Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Migräne seit Jahrzehnten (Britta)

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  • Britta Heide
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    Hallo ❤️,

    ich bin Britta und habe schon so lange Migräne, dass ich es manchmal kaum glauben kann. Ich habe sie angenommen, geliebt, gehasst, ignoriert. Alle Gefühlszustände waren dabei inklusive Schuldgefühle meinem Umfeld gegenüber.

    Es gab auch Phasen, in denen sie sehr wenig auftraten,im Verhältnis gesehen. Also max.1 in 2- 3 Monaten.

    Aktuell, und ich glaube das es seit Corona der Fall ist, ist sie sehr hartnäckig und kommt 1x die Woche. Neu ist, dass sie 2 bis 3 Tage bleibt, manchmal länger. Das ist nicht mehr tragbar, im Job. Ich konnte sie immer gut regulieren und mich eben damit arrangieren. Ich habe alle Prophylaxen hinter mir, sie waren echt schräg und sehr unangenehm. Zudem habe ich 2 Seiten Liste mal aufgeschrieben, was ich alles privat gezahlt gemacht habe. Inkl. Therapie. Sehr krass.

    Neuerdings bekomme ich Aquipta. 60 mg, seit 14 Tagen. Meine Neurologin ist super nett und hilfsbereit, jedoch hat sie wenig Erfahrung mit diesem Medikament. Ich habe zu Anfang extreme Übelkeit gehabt, diese ist gewichen in leichte. Momentan nehme ich noch 200mg Famenita und Estradiol Gel, wegen der Hormonschwankungen. Ich bin nächste Woche 60. Das Medikament scheint tatsächlich was zu tun, ich hatte bisher nur eine Attacke, die war heftig aber nur einen Tag. Was mir zu schaffen macht, ist diese unsägliche Müdigkeit am Tag. Manchmal muss ich schlafen, 2 Stunden, um klar zu werden.

    Ich habe in einem Forum gelesen, dass ich das Medikament teilen kann, also nehme ich nun morgens und abends eine Hälfte. Das hat nicht sooo viel verändert. Anfangs dachte ich es. Paradox ist, dass ich nachts um 0400 aufwache, wenn ich die volle Tablette am Abend einnehme und kann nicht mehr schlafen. Ich habe außerdem ein irres Rauschen im Ohr und denke manchmal, ich kann nicht denken. Auch die Zuckungen am Auge sind neu. Ich fühle mich insgesamt aber auch entspannt, wie niemals zuvor. Wie schwebend. 😂

    Nach ca.10 Stunden werden die Nebenwirkungen wieder weniger, logisch. Die 14 Tage sind wahrscheinlich zu kurz um zu bewerten, ob mein System zu viel Aquipta bekommt? Könnten 10mg auch ausreichen? Ich brauche ein wenig Support. Zudem habe ich gelesen, dass Triptane ab 60 ein deutliches Risiko sind für das System, auch in Bezug auf Schlaganfall. Was meinen Sie dazu? Ich danke sehr für’s lesen und freue mich auf eine Antwort. Liebe Grüße Britta

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo Britta, herzlich willkommen bei uns im Headbook. 😊

    Du könntest versuchen, erst mal nur 30 mg einzunehmen. Bezüglich der 10 mg ist es so, dass sie nur dann verschrieben wird, wenn tatsächliche Kontraindikationen gegen die höhere Dosierung bestehen. Die 10 mg kosten genauso viel wie 60 mg.

    Versuche es doch erst mal nur mit 30 mg und da müsstest du halt für dich herausfinden, ob die morgendliche oder abendliche Einnahme günstiger für dich ist.

    Triptane sind kein Risiko für Menschen jenseits der 60, wenn man kardial gesund ist. Die Studien wurden halt nur gemacht mit Menschen bis 65 Jahren, aber auch jenseits dieses Alters sind Probleme in aller Regel nicht vorprogrammiert.

    Liebe Grüße
    Bettina

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