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Umstieg von Ajovy auf Aimovig
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AutorBeiträge
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Liebes Forum,
ich bekomme seit 6 Monaten Ajovy, möchte aber auf Aimovig umsteigen. Dazu habe ich zwei Fragen:
1. Muss ich vor dem Umstieg eine Pause machen oder kann ich 4 Wochen nach der letzten Ajovy-Spritze gleich die Aimovig-Spitze setzen?
2. Könnte ich bei Nebenwirkung dann im nächsten Zyklus wieder ohne Pause auf Ajovy zurückwechseln?
Mir ist bewusst, dass eine Pause aus verschiedenen Gründen sinnvoll wäre, aber meine Fragen beziehen sich rein auf die medizinische Notwendigkeit.
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Eure Josy
Liebe Josy,
1. Manche Ärzte empfehlen aus Sicherheitsgründen eine Pause von drei Monaten – also drei Halbwertszeiten -, damit eventuelle Nebenwirkungen nicht kumulieren. Andere wiederum empfehlen eine direkte Umstellung.
2. Auch hier greift die selbe Sicherheitsempfehlung, einen Abstand von drei Monaten einzuhalten. Wirkung und Nebenwirkung sind dann besser abgrenzbar und besser bewertbar.
Aber sprich mit Deinem Arzt darüber und lass Dich individuell beraten. Eine feste Regel gibt es nämlich nicht.
Liebe Grüße
BettinaLiebe Bettina, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Das bestätigt, was ich mir schon gedacht habe.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
JosyGerne und viel Erfolg mit dem Wechsel. 🙂
Hallo liebes Forum,
ich befürchte, dass Ajovy bei mir nicht mehr so richtig wirkt. Ich nehme es seit November 2019, zunächst 2 Jahre mit sehr gutem Erfolg. Ich konnte eine Reduzierung der Attacken um 50-60 % erreichen. Ein Auslassversuch im Juli/August 2022 führte nun leider dazu, dass die Attackenanzahl wieder zunahm. Ich bekam daraufhin das Ajovy wieder verordnet. Der September war noch nicht wirklich gut, der Oktober hingegen eigentlich schon. Im November ging es mir vergleichsweise sehr schlecht, ich hatte eine Erhöhung der Atacken um 80 %. Der Dezember war etwas besser, aber weg vom Niveau der letzen Monate vor dem Absetzen des Medikaments. Vor allem macht mir der Wiederkehrkopschmerz am übernächsten Tag und teilweise auch noch am 4. Tag zu schaffen. Ich befürchte, dass das Absetzten im Sommer nicht ganz unschuldig daran ist, obwohl es vielleicht aus medizinischer Sicht dafür keine Beleg gibt. Oder ist Euch Derartiges bekannt?
Ich habe übermorgen einen Termin bei meinem Neurologen. Wir werden das Ganze besprechen müssen. Nun gibt es ja noch weitere Antikörper, z. B. Aimovig. Habt Ihr Erfahrungen im Wechsel, insbesondere was die Wirksamkeit (das ist mir das Wichtigste) angeht? Welcher Antikörper käme noch in Betracht? Soweit ich weiß, gibt es ja zwei grundsätzliche Wirkungsweisen. Was ist dabei bei einem Wechsel von Ajovy zu bevorzugen? Oder gibt es dabei keine feste Regel?Vielen Dank vorab für Eure Antworten.
Viele Grüße
minouHallo liebes Forum,
ich habe drei Fragen:
1. Gibt es eine von der Krankenkasse vorgeschriebene Therapiepause (Aimovig & Ajovy) oder liegt es im Ermessen des Arztes, ob und wann eine Pause stattfindet?
2. Im Fall, dass die Krankenkasse (HKK?) eine Pause fordert – gibt es eine offizielle Seite oder ein Dokument welches das bestätigt?
3. Im Fall, dass die Krankenkasse (HKK?) eine Pause fordert – kann die Pause auch verschoben werden?
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
JosyLiebe Minou,
leider ist Deine Frage untergegangen (in so einem Fall bitte nachhaken und erinnern 🙂 ), aber nun warst Du ja bereits beim Arzt. Sind noch Fragen offen, oder konnte Dir Dein Arzt alles gut erklären und Du hast bereits umgestellt?
Liebe Grüße
BettinaLiebe Josy,
1. Es ist Ermessenssache des Arztes, aber er könnte Probleme mit der Krankenkasse bekommen, wenn er die Antikörper weiter verschreibt ohne die von den Kassen gewollte Therapiepause nach sechs bis neun Monaten.
2. Frage bitte direkt bei Deiner Krankenkasse nach, ob sie so ein offizielles Dokument vorliegen haben.
3. Auch das besprichst Du am besten mit Deiner Krankenkasse. Pause müsste sich ohne Probleme verschieben lassen auf einen für Dich günstigeren Termin.
Liebe Grüße
BettinaLiebe Bettina,
lieben Dank für Deine Nachfrage. Nachdem bis jetzt keine Antworten auf meine Fragen gekommen waren, habe ich gedacht: Okay…dann kann mir wahrscheinlich aus dem Forum keiner helfen. Aber alles halb so schlimm… 🙂
Ich habe tatsächlich auf Aimovig umgestellt und vor ca. 2 Wochen gespritzt. Mein Arzt meinte, dass er die Erfahrung gemacht habe, dass der Antikörper insbesondere nach einer Virusinfektion, insbesondere Corona, erst einmal nicht mehr richtig wirkt; die Wirkung aber wieder einsetzen könne.
Ich hatte zwar im November eine Erkältung, jedoch sagte mir mein Bauchgefühl, dass es daran nicht liegt. Das war letztlich auch der Grund für die Umstellung. Bauchgefühl ist nun auch keine wissenschaftliche „Sache“, aber immerhin muss ich sagen, dass ich seit 2/3 Wochen endlich wieder „stabil“ bin und seitdem keinen Anfall hatte. Ich hoffe, es bleibt so.Alles Gute!
LG minou
Liebe Minou,
es kann leider immer mal passieren, dass Beiträge untergehen. Das ist ein sehr aktives Forum mit an manchen Tagen sehr vielen Fragen. Dann gab (und gibt es noch) Probleme mit dem System, das (nicht nur) mich zeitmäßig sehr fordert. Also bitte immer erinnern, wenn was untergeht. Antworten haben wir immer und sei es nur, um zu sagen, dass man leider nicht weiterhelfen kann. 😉
Bauchgefühl gehört immer mit dazu, denn es geht ja um Deinen Körper. Da kann kein Arzt „reinsehen“, daher sollte dies auch immer mit in die Entscheidungen einfließen.
Aber schön, dass es grad etwas stabiler ist bei Dir. Ich drücke die Daumen, dass es lange so bleibt. 🙂
Liebe Grüße
BettinaLiebes Forum,
ich habe bisher drei Aimovig 70mg Pens bekommen und es hilft mir recht gut und senkt die Schmerzstärke, aber trotzdem schränkt mich die Migräne noch immer sehr ein. Mein Arzt wollte mir beim letzten Mal noch nicht die 140mg verschreiben.
Nun meine Frage:
Müssen irgendwelche Voraussetzungen oder Kriterien erfüllt sein, um die 140mg verordnet zu bekommen?Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Liebe Grüße
JosyHallo ins Forum,
auch ich stelle in der nächsten Woche von Ajovy auf Aimovig um. Kann man hierbei den gleichen Einnahme-Rhythmus beibehalten (also in meinem Fall jeweils am 3. des Monats das Medikament nehmen) oder greift da ein anderes Zähl-Prinzip bzgl. der 4 Wochen?
Viele Grüße und vielen Dank
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