Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Von Migräne mit Aura zu vestibulärere Migräne

1 Beitrag anzeigen (von insgesamt 1)
  • Autor
    Beiträge
  • Karo
    Participant
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo zusammen,

    Kurze Vorstellung meiner Migränegeschichte: ich hab sie seit ich 6 Jahre alt bin, Migräne mit Aura/Sehstörung, allerdings sehr selten eine Attacke – alle 3 bis 5 Jahre einmal…

    bis die leidige Perimenopause einsetzte. Zunächst kamen die Attacken 2 bis 4 mal im Monat so ein Jahr lang, dann wurden die Abstände wieder länger, durchschnittlich eine Attacke im Monat.

    Dann kam der Schwindel dazu. Fast ständig, bei Bewegungsreiz, mal stärker, mal schwächer. Ich habe seit vielen Jahren eine Angststörung, nehme Paraxetin ( in Österreich Seroxat) Und deshalb lautete die Diagnose zwei Jahre „Psychosomatisch“, darauf wurde ich behandelt – ohne Erfolg. Meine Migräne hab ich wegen des SSRI auch immer mit Naproxen behandelt – über Triptane hab ich mich nie drübergetraut wegen des Serotonins.

    Im Oktober lag ich zwei Wochen wegen Covid-Infekt, ab da wurde der Schwindel langsam immer stärker.

    Seit Februar 2026 hab ich die Diagnose Vestibuläre Migräne und seither bin ich in Krankenstand.

    Die Migräne hat sich sehr verändert. Kopfschmerzen sind deutlich schwächer, die Aura/ Sehstörung kommt nicht mehr, dafür habe ich jetzt starke Schwindelattacken und jetzt seit mehreren Wochen Schwindel bei Bewegungsreiz, visuellen Reizen, Bildschirmen, beim Duschen…

    Zwei Dinge, die mich momentan sehr verunsichern und vielleicht kann mir da jemand mit seinen Erfahrungen helfen:

    Ich habe starke Schwindelattacken, bei denen ich nur ruhig im Bett liegen kann. Schon kleinste Bewegungen (z. B. Schlucken oder mit den Zehen wackeln) lösen heftigen Schwindel aus, auch im Liegen, und der Nacken wird dabei sehr hart. Nach etwa einer Stunde klingt alles wieder ab. Ist das noch normale Migräne?

    Mein Neurologe hat mir Ajovy verschrieben, vor 5 Tagen hab ich es gespritzt. Seitdem habe ich eine anhaltende innere Nervosität, Appetitlosigkeit, leichte Übelkeit und Müdigkeit. Mir ist bewusst, dass manches auch bei Migräne vorkommen kann, allerdings fühlt sich die Nervosität diesmal anders und sehr dauerhaft an. Kennt das jemand? Muss ich das jetzt einen Monat aushalten?

    Danke für eure Hilfe!
    Karo

1 Beitrag anzeigen (von insgesamt 1)
  • Du musst angemeldet sein, um zu diesem Thema eine Antwort verfassen zu können.
Nach oben