Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Vorstellung FOX-Peter

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    Beiträge
  • FOX-Peter
    Participant
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo,
    ich bin vor kurzem auf dieses Forum gestoßen, und melde mich heute mal mit meinem „Problem“. Es ist halt so, dass sich die Symptomatik bei mir verändert hat, und ich mal in die Runde hier fragen wollte, ob es ähnlich Erfahrungen gibt??

    Vorgeschichte:
    Ich bin männlich, 58 Jahre alt und habe seit dem 17. Lebensjahr Migräneanfälle.
    Glücklicherweise nicht so häufig und nicht so stark wie andere Menschen.

    Bei mir liefen Mirgräneanfälle i.d.R. im so ab: Bildausfälle/Aura: Dauer ca 45 Minuten.
    Soweit möglich dann im Bett gelegen und abgewartet. Dann kamen die Kopfschmerzen und auch Zahnschmerzen.
    Die Aura war immer schlimm: Bildausfälle, Hörprobleme, Sprechprobleme.
    Taubheit in den Händen und manchmal auch im Gesicht.
    Die Kopfschmerzen waren anfangs auch sehr heftig, in den letzten Jahren aber eher gering.
    Es war dann so, als ob ein Tischtennisball hinter der Stirn ist und weh tut, speziell bei Bewegungen oder beim Niesen.

    Danach dann 2-3 Tage der Migränekater mit leichteren Sehstörungen, manchmal Sprachproblemem und auch Problemen mit Bewegungen der Hände (der Körper fühlt sich quer).

    Ich hatte (wenn ich micht recht erinnere) so 4-6 Anfälle pro Jahr, insofern war es noch erträglich.
    Als vor ca. 12 Jahren in einer Stressphase die Anfälle häufiger kamen, gab mein Hausarzt mir einen Betablocker (Propranolol), das hat auch gut geholfen.
    Irgendwann habe ich den aber abgesetzt, da ich dachte, ich sei safe.

    Als die Anfälle dann wieder mehr wurden, habe ich begonnen Migraaktiv (Magnesium und Coenzym Q10) zu nehmen.
    Das scheint auch zu helfen, denn die Anfälle wurden wieder weniger.

    Aber (und daher der Beitrag): seitdem habe ich häufiger den „Migränekater“ ohne einen richtigen Anfall davor. D.H. manchmal wache ich morgens auf, und fühle mich eben „quer“ .
    Vielleicht sind die Anfälle dann nachts – unbemerkt.
    Aktuell ist es so, dass ich vor 5 Tagen Sehstörungen hatte (blinde Flecken und so eine Art rundes Skotom beim Blinzeln im Hellen), die dann aber am Tag darauf verschwanden.

    Aber seitdem habe ich noch den Migränekater mit leichten Kofpschmerzen (ganzer Kopf), leichtem Schwindel und leichter Übelkeit.

    So lange habe ich noch nie „Nachwehen“ gehabt.
    Gibt es hier ähnliche Erfahrungen?

    sternchen
    Participant
    Beitragsanzahl: 5004

    Hallo Fox-Peter,

    Migränekater habe ich jetzt noch nicht gehört. 😀👍 Ist aber vermutlich das, was ich als migränöses Gefühl bezeichne. Eben dann, wenn man ggf. vor oder nach einer Attacke immer noch mit den Vorboten oder den Begleitsymptomen zu kämpfen hat.

    Im Laufe des Älterwerdens kann sich die Migräne auch insofern verändern, dass der Schmerz nicht mehr solche Intensität entwickelt, dafür aber leider die Begleitsymptome verstärkt werden. Bei mir ist es auch immer häufiger so, dass ich mich mehrere Tage total migränös fühle, die eigentlichen Migränekopfschmerzen aber nur leicht am Rande vorherrschen. Ich muss dann manchmal auch nicht behandeln. Aber die Tage sind oft schlimmer mit den ganzen Symtomen vor alles Schwindel, Schwäche, Knochen- und Gliederschmerzen, etc. als wenn nur der KS da wäre. Vor allem geht es dann auch über mehrere Tage mit kurzen Pausen wo nach es dann wieder von neuem beginnt.

    Möglich, dass bei dir auch die Einahme von Magnesium und Q10 etwas mit der Veränderung zu tun. Das wird man wahrscheinlich nur mit dem Verzicht des Präparates herausfinden können.

    Wenn es für dich jedoch so in Ordnung ist, würde ich nichts ändern.

    Alles Liebe
    Sternchen

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