Mein persönlicher Schmerzverlauf2024-12-22T21:09:57+01:00

Mein persönlicher Schmerzverlauf

Vorstellung Keawee

8 Beiträge anzeigen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Autor
    Beiträge
  • Keawee
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Guten Abend in die Runde,

    ich bin Keawee, weiblich 62, seit vielen Jahren Migräne mit Aura geplagt, EU berentet,
    seit 1,5 Jahren mit Aquipta behandelt und damit eigentlich sehr zufrieden.
    Kaum noch Anfälle, die länger als zwei Tage dauern, komme häufig mit Naproxen oder Celebrex als
    Akutmittel aus, brauche Rayvow nur noch sehr selten, Triptane vertrag ich nicht mehr.
    bin aktuell bei 6 – 8 Migränetagen im Monat womit ich ganz gut leben kann.

    War schon in Kiel und Königstein zu Klinikaufenthalten, was sehr geholfen hat.
    Hier war ich auch schonmal angemeldet, ist aber schon einige Jahre her, hatte mich von allen Foren/ Plattformen abgemeldet.

    Aktuell steht bei mir eine Katarakt OP an und ich bin mir unsicher, für welche Linsen ich mich entscheiden soll.
    Bin hier auf der Suche nach Erfahrungen …

    Einen schönen Abend Euch allen
    Keawee

    heika
    Participant
    Beitragsanzahl: 7221

    Liebe Keawee,

    das ist sehr erfreulich, dass das Aquipta bei dir eine so gute Wirkung zeigt.
    Ich wünsche dir, dass das so bleibt und du deine gewonnene Lebensqualität weiterhin genießen kannst.

    Da wir hier ein Patientenforum der Schmerzklinik Kiel sind, behandeln unsere Themen hauptsächlich alle Formen von Schmerzen, v.a. Kopfschmerzen.
    Von daher kann es sein, dass du mit deinem speziellen Anliegen bzgl. deiner Augen-OP hier nicht viele Erfahrungsberichte erhältst und du darum vielleicht auch mal in einem auf Augenkrankheiten spezialisierten Forum anfragst.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34374

    Liebe Keawee, willkommen zurück. 😊

    Wirklich schön, dass deine Migränetherapie relativ gut im Griff ist.

    Für deine Katarakt-OP wünsche ich dir jetzt schon viel Erfolg. Du wirst ja sicher gut beraten worden sein von deinem Augenarzt, aber vielleicht meldet sich ja jemand mit Erfahrungen. Ich kann nichts beisteuern.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Keawee
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Hallo Heika, Hallo Bettina,

    erstmal vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    ich hatte gehofft, dass es hier vielleicht Leute gibt, die in einer ähnlichen Situation sind
    oder waren – ich habe große Angst davor, dass die Migräne wieder schlimmer wird durch die OP .

    Das Anpassen einer Gleitsichtbrille war seinerzeit ein einziger Graus, bis ich erlernt hatte
    wo genau ich schauen muss, damit das Bild scharf bleibt und ruhig. Das sich darauf einstellen
    war mühsam und oft von Migräneanfällen begleitet.

    Nun soll ich entscheiden, ob ich nur in der Ferne scharf sehe und die Nähe mit einer Lesebrille
    korrigiert haben möchte,(Kassenleistung) oder eine Mehrstärkenlinse, die aber wahrscheinlich
    Lichtreflexe an den Grenzen der unterschiedlichen Bereiche machen
    (nicht unerhebliche, privat zu tragende Kosten).

    Das überfordert mich total, muss ich gestehen.

    Aktuell ist es leider so, dass ich auch mit gut angepasster Brille nicht wirklich lange lesen
    oder am Computer sitzen kann – es fällt einfach schwer den Fokus zu halten, bekomme dann recht
    schnell Kopfschmerzen.

    Ich hatte, wie erwähnt, die Hoffnung, dass vielleicht hier jemand ist, der das hinter sich hat
    und etwas dazu sagen kann.

    Habt auf jeden Fall vielen lieben Dank

    Keawee

    Johanna
    Participant
    Beitragsanzahl: 29

    Liebe Keawee,
    erstmal möchte ich dir die Angst vor der OP nehmen. Eine Katarakt-OP ist fast schmerzfrei und geht sehr schnell vorbei.

    Ich hatte sie vor sieben Jahren auf einem Auge. Ich habe die Kassenleistung gewählt und bin sehr zufrieden mit dieser Lösung. Ich trage weiterhin eine Gleitsichtbrille, damit das Umzwitschen von der Ferne in die Nähe schnell geht und ich nicht ständig die Lesebrille auf und absetzen muss.
    Ich komme wunderbar damit zurecht, auch am Computer.

    Einen Tag nach der OP hatte ich Migräne, aber ich durfte den Anfall laut Augenarzt mit Triptanen behandeln.

    Auch meine Migräne hat sich von der OP nicht verschlechtert.

    Insgesamt empfinde ich das Sehen als deutlich entspannter und die Welt ist wieder ein bisschen farbiger geworden.

    Nur Mut. Lass dich von deinem Augenarzt beraten, welche Lösung für dich passend ist.

    Liebe Grüße
    Johanna

    Flummi
    Participant
    Beitragsanzahl: 581

    Hallo Keawee.

    Ich bin ebenfalls 62 Jahre alt und habe eine komplexe Kopfschmerzsymptomatik.

    Ich habe vor etwa 2 Jahren eine neue Linse eingesetzt bekommen.

    ich habe große Angst davor, dass die Migräne wieder schlimmer wird durch die OP.

    Ich hatte vor der OP auch Bedenken in wieweit mein Kopf darauf reagiert. Diese waren absolut unbegründet, denn es ist nicht die OP als solches die uns ins Grübeln bringt, sondern die Vorstellung was passiert wenn mein Kopf während oder nach der OP extrem negativ reagiert. An diesem Tag hat mein Kopfschmerz nur kurzzeitig sich negativ bemerkbar gemacht aber nicht länger.

    Mein Augenarzt hat eine Linse gewählt die eher auf die Fernsicht gezielt ist. Denn in unserem Alter werden wir eh im Lesebereich eine Brille brauchen. Da bei mir keine Gleitsichbrille in Frage kommt, kann ich dazu nichts sagen.

    Ich hatte jedenfalls nach der OP keine nachhaltigen Probleme mit einer Kopfschmerzattacke.

    Mehrstärkenlinse

    Hier habe ich vor kurzem einen Beitrag im TV gesehen. Ich bekomme eine Erklärung dafür nicht mehr hin aber du solltest dich nochmal intensiv damit beschäftigen, denn es gab ein negatives Beispiel welcher einen dauerhaften Schaden verursacht hat.

    Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

    Gruß Flummi

    Keawee
    Participant
    Beitragsanzahl: 3

    Vielen lieben Dank an Johanna und Flummi für Eure Antworten – bei mir dauert es immer
    bissl bis ich antworte – hab Probleme mit Lesen und Schreiben am Rechner.

    Ich denke auch, dass ich mich für die Kassenversorgung mit Einstärkenlinse entscheiden werde.
    Brillenfreiheit gibt es in meinem Fall ohnehin nicht, habe Hornhautverkrümmung und Achsenfehler,
    die ohnehin weiter per Brille ausgeglichen werden müssen.

    Ich habe zwischenzeitlich verschiedene Auskünfte eingeholt und manchmal den Eindruck, dass ich
    mich weniger in Beratung als vielmehr in einem Verkaufsgespräch befinde.
    Konnte mir schon mehrfach anhören Migräne habe nichts mit den Augen zu tun – naja … mein Erleben
    war da anders bisher.

    Mir graust halt noch bei dem Gedanken, zuzulassen, dass jemand an meinem Auge etwas macht … mir
    wäre es am Liebsten davon wenig bis gar nichts mitzubekommen – Dämmerschlaf, oder wie das heißt
    ist glaube ich, eine Option .
    Migräne nach der OP ist zu erwarten, klar – die Hoffnung ist, hinterher ein ruhiges Bild zu haben,
    das nicht dauernd die Schärfe ändert, so dass ich wieder längere Texte lesen kann, vielleicht sogar
    wieder Autofahren zu können wenn es dämmert oder dunkel ist – momentan wegen extremer
    Blendempfindlichkeit nicht möglich.

    Das was Ihr schreibt klingt gut, vielen lieben Dank nochmal.

    Viele liebe Grüße
    Keawee

    Johanna
    Participant
    Beitragsanzahl: 29

    Liebe Keawee,
    dass es keine Brillenfreiheit gibt, war für mich auch ein Argument, die Kassenleistung zu wählen.

    Es ist gut, dass du jetzt eine Entscheidung getroffen hast.

    Wenn du Angst vor der OP hast, kannst du dir bestimmt eine leichte Narkose geben lassen…lass dich da beraten.

    Die OP geht wirklich ruckzuck über die Bühne. Nur Mut.

    Und dann suchst du dir eine schöne neue Brille aus…..🤓

    Alle Gute für dich
    Johanna

8 Beiträge anzeigen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Du musst angemeldet sein, um zu diesem Thema eine Antwort verfassen zu können.
Nach oben