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Podcast Sinneswandel: Gerald Hüther „Was hilft uns aus der Angst“
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AutorBeiträge
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Moin,
heute habe ich mir die Folge 39 des Podcasts „Sinneswandel“ angehört. Die Inhalte des Gesprächs mit Gerald Hüther zum Thema „Was hilft uns aus der Angst“ sind meinem Empfinden nach verständlich und klar und zeigen, dass es Wege gibt, mit der Angst (auch der vor Schmerzen) umzugehen.
Liebe Grüße
KatrinViva la Vida! 🍀
Liebe Katrin,
ich weiß nicht, was du von ihm gehört hast (kenne den Podcast nicht), aber Gerald Hüther ist äußerst umstritten. 😳
Liebe Grüße
BettinaLiebe Bettina,
haben Menschen unterschiedliche Meinungen und Ansichten, sind es meinem Empfinden nach unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Das ist Meinungsvielfalt, bei der es weder um Rechthaberei noch um DIE Wahrheit geht.
Schon interessant, dass Menschen mit anderen – vielleicht von der „Norm“ abweichenden – Meinungen noch immer der Stempel „umstritten“ aufgedruckt wird. Dabei geht meistens und in der Regel gerade von diesen Leuten kein Streit aus, sondern andere streiten sich um sie und deren Meinungen herum.
Und um es mit einer für mich „weisen“ Aussage aus einem dem Columbo-Teil „Mord in der Botschaft“ zu beschreiben: jedem steht eine Meinung zu. Jeder könnte dazu stehen, wenn er anderer Meinung ist, und käme dabei sicher auch ohne „Kampf-Adjektive“ aus.
Ich habe mir den Artikel und die Internetseite unter dem Link angesehen. Auf mich wirkt es merkwürdig, dass es kein Impressum gibt und unter FAQ geschrieben steht, dass die Seite „von einer Gruppe von Leuten betrieben“ (z.T. Internetbekanntschaften) wird, von denen die meisten Akademiker sind (anonym), aber auch Leute dort mitmachen „dürfen“, die keinen akademischen Grad haben.
Was die Begriffe „Akademiker“ und „akademischer Grad“ auf dieser
Seite und in diesem Kontext aussagen bzw. beinhalten, wird dort nicht näher erläutert.Ich habe geschrieben, wie ICH Gerald Hüthers Aussagen empfunden habe und das hier kundgetan, weil hier im headbook im Zusammenhang mit den Schmerzen auch immer wieder die Angst thematisiert wird.
Darüber, ob und wer mit dieser Podcastfolge (in Teilen) etwas anfangen kann oder nicht, kann sich jeder seine Meinung bilden, wenn er mag, oder es lassen. Alles darf sein.Liebe Grüße
KatrinViva la Vida! 🍀
Liebe Katrin,
Ich habe geschrieben, wie ICH Gerald Hüthers Aussagen empfunden habe und das hier kundgetan, weil hier im headbook im Zusammenhang mit den Schmerzen auch immer wieder die Angst thematisiert wird.
und ich habe hier in Headbook nur mitgeteilt, was ich von ihm halte. 😉 Hinweise oder Empfehlungen (denn so kann das verstanden werden) kommentiere ich auch gern mit einer gewissen Einordnung. Das machen wir hier immer so, wie du weißt.
Psiram ist eine Seite, die extrem gut recherchiert und sich spezialisiert hat auf Pseudotherapien und Anbietern von Pseudotherapien aller Art.
Vielleicht magst du diesen Artikel der Wirtschaftswoche mal lesen: Pseudoreligiöse Thesen von Hirnforscher Gerald HütherNiemand hat etwas dagegen, wenn dir seine Thesen/Bücher/Artikel zusagen. Du musst aber auch mir zugestehen, dass ich als Moderatorin auch meine eigene Meinung dazu schreibe.
Liebe Grüße
BettinaLiebe Bettina,
in deinem Beitrag habe ich gelesen, dass Gerald Hüther umstritten ist und nicht, dass du ihn für umstritten hältst. Das ist für mich ein Unterschied.
Ich halte mich für einen mündigen Menschen und durchaus für fähig, Dinge FÜR MICH SELBST einzuordnen. Dabei lasse ich mich selbstverständlich auch durch Meinungen und Erfahrungen anderer Menschen inspirieren.
Zum Artikel: der behandelt ein anderes Thema als das von mir ursprünglich beschriebene der Angst und einen möglichen anderen Umgang damit.
Ich habe keineswegs den Eindruck, dass sich Gerald Hüther „Religiösität vortäuschend“ oder „nur scheinbar religiös“ – das bedeutet pseudoreligiös – äußert. Er vertritt lediglich seine Meinungen und Ansichten – so, wie das jeder Mensch in einer funktionierenden Demokratie und mit dem Recht auf Meinungsfreiheit tut, tun kann und tun darf – oder, wie man an dem Artikel sieht, eben auch nicht „darf“, ohne sich eine Wertung „einzufangen“.
Josef Kraus‘ Äußerungen dahingehend, dass „bestimmte Erziehungsgrundsätze, die wir seit Jahrzehnten und Jahrhunderten kennen, nicht so falsch sind.“, mögen vielleicht in Teilen ihre Berechtigung haben, könnten aber auch davon zeugen, dass diese Art der Betrachtung so „alter“ Grundsätze durch – metaphorisch ausgedrückt – eine genauso „alte Brille“ Fortschritt, Neuorientierung oder Weiterentwicklung verhindern.
Du musst aber auch mir zugestehen, dass ich als Moderatorin auch meine eigene Meinung dazu schreibe.
Genau das tue ich, indem ich geschrieben habe, dass JEDEM eine Meinung zusteht.
An dieser Stelle nehme ich mich jetzt aus selbstfürsorglichen Gründen und um meine wertvolle Energie zu sparen aus dieser Diskussion.
Liebe Grüße
KatrinViva la Vida! 🍀
Liebe Katrin,
es ist ein Unterschied, ob jemand als Privatperson eine persönliche Meinung vertritt, oder ob jemand eine persönliche Meinung kundtut, dabei aber als Experte auftritt.
Ich bin Bettina dankbar für den Disclaimer, weil ich so nochmal nachschauen konnte, wer Gerald Hüther ist. Dabei hab ich gesehen, dass er z. B. zur Corona-Pandemie die Ansicht vertritt, die Angst vor dem Virus sei schlimmer als das Virus selbst. Hüther ist aber Neurobiologe, als solcher kann er z. B. den physiologischen Ablauf einer Angstreaktion beschreiben. Er kann sie weder psychologisch (und erst recht nicht sozialpsychologisch) einordnen, da er kein Psychologe ist, noch kann er Aussagen über die Gefährlichkeit des Virus treffen, da er kein Viruloge/Immunologe ist und nicht mit SarsCov2 gearbeitet hat. Er tut es dennoch, ohne zu markieren, dass das seine persönliche und nicht seine professionelle Ansicht ist. Könnte jede*r von uns auch so machen, aber in Talkshows etc. wird man eben nicht als Privatperson eingeladen, sondern nur wenn man Expert*in ist.
Ich selbst habe ein Familienmitglied verloren, das sich trotz großer Vorsicht bei hohen Inzidenzen nicht mehr schützen konnte. Ich wäre froh gewesen, wenn die Beteiligten der Infektionskette (diejenigen, die die Chance hatten zumindest) ein wenig mehr „Angst“ vor dem Virus gehabt hätten, und, ich glaube, ich möchte auch nicht unbedingt wissen, was Gerald Hüther ansonsten zum Thema Angst zu sagen hat. Wie gesagt, da bin ich froh über Bettinas Einordnung, die richtet sich auch vermutlich nicht nur an dich, sondern an alle die hier mitlesen.
Liebe Grüße
FraktiVielleicht kann man den Pfeffer aus diesem Austausch herausnehmen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass niemand anderer jemals Experte für unser jeweils individuelles Dasein ist, als nur wir selber.
Ich begreife jede einzelne Therapie und jede einzelne Expertenmeinung als ein Angebot.
Auch die meiner Ärzte.
Ich nehme ihr Fachwissen gerne an und denke darüber nach. Was ich dann aber tue, das entscheide alleine ich. (Manche Experten finden diese Haltung nicht lustig).Bei Gerald Hüther stößt mir auch manches sauer auf. Was er über Kindererziehung denkt und was er über Schule äußert, das ist für mich haarsträubend.
Seine Ausführungen zum Thema „Frieden im Hirn“ oder zum Thema „Würde“ dagegen, die inspirieren mich enorm. Das hat mir in meinem Umgang mit der Migräne sehr viel weiter geholfen.
(Er beschreibt z.B., wie sehr viel Energie unser Gehirn verbraucht, wenn man nicht „in Frieden“ mit sich und der Welt ist. Das betrifft mich unmittelbar und seine Ausführungen haben mir eine neue Sicht auf Konflikte und Konfliktmanagement geschenkt.
Das mögen auch andere schon erklärt haben, ich selber habe es aber bei Gerald Hüther in beeindruckender Weise präsentiert bekommen.)Es geht mir nicht darum, ob jemand Experte ist -oder sich versteht- sondern darum, ob ich mit den Angeboten etwas anfangen kann.
Dann fühle ich mich mündig und nicht so ausgeliefert, sondern als Gestalter meines Lebens.
Und so sind auch diese meine Ideen nur Angebote. 😀
Liebe Katrin,
in deinem Beitrag habe ich gelesen, dass Gerald Hüther umstritten ist und nicht, dass du ihn für umstritten hältst. Das ist für mich ein Unterschied.
Das stimmt natürlich, allerdings ist Gerald Hüther allgemein umstritten.
Ich halte mich für einen mündigen Menschen und durchaus für fähig, Dinge FÜR MICH SELBST einzuordnen. Dabei lasse ich mich selbstverständlich auch durch Meinungen und Erfahrungen anderer Menschen inspirieren.
Das glaube ich dir sofort, aber darum geht’s doch jetzt gar nicht. Hier wird etwas nicht für dich persönlich eingeordnet, sondern für alle Mitleser. Das ist meine Aufgabe schon von Anfang an. Würde jemand schreiben, dass ihm Handauflegen super gegen die Migräne geholfen hat, würde ich auch dazu kommentieren, dass das nicht allgemeingültig ist.
Wer jemanden als toll und hilfreich bezeichnet, muss sich auch gefallen lassen, dass man auch die andere Seite beleuchtet. Und dieser Herr ist nun mal sehr speziell, um das jetzt freundlich auszudrücken. Daher mag ich so eine Empfehlung (ja, es wird als Empfehlung gesehen) nicht unkommentiert stehen lassen. Das werde ich auch künftig weiterhin so machen. Und trotz allem freut es mich natürlich, wenn du davon profitieren konntest.
Liebe Grüße
BettinaDanke, liebe Frakti! Du hast meine Intention ganz genau verstanden. 🙂
Liebe Alchemilla,
ich stimme dir zu, Experte kann man nur für sich selbst sein. Viele Menschen holen sich halt da und dort Inspirationen, was ja völlig okay ist. Wenn hier jemand als positiv geschildert wird, er aber auch noch diverse andere Seiten hat, ist es ein Service von uns und Headbook, auch darauf hinzuweisen.
Liebe Grüße
Bettina -
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