1. Frage von unserem Mitglied Beatrice:

    Guten Abend Herr Prof. Göbel
    Ich wohne in der Schweiz und konnte leider wegen der Krankenkasse mich nicht bei Ihnen behandeln lassen, obwohl es mir bei Ihnen sicher schon lange besser gegangen wäre.

    Ich hatte früher pro Monat 1 – 2 Migräne Anfälle. Im November 2011 bekam ich plötzlich chronische Migräne Anfälle 1 – 2 Mal pro Tag und das tagtäglich. Das Topomax nützte nichts mehr. Der Migräne Arzt verschrieb er mir 1500 mg Depakrine Chrono jeden Tag und zwar 3 Monate lang. Davon bekam ich Tremor in den Händen und konnte kein Laptop mehr bedienen und habe sehr zugenommen.

    Als es nichts half meldete er mich zum Medikamentenentzug in der Klinik an. Doch dort gab man mir gegen die Migräne Anfälle Novalgin und Venoflexin 75 mg. Als ich nach 3 Wochen entlassen wurde, hatte ich immer noch zu viel Migräne Anfälle. Das einzige das die Migräne Anfälle verringerte, war die Trigger Point Therapie bei meinen Rückenarzt. Dank ihm hatte ich dann nur noch alle 4 Tage ei-nen Migräne Anfall.

    Ich las dann im Internet einen Artikel von Ihnen über die Botox-Spritze. Mit die-sem Wissen ging ich zu meinem Migräne Spezialisten und bat ihn um eine solche Spritze. Doch dieser überwies mich nun an die Kopfwehklinik in Zürich. Ich hatte dann nach der Spritze zwei Monate lang nur noch alle 7 Tage einen Migräne Anfall.

    Ich musste noch ein MRI des Kopfes machen, dort hat man festgestellt, dass die kleinen Punkte im Hirn auf minime Herzinfakte hindeuten. Ich musste dann noch eine Herzuntersuchung machen, weil man vermutete ich hätte ein Loch im Herzen. Doch dies ist Gottseidank nicht der Fall. Ich nehme nun Venaflaxiin 150 mg. Wegen meines Bluthochdrucks nehme ich Torasem 10 mg und Athenol 50 mg. Ausserdem wegen meiner Rückenprobleme Lyrica 150 mg und Sirdalud 4 mg. Nun da ich momentan unter Stress leide, habe ich wieder alle 3 Tage einen Anfall. Was kann ich noch tun, resp. meiner Ärztin vorschlagen. Ich möchte doch wieder den Zustand erreichen mit der Migräne, den ich im Oktober 2011 und früher hatte.

    Anmerkung von mir: Beatrice ist Ende 60.

    • Liebe Beatrice,

      es ist ganz toll, dass Sie sich nun in spezialisierter Behandlung befinden. Es sieht auch so aus, als ob der MÜK-Kopfschmerz mittlerweile in den Hintergrund geraten ist. Auch Botox scheint zu wirken.

      Mir scheint es sinnvoll, diesen Weg weiter zu gehen. Sie müssen schon viele Medikamente nehmen, daher sollte man die Anzahl möglichst in Grenzen halten. Achten Sie auch auf Verhaltensmaßnahmen zur Migränevorbeugung. Sie können dann zuversichtlich sein, dass Sie die Migräne besser unter Kontrolle bringen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  2. moonlight sagt:

    Sehr geehrter lieber Professor Göbel,

    an dieser Stelle herzlichen Dank für die kostbare Zeit, die Sie uns heute wieder schenken.

    Ich habe aufgrund meines inzwischen sehr komplexen Schmerzbildes eine Frage.
    Welches Medikament zur Normalisierung des erschöpften Schmerzsystems und zur Reduzierung der zunehmenden Überempfindlichkeit kann bei Patienten eingesetzt werden, die unter Herzrhythmusstörungen (VES und einmalige kurze VT) leiden?
    Aus Sicht meines Schmerztherapeuten und auch Kardiologen ist der Einsatz der sonst klassischen Antidepressiva wie Saroten oder auch Doxepin wegen dem ungünstigen Nebenwirkungsprofil auf das Herzkreislaufsystem nicht günstig bzw. möglich. Doxepin hatte ich versucht und es kam wieder zu vermehrten sehr störenden VES.

    Gibt es hier eine Alternative, die das Schmerzgedächtnis dringend erholen läßt samt positiven Einfluß auf die mittlerweile dazugehörige depressive Verstimmung und Schlafstörungen etc.

    Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße nach Kiel
    Moonlight

    • Liebe Moonlight,

      leider ist aufgrund der Herzrhythmusstörungen eine Einschränkung der Möglichkeiten gegeben. In der Regel ist das Trimipramin gut verträglich. Daher ist dieser Wirkstoff erwägenswert. Eine Alternative wäre auch Opipramol.

      Die Auswahl weiterer Medikamente erfordert die Berücksichtigung des gesamten Erkrankungsbildes. Daher muss der behandelnde Arzt alle Aspekte einbeziehen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  3. Sima sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,
    meine Migränetage haben sich dank Botox im Laufe der letzten 3 Jahre von 15 oder mehr im Monat (30 Jahre lang), auf durchschnittlich 5 Tage reduziert, die Anfälle sind kürzer und weniger intensiv, Status migraenosus das ich oft hatte, hab ich auch fast nicht mehr.
    Frage1:
    Soll ich mit Botox weiter machen, wie bisher (alle 4 Monate), um den Kopf ruhig zu halten? Den Abstand erhöhen, oder erstmal aufhören? ich möchte nicht rückfällig werden und die gewonnene Lebensqualität wieder verlieren. Was raten Sie mir?
    Frage2:
    mir (56 Jahre), sollen demnächst beide Eierstöcke wegen Zysten entfernt werden. Ich nehme an sie produzieren immernoch Hormone, wenn auch sehr gering. Kann ich hoffen, dass dadurch als willkommener Nebeneffekt, meine ausschließlich hormonbedingte Migräne gänzlich verschwindet?

    Danke im Voraus
    Sima

    • Liebe Sima,

      es empfiehlt sich, die Behandlungszyklen mit Botox zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs weiterzuführen.

      Der Einfluss der Eierstockentfernung auf die Migräne ist nicht vorherzusagen. Keinesfalls sollte die Operation wegen der Migräne veranlasst sein.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  4. Verzicht auf medikamentöse Prophylaxe bei meinem Kinderwunsch realistisch?

    Sehr geehrter Hr. Prof. Göbel,

    bin 32 Jahre alt und habe seit meinem 17. Lebensjahr Migräne, Eltern beide Migräne, Steigerung der Attackenhäufigkeit im Laufe der Jahre bis auf ca. 8-10 pro Monat seit 2008. Ab Sommer würden wir gerne unseren Kinderwunsch realisieren …

    Medikamentöse Prophylaxe:
    2/2011 Metoprolol aufdosierend 100 mg (nur 6 Mon. Attackenred. Um 50 %, Tagesmüdigkeit, leichte Gewichtszunhamen) 2/2012 Flunarizin 10 mg (sehr gute Wirksamkeit, extreme NW Erschöpfung, Depression ohne vorherige Anamnese für Depression) abgesetzt 7/2012 Venlafaxin 150 mg (3 Mon. Attackenreduktion, Gewichtszunahme 7 kg, Okt.-bis Dez. 12 wieder 10 Migränetage)

    Wegen Kinderwunsch und mangelnder Wirkung plus NW – Abdosieren von Venlafaxin über drei Wochen und Absetzen der Pille
    Ich reagiere bisher bei jedem Präparat auch beim langsamen Ausschleichen mit einer extremen Zunahme der Migränehäufigkeit, dazu entwickelte ich 2013 ein extremes SSRI-Absetzsyndrom über mehrere Wochen, Pille nahm ich bisher im Langszeitzyklus, während Pause kam ich in einen status

    Jan 2013: 26 Kopfschmerztage, davon 18 Migräne, Kortisontherapie brachte Linderung
    Bis 13.02. Feb 2013: nur noch jeden 2./3. Tag Migräne, dann wieder Status (1 Woche vor Perdiodenbeginn), war drei Tage stationär in Schmerzklinik mit Cortisoninfusionen etc. jetzt noch eine Woche Cortison langsam ausdosierend, deutliche Besserung, meiste Zeit des Tages schmerzfrei, noch ca. 3-4 Stunden Schmerzen auf 2-5 Schmerzskala

    Halte mich an (außer Januar 2013) an 10/20 Regeln, mache täglich Entspannungsübungen, gehe spazieren, nehme Migravent … möchte Ausdauersport wieder ausbauen, ebenso wie Rückentraining, wenn ich Cortison ausgeschlichen habe
    Habe gute Attackentherapie und werde dadurch zu 80% schmerzfrei mit Ascotop und Naproxen

    Beginne im Mai neuen entspannteren Job in Teilzeit und habe jetzt noch Ruhe/Zeit, dass sich mein Körper ohne zusätzliche medikamentöse Prophylaxe auf meine veränderte Situation einstellen könnte?

    Ist dies realistisch oder empfehlen Sie mit Propranolol oder Amitryptillin (Ideen Uniklinik, Neurologe Schmerzzentrum) trotz Kinderwunsch zu beginnen?

    Vielen, Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihr Engagement
    Anika

    • Liebe Anika,

      bei Kinderwunsch soll in erster Linie die Vorbeugung durch Verhaltensanpassung erfolgen. Eine medikamentöse Therapie birgt Risiken.

      Teilzeitarbeit und Tagesplanung können oft mehr bringen, als bestimmte Medikamente. Magnesium nehmen Sie ja eh schon ein.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  5. ute d. sagt:

    Hallo,
    ich möchte einen Rat bzgl. Prophylaxe einholen : Nachdem als 1.Versuch vor Jahren Metoprolol bei mir nicht anschlug – nahm ich ca 2 jahre 20mg Doxepin- eine leichte Verbesserung trat ein- etwas weniger Anfälle und nicht mehr so intensiv- war zu verspüren. Doch die Wirkung ließ dann nach – 1.Frage : Gewöhnt sich der Körper an eine Prophylaxe und reicht es dann nicht mehr nach gewisser Zeit aus ? – Also wurde die Dosis auf 40mg gesteigert. Ergebinis zunächt gut – doch leider intensive Gewichstzunahme. Im November stieg ich um auf 75mg Venlafaxin morgens und 100mg Opipram abends- Die Migräne wurde heftiger und mehr!! 100mg Sumatriptan reichten nicht mehr aus.Nach 3 Monaten sollte ich dies einfach absetzen – und hatte ca.2 Wochen starke Entzugserscheinnungen- war sehr schlimm. Jetzt bin ich mit Prophylaxen sehr vorsichtig, da mein Körper wohl stark auf Nebenwirkungen reagiert. Mit wurde nun Topiramat 50mg empfohlen . Da ich auch sehr starke Triggerpunkt Beschweden im BWS Bereich( myofasziale Schmerzen) täglich habe und bei kleinstem Stress mit Verspannungen reagiere, half schon mal eine Neuraltherapie – leider nur ein paar Stunden . Nach Lesen ihrer Seiten über Vorbeugung, habe ich nun die Hofnung , dass eine Botoxtherapie mir helfen könnte – weiss aber nicht wie ich einen “kompeteten” Arzt hierzu im Rhein Main Gebiet finde.- Habe schon zuviel Zeit, Geld und Nerven in allerlei Therapien verschwendet… ist Botox allein hilfreich ode sollte man trotzdem noch eine prophylaxe dazu nehmen ? Es wird auch oft von Micardis berichtet – ist dies besser zu werten als Topimarat auch wegen der Nebenwirkungen?).Und ich denke, da ich morgens immer mit einer matschbirne aufwache, über eine CMD Schiene nach – haben Sie da Erfahrungen?
    Ich wäre sehr dankbar um Antwort und Hilfe- leider ist Kiel etwas weit von Frankfurt entfernt…

    Herzlich Grüße vonn einer schon leicht verzweifelten
    Ute

    • Liebe Ute,

      eine medikamentöse Vorbeugung kann ihre Wirksamkeit verändern. Ist sie beim ersten Mal nicht wirksam, kann sie beim zweiten Versuch trotzdem wirken. Leider kann auch die Wirksamkeit nach anfänglich guter Wirkung später ausbleiben.

      Grundsätzlich sollte eine Behandlung mit einem einzigen Medikament erfolgen. Die Behandlung mit Botox erfordert definierte Voraussetzungen. Einzelheiten können Sie auf Headbook nachlesen.

      Topamax ist für die Migränevorbeugung zugelassen, Micardis noch nicht.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  6. rotschopf sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Göbel,

    seit ich Anfang November letzten Jahres in Ihrer Klinik war nehme ich täglich 37,5 mg Amitriptylin (Saroten). Dadurch war ich zwei Monate lang absolut schmerzfrei. Doch nun habe ich wieder durchschnittlich ein Mal pro Woche Migräne, wenn auch nicht so stark und lange wie zuvor. Woran kann das liegen? Die Serotoninspeicher im Gehirn müssten jetzt doch wesentlich gefüllter sein als im November? Könnte es vielleicht daran liegen, dass mir die manuelle Therapie fehlt? Wer könnte mir eine manuelle Therapie verordnen?

    Freundliche Grüße

    Rotschopf

    • Liebe Rotschopf,

      schön, dass es Ihnen besser ergangen ist. Ich glaube nicht, dass die vermehrte Migräne durch das Fehlen der manuellen Therapie zu erklären ist. Achten Sie auf die Durchführung der gelernten Verhaltensmaßnahmen und prüfen Sie Ihren Tagesablauf. Gegebenenfalls können Sie auch Amitriptylin erhöhen.

      Freundliche Güße
      Hartmut Göbel

  7. Anke sagt:

    Lieber Prof. Göbel,

    nach meinem Aufenthalt in der Schmerzklinik im Mai 2010 geht es mir immer noch besser als vorher, wenn auch die Migränehäufigkeit wieder zugenommen hat.

    Leider habe ich aber mehrere Trigger (zu wenig Schlaf, Stress, Hitze, Menstruation…). Momentan frage ich mich, ob es einen generellen positiven Effekt auf die Migräne haben könnte, wenn ich (35 J.) die Pille ganz absetze. Ich nehme die Pille (verschiedene Präparate) seit meinem 18. Lebensjahr, also schon sehr lange. Welche anderen Verhütungsmethoden wären bei Migränikern dann am besten geeignet? Ich habe bisher keine Kinder und möchte zu 95% auch keine.

    Herzlichen Dank vorab!

    • Liebe Anke,

      zugegebenermaßen Maßen bin ich nicht der Experte für Fragen auf diesem Gebiet. Mir scheint jedoch, dass Absetzen der Pille nach dieser langen Zeit sehr erwägenswert wäre. Wegen anderer Verhütungsmethoden sollten Sie Ihren Frauenarzt befragen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  8. Guten Tag Herr Prof.Göbel, ich heiße Beate Hanslik bin 41 jahre alt und wohne in Dortmund.Mei Grund, warum ich zu Ihnen schreibe ist das ich seit 9 Jahren unter Depressionen leide (angeblich)und meine Schmerzen die ich im Kopf habe auch davon kommen sollen .Früher hatte ich die Schmerzen nicht so oft wie jetzt seit 1 Jahr Täglich, ich kann das nicht mehr aushalten mit allem Medikamenten bin ich schon durch und es wird nicht besser .Meine Ärzte (Psychologen) sagen mir das es besser wehre sich zu dem missempfindungen zu gewönnen und das ich damit leben soll. Nur das geht nicht. Seid Dezember kämpfe ich das ich zu Ihre Klinnik kommen kann musste sogar die Krankenkasse wechseln von IKK zu AOK ich hoffe das ich ab den 1.04.2013 zu Ihnen kommen kann. Die ärzte sind der Meinung, dass sie mir auch nicht helffen werden ich weiß nich was ich machen soll, aber so weiter leben möchte ich nicht. Ich bin doch nicht verückt man kann sich doch keine Schmerzen einbilden. Letztes Jahr war ich auch in der Tages Klinik in dem Evongelischen Krankenhaus Dortmund weil ich dachte ich drehe am Rad, da wurde mir gesagt mir sitzt die Angst im nacken nach 14 tagen habe ich mich selber endlassen bin dann zum Heilpraktiker gegangen er sagte mir ich solle zum Ortopäden gehen, da ich einen Bandscheibenvorfall haben sollte. Und leider ist das auch so (Mediale Protrusion im Segment C5/C6 mit begleitender linkslateraler retrospondylophytärer Randkantenausziehung und dazu Ocipitalneuralgie. Die Nerven tuhen mir schreklich weh überhaupt der Kopf. Deswegem möchte ich Sie fragen ob ich zu Ihnen in die Klinik kommen soll. Meine ganze unterlagen sind schon bei Ihnnen in der Klinik (Für stazionere aufname)
    Mit freudlichem Gruß
    Beate Hanslik
    Ps: Sie sind meine letzte hoffnung…

    • Liebe Beate,

      ich bedaure sehr, dass Sie mit so großen Problemen belastet sind. Wie Sie schreiben, kommen viele unterschiedliche Erkrankungen zusammen. Wahrscheinlich ist die Behandlung im ambulanten Bereich aufgrund der Kompexität nicht ausreichend. Wenn Ihr Hausarzt eine stationäre Behandlung für erforderlich hält, sollte diese angegangen werden.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  9. R a b e a sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Göbel,
    ich war im Juni ´12 bei Ihnen in der Klinik. Meine derzeitige Medikation besteht aus 150 mg Venlafaxin/Tag und Bisoprolol 5 mg/Tag. Ich fühle mich auf jeden Fall besser. Die Migräne ist nicht mehr so schwer und stimmungsmäßig geht es mir auch viel besser. Geplant war die Prophylaxe für 6 bis 9 Monate, dann Auslassungsversuch. Die Anzahl der Migräntage ist unterschiedlich. Im Januar waren es nur noch 6, in diesem Monat wieder ein paar mehr. Wie lange darf ich die Medikation maximal so einnehmen? Nebenwirkungen (außer Gewichtszunahme/hält sich in Grenzen) verspüre ich keine. Immer noch bin ich dankbar, in Ihrer Klinik gewesen sein zu dürfen.
    Freundliche Grüße Rabea

    • Liebe Rabea,

      danke für die freundliche Rückmeldung. Grundsätzlich gibt es keine zeitliche Limitierung für die Vorbeugung. Bei gutem Behandlungserfolg kann man die Medikation nach 6 – 9 Monaten absetzen, um zu testen, ob der Behandlungserfolg auch ohne Medikation bestehen bleibt. Falls ja, benötigt man sie nicht mehr. Falls nein, kann man die Behandlung wieder aufnehmen.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel

  10. R a b e a sagt:

    …Nachtrag: Können Wassereinlagerungen auch von den Medikamenten kommen?

  11. Conny sagt:

    Sehr geehrter Prof.Dr Göbel
    Vielen Dank für die Zeit die Sie uns wieder schenken.

    Mein Anliegen.
    Ich bin nun in der 5 Woche der Medikamentenpause die ich mit 100/100/100/50/40/30/20/10mg Kortison gestaltet habe weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.

    Leider hatte ich bis jetzt nur 2 schmerzfreie Tage und die nicht zusammenhängend.
    Der Mük Kopfschmerz ist zwar weg aber ich habe fast jeden Tag noch Migräne ..zwar abgeschwächt aber ein deutlicher einseitiger Druck ist immer da.

    Meine Frage nun:
    Ab 12.03.2013 bin ich stationär bei Ihnen in der Klinik.Macht es Sinn die Medikamentenpause bis zur Klinik noch weiterhin durchzuziehen oder kann ich nun wieder behandeln ? Müßte ich bei jetztiger Behandlung mit Triptanen damit rechnen das ich in der Klinik dann einen weitere Behandlung mit Kortison hätte?

    Kann ich davon ausgehen das trotz der anhaltenden Schmerzen der Mük ausgestanden ist?
    Leider ist mein Allgemeinzustand generell noch schlecht so das ich es selber nicht einschätzen kann.

    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort und ich freue mich sehr auf die Zeit in der Klinik
    Liebe Grüße Conny Böhm

    • Liebe Conny,

      nun haben Sie schon 5 Wochen durchgehalten, allerdings ist noch keine Schmerzfreiheit über mehrere Tage eingetreten. Es empfiehlt sich daher, auch noch die nächsten 3 Wochen durchzuhalten. Eine nochmalige Medikamentenpause wäre dann nicht mehr erforderlich, auch eine Behandlung mit Kortison wäre nicht mehr notwendig. Sie hätten dann auch belegt, dass ein MÜK nicht mehr besteht.

      Freundliche Grüße
      Hartmut Göbel