Medizinische Vorbeugung2024-12-22T21:09:57+01:00

Medizinische Vorbeugung

Amitryptilin und MRT Kontrastmittel

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    Beiträge
  • Nina
    Participant
    Beitragsanzahl: 48

    Hallo, ich bin Nina und habe seit der Impfung mit Astrazenica durchgehend Kopfschmerzen. Besonders nachts, so dass ich nicht schlafen kann. Jetzt versuche ich mit AMitryptilin wieder Ruhe zu finden. Ich habe mich sehr schwer durch die erste Woche gekämpft (Nebenwirkungen) und bin jetzt bei 20mg. Ich hatte zwei MRTs und soll am Dienstag nochmal ins MRT (Halswirbelsäule). Jetzt habe ich gelesen hier im Forum, dass es da durch vermehrtes Quecksilber zu vermehrten Kopfschmerzen kommen kann???? Wie habt ihr das ausgeleitet?

    Sini05
    Participant
    Beitragsanzahl: 251

    Hallo Nina,

    die Frage ist, ob bei einem MRT der HWS überhaupt ein Kontrastmittel notwendig ist. Ich hatte bislang unzählige MRTs und nur 2x wurde dabei Kontrastmittel verwendet (das letzte Mal bei einem Schädel-MRT). Bei Wirbelsäulen-MRTs habe ich bislang noch nie Kontrastmittel verabreicht bekommen.

    Sprich das am besten in der Praxis, wo das MRT durchgeführt wird an, ob für diese Untersuchung überhaupt ein Kontrastmittel notwendig ist. Oftmals geht es auch ganz gut ohne. Und ob da in dem Kontrastmittel wirklich nennenswerte Mengen an Quecksilber drin ist, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube, da musst du dir wenig Sorgen machen. Einfach viel trinken.

    LG
    Sini

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Hallo Nina,

    wo hast Du das „hier im Forum“ gelesen mit dem Quecksilber?

    Warum denn die vielen MRTs und warum mit Kontrastmittel?

    Ausleiten lassen musst Du nichts, das erledigen Deine Nieren für Dich. Wenn Dir ein Heilpraktiker mit Ausleiten kommt, dann ist das Humbug und hat mit Medizin nichts zu tun. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    glückdererde
    Participant
    Beitragsanzahl: 884

    Liebe Nina,

    jahrelang ging man davon aus, dass Gadolinium-haltige Kontrastmittel vollständig wieder aus dem Körper ausgeschieden werden und von daher, bei richtiger Anwendung, ungefährlich seien. Seit ein paar Jahren weiss man, dass das nicht in jedem Fall so stimmt, sondern das es Menschen gibt, die Gadolinium zum Teil auch im Körper einlagern. Seitdem werden auch ausschliesslich bestimmte Gadolinium-haltige Mittel eingesetzt bei denen diese Gefahr geringer ist.

    Die radiologischen Fachgesellschaften raten jetzt dazu, die Anwendung von MRT Kontrastmittel strikt einzuschränken und sie nur dann zu verwenden, wenn es unabänderlich für die Diagnose ist. Leider richten sich noch immer nicht alle Radiologen danach. Die meisten tun das aber natürlich.

    Wenn ein erneutes MRT wirklich notwendig ist, dann sprich den Arzt im Vorgespräch darauf an, ob Du zwingend ein Kontrastmittel brauchst. Solltest Du, wie teilweise leider üblich, vorher keinen Arzt sehen, dann sprich die Angestellten darauf an.

    Sollte ein Kontrastmittel bei Dir absolut notwendig sein, dann sollte es auch benutzt werden. Dadurch entstehende Schäden am Körper kommen zwar leider vor, sind aber äußerst selten.

    Wie sich die Einlagerung von Gadolinium im Körper auswirkt, falls das tatsächlich im Ausnahmefall geschehen sollte, ist umstritten. Es ist in jedem Fall nicht so, das man daraufhin sofort Kopfschmerzen bekäme.

    Und ausleiten ist, wie Bettina schon schreibt, Unsinn und teilweise wesentlich gefährlicher für den Körper als der Stoff, von dem behauptet wird, das er ausgeleitet würde.

    Liebe Grüße

    Nina
    Participant
    Beitragsanzahl: 48

    Danke, ich hatte es so verstanden, dass das Kontrastmittel wohl schädlich ist. Jetzt habe ich jedoch gelesen, dass dies mit AMalgan im Zusammenhang steht. Da ich diese Füllungen nicht mehr habe, besteht also kein Zusammenhang;)

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