar, auch die Stirn, eventuell Occipitalis und Schulter-/Nackenpartie.

    Botox hat in Studien Wirksamkeit erwiesen, vielen hilft es super bei fast null Nebenwirkungen.

    Liebe Grüße
    Bettina

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