Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Morgendliche Kopfschmerzen, Druckgefühl im Kopf Martin)

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  • martinhncke97
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo Zusammen,
    ich wende mich ein wenig verzweifelt an diese allgemeine Gruppe mit der Hoffnung auf einen Austausch und/oder Tipps.
    Ich bin Martin, 27 Jahre jung und leide unter mittleren bis manchmal schweren Kopfschmerzen.

    Die Kopfschmerzen treten meistens beim aufwachen am morgen auf bzw. verstärken sich im Liegen. Während des Tages werden diese meistens besser, sodass ich zwar nicht schmerzfrei bin, aber nur noch ein leichtzes “Druckgefühl” im Kopf habe.

    Dieses ist bereits vor knapp 2 Jahren aufgetreten, war war immer nur morgens, bis dieses Jahr im Sommer. Es hat wieder mit den morgendlichen Kopfschmerzen angefangen, welche dann, wie vor Jahren bereits, nichts morgens nach dem aufstehen besser geworden sind sondern dieser ständige Druck im Kopf sich über Wochen hingezogen hatte. Ich habe dann Sachen wie eine Brille bzw. eine Zahnschiene getestet. Nach einer Weile gingen diese Kopfschmerzen auch wieder weg, weswegen ich meien MRT Termin auch abgesagt hatte, weil ich dachte, das Problem wäre gelöst.

    Nun sind die Kopfschmerzen allerdings wieder da und ziehen sich wieder von den starken morgendlichen, über das Drückgefühl, durch den Tag. Heute z.B. habe ich das Gefühl, ich sei sogar verkatert, weil ich so starke Kopfschmerzen habe. Ich würde es nicht als einseitig beschreiben, da es an den Schläfen und auf auf der ganzen Stirn auftritt.

    Vielleicht hat es auch was mit der Psyche zutuen, da ich sehr viel googeln tue und nun Angst vor einem Hirntumor habe. Ich kann die Schmerzen nicht wirklich einschätzen, da Sie im Sommer da waren, von alleine wieder verschwanden und nun wieder auftauchten, allerdings habe ich keinerlei Begleiterscheinungen wie Übelkeit etc.

    Ich weiss natürlich, dass hier bzw. man generell ohne MRT keine Diagnose stellen kann, vielleicht gibt es hier dennoch die ein oder andere Person, die dazu was sagen kann oder mir ein wenig die Angst nehmen kann, denn einen Termin für das MRT habe ich vermutlich erst im Januar.
    Vielen Dank im Voraus! 🙂
    Martin

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo Martin, herzlich willkommen bei uns. 🙂

    Schön, dass Du jetzt ein eigenes Forum hast. June hatte Dir dort auch schon nett geantwortet. Ich kopiere es mal hier rein, Deinen Beitrag dort lösche ich.

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    Lieber Martin,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Kurze Info, du bist jetzt irgendwie in meinem Beitrag gelandet, du solltest also besser einen eigenen Post beginnen, in dem es dann nur um dich geht und alle Antworten direkt für dich sind.
    Bestimmt wird Bettina hier helfen können und dir sagen, ob du den Post kopieren sollst oder ob sie das für dich tun kann.

    Grundsätzlich aber keine Sorge, es gibt sooo viele Arten von Kopfschmerzen und kaum welche davon sind auf einen Hirntumor zurückzuführen, also mach dich bitte nicht verrückt und danach solltest du auch nicht googelnn, dafür ist jeder Fall zu individuell. Ich habe Kopfschmerzen, seit ich 14 bin und nun, 50 Jahre später, lebe ich noch immer recht gut damit.😊 Daher würde ich dir raten, dir einen guten Schmerztherapeuten / Neurologen zu suchen.

    Ich bin aber auch nur Laie und Bettina und die anderen werden dich sicher besser beraten können.

    Herzliche Grüße
    June

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    Nun sind die Kopfschmerzen allerdings wieder da und ziehen sich wieder von den starken morgendlichen, über das Drückgefühl, durch den Tag. Heute z.B. habe ich das Gefühl, ich sei sogar verkatert, weil ich so starke Kopfschmerzen habe. Ich würde es nicht als einseitig beschreiben, da es an den Schläfen und auf auf der ganzen Stirn auftritt.

    Hast Du denn noch gar keine Diagnose erhalten? Das könnte ja durchaus eine Migräne sein. Hast Du schon mal versucht, abends vor dem Schlafengehen noch eine kleine kohlenhydrathaltige Mahlzeit zu Dir zu nehmen? Damit könnte man den Blutzuckerabfall während der Nacht etwas abmildern und im besten Fall morgendliche Attacken damit verhindern. Sofern es eine Migräne ist.

    Vielleicht hat es auch was mit der Psyche zutuen, da ich sehr viel googeln tue und nun Angst vor einem Hirntumor habe. Ich kann die Schmerzen nicht wirklich einschätzen, da Sie im Sommer da waren, von alleine wieder verschwanden und nun wieder auftauchten, allerdings habe ich keinerlei Begleiterscheinungen wie Übelkeit etc.

    Nein, mit der Psyche haben die Kopfschmerzen nichts zu tun. Wobei Dir das Googeln natürlich auch nicht gut tut, da man praktisch immer beim Hirntumor landet. Die unwahrscheinlichste Diagnose überhaupt. 😉

    Geh zu einem Kopfschmerzspezialisten und versuche, so bald wie möglich eine Diagnose zu erhalten.

    Liebe Grüße
    Bettina

    martinhncke97
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo,

    vielen Dank für die Antwort.
    Was mich so beunruhigt, ist, dass diese Kopfschmerzen im liegen auftreten und tagsüber „aushaltbar“ sind bzw ich nur dieses Druckgefühl verspüre. Einen Termin für ein MRT bzw eine Diagnose habe ich erst für Ende Januar bekommen.

    glückdererde
    Participant
    Beitragsanzahl: 884

    Hallo Martin,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Ich habe ähnlich wie Du auch nachts Kopfschmerzen, die sich bis in den Morgen hinein ziehen. Dafür gibt es ganz harmlose Erklärungen, aber wenn Du ein MRT machen lässt, dann ist das auch nicht verkehrt. Ende Januar finde ich allerdings ziemlich daneben, da Du ja Angst zu haben scheinst und damit sollte man nicht so lange rumlaufen.
    Kann es sein, dass Du viel im Internet nach Gründen für Deine Kopfschmerzen suchst und Dir die gruseligsten am besten merkst? Das wäre ungünstig und nicht hilfreich.

    Alles Gute

    martinhncke97
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Vielen Dank für die Antwort und das „Angest nehmen“.
    Da ich beruflich bis Januar im Ausland seien werde, kann ich leider erst dann einen Termin zum MRT warnehmen.
    In der Tat hatte ich mir, vor diesem Forum hier, viel Informationen aus dem Internet geholt und bin immer beim „Hrintumor“ oder ähnlich schlimmen gelandet.
    Was ich bei mir nur so als komisch empfinde, ist, dass die Schmerzen im liegen zunehmen und eben morgens am schlimmsten sind und es sich tagsüber anfühlt, als wäre ein Gummiband um meinen Kopf geschnürt.

    heika
    Participant
    Beitragsanzahl: 7221

    Hallo Martin,

    dass Kopfschmerzen im Liegen zunehmen können, kann einfach damit zu tun haben, dass im Liegen der Druck im Kopf stärker ist als wenn der Kopf höherliegt.
    Ich kann ab einer gewissen Schmerzstärke gar nicht flach liegen, sondern nur halbhoch.

    Auch dass Schmerzen morgens besonders ausgeprägt sind und sich bessern, wenn ich ein wenig auf bin, kenne ich.

    Im Schlaf „arbeite“ ich oft in allen möglichen Bereichen herum und wache auch manchmal total verspannt auf. Das geht auch an meinem Kopf nicht spurlos vorbei.

    Leider warte ich bis heute vergeblich auf wunderschöne Träume wie z.B. dass ich vor einem riesengroßen (selbstverständlich kalorienfreien ;-)) Eisbecher sitze oder über eine wohlduftende Blumenwiese laufe. 😉

    Ich schließe mich den anderen an, dass du bei einem Neurologen oder Schmerzspezialisten die richtige Diagnose erstellen lassen solltest, denn danach richtet sich dann die Behandlung.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34361

    Hallo Martin,

    In der Tat hatte ich mir, vor diesem Forum hier, viel Informationen aus dem Internet geholt und bin immer beim “Hrintumor” oder ähnlich schlimmen gelandet.

    so ist es in der Tat immer. 😅

    Ergänzend zu Heikas Erklärungen noch meine Frage, ob Dein Blutdruck in Ordnung ist. Hoher Blutdruck kann bewirken, dass im Liegen der Schmerz viel deutlicher merkbar ist. Auch können morgendliche Kopfschmerzen mit Bluthochdruck zu tun haben. Nur mal als Anregung, auch in diese Richtung zu denken.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Daniela
    Participant
    Beitragsanzahl: 1141

    Hallo Martin,

    ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu dazu 😊

    Wenn ich an die Zeit zurück denke, bevor ich meine Migräne Diagnose hatte: da ging es mir ein Bisschen so wie dir.

    An einen Tumor hab ich nicht gedacht – aber ich habe mich auch von meiner Angst leiten lassen. Ich bin lange nicht zu einem Kopfschmerzspezialisten, weil ich (bedingt durch meine Angststörung) glaubte, ich wäre selber schuld an diesen Schmerzen. Ich war fest davon überzeugt, dass es mit den Zähnen zu tun hat. Ich hatte tierisch Angst vorm Zahnarzt, bin oft lange nicht hingegangen und hatte somit auch viele Zahnprobleme.

    Als ich dieses Problem dann so einigermaßen im Griff hatte, die Kopfschmerzen aber blieben hab auch ich gegoogelt. Allerdings hab ich recht schnell gute Hilfe gefunden und einen tollen Arzt, der mich schnell auf die richtige Spur gestubst hat.

    Da hatte ich Glück oder einen Schutzengel, der mich geleitet hat 😏

    Mit der Diagnose steht und fällt alles. Nur mit der richtigen Diagnose kannst du die Schmerzen richtig behandeln und lernen damit sinnvoll umzugehen.

    Ich habe übrigens auch oft morgens Kopfschmerzen, die tagsüber besser sind oder sogar gar nicht mehr wahrnehmbar. Wenn sie bleiben habe ich gute Akutmedikamente – so kann ich gut damit leben.

    Also schau, dass du eine Diagnose bekommst und mach dir nicht zu viele Sorgen!

    Darf ich fragen, wo im Ausland du bist? Da solls auch Ärzte geben… (du kannst auch private Nachrichten schreiben, wenn du etwas nicht im öffentlichen Forum schreiben willst).

    Grüßle und alles Gute dir!
    Daniela

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