Medizinische Vorbeugung2024-12-22T21:09:57+01:00

Medizinische Vorbeugung

Mögliche Nebenwirkungen von Aimovig?

12 Beiträge anzeigen - 1 bis 12 (von insgesamt 40)
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  • Frida
    Participant
    Beitragsanzahl: 53

    Hallo in die Runde,

    Ich habe vor einer guten Woche das erste Mal Aimovig gespritzt. Seither geht es mir schlechter als zuvor, es kann aber durchaus an ganz unterschiedlichen Dingen liegen.
    2 Tage nach der Spritze habe ich einen schweren Migräneanfall bekommen, der seither mit schwankender Intensität anhält (jetzt 6 Tage). Ich hatte ihn zunächst eine physiotherapeutischen Behandlung zugeschlagen, weil mich das immer triggert.

    Gleichzeitig war ich prämenstruell bzw habe meine Periode seit gestern.
    Ich bin natürlich seit den 6 Tagen Migräne auch extrem erschöpft und kurzatmig. Meine Nackenschmerzen und mein Tinnitus sind schlimmer geworden und ich hatte 4 Tage nach der Spritze Ausschlag, den ich bisher aber auf Ascotop Nasenspray geschoben hatte, das ich am selben Tag das erste Mal ausprobiert habe.
    Sonst noch leichte Verstopfung seit der Spritze.

    Könnte das alles auch von Antikörper kommen?
    Also nochmal als Stichpunkte:

    – Erschöpfung
    – Kurzatmigkeit
    – Verstopfung (ist üblich, ich weiß)
    – starker und langer Migräneanfall
    – Nackenschmerzen
    – Tinnitus
    – Schluckbeschwerden
    – Panik und Depression

    Liebe Grüße
    Frida

    Jasmin
    Participant
    Beitragsanzahl: 928

    Hallo Frida,
    nach meiner ersten Aimovig Spritze hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich eine Veränderung/Abschwächung der Migräne bemerkte, ich sollte dem ganzen drei Monate geben, von daher würde ich dem ganzen auf jeden Fall noch weiterhin eine Chance geben.
    Gegen die Verstopfung habe ich hochdosiert Magnesium genommen (600-800mg). Teilweise auch Macrogol, wenn es nicht anders fing, ist auch harmlos.
    Sechs Tage Migräne machen einen ja auch fertig, davon kann Erschöpfung, Tinnitus etc kommen. Hast du Angst, dass es nicht wirkt?
    Kannst du etwas sedierendes nehmen? Entspannungsmethode?
    Ich wünsche dir baldige Besserung!!
    Falls Aimovig nicht hilft, gibt es noch andere Antikörper..

    Frida
    Participant
    Beitragsanzahl: 53

    Liebe Jasmin,

    Mich würde einfach interessieren, was so die Nebenwirkungen sind, die andere feststellen, um über die Zeit rauszufinden, was woran liegen kann.

    Ich habe nach wie vor die Hoffnung, dass es noch wirkt. Im Anfall selbst kommt halt schnell mal Verzweiflung auf, vor allem wenn es auch nach Tagen gar nicht aufhört.

    Die Verstopfung stört mich nicht weiter, zumal ich sonst eher mit dem Gegenteil kämpfe. Ich hab sie nur der Vollständigkeit halber mit aufgeführt.

    Ich werde vor dem Schlafen Fenistil nehmen, dass macht mich sehr müde und ich vertrage es besser als Vomex.

    Ich hoffe sehr, dass es morgen besser sein wird.

    Ängste habe ich generell immer mal, aber mich stresst momentan sehr, dass ich gerade schon wieder so viele Behandlungstage habe (11 innerhalb der letzten 30, 5 im Juni und Stand jetzt 7 im Juli). Daher wünsche ich mir dringend eine Migränepause …

    Jasmin
    Participant
    Beitragsanzahl: 928

    Hallo Frida,
    ich verstehe gut, wie dich der Zustand fertig macht, ich hatte vor den Antikörper spritzen auch solche Phasen zuhauf. Die von dir beschriebenen Nebenwirkungen gehören i.A.nicht zu Aimovig, am ehesten sollte es Wirkung ohne Nebenwirkung machen. Anfangs hatte ich nach der 1. Spritze weiterhin Migräne, ab der 3. Woche nur noch so leicht, dass ich ein paar Wochen relativ problemlos auf Schmerzmittel/Triptane verzichten konnte, also Schmerzmittelpause, die dann auch die anderen Beschwerden wie Erschöpfung, Nackenschmerzen etc.besserte. Danach hat mir sogar Naproxen besser geholfen. Wenn das Aimovig nicht greifen sollte, kann man auch auf Ajovy umstellen, hilft mir noch besser.
    Es kann schon sein, dass bei dir aktuell ein MÜK vorliegt, von den Beschwerden her. Hast du Kortison um die Phase mal unterbrechen zu können?(Habe nicht alles von dir gelesen..)
    Ich hatte immer Tabletten in 20 mg zur Verfügung, wovon ich alle paar Monate in schlimmen Phasen für bis zu drei Tagen jeweils 100 mg genommen habe.

    Frida
    Participant
    Beitragsanzahl: 53

    Liebe Jasmin,

    Cortison habe ich da, traue ich mich aber so hoch dosiert nicht nehmen und meine Neurologin unterstützt das auch nicht leider. Also muss ich jetzt so durch. Ich werde versuchen, wenigstens mal die nächsten 4 Tage ohne Schmerzmittel auszukommen.

    Dann steht eine lange Zufahrt und eine Familienfeier an, da werde ich im Notfall nochmal behandeln. Danach hoffe ich auf eine längere Pause.

    Danke für dein Mitgefühl,
    Frida

    Katie
    Participant
    Beitragsanzahl: 45

    Hallo,

    ich habe jetzt das erste Mal nach 5 Monaten mit Nebenwirkungen zu tun. Sie sind erst bei 140 mg Aimovig aufgetreten. Es hat mit einer Rötung ca 5 cm bei der Einstichstelle nach 24 Stunden angefangen, die ganz schlimm gejuckt haben. Das hat ca 3 Tage gedauert. Nach etwa einer Woche habe ich eine Nesselsucht bekommen. Nun überlege ich, ob ich aufhöre. Hat jemand damit evtl damit auch Erfahrungen?

    Liebe Grüße

    Katie

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Hallo Katie,

    frag doch Deinen Arzt, ob Du in den Tagen rund um die Injektion herum ein Antihistaminikum (Desloratadin z.B.) nehmen kannst. Das kann die lokalen Reizungen eindämmen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Katie
    Participant
    Beitragsanzahl: 45

    Hallo Bettina, danke für deine Rückmeldung. Das wäre auch eine Möglichkeit. Da es sonst echt schade wäre komplett aufzuhören, da ich schon eine positive Wirkung in Bezug auf die Migräne merke.

    Liebe Grüße

    Katie

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Hallo Katie,

    Da es sonst echt schade wäre komplett aufzuhören, da ich schon eine positive Wirkung in Bezug auf die Migräne merke.

    das wäre wirklich schade, daher würde ich diese Option auf jeden Fall versuchen. Ich muss das oft machen bei Spritzentherapien (z.B. bei Heparin nach OPs.), da ich es sonst nicht aushalten würde.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Tatjana
    Participant
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin neu hier und brauche eure Erfahrungen.
    Ich habe heute die zweite Aimovig 70 mg Spritze gespritzt. Meine Migräne ist um etwa die Hälfte reduziert, allerdings habe ich mit Magenschmerzen und Übelkeit zu kämpfen. Meine Ärztin hat mir für den Notfall MCP verschrieben und zusätzlich Pantoprazol aufgeschrieben.

    Was mir aber seit der Spritze aufgefallen ist:
    Meine Kopfschmerzen haben sich verändert. Der Schmerz fühlt sich anders an, und vor allem habe ich ihn nur noch vorne an der Stirn und an der Schläfe. Teilweise fühlt es sich taub an und mein Kiefergelenk drückt. So etwas hatte ich vorher nicht.
    Den Schmerz, den ich vorher kannte, habe ich nicht mehr.

    Hatte jemand von euch schon einmal Ähnliches?

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Herzlich willkommen im Headbook, liebe Tatjana. 😊

    Dass die Antikörper Nebenwirkungen auf den Magen-/Darmbereich haben, ist bekannt. Im Laufe der Zeit lassen sie im besten Fall wieder etwas nach.

    Dass sich der Schmerz verändern kann unter der Antikörper-Therapie, ist auch bekannt.

    Es ist also alles in einem bekannten Rahmen. Hoffentlich bekommst du die Übelkeit besser in den Griff. Achte darauf, keine Mahlzeiten auszulassen, also regelmäßig zu essen. Das kann auch schon helfen, denn ein leerer Magen spürt eher die Übelkeit.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 34378

    Herzlich willkommen im Headbook, liebe Tatjana. 😊

    Dass die Antikörper Nebenwirkungen auf den Magen-/Darmbereich haben, ist bekannt. Im Laufe der Zeit lassen sie im besten Fall wieder etwas nach.

    Dass sich der Schmerz verändern kann unter der Antikörper-Therapie, ist auch bekannt.

    Es ist also alles in einem bekannten Rahmen. Hoffentlich bekommst du die Übelkeit besser in den Griff. Achte darauf, keine Mahlzeiten auszulassen, also regelmäßig zu essen. Das kann auch schon helfen, denn ein leerer Magen spürt eher die Übelkeit.

    Liebe Grüße
    Bettina

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