1. Anna2104 sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,

    vielen Dank das Sie sich immer sehr viel Zeit für uns nehmen.
    Ich habe wieder eine Frage an Sie. Ich habe vor einem Jahr (Schmerzklinik Kiel Aufenthalt Mai 2011) Trimipramin als Prophxlaxe bekommen. Ich habe das Medikament vor 3 Wochen abgesetzt. Davor hatte ich die Dosis 50 mg zum Abend 8 Wochen auf 25 mg reduziert und nun nach 3 Wochen ganz abgesetzt. Ich habe jeden morgen eine sehr starke Übelkeit und Schwindel der sich im Laufe des Tages aber bessert, auch schwitze und friere ich fast zeitgleich.
    Ich habe einen sehr unangenehmen Druck auf dem Kopf den ich nicht Spannungskopfschmerz oder Migräne zuordnen kann. Können dies Absetzsymptome sein? Die Dosis von 25 mg noch mal zu teilen war mir leider nicht möglich.
    Wie soll ich mich jetzt verhalten?

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass diese Symptome durch das Absetzen entstanden sind. Möglicherweise tritt jedoch die Grundstörung wieder stärker zutage ohne Medikation. Wenn Sie langsam ausschleichen möchten, können Sie Trimipramin-Tropfen einsetzen. Diese können Sie jeweils um ein Milligramm (= 1 Tropfen) langsam reduzieren.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  2. Lilli sagt:

    Hallo Prof. Dr. Göbel!
    Ich bin die Lilli aus Norwegen, und suche dringend ratschläge, die helfen. Ein bischen viel geschrieben, schwierig zu verkürzen.
    Ich habe seit 1 Jahr starke kopfschmerzen gehabt. Bin von Arzt zu Arzt gelaufen und habe endlich, im Juni, eine Diagnose bekommen. Hemicrania Continua. Die ist nur per Brief gestellt, von Prof. S. in T., nach einer nachfrage von prof. N. U. Universitätsklinik, O.
    Ich habe angefangen mit Indomet Rathiopharm, 25 mg 3x täglich, 3 tage danach 6xtäglich. (die Tabletten sind nur als bestellungsware aus Deutschland erhältlich..) Ich habe sehr stark auf die Tabletten reagiert, in form von schwindel, das Gefühl ohnmächtig zu werden, Kopfschmerzen (sehr stark), Muskelschmerzen mit volgendem prickeln in der linken Hand, schmerzen im Herzbereich nur nachts, und Bauchschmerzen. Ich habe Gaviscon mehrmals am Tag getrunken. Die Tabletten haben gegen die Hemicrania Continua geholfen. Ich habe aber angst bekommen von den Indomet, und meine Hausärztin hat mir geraten damit aufzuhören. Ich habe anstelle Inderal Retard bekommen, aber die helfen nicht.
    Ich warte auf einen termin beim Neurologen, und das wird wahrscheinlich wochen dauern. (Leider)
    Ich habe auch versucht den Prof. S. zu erreichen, aber keine antwort bekommen. Er ist anscheinend der einzige in Norwegen der sich mit der Hemicrania Continua auskennt?.
    Können Sie mir einige andere tabletten oder behandlungsform vorschlagen? Besteht die möglichkeit wieder völlig gesund zu werden? Jetzt besteht das Leben nur aus schmerzen ertragen und nichts soziales.
    Hoffe auf eine antwort, die hillft :)
    Liebe Grusse aus Lilli in Norwegen.

    Die Ärzte- sowie die Ortsnamen wurden abgekürzt. Dies ist notwendig aus berufs- und datenschutzrechtlichen Gründen. Danke für Dein Verständnis!
    Liebe Grüße
    Bettina

    • Liebe Lilli,

      bei der Hemicrania contuinua besteht ein anhaltender, streng einseitiger Kopfschmerz, der auf Indometacin anspricht. Der Schmerz weist alle der folgenden Charakteristika auf: einseitiger Kopfschmerz ohne Seitenwechsel, täglich und kontinuierlich, ohne schmerzfreie Intervalle mittelstarke Intensität, jedoch mit Exazerbationen mit starken Schmerzen. Wenigstens eines der nachfolgend angeführten autonomen Symptome tritt während der Exazerbationen auf der Seite des Schmerzes auf: konjunktivale Injektion und/oder Lakrimation, nasale Kongestion und/oder Rhinorrhoe, Miosis und/oder Ptosis. Es besteht zuverlässiges Ansprechen auf therapeutische Dosen von Indometacin.

      Wenn tatsächlich eine Hemicrania continua besteht, ist leider auch nur Indometacin wirksam. Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden müssen nicht durch Indometacin bedingt sein. Eine Unverträglichkeit dagegen äußert sich anders. Möglicherweise besteht eine generelle nervliche Übererregbarkeit.

      Wenn die Diagnose gesichert ist, ist eine übliche wirksame Dosierung 3 x 50 mg bis 3 x 100 mg Indometacin. Ich würde vorschlagen, diese Dosierung noch einmal auszutesten. Der Neurologe kann auch für die allgemeine von Ihnen beschriebene Symptomatik eine Begleitmedikation empfehlen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  3. Mallorca sagt:

    Hallo Herr Prof. Dr. Göbel,
    ich hatte jahrelang Migräne, die durch Einnahme von Propanolol deutlich besser geworden ist. Seit einem dreiviertel ist an meinem Arbeitslatz neues Licht, was mir viel zu hell ist. Alle Versuche einen anderen Platz zu bekommen, scheiterten. Das Licht muss an bleiben. Seit dieser Zeit habe ich wieder fast täglich Kopfschmerzen bzw Migräne ( z.T mit Erbrechen, allerdings immer ohne Sehstörungen) Ich habe noch keine Medikament gefunden, was mir gegen diese Kopfschmerzen hilft. Triptane helfen nicht, aspirin migräne, Ibuprofen und novaminsulfon auch nicht. Da durch diese ständigen Kopfschmerzen mein ganzer Allgemeinzustand schlechter geworden ist, hat mir die Neurologin Citalopram verschrieben. Besser gehts mir trotzdem nicht. Haben sie eine Empfehlung, welches Medikament ich nehmen könnte ? (ich weiss, dass das alles nur eine kurzfristige Lösung ist, aber solange ich keinen neuen Job gefunden habe, muss ich da aushalten)

    • Liebe Mallorca,

      vielleicht hilft Ihnen eine getönte Brille. Sie können aber mit einem ärztlichen Attest versuchen, Ihren Arbeitgeber zu überzeugen. Auch bei der betriebsärztlichen Untersuchung können Sie den Arzt bitten, eine Arbeitsplatzbegehung durchzuführen und eine Änderung zu bewirken. Hilft das nicht, würde ich mir einen verständigen Arbeitgeber suchen.

      Wenn eine permanente physikalische Stresssituation besteht, sollte man diese ändern und nicht primär Medikamente einsetzen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. Marina sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Göbel. Vor Jahren habe ich an der Topiramat Studie teilgenommen und habe mit jeweils morgens 25mg und abends 25mg Topiramat gute Erfolge erzielt. Musste leider wegen starker Gewichtsabnahme später dann Topiramat absetzen. Letztes Jahr habe ich jetzt wieder einen Versuch gestartet und bin jetzt bei morgens 50mg und abends 50mg diverse Nebenwirkungen Sehstörungen, Schlafstörungen. Magen-Darmbeschwerden. Kribbeln in Händen und Füßen. Unausgeglichenheit und die Migränehäufigkeit hat sich leider nicht verbessert. Wie kann es sein das ich dieses mal trotz Erhöhung der Dosis nicht reagiere? Macht es Sinn eine vorher erfolglose Prophylaxe die ich vor 10 Jahre z.B. Betablocker ausprobiert habe jetzt nochmal zu probieren? Was würden Sie mir raten. Migränetage 12 – 15 im Monat. LG Marina

    • Liebe Marina,

      leider kann die Wirkung einer Vorbeugung bei Wiederholung ausbleiben. Umgekehrt kann eine frühere unwirksame Vorbeugung später doch erfolgreich sein. Daher macht es Sinn, einen Betablocker erneut auszuprobieren. Bei 12 – 15 Migränetagen im Monat muss geklärt werden, ob es sich um eine chronische Migräne oder um einen Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch handelt. Diese müssen unterschiedlich therapeutisch angegangen werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. Elke sagt:

    Lieber Prof. Goebel,
    ich leide an einer chronischen Form der Migräne und Spannungskopfschmerzen.
    Im Januar war ich in ihrer Klinik. Die Schmerzen haben sich durch den gezielten Einsatz von Medikamenten verändert, meine Lebensqualität ist aber weiterhin sehr schlecht, da ich kaum einen Tag ohne irgendeinen der Schmerzen bin.
    Ich habe meinen Fall einem Professor der Neurochirurgie der Uniklinik in D. geschildert und er hält eine Occipitalisnervstimulation in meinem Fall für erfolgversprechend.
    Da es sich um einen operativen Eingriff handelt, der immer auch ein Risiko in sich birgt, hätte ich gern gewusst wie Sie zu der Methode stehen und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.
    Im Voraus vielen Dank
    Elke

    Die Ärzte- sowie die Ortsnamen wurden abgekürzt. Dies ist notwendig aus berufs- und datenschutzrechtlichen Gründen. Danke für Dein Verständnis!
    Liebe Grüße
    Bettina

    • Liebe Elke,

      die Occiptialisstimulation ist derzeit noch eine rein experimentelle Therapie. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist offen. Zum momentanen Zeitpunkt sollte eine Behandlung nur im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie erfolgen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  6. Sehr geehrter Herr Prof. Göbel,

    vor 2 Wochen startete ich folgende Prophylaxe:
    2 x täglich 1 Migräne Kapsel (Fa. GreenDoc)
    2 x täglich 1 Kapsel Coenzym Q 10

    Ich komme damit täglich auf die Wirkstoffmenge von 400 mg Magnesiumcitrat, wobei jedoch 600 mg empfohlen werden (auch hier im Forum). Die anderen Wirkstoffe liegen in der empfohlenen Dosis. 600 mg Magnesiumcitrat vertrage ich jedoch nicht, mir ist es dabei ständig sehr übel.

    Macht die Prophylaxe mit 400 mg Magnesiumcitrat überhaupt Sinn?

    Wenn ich Prophylaxe mit 400 mg Magnesiumcitrat weiterführe – kann ich dazu noch 2 x täglich Felis 425 einnehmen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort von
    Denkpositiv

    • Liebe Denkpositiv,

      die Studienlage weist einen Effekt bei 2 x 300 mg reinem Magnesium auf. Über die Wirksamkeit von 400 mg Magnesiumcitrat kann man keine gesicherte Aussage treffen. Aus diesem Grunde würde ich Magnesiumoxid (Diasporal) erwägen.

      Die Kombination mit Felix 425 ist möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  7. Miggy sagt:

    Sehr geehrter lieber Prof. Göbel,

    ich nehme seit Jahren gegen Bluthochdruck Diovan 80mg, jetzt habe ich nochmal den Beipackzettel gelesen dort steht:

    Diovan enthält eine Wirksubstanz, die das blutdruckregulierende System des Körpers beeinflusst. Es führt zur Erweiterung der Blutgefäße und senkt damit den Blutdruck.

    Da ich ja ständig mit dem Mük kämpfen muss, frage ich mich jetzt, ob diese Art von Blutdrucksenker, die die Blutgefäße erweitern, nicht kontraindiziert sind, also zwar den Blutdruck senken, aber gleichzeitig die Migräne am Laufen halten.

    Vielen Dank und mit herzlichen Grüßen

    Miggy

    • Liebe Miggy,

      Diovan enthält den Wirkstoff Valsartan, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Diese Arzneimittel helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, welche die Blutgefäße verengt und damit bewirkt, dass Ihr Blutdruck ansteigt. Valsartan wirkt durch eine Blockade des Effekts von Angiotensin II. Dadurch werden die Blutgefäße erweitert und der Blutdruck gesenkt.

      Das Medikament erweitert bereits verengte Gefäße und normalisiert damit den Blutdruck. Schließlich kann die Migräne nicht auf eine Gefäßerweiterung zurückgeführt werden. Sartane werden auch zur Migräneprophylaxe eingesetzt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. Schoki sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Goebel

    Meine Tochter war vor 7 Wochen in der Klinik und wurde mit Lyrica 2x 75 mg und abends Opipramol 100mg eingestellt. Leider zeigt es bis heute keinen Erfolg. Sie hat eine noch staerkere Depression bekommen und ist dauermuede…es geht ihr zusehens schlechter. Es wurde ein Muenzkopfschmerz diagnostiziert. Sie ist sehr verzweifelt. Was kann sie einnehmen , um ihren Dauerkopfschmerz besser zu unterbinden ? Die Schule geht in knapp 2 Wochen wieder los und sie ist sehr verzweifelt. Der Kopfschmerz ist dauernd vorhanden. Ihr Leben ist sehr eingeschraengt. Der Kopfschmerz ist seit einem Jahr da und ohne grosse Veraenderung. Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir einen Rat geben koennen bzw eine Prophylaxe, die sie einnehmen kann.

    Mit freundlichen Gruesssen

    Schoki

    • Liebe Schoki,

      Ihre Tochter sollte sich zu einer Verlaufskontrolle vorstellen. Aufgrund der Komplexität ist mir eine detaillierte Empfehlung hier nicht möglich.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  9. Astrid sagt:

    Amitriptylin als Prophylaxe, Nebenwirkungen, Depression

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    bitte helfen Sie mir bei folgender Fragestellung:
    A. nehme ich als Prophylaxe seit ca. 3 Wochen, mit guter Wirkung, meiner Meinung nach. Ich fing an mit 5 Tropfen, bin nun bei 12 Tropfen angelangt. Neben Migräne habe ich noch eine Depression bei ICD 10 F62.0.
    Seit längerer Zeit nehme ich Duloxetin 60 mg morgens, da es antriebssteigernd sein soll und sich auch positiv auf Schmerzen auswirken soll. Man nimmt davon nicht zu, auch das ein erwünschter “Nebeneffekt”.
    Mein Neurologe meint nun, ich soll A. aufdosieren auf 30 Tropfen. Ist das nötig, oder kann man bei der niedrigen Dosierung bleiben (Müdigkeit, Gewichtszunahme bei Aufdosierung befürchet)? Schlaf ist mit A. gut jetzt, bin in den Wechseljahren.

    Viele Grüße
    Astrid

    • Liebe Astrid,

      die Dosierung von Amitriptylin ist individuell sehr unterschiedlich. 12 Tropfen sind sehr niedrig und üblicherweise nicht ausreichend wirksam. Daher könnte eine Aufdosierung ein geeigneter Weg sein. Auch 30 Tropfen sind noch eine relativ niedrige Dosis. Üblicherweise verwendet man zwischen 25 – 75 mg.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  10. Petra sagt:

    Sehr geehrter Dr. Göbel,

    im August 2010 war ich bei Ihnen in der Schmerzklinik wg. starken Spannungskopfschmerzen an der Stirn. Sie vermuteten damals auch schon Migräne, welche sich dann auch auch zuhause durch Sehstörungen u. Erbrechen bestätigt hat. Weiterhin wurde wg. den Ganzkörperschmerzen Fibromyalgie diagnostiziert. Derzeit bin ich schon seit Anfang des Jahres absolut arbeitsunfähig und musste einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Der Gutachter ist während des Gespräches immer wieder eingenickt, und zeigte mir das er mir nicht glaubte. Sprüche das ich doch gut aussehe habe ich auch hier wieder anhören müssen. Der Antrag wurde abgelehnt, der Widerspruch läuft. Nach einer Massage im März konnte ich auf dem linken Auge nichts mehr sehen, deshalb wurde ein MRT gemacht. Dort wurden 2 Herde ca.8 mm entdeckt. Es wurde eine Lumbalpunktion gemacht, es werden Gefäßmissbildungen vermutet. Leider bekam ich nach dieser Punktion postpunktionelle Kopfschmerzen und musste immer wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden. Leider konnte man mir nicht wirklich helfen. Ich leide nun danach zusätzlich an starken Nervenschmerzen am Hinterkopf und ein schlafen auf dem Hinterkopf ist nicht mehr möglich, zusätzlich habe ich täglich Übelkeit. Das EEG zeigt sehr starke Spike Wellen und mein Daumen wackelt usw. Unter 3 x 300 hat sich der Zustand etwas gebessert habe allerdings seit 3 Monaten immer noch so starke Nebenwirkungen (starke Übelkeit, starke Müdigkeit, Benommenheit usw.), das diese nun wieder abgesetzt werden sollen. Was soll ich nur tun, ich fühle mich sehr hilflos. Die Medikamente sind meist noch zermürbender als die vielen Schmerzen. Können Sie mir weiterhelfen?

    Viele Grüße
    Petra C.

    • Liebe Petra,

      Ihr Schilderung zeigt leider sehr komplexe Probleme. Eine einfache Lösung wird es daher auch nicht geben können.

      Ob die im MRT gefundenen Herde mit den Schmerzen zusammenhängen, muss offen bleiben. Aussichtsreich ist ein therapeutisches Gesamtkonzept, das Sie aber ja auch bereits absolvieren. Die Enttäuschung mit der Begutachtung wird die Erkrankung weiter erschweren. Da Sie ja mehrmonatig arbeitsunfähig sind, könnte eine Rehamaßnahme erwogen werden, bei der auch Ihre berufliche Leistungsfähigkeit neu bewertet werden könnte.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  11. Petra sagt:

    Entschuldigung Fehler in der fünftletzten Zeile!
    Unter 3 x 300 mg Gabapentin hat sich der Zustand etwas verbessert…

    Petra C.

  12. Xandrian sagt:

    Hallo Herr Dr. Göbel,

    nachdem ich seit Anfang des Jahres verstärkt Migräneanfälle hatte und diese auch in der Stärke wieder zugenommen haben (wieder über mehrere Tage und begleitet von Übelkeit etc.), wurde auf Anraten meines Neurologen die Dosis von Topiramat Ende Juni Erhöht (von 75 mg/Tag auf jetzt 100 mg/Tag).

    Seitdem sind die Anfälle zurück gegangen und ich bin wieder auf den Niveau wie vor ca. einem Jahr. Ist das jetzt eine Gewöhung an das Topiramat oder eine Fremdeinwirkung durch div. andere Umstände? Bewusst wurde von mir nichts verändert aber oft ändern sich ja auch Faktoren unbewusst. Gibt es auch noch neben der Medikamentösen Behandlung andere Optionen, die ich Nutzen kann, um hier dem Ganzen entgegen zu wirken? Akupunktur als alternative Behandlung habe ich bereits versucht aber wegen starker Probleme (starke Migräneanfälle und sehr hohe Frequenzzahl der Attacken) dann nicht weiter verfolgt.

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Tobias Bauer

    • Lieber Tobias,

      die Dosierung von 2 x 50 mg Topiramat ist die übliche Dosierung. Daher ist die Besserung verständlich und auch beabsichtigt. Wichtig ist, dass die Häufigkeit der Attacken unter 10 Tagen im Monat liegt und die Einnahmehäufigkeit von Akutmedikamenten im grünen Bereich bleibt.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  13. Taliesin sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,
    meine Tochter (18) leidet seit ihrem 5. Lebensjahr unter Kopfschmerzen.
    Als sie mit 6 Jahren einen Termin bei ihrem damaligen Kinderarzt, Herrn Dr. von M. in P., hatte, ergab sich die Möglichkeit, durch ein EEG eine Migräne zu diagnostizieren. Seit dieser Zeit wurden die Migräneanfälle stets mit Paracetamol und Ibuprofen behandelt. Leider nur mit mäßigem Erfolg.
    In den letzten 14 Monaten kamen nun vermehrt Schmerzattacken hinzu, die verdächtig nach Clusterkopfschmerz aussehen.

    Durch Frau Frank habe ich nun erfahren, dass es bei einem ungeklärten Clusterkopfschmerz möglich sei, einen zeitnahen Termin in ihrer Klinik zu bekommen. Meine Tochter leidet momentan ganz besonders unter häufigen und heftigen Attacken, die sie zunehmend zermürben.

    Meine Fragen sind nun, wie zeitnah solch ein Termin gestaltet werden kann, ob stationär oder ambulant, und wie lange ein eventueller stationärer Aufenthalt wäre.

    Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße
    Ingrid Petzoldt

    Die Ärzte- sowie die Ortsnamen wurden abgekürzt. Dies ist notwendig aus berufs- und datenschutzrechtlichen Gründen. Danke für Dein Verständnis!
    Liebe Grüße
    Bettina

    • Liebe Ingrid,

      wenn Sie eine Einweisung haben, können Sie sich direkt an die Aufnahmeabteilung wenden. Eine Aufnahme ist dann auch kurzfristig möglich. Aus den eingereichten Unterlagen wird sich die Notwendigkeit der kurzfristigen Aufnahme ergeben. Üblicherweise muss mit einer stationären Verweildauer von 10 – 14 Tagen gerechnet werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  14. Katharina sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel, ich nehme gerade Magnesium 600 und P